Politiker fantasieren „Bedrohung“ durch Russland herbei, um Kriegsprofite der Aktionäre zu steigern …

Ein Artikel von Ernesto Loll

… – von der Friedensdividende zu Dividendenbeschaffungsmaßnahmen für Kriegsspekulanten und Kriegsverdiener Dank NATO und EU. Von Ernesto Loll.

Politiker meinen, „Sicherheit vor Russland“ organisieren zu müssen, wie etwa der Vorsitzende der SPD, Lars Klingbeil: „Heute geht es darum, Sicherheit vor Russland zu organisieren.“[1] Ebenso der ehemalige Bundesaußenminister Joschka Fischer: „Die alte Formel „Sicherheit gibt es nur mit Russland“ gilt nicht mehr. Das heißt: „Sicherheit vor Russland“ wird die Zukunft bestimmen müssen. Und die Ukraine wird dabei eine entscheidende Rolle spielen.“[2] Außenministerin Baerbock meinte gar, „wir“ müssten „alles dafür tun, dass wir uns vor diesem Russland, vor Putin selber, besser schützen“.[3]

Russland sei „Europas existenzielle Hauptbedrohung“, so jüngst Josep Borrell, Hoher Vertreter der EU für Außen- und Sicherheitspolitik und Vizepräsident der EU-Kommission.[4]

„Wir können nicht übersehen und wir können nicht überbetonen, dass Russland nicht nur für die Ukraine, sondern auch für Europa eine existenzielle Bedrohung darstellt“, so EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen.[5]

Der französische Präsident nennt Russland ein „existenzielles Risiko für unser Europa: ein militärisches und sicherheitspolitisches Risiko“, „eine regionale destabilisierende Macht“ sowie eine „Bedrohung für die Sicherheit der Europäer“. Offenbar wegen Russland sei „Europa“ „sterblich“, daher könne es „sterben“.[6]

„Die Bedrohung durch Russland ist real. Darum muss unsere Fähigkeit zur Abschreckung und Verteidigung glaubwürdig sein und glaubwürdig bleiben“, so Bundeskanzler Scholz bei der sogenannten „Münchner Sicherheitskonferenz“.[7]

Mit dieser „realen Bedrohung“, die von Russland ausgehen soll, legitimieren sie dann die vielen Milliardengeschenke an die Aktionäre der Rüstungsindustrie, sprich die ständig neuen Milliardenpakete, die der Krieg gegen Russland den Westen kostet. Mit dieser „realen Bedrohung“ begründen sie die Existenz der NATO, die fortschreitende Militarisierung der EU oder etwa auch das 100-Milliarden-Euro-„Zeitenwende“-Sondergeschenk an die Rüstungsindustrie.

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba meinte gar, die EU müsse auf „Kriegswirtschaft“ umstellen. „Wenn wir den Frieden in der Europäischen Union erhalten wollen, müssen wir zu einer Kriegswirtschaft und -industrie in Europa übergehen“, so Kuleba jüngst bei einer Rüstungskonferenz in Brüssel.[8]

Und das macht die EU sogar. Die EU versucht, die Kompetenzen dazu zu erlangen, auf „Kriegswirtschaft“ umzustellen, wie unten noch gezeigt wird.

Wenn der Westen es zulassen würde, dass „Putin“ die Ukraine „überrennt“, würde „es nicht lange dauern“, bis die russische Armee „die Grenze eines NATO-Landes überqueren würde“, so der ehemalige Vizepräsident der USA, Mike Pence.[9] Verteidigungsminister Pistorius will von „Experten“ wissen, dass in „fünf bis acht Jahren“ es möglich sein soll, dass „Wladimir Putin eines Tages sogar ein Nato-Land angreift“.[10]

„Wenn die Ukraine diesen Krieg verliert, werden andere Länder angegriffen. Das ist ein Fakt“, meinte etwa der ukrainische Präsident Zelensky.[11] Das sagte auch der polnische Präsident Andrzej Duda: „Wenn Russland den Krieg in der Ukraine gewinnt, wird er andere Staaten angreifen.“[12]

Zusammengefasst soll Russland angeblich eine „existenzielle Bedrohung“ für die EU sein und es soll nicht mehr lange dauern, bis Russland ein „NATO-Land“ angreift.

Diese Propagandafantasien aber hat der Generalsekretär der NATO, Jens Stoltenberg, am 17.04.2024 höchstpersönlich widerlegt: „Wenn (NATO-)Verbündete vor der Wahl stehen, die NATO-Fähigkeitsziele zu erreichen oder der Ukraine mehr Hilfe zu leisten, ist meine Botschaft klar: Schicken Sie mehr an die Ukraine!“[13]

Wenn Russland also eine „reale Bedrohung“ sein soll, wenn Russland angeblich „eines Tages“ ein „NATO-Land“ angreifen soll, dann würde doch niemand so dumm sein und seine eigenen Waffen und Munition an jemand anderen verschenken! Denn diese Rüstungsgüter werden ja angeblich dringend im EU- und NATO-Raum benötigt!

Das heißt also, dass in Wirklichkeit niemand daran glaubt, dass Russland EU- oder NATO-Mitgliedsstaaten angreifen würde, sonst würden sie ja nicht ihre Waffen und ihre Munition an die Ukraine abgeben, die ja weder EU- noch NATO-Mitgliedsstaat ist.

Und überhaupt, „Putins Regime“ soll ja „zerbrechlich“ sein, weiß der Russlandexperte Maksim Samorukov von der Washingtoner Denkfabrik „Carnegie Russland Eurasien Zentrum“.[14] Genau „wie das sowjetische System, das ihm vorausging, steht sein System ständig am Rande des Zusammenbruchs“, so Samorukov.[15]

Welche „Bedrohung“ soll bitte von einem sich ständig am Rande des Zusammenbruches befindlichen System ausgehen?

Diese Bedrohungsfantasie dient also nur dazu, den Krieg gegen Russland anzuheizen und am Laufen zu halten, damit die Aktionäre der Rüstungsindustrie mehr Zeit haben, um mehr Aufträge und mehr Dividenden abzugreifen.

10 Jahre Goldrausch für Rüstungsaktionäre

Zunächst will die „euro-atlantische“ Elite die Bevölkerung insoweit an einen Zeithorizont von 10 Jahren gewöhnen, indem Steuergelder für Kriegsausgaben verpulvert werden sollen. Das formuliert z.B. der Vorsitzende der SPD, Lars Klingbeil, so:

„Wir müssen vielleicht noch zehn Jahre Geld und Waffen mobilisieren, um der Ukraine zu helfen. Dafür brauchen wir das Mandat der Bevölkerung. Deutschlands Sicherheit wird auch in der Ukraine verteidigt. (…) Wir müssen deutlich mehr in unsere Verteidigung investieren“, so Klingbeil.[16]

Aber genau dieses „Mandat der Bevölkerung“ braucht die „euro-atlantische“ Elite eben nicht, weil die Kriegsbemühungen des Westens gegen Russland und China nunmehr auf die NATO- und EU-Ebene verlagert werden sollen, wo sie vor dem Wähler sicher sind, wie gleich noch gezeigt werden wird.

Diese 10 Jahre hat sich Herr Klingbeil nicht selbst ausgedacht, sie sind eine direkte Vorgabe der USA an ihren Vasallenstaat BRD:

Den entscheidenden Hinweis dafür gibt der ukrainische Präsident Zelensky, der zuletzt sagte:

„Unsere Teams, die Ukraine und die Vereinigten Staaten, arbeiten derzeit an einem bilateralen Sicherheitsabkommen, und wir arbeiten bereits an einem konkreten Text. (…) Wir arbeiten auch daran, konkrete Unterstützungsniveaus für dieses und die nächsten zehn Jahre festzulegen, einschließlich finanzieller und politischer Unterstützung, Waffen- und Munitionslieferungen und gemeinsamer Waffenproduktion.“[17]

Mit Hilfe dieser rechtlich bindenden „bilateralen Sicherheitsabkommen“ will die „euro-atlantische“ Elite sicherstellen, dass die „Unterstützung“ für die Ukraine unabhängig von Wahlausgängen fortgesetzt wird. So sollen die Kriegsbemühungen gegen Russland fortgesetzt werden können, egal was ein möglicher Präsident Donald Trump oder eine mögliche Präsidentin Marine Le Pen will oder entscheidet.

Auch die BRD hat mit der Ukraine ein solches „bilaterales Sicherheitsabkommen“ abgeschlossen, das zufällig ebenfalls „zehn Jahre gültig“ ist.[18]

Das Kriegswirtschaftsmodell der USA verbraucht eine Menge menschliches Kanonenfutter

Die US-Abgeordnete Marjorie Taylor Greene kommentierte diesen 10-Jahres-Plan äußerst treffend:

„Eine dauerhafte Finanzierung der Ukraine ist genau das, was sie wollen, und (der Sprecher des Repräsentantenhauses) Mike Johnson wird sie ihnen gewähren. Frieden ist für sie keine Option, weil er nicht zum steuerfinanzierten Kriegsgeschäft und zum Kriegswirtschaftsmodell der (US-)Regierung passt, das bösartig und widerlich ist. Ihr Plan besteht darin, den Stellvertreterkrieg mit Russland in der Ukraine kontinuierlich zu finanzieren, und wenn das nicht funktioniert, weil bald alle ukrainischen Männer abgeschlachtet wurden, werden sie als nächstes amerikanische Bodentruppen schicken.“[19]

Den Einsatz amerikanischer Bodentruppen hat zuletzt etwa Mike Pence angedeutet: „Ich habe keinen Zweifel daran (…), dass, wenn Putin die Ukraine überrennen dürfte, es nicht lange dauern würde, bis er die Grenze eines NATO-Landes überqueren würde, wo unsere Männer und Frauen in Uniform kämpfen müssten“, so der ehemalige Vizepräsident der USA, Mike Pence.[20]

Mit derartigen Fantasien wird also das Blutgeld-Karussel am Laufen gehalten, von dem so viele Politiker, Aktionäre und Spekulanten im Westen profitieren. Spekulanten wie „BlackRock” etwa setzen bereits die Ukraine unter Druck, gefälligst wieder Zinsen auf ihre Staatsschulden zu bezahlen[21], auf genau jene Staatsschulden, die die Ukraine nur hat, weil die Spekulanten der USA/EU sie in diesen Krieg gehetzt haben.

Das steuer- und schuldenfinanzierte Kriegswirtschaftsmodell der USA hat nur die dumme Eigenschaft, dass dabei stets sehr viel menschliches Kanonenfutter verbrannt wird. Von daher muss das Blutgeld-Karussel immer aufwändig mit Kriegspropaganda begleitet werden, wie etwa, dass es in der Ukraine angeblich um die „regelbasierte Ordnung“ gehe (dazu noch sogleich).

Am 23.04.2024 gab der russische Verteidigungsminister Shoigu bekannt, dass „seit Beginn der militärischen Sonderoperation (…) die ukrainischen Streitkräfte Verluste von fast einer halben Million Soldaten erlitten“ hätten.[22]

Fast eine halbe Million! Das war den westlichen Propagandamedien keine einzige (!) Meldung wert, denn lieber verstecken sie die Zahlen der ukrainischen Opfer, die sie in diesen Krieg gezwungen haben. Die Wehrpflicht, die in der Ukraine gilt, bedeutet nichts anderes, als dass die Männer in den Krieg gezwungen werden.

Aber das stört die „euro-atlantische“ Elite auch nicht sonderlich, denn wie etwa der US-Senator Lindsey Graham sagte: „Mir gefällt der strukturelle Weg, auf dem wir uns hier befinden. Solange wir die Ukraine mit den Waffen und der wirtschaftlichen Unterstützung versorgen, die sie braucht, werden sie bis zum letzten Mann kämpfen.“[23]

Die wehrpflichtigen Männer aber gehen der Ukraine langsam aus, daher mahnt die „euro-atlantische“ Elite bereits die Senkung des Mindestalters der Wehrpflichtigen an.

Julian Röpcke etwa forderte Ende April in Bild eine Senkung des Mindestalters für ukrainische Wehrpflichtige mit der Begründung, der „Ukraine fehlen die Soldaten, um Putin zu stoppen“, und weil: „ausgebildete Soldaten fehlen an allen Ecken und Enden der Front!“.[24] Genau diese Senkung hat die Ukraine aber gerade erst Anfang April vorgenommen, nämlich von 27 Lebensjahren auf 25 Lebensjahre.[25] Das ist Julian Röpcke ganz offensichtlich noch nicht jung genug.

Der amerikanische Militärstratege Edward Luttwak etwa fordert ebenfalls eine weitere Senkung: „Das Wehrpflichtalter auf 25 Jahre zu senken, ist immer noch absurd. 18 Jahre sind das richtige Alter, mit Körpern wachsender Stärke.“[26]

„Die NATO-Hilfe für die Ukraine wird niemals genug sein, wenn die Ukraine ihre militärische Mannesstärke nicht erhöht. Ukrainische Passinhaber im Militäralter im Ausland müssen sich zur Rekrutierung melden, andernfalls verlieren sie ihre Pässe. Die Wehrpflicht muss bei 18 Jahren, so wie das normal ist, und nicht im Alter von 27 Jahren beginnen. Außerdem: viel zu viele (gesetzliche) Ausnahmen (von der Wehrpflicht)“, so Edward Luttwak.[27]

Genau diesen Passentzug für ukrainische Männer, die nicht aus dem Ausland in die Ukraine an die Front zurückkehren wollen, hat die ukrainische Regierung mit Wirkung vom 23.04.2024 verfügt.[28]

Der CDU-Verteidigungspolitiker Roderich Kiesewetter forderte bereits, die BRD solle der Ukraine nun „helfen“, wehrpflichtige Ukrainer „zur Heimkehr zu bewegen“. Dazu könne auch gehören, „das Bürgergeld für diese Gruppe aussetzen“. Es sei schließlich „eine Frage des Patriotismus“, sein eigenes Land zu unterstützen.[29]

Weil also den USA das ukrainische Kanonenfutter für den Einsatz gegen Russland ausgeht, haben die US-Vasallenstaaten Polen und Litauen bereits gehorsam zugesagt, wehrpflichtige ukrainische Flüchtlinge zu jagen, sie aufzugreifen und in die Ukraine abzuschieben.[30]

Es gibt aber natürlich einen Grund, warum die ukrainische Regierung das Mindestalter für die Wehrpflicht so hoch angesetzt hat. Die älteren Männer haben noch die Erinnerungen an die guten Zeiten des wirtschaftlichen Wohlstands der Sowjetunion (im Vergleich zur bitteren Armut in der Ukraine) und/oder sie fühlen sich mehrheitlich Russland als ihrem wahren Heimatland verbunden (nicht dem vom Westen diktierten ukrainischen Nationalismus). Die jüngeren Ukrainer hingegen haben die Zeit der Sowjetunion nie erlebt. Sie wurden mehrheitlich ausreichend mit „euro-atlantischer“ Propaganda indoktriniert, so dass sie die EU- und NATO-Mitgliedschaft der Ukraine unterstützen sowie den rassistischen Antagonismus gegen Russland befürworten.

Tendenziell ist es jedenfalls so, dass, je älter die Ukrainer sind, umso mehr die Zuneigung zur alten Sowjetunion und/oder zur „russischen Welt“ („russkiy mir“). Die Indoktrinierung im Sinne der ukrainischen Kultur in Schule und Medien, und die Ablehnung der russischen Kultur hat jedenfalls in dieser Radikalität erst im Jahre 2014 begonnen, von daher sind dem hauptsächlich die jungen Ukrainer ausgesetzt gewesen.

Die Argumentation ist angelehnt an einen Kommentar, den russische Experten zum ukrainischen Wehrpflichtmindestalter gemacht haben und den ich äußerst plausibel fand. Diese Experten haben geschrieben: „Der Grund, warum Kiew bisher bei der Einziehung von 17- bis 25-Jährigen etwas zurückhaltender war, ist nicht etwa demografischer Pragmatismus, sondern das ist einfach darin begründet, dass die (jungen) Menschen nach dem Maidan mit Gehirnwäsche auf nordkoreanischem Niveau indoktriniert aufgewachsen sind, daher sind sie (Kiews) wertvollste ideologische Ressource.“ Siehe hier.

Die „euro-atlantische“ Elite will die Sowjets, sprich die älteren Ukrainer, in diesem Krieg erledigen und die westorientierten, jüngeren Ukrainer möglichst schützen. Das ist der Grund für das vergleichsweise hohe Mindestalter.

Fast eine halbe Million Ukrainer sind sie so schon losgeworden. Die Zahl der im Kriege gefallenden russischen Soldaten hingegen hat gerade mal die 50.000er-Marke überschritten, so jedenfalls der britische Staatssender BBC in einer Meldung vom 17.04.2024.[31]

Es sind schon so viele Menschen gestorben, und trotzdem bereitet sich der Westen darauf vor, diesen Krieg noch lange weiterführen zu können. Sowohl US-Präsident Biden[32] als auch Bundeskanzler Scholz[33] wollen die Ukraine „so lange wie nötig“ „unterstützen“.

Finanzieren soll dieses Blutbad natürlich der Steuerzahler.

Bei der sogenannten „Münchner Sicherheitskonferenz“, dem jährlichen Treffen der „euro-atlantischen“ Kriegstreiber, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz: „Dieser Krieg mitten in Europa verlangt auch uns einiges ab. Ja, Geld, das wir jetzt und in Zukunft für unsere Sicherheit ausgeben, fehlt uns an anderer Stelle. Das spüren wir. Ich sage aber auch: Ohne Sicherheit ist alles andere nichts.“[34]

In Wahrheit geht es der Elite um das Abgreifen von Steuergeld, denn für diese Leute ist ohne Geld alles andere nichts.

Unter dem Vorwand einer nicht existenten „Bedrohung“ aus Russland wollen die Kriegsverdiener und Spekulanten die ukrainische Goldkuh auf Dauer weiterhin melken, ungestört von etwaigen Wahlausgängen, falls die Wähler etwa auf die Idee kommen sollten, Kandidaten und Parteien zu wählen, die keinen Krieg mehr gegen Russland führen wollen und die jede „Unterstützung“ für die Ukraine, sprich jede Kriegshandlung gegen Russland, einstellen wollen.

Diese „Gefahr“ sieht die „euro-atlantische“ Elite vor allem im Falle einer erfolgreichen Wahl von Donald Trump als US-Präsidenten oder etwa von Marine Le Pen als Präsidentin in Frankreich oder etwa im Falle einer Regierungsbeteiligung des Bündnisses Sahra Wagenknecht in Deutschland, denn das BSW könnte für eine Koalition z.B. die Einstellung der Waffenlieferungen fordern. Oder das BSW könnte allein schon durch ihre Stärke in der Opposition Druck für Veränderungen machen.

Kriegsbemühungen der westlichen Elite werden auf EU- und NATO-Ebene verlagert

Damit die Elite ihren Krieg gegen Russland ungestört von Wahlen fortsetzen kann, sollen die Kriegsbemühungen des Westens soweit wie möglich auf EU- und NATO-Ebene verlagert werden. Dies umfasst immer neue und höhere finanzielle Beitragsverpflichtungen der Mitgliedsstaaten an EU und NATO, dies beinhaltet die Verlagerung der Rüstungsproduktionskapazitäten auf EU-Ebene sowie allgemein die Verlagerung der Verteidigungskompetenz auf EU- und NATO-Ebene. All dies wird somit der demokratischen Kontrolle der Mitgliedsstaaten entzogen, die dann nicht mehr darüber entscheiden können, ob und in welcher Höhe sie einen Kriegsbeitrag leisten wollen.

a) NATO-Ebene

So sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg Anfang April[35], der Westen müsse der Ukraine „auf lange Sicht verlässliche und berechenbare Sicherheitshilfe leisten“. Diese für die Ukrainer mörderische „Hilfe“ solle weniger „auf freiwilligen Beiträgen und mehr auf NATO-Verpflichtungen“ beruhen. Sie solle tendenziell weniger aus „kurzfristigen Angeboten, sondern vielmehr aus mehrjährigen Zusagen“ bestehen.

Aus diesem Grund solle die NATO „mehr Verantwortung für die Koordinierung der militärischen Ausrüstung und Ausbildung für die Ukraine übernehmen und diese in einem robusten NATO-Rahmen verankern“, so Stoltenberg. Dies würde laut Stoltenberg eine „mehrjährige finanzielle Verpflichtung zur Aufrechterhaltung unserer Unterstützung“ beinhalten.

Dabei soll es zunächst um einen Topf in Höhe von 100 Milliarden Euro für eine Laufzeit von 5 Jahren gehen, in den die NATO-Staaten einzahlen sollen.[36]

Auch das sogenannte „Ramstein-Format“, also die monatlichen Waffenhändler-Konferenzen der „Kontaktgruppe für die Verteidigung der Ukraine“ in der US-Basis „Ramstein“, soll formal im Rahmen der NATO institutionalisiert werden.[37]

Das Ziel ist letztlich, dass sowohl Waffen als auch „das Geld auf lange Sicht jeden Monat und jedes Jahr kommt“, so Stoltenberg.[38] Und das offenbar endlos, für endlose NATO-Kriege, die jeder demokratischen Kontrolle entzogen sind.

Denn sobald ein solcher gesetzlicher, institutioneller NATO-Rahmen erst einmal geschaffen ist, muss er ja nicht auf den Krieg gegen Russland beschränkt bleiben, sondern er kann gleich weiter genutzt werden für weitere Kriege. Für Kriege gegen China, gegen den Iran, für Kriege, die sich die Elite sonst so wünscht.

Um diese Verlagerung der Kriegsführungskompetenz auf NATO-Ebene, die Entdemokratisierung im Verteidigungsbereich und diese Machtergreifung des Tiefen Staates zu untermauern, hat der US-Senat bereits ein Gesetz verabschiedet, wonach kein US-Präsident den Rückzug der USA aus der NATO verfügen kann, ohne

a) einen Beschluss des Kongresses zu haben (im Senat braucht man im Falle eines „Filibusters“ eine Zwei-Drittel-Mehrheit) oder

b) die Zustimmung von zwei Dritteln des US-Senats zu haben.[39]

Das ist praktisch ein umgekehrtes Veto für den US-Senat, das sonst der US-Präsident gegenüber dem US-Kongress hat.

Die USA soll sich also nicht diesen geplanten verpflichtenden Kriegsbeiträgen und zwingenden Kriegsausgaben entziehen können, selbst nicht unter einem Präsidenten Trump. So jedenfalls das Ziel der Kriegsverdiener und des Tiefen Staates.

b) EU-Ebene

Nicht nur auf NATO-Ebene, sondern auch auf EU-Ebene soll die Kriegsführungskompetenz verlagert werden. Dafür spricht Folgendes:

Mit einer am 05.03.2024 veröffentlichten „Strategie für die Europäische Verteidigungsindustrie“ (EDIS) und einem „Programm für die Europäische Verteidigungsindustrie“ (EDIP) will die EU-Kommission die Umstellung auf eine europäische „Kriegswirtschaft“ erreichen, sprich der Geldhahn des Blutbades soll noch weiter aufgedreht werden.

„EDIP ist das Programm für den Wechsel von der Friedensdividende zur Kriegswirtschaft“, so „ein EU-Beamter“ gegenüber dem Spiegel. Damit will die EU die Aufsicht über die Rüstungsindustrie in den Mitgliedsländern bekommen. Die EU will die Kompetenz dazu bekommen, Firmen zwangsweise auf Kriegsproduktion umzustellen. Die Europäische Investitionsbank soll anders als bisher Geld für die Kriegsproduktion bereitstellen können.[40]

Wenn mehrere EU-Länder bei der Waffen- oder Munitionsbeschaffung zusammenarbeiten, will die EU-Kommission dies aus dem EU-Haushalt mit Geld bezuschussen. Auch die Ukraine soll dabei teilnehmen dürfen und solche Gemeinschaftsprojekte aus dem EU-Haushalt bezuschusst bekommen.[41]

Das soll also ihr „Programm“ für die „Kriegswirtschaft“ werden. „Kriegswirtschaft“ bedeutet aber, dass die Aktionäre der Rüstungsfirmen mit Dividenden und Geld überschüttet werden, während andere dafür sterben müssen.

„Die NATO schafft einen riesigen Markt für die Produktion und den Verkauf von Rüstungsgütern. Allein in den letzten zwei Jahren haben die NATO-Verbündeten zugestimmt, Waffen im Wert von 120 Milliarden Dollar von der US-Verteidigungsindustrie zu kaufen. (…) Alle Bündnispartner haben ihre Verteidigungsausgaben erhöht, um weitere 450 Milliarden US-Dollar. Die NATO-Verbündeten haben sich verpflichtet, mindestens 2 % ihres BIP für Verteidigung auszugeben. Und viele übertreffen dieses Ziel bereits. (…) die Käufe der Verbündeten tragen dazu bei, dass die amerikanische Wirtschaft stark bleibt.“

Das sagte nicht irgend ein Verschwörungstheoretiker, sondern NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg höchstpersönlich, und zwar bei einer Rede in den USA, in einem Werk des wichtigsten Rüstungsherstellers der USA: „Lockheed Martin“, Ende Januar 2024.[42]

Wie schon die NATO, soll jetzt also auch die EU eine Dividendenbeschaffungsorganisation für Kriegsspekulanten und Kriegsverdiener werden.

EU-Kommissar für Verteidigung?

Die EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen will auch einen „EU-Kommissar für Verteidigung“ einführen.[43] Damit wäre praktisch ein EU-Verteidigungsministerium geschaffen.

Dazu sollte man sich vor Augen halten: Nicht nur die NATO, sondern auch die EU hat in Artikel 42 Absatz 7 EUV eine militärische „Beistandsklausel“, was nichts anderes als die Orwell’sche Bezeichnung für einen Kriegspakt ist.

Möglich wäre es etwa, dass anschließend vorgeschlagen wird, dass dieser „EU-Kommissar für Verteidigung“ die Kompetenz bekommt, Kriege zu erklären oder militärische „Missionen“ ins Ausland zu entsenden.

„Demokratisches Defizit“ der EU und der NATO

Während also Lars Klingbeil zunächst, wie oben gesehen, die Bevölkerung an einen Zeithorizont von 10 Jahren gewöhnen will, in dem die Verteidigungsausgaben der BRD hochgefahren werden sollen, um ausschließlich den (Stellvertreter-)Krieg gegen Russland zu finanzieren (da ist der anschließende Krieg gegen China noch gar nicht mit drin), wollen NATO- und EU-Führung die Kriegsbemühungen gegen Russland gleich ohne Zeitbegrenzung bei sich institutionalisieren, bei der NATO und bei der EU, eben um ohne Zeitbegrenzung endlose Kriege gegen Russland und China und ihre Verbündeten führen zu können.

Sowohl bei diesen 10-jährigen „bilateralen Sicherheitsabkommen“ als auch bei den angestrebten neuen Kompetenzverlagerungen und Kriegsbeitragsverpflichtungen auf EU- und NATO-Ebene geht es darum, die Entscheidung, ob die Mitgliedsstaaten bei Kriegen der USA mitmachen wollen oder nicht, ob sie finanziell oder militärisch etwas beitragen wollen oder nicht, dass diese Entscheidungen nicht mehr direkt gewählten demokratischen Vertretern überlassen werden.

Das ist natürlich höchst anti-demokratisch, und das, obwohl die EU- und NATO-Staaten sich immer „Demokratie“ auf die Fahnen schreiben, aber Tatsache ist, dass sowohl EU als auch NATO von vornherein, schon seit ihrem Bestehen, tief anti-demokratische Institutionen sind, die dazu da sind, die demokratische Kontrolle auszuhebeln.

Somit fällt auch das Narrativ in sich zusammen, laut dem EU und NATO angeblich die „Demokratie“ verteidigen sollen.

Die Erzählung von der „regelbasierten Ordnung“ = Kriegspropaganda?

Ein weiteres gepflegtes Narrativ der „euro-atlantischen“ Kriegstreiber/Kriegsverdiener ist es, dass der Westen in der Ukraine die „regelbasierte Ordnung“ verteidige. Davon hört man nichts mehr, seitdem Israel im Gaza-Streifen viele Kinder und Frauen umbringt und daher der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) bereits Anklageschriften gegen die israelische Führung vorbereitet.

So sagte etwa ein Sprecher des beim „Weißen Haus“ angesiedelten „Nationalen Sicherheitsrates“ mit Blick auf Israel: „Wie wir schon oft öffentlich gesagt haben, ist der IStGH in dieser Situation nicht zuständig und wir unterstützen seine Ermittlungen nicht.“[44]

Immer wenn es um die Kriegsverbrechen Israels geht, vergessen die USA auf einmal, was Völkermord ist und was die „regelbasierte Ordnung“ ist.

12 US-Senatoren drohen dem Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs Karim Khan KC Sanktionen gegen seine „Mitarbeiter und Partner“ an, sie drohen mit der Verhängung eines Aufenthaltsverbotes gegen den Chefankläger „und seine Familie“.

Zudem drohen die 12 US-Senatoren einen militärischen Überfall der USA auf den Internationalen Gerichtshof in Den Haag an, und zwar auf Grundlage des amerikanischen Schutzgesetzes für amerikanische Dienstangehörige (American Service-Members’ Protection Act), „falls Sie einen Haftbefehl für die israelische Führung erlassen sollten“.[45]

Der American Service-Members’ Protection Act wurde im Jahre 2002 damals genau zu diesem Zweck erlassen, nämlich um die amerikanischen und israelischen Kriegsverbrecher vor ihrer gerechten Strafe beim IStGH zu schützen, und zwar mit Militärgewalt, durch eine amerikanische Invasion in Den Haag.

Diese Behinderung der Justiz durch die Androhung von Vergeltungsmaßnahmen ist übrigens ihrerseits strafbar nach Art. 70 Abs 1 Buchstabe d und e des Römischen Statutes des Internationalen Strafgerichtshofs.[46]

Zudem kann dieses Verhalten als Beihilfe (Art. 25 Abs. 3 c), d)) zum Völkermord (Art. 6), den die Israelis an den Palästinensern begehen, bzw. als Beihilfe zu den Verbrechen gegen die Menschlichkeit (Art. 7) gewertet werden, die die israelische Führung am palästinensischen Volk verübt.

So fordert etwa Edward Snowden, dass der Internationale Strafgerichtshof diese 12 US-Senatoren als „Beteiligte am Völkermord“ gegen die Palästinenser anklagt.[47]

Warum wollen die USA die Anklage der israelischen Führung durch den Internationalen Strafgerichtshof so unbedingt verhindern?

Würde der IStGH erst einmal die israelische Führung für ihre Kriegsverbrechen anklagen, wäre nämlich als nächstes die US-Führung wegen ihrer Beteiligung an den israelischen Kriegsverbrechen dran, wie z.B. der Sprecher des US-Repräsentantenhauses, Mike Johnson, auch ganz offen erklärt:

„Wenn der Internationale Strafgerichtshof von der Biden-Regierung nicht aufgehalten wird, könnte er eine beispiellose Macht erlangen und übernehmen, um Haftbefehle gegen amerikanische politische Führer, amerikanische Diplomaten und amerikanisches Militärpersonal zu erlassen“, so Mike Johnson.[48]

Wie das Nachrichtenportal Axios erfahren haben will, soll bereits ein Gesetz in Arbeit sein, „um auf etwaige Haftbefehle zu reagieren“.[49] Der American Service-Members’ Protection Act ist ihnen offenbar noch nicht genug.

Wie auch der Journalist Jeremy Scahill zutreffenderweise zu den Bestrebungen der USA gegen den Internationalen Gerichtshof schrieb: „Diese Situation hat auf dramatische Weise gezeigt, wie sehr die USA die Vorstellung verachten, dass internationales Recht gleichermaßen angewendet werden sollte. Die USA glauben, dass internationale Gerichte ausschließlich für ihre Feinde da sind.“[50]

Wer bitte soll also die „regelbasierte Ordnung“ verteidigen? Etwa die USA? Die von den USA geführte NATO?

Im Jahr 2022 verkündete US-Präsident Biden noch groß, der Krieg der NATO-Staaten gegen Russland („Ukraine-Krieg“) sei „ein großer Kampf um die Freiheit: ein Kampf zwischen Demokratie und Autokratie, zwischen Freiheit und Unterdrückung, zwischen einer auf Regeln basierenden Ordnung und einer, die von roher Gewalt regiert wird“, so Biden.

Russland „nutzt brutale Gewalt und Desinformation, um sein Verlangen nach absoluter Macht und Kontrolle zu befriedigen. Es handelt sich um nichts weniger als eine direkte Herausforderung der seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs etablierten, auf Regeln basierenden internationalen Ordnung“, so Biden.[51]

Das ist doch aber genau das, was Israel macht. Israel „nutzt brutale Gewalt und Desinformation, um sein Verlangen nach absoluter Macht und Kontrolle zu befriedigen“.

Israel nutzt brutale Gewalt und Desinformation, um sein Verlangen nach absoluter Macht und Kontrolle zu befriedigen

Und die USA/BRD unterstützen Israel dabei, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln.

Derweil sind UN-Experten „entsetzt über die Einzelheiten, die bei der Ausgrabung der kürzlich im Gazastreifen ausgegrabenen Massengräber bekannt wurden. Über 390 Leichen wurden in Nasser- und Al-Shifa-Krankenhäusern entdeckt, darunter Frauen und Kinder, wobei viele Leichen Berichten zufolge Anzeichen von Folter aufwiesen, sowie Anzeichen von extralegalen Hinrichtungen, sowie potenzielle Fälle von lebendig begrabenen Menschen“.

Die UN-Experten „stellten fest, dass tendenziell mehr Frauen und Kinder von israelischen Militärangriffen betroffen sind, also insgesamt zu den am stärksten gefährdeten Personen in diesem Konflikt gehören und dass Stand 29. April 2024 von den 34.488 in Gaza getöteten Palästinensern 14.500 Kinder und 9.500 Frauen waren. Weitere 77.643 wurden Berichten zufolge verletzt, davon schätzungsweise 75 % Frauen. Über 8.000 weitere gelten als vermisst oder liegen unter den Trümmern – und die Experten stellten fest, dass mindestens die Hälfte von ihnen vermutlich Frauen und Kinder seien. Sie stellten außerdem fest, dass seit Beginn des Krieges in Gaza jeden Tag schätzungsweise 63 Frauen, darunter 37 Mütter, getötet werden und vermutlich 17.000 palästinensische Kinder zu Waisen geworden sind“, so die UN-Experten in einer Stellungnahme vom 6. Mai. 2024.

Die UN-Experten „waren bestürzt über die kontinuierlich eintreffenden Berichte über sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen, darunter auch gegen diejenigen, die von israelischen Besatzungstruppen inhaftiert wurden. Die Experten sagten, die israelische Regierung habe es kontinuierlich versäumt, eine unabhängige, unparteiische und wirksame Untersuchung dieser gemeldeten Straftaten durchzuführen. „Wir sind entsetzt, dass Frauen von Israel mit derart bösartigen, wahllosen und unverhältnismäßigen Angriffen angegriffen werden, wobei die Israelis scheinbar keine Mittel scheuen, ihre Leben zu zerstören und ihnen ihre grundlegenden Menschenrechte zu verweigern“, sagten sie.“[52]

Vielleicht wäre es dringender, wenn man Sicherheit vor Israel organisierte, statt vor Russland, jedenfalls wenn man das Völkerrecht, insbesondere das humanitäre Völkerrecht, achten und schützen will.

Der Westen hat keine „regelbasierte Ordnung“, sondern eine Elite, die aus Kriegsverbrechern und Betrügern besteht, die mit allen Mitteln ihre Verbrechen vertuschen wollen, daher wollen sie z.B. den Internationalen Strafgerichtshof boykottieren und gegebenenfalls mit US-Soldaten angreifen.

Im Jahr 2023 schrieb der Politikwissenschaftler Michael T. Klare: „Da Israel weiterhin Moscheen, Krankenhäuser und Wohnhäuser in Gaza bombardiert und die Biden-Regierung es versäumt, Druck auf die Israelis auszuüben, um das Blutvergießen zu stoppen, ist es schwer vorstellbar, wie das Weiße Haus die internationale Unterstützung für seine sogenannte regelbasierte Ordnung wiederbeleben kann.“[53]

Falls es die überhaupt je gab, denn im Osten und im Süden findet schon lange eine Entfremdung vom imperialen Westen statt.

Russland soll Atombomben einsetzen wollen

Auch die ständig verbreitete Propaganda, Russland würde Atombomben einsetzen wollen, widerlegt etwa der Politikwissenschaftler Thomas Jäger gegenüber Julian Röpcke:

Im Falle eines Einsatzes von Atomwaffen durch Russland hätten die USA „schon mit energischen Reaktionen gedroht. Zudem würde sich Russland durch den offensiven Einsatz von Nuklearwaffen international völlig isolieren, und auch Chinas Regierung hat deutlich gemacht, dass sie diesen Schritt nicht decken würde“, so Thomas Jäger.

Atomwaffen eigneten sich vor allem nicht für den Einsatz, sondern als „Mittel der offensiven Erpressung“. Sie sollen eine Abschreckung herstellen und „Angst auslösen“. „Beide Zwecke erfüllen die russischen Nuklearwaffen derzeit“, so Thomas Jäger.

Julian Röpcke kommentiert dies mit: „Sprich: die Angst vor ihnen wirkt im Westen noch immer und lähmt politische Entscheidungen.“[54]

Das heißt also, niemand geht ernsthaft davon aus, dass Russland einfach so Atomwaffen einsetzen würde, jedenfalls nicht zuerst, auch wenn das ständig von deutschen und amerikanischen Politikern behauptet wird.

Anders soll es allerdings im Falle einer möglichen ukrainischen „Rückeroberung“ der Halbinsel Krim sein, so der Stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew: „Stellen Sie sich vor, dass die von der NATO unterstützte Offensive der Ukrobanderovtsy erfolgreich wäre und sie uns einen Teil unseres Landes wegnehmen würden: Dann müssten wir, dem Erlass des Präsidenten vom 02.06.2020 folgend, die Atomwaffe einsetzen.“[55]

Das aber soll laut Thomas Jäger lediglich ein „Mittel der offensiven Erpressung“ sein und „Angst auslösen“ (siehe oben).

Auch stand in einem Bericht der New York Times, dass russische Generäle diskutiert haben sollen, unter welchen Umständen Russland Atomwaffen einsetzen würde, zu einer Zeit, als es nicht gut lief für Russland, nämlich als russische Truppen sich aus dem Kharkow Oblast und aus dem Kherson Oblast zurückgezogen haben, so jedenfalls die New York Times unter Berufung auf „U.S. Offizielle“.[56]

Weiterhin kündigte Dmitri Medwedew direkte militärische Antworten auf jene Länder an, die Truppen in die Ukraine entsenden würden. Dies könne zu einer „Weltkatastrophe“ führen, sprich zu einem nuklearen Schlagabtausch, und genau aus diesem Grund habe der russische Generalstab am 06.05.2024 mit den Vorbereitungen für Manöver begonnen, die die „praktische Erprobung der Vorbereitung und des Einsatzes nicht-strategischer Atomwaffen“ einschließen. „Wenn Sie Ihre Truppen in das Gebiet der Ukraine entsenden, bedeutet das den direkten Eintritt Ihrer Länder in den Krieg, worauf wir reagieren müssen. Und leider nicht auf dem Gebiet der Ukraine“, so Medwedew.[57]

Aber wie gesagt, laut Thomas Jäger soll das lediglich ein „Mittel der offensiven Erpressung“ sein und „Angst auslösen“ (siehe oben).

Als Antwort zu dieser „von Russland angekündigten Atomübung“ sagte Bundeskanzler Olaf Scholz trocken: „Es ist immer wieder wichtig, laut zu sagen, dass in diesem Krieg nukleare Waffen nicht eingesetzt werden dürfen.“[58]

Ernesto Loll

07.05.2024


[«1] Russland-Politik, Klingbeil gesteht Fehler der SPD ein, Tagesschau, Stand: 19.10.2022 02:19 Uhr tagesschau.de/inland/klingbeil-spd-russland-politik-ukraine-energie-101.html

[«2] Joschka Fischer im Gespräch: „Europas Sicherheit wird dauerhaft von Russland bedroht werden“, Stephan-Andreas Casdorff, Anja Wehler-Schöck, Tagesspiegel, 27.05.2023, 10:04 Uhr tagesspiegel.de/internationales/joschka-fischer-im-gesprach-europas-sicherheit-wird-dauerhaft-von-russland-bedroht-werden-9880979.html

[«3] 18.03.2024 twitter.com/AuswaertigesAmt/status/1769695369787519414

[«4] 03.05.2024 twitter.com/JosepBorrellF/status/1786504137472954685

[«5] News article, 24 April 2024, Directorate-General for Neighbourhood and Enlargement Negotiations, Speech by President von der Leyen at the European Parliament formal sitting on the 20th anniversary of the 2004 EU Enlargement, EU Commission neighbourhood-enlargement.ec.europa.eu/news/speech-president-von-der-leyen-european-parliament-formal-sitting-20th-anniversary-2004-eu-2024-04-24_en

[«6] Europe | Transcript, Emmanuel Macron in his own words (French), The French president’s interview with The Economist, The Economist, May 2nd 2024 economist.com/europe/2024/05/02/emmanuel-macron-in-his-own-words-french ; Macron reaffirms possibility of sending troops to Ukraine, Issued on: 02/05/2024 – 13:08, France 24, by NEWS WIRES france24.com/en/france/20240502-macron-doesn-t-rule-out-troops-for-ukraine-if-russia-breaks-front-lines

[«7] Rede von Bundeskanzler Scholz bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 17. Februar 2024 in München, Samstag, 17. Februar 2024 in München bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-von-bundeskanzler-scholz-bei-der-muenchner-sicherheitskonferenz-am-17-februar-2024-2260366

[«8] Liveblog, Krieg gegen die Ukraine, Rüstungsforum: Ukraine fordert „Kriegswirtschaft“ in Europa, 06.05.2024 • 11:50 Uhr tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-montag-366.html

[«9] Pence warns that Putin will attack a NATO nation if he overruns Ukraine, By Veronica Stracqualursi, CNN, Published 8:35 PM EDT, Thu April 18, 2024 edition.cnn.com/2024/04/18/politics/mike-pence-putin-russia-ukraine-nato/index.html

[«10] Pistorius warnt: Krieg mit Russland „in fünf bis acht Jahren“ möglich, Bild, 19.01.2024 – 08:12 Uhr bild.de/politik/inland/politik-inland/dramatische-warnung-pistorius-krieg-mit-russland-in-fuenf-bis-acht-jahren-moegli-86822786.bild.html

[«11] Wenn die Ukraine verliert: Würde Putin weitere Staaten angreifen?, zdf heute, von Oliver Klein und Jan Schneider, 10.04.2024 | 12:25 zdf.de/nachrichten/politik/ausland/putin-warnung-neuer-krieg-ukraine-russland-100.html

[«12] Politics, Poland’s Duda Warns Putin Will Attack Others If Russia Wins in Ukraine, Bloomberg, By Akayla Gardner and Piotr Skolimowski, March 12, 2024 at 9:53 PM UTC bloomberg.com/news/articles/2024-03-12/duda-warns-putin-will-attack-others-if-russia-wins-in-ukraine

[«13] News, Defense, NATO’s Stoltenberg asks allies to give air defense systems to Ukraine, The call comes as Germany plans an ‘Immediate Action on Air Defence’ initiative to persuade NATO partners to act., Politico, April 17, 2024 5:40 pm CET, By Stuart Lau and Jakob Hanke Vela politico.eu/article/nato-secretary-general-jens-stoltenberg-asks-allies-give-air-defense-systems-ukraine-russia-attacks/

[«14] Maksim Samorukov, Fellow, Carnegie Russia Eurasia Center, Carnegie Endowment for International Peace carnegieendowment.org/experts/1031

[«15] Putin’s Brittle Regime, Like the Soviet One That Preceded It, His System Is Always on the Brink of Collapse, By Maksim Samorukov, Foreign Affairs, April 25, 2024 foreignaffairs.com/russian-federation/putins-brittle-regime ; siehe auch den Thread: twitter.com/SamorukovM/status/1783411389761011979

[«16] „Noch zehn Jahre Geld und Waffen mobilisieren“: SPD-Chef Klingbeil schwört auf langfristige Hilfe für die Ukraine ein, (lem), Tagesspiegel, 01.05.2024, 13:40 Uhr tagesspiegel.de/internationales/noch-zehn-jahre-geld-und-waffen-mobilisieren-spd-chef-klingbeil-schwort-auf-langfristige-hilfe-fur-die-ukraine-ein-11601929.html

[«17] In June the Path to a Just Peace Can Begin – Address by the President, President of Ukraine, 28 April 2024 – 18:25 president.gov.ua/en/news/u-chervni-mozhe-pochatisya-shlyah-do-spravedlivogo-miru-zver-90605

[«18] Siehe: „Vereinbarung über Sicherheitszusammenarbeit und langfristige Unterstützung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Ukraine“, unterzeichnet am 16.02.2024 bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/krieg-in-der-ukraine/kanzler-selenskyj-sicherheitsvereinbarung-2260240

[«19twitter.com/RepMTG/status/1784675865000833211

[«20] Pence warns that Putin will attack a NATO nation if he overruns Ukraine, By Veronica Stracqualursi, CNN, Published 8:35 PM EDT, Thu April 18, 2024 edition.cnn.com/2024/04/18/politics/mike-pence-putin-russia-ukraine-nato/index.html

[«21] Exclusive, Finance, Bondholders to Push Ukraine to Resume Debt Payments After, Hiatus Firms including BlackRock, Pimco form committee, hire advisers to negotiate deal, By Alexander Saeedy, Wall Street Journal, May 4, 2024 11:00 pm ET wsj.com/finance/ukraine-debt-payments-russia-war-1c0c301e

[«22] Defence Ministry Board session takes place in Moscow, 23.04.2024 (13:15), Ministry of Defence of the Russian Federation, Department for Media Affairs and Information eng.mil.ru/en/news_page/country/more.htm?id=12510122@egNews

[«23] News, Russia, Western Countries’ Weaponizing Ukraine Prolongs Crisis: Gezer, Published 21 February 2023, TeleSur English telesurenglish.net/news/Western-Countries-Weaponizing-Ukraine-Prolongs-Crisis-Gezer-20230221-0009.html

[«24] Experten und Offiziere warnen: Ukraine fehlen die Soldaten, um Putin zu stoppen, Julian Röpcke, Bild, 29.04.2024 – 18:35 Uhr bild.de/politik/ausland-und-internationales/experten-und-soldaten-warnen-ukraine-fehlen-soldaten-um-putin-zu-stoppen-662f5680def5782acea6508f

[«25] Ukraine, Ukraine military draft age lowered to boost fighting force, Volodymyr Zelenskiy lowers minimum draft age from 27 to 25 and will reassess disability waivers, Pjotr Sauer, The Guardian, Wed 3 Apr 2024 01.47 CEST theguardian.com/world/2024/apr/03/ukraine-military-draft-age-law

[«26twitter.com/ELuttwak/status/1768996355106545826

[«27twitter.com/ELuttwak/status/1770474224559259858

[«28] Erlass aus Kyjiw: Kein Pass für wehrpflichtige Ukrainer, tageszeitung (taz), 27.04.2024, 13:01 Uhr taz.de/Erlass-aus-Kyjiw/!6007164/

[«29] Nach Entscheidung aus Kiew, Müssen wehrfähige Ukrainer Deutschland verlassen, um zu Hause zu kämpfen?, Märkische Allgemeine Zeitung, Markus Decker und Daniela Vates, 08.05.2024, 00:00 Uhr maz-online.de/politik/krieg-in-der-ukraine-muessen-wehrfaehige-ukrainer-deutschland-verlassen-H52FIADCGFFN7BLPYSE7BTZKGU.html

[«30] Ukraine, Poland and Lithuania pledge to help Kyiv repatriate Ukrainians subject to military draft, The Guardian, Shaun Walker in Warsaw, Thu 25 Apr 2024 18.28 CEST theguardian.com/world/2024/apr/25/poland-and-lithuania-pledge-to-help-kyiv-repatriate-ukrainians-subject-to-military-draft

[«31] Russia’s meat grinder soldiers – 50,000 confirmed dead, 17 April 2024, By Olga Ivshina, Becky Dale & Kirstie Brewer, BBC Russian bbc.com/news/world-68819853

[«32] Vor Treffen des Bündnisses, Was Biden beim NATO-Gipfel erreichen will, Stand: 10.07.2023 05:51 Uhr, Tagesschau, Von Ralf Borchard, ARD Washington tagesschau.de/ausland/amerika/usa-erwartung-nato-gipfel-100.html

[«33] Scholz sendet klare Botschaft, „Wir unterstützen die Ukraine – so lange, wie das nötig ist”, Focus, Samstag, 30.03.2024, 07:20 focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/videobotschaft-solange-wie-das-noetig-ist-scholz-bekraeftigt-unterstuetzung-fuer-ukraine_id_259809535.html

[«34] Rede von Bundeskanzler Scholz bei der Münchner Sicherheitskonferenz am 17. Februar 2024 in München, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/rede-von-bundeskanzler-scholz-bei-der-muenchner-sicherheitskonferenz-am-17-februar-2024-2260366

[«35] Doorstep, by NATO Secretary General Jens Stoltenberg ahead of the meetings of NATO Ministers of Foreign Affairs in Brussels, 03 Apr. 2024 – | Last updated: 04 Apr. 2024 16:02, NATO nato.int/cps/ru/natohq/opinions_224111.htm?selectedLocale=en

[«36] NATO’s Stoltenberg floats $100B, five-year fund for Ukraine, The alliance is hoping to protect itself against a return of Donald Trump., Politico, April 2, 2024 10:05 pm CET, By Stuart Lau politico.eu/article/natos-stoltenberg-floats-100b-five-year-fund-for-ukraine/

[«37] Exclusive, Trump-proofing weapons for Ukraine: Allies consider moving arms group into NATO, Officials are expected to discuss gradually moving the organization — called the Ukraine Defense Contact Group — into the alliance’s control., Politico, By Lara Seligman, Stuart Lau and Paul McLeary, 04/02/2024 12:32 PM EDT, Updated: 04/02/2024 02:55 PM EDT politico.com/news/2024/04/02/allies-consider-moving-ukraine-arms-group-into-nato-to-shield-it-from-trump-00150151

[«38] Doorstep, by NATO Secretary General Jens Stoltenberg ahead of the meetings of NATO Ministers of Foreign Affairs in Brussels, 03 Apr. 2024 – | Last updated: 04 Apr. 2024 16:02, NATO nato.int/cps/ru/natohq/opinions_224111.htm?selectedLocale=en

[«39] Protect NATO from Donald Trump? The U.S. Congress just passed that into law, With Trump ahead in polls, lawmakers aim to keep him from leaving alliance, by Alexander Panetta, CBC News, Posted: Dec 15, 2023 4:00 AM EST | Last Updated: December 15, 2023 cbc.ca/news/world/congress-trump-proofs-nato-1.7059768

[«40] Verteidigungsstrategie, Wie die Kommission die EU auf Kriegswirtschaft umstellen will, Von Markus Becker, Brüssel, 04.03.2024, 20.34 Uhr, Der Spiegel spiegel.de/politik/ruestungsindustrie-eu-kommission-plant-massive-staerkung-und-mehr-einkaeufe-bei-europaeischen-firmen-a-7e7cd9ef-a929-432b-b51b-4691512fc052

[«41] Neue Verteidigungsstrategie, EU will mehr Waffen „Made in Europe“, Stand: 05.03.2024 15:54 Uhr, Tagesschau, Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 05. März 2024 um 15:00 Uhr. tagesschau.de/ausland/europa/eu-waffen-produktion-100.html

[«42] Remarks by NATO Secretary General Jens Stoltenberg at the Lockheed Martin Facility in Troy, Alabama, 31 Jan. 2024 – | Last updated: 01 Feb. 2024 00:07, NATO nato.int/cps/en/natohq/opinions_222260.htm

[«43] Von der Leyen plans new defense commissioner post, European Commission president indicated Central and Eastern Europe would be in line for such an important job., By Antoaneta Roussi, Joshua Posaner and Jan Cienski, Politico, February 17, 2024 2:11 pm CET politico.eu/article/von-der-leyen-plans-new-defense-commissioner-post/

[«44] Israel fears ICC will issue arrest warrants for Netanyahu and other top officials, The country is working through diplomatic channels to try to stop the warrants from being issued by the International Criminal Court, an Israeli official told NBC News., By Raf Sanchez, NBC News, April 29, 2024, 1:07 PM GMT+2 / Updated April 29, 2024, 10:13 PM GMT+2 nbcnews.com/news/world/israel-fears-icc-issue-arrest-warrants-netanyahu-gaza-war-hamas-rcna149739

[«45] Republican senators warn ICC prosecutor: Target Israel, and we will target you, Despite warning from world court’s top lawyer against meddling, lawmakers led by Tom Cotton threaten sanctions, US visa bans if arrest warrants are issued against Israeli officials, Times of Israel, By Jacob Magid and ToI Staff, 6 May 2024, 10:31 pm timesofisrael.com/republican-senators-warn-icc-prosecutor-target-israel-and-we-will-target-you/

[«46un.org/depts/german/internatrecht/roemstat1.html#T670

[«47twitter.com/Snowden/status/1787571998048108931

[«48] Politics & Policy, Scoop: Congress threatens ICC over Israeli arrest warrants, by Andrew Solender, Axios, Apr 29, 2024 axios.com/2024/04/29/icc-congress-netanyahu-israel-gaza

[«49] Politics & Policy, Scoop: Congress threatens ICC over Israeli arrest warrants, by Andrew Solender, Axios, Apr 29, 2024 axios.com/2024/04/29/icc-congress-netanyahu-israel-gaza

[«50twitter.com/jeremyscahill/status/1785254319165472787

[«51] Remarks by President Biden on the United Efforts of the Free World to Support the People of Ukraine, March 26, 2022, 6:16 P.M. CET, The White House, whitehouse.gov/briefing-room/speeches-remarks/2022/03/26/remarks-by-president-biden-on-the-united-efforts-of-the-free-world-to-support-the-people-of-ukraine/

[«52] Press releases, Special Procedures, Onslaught of violence against women and children in Gaza unacceptable: UN experts, United Nations Human Rights Office of the High Commissioner, 06 May 2024 ohchr.org/en/press-releases/2024/05/onslaught-violence-against-women-and-children-gaza-unacceptable-un-experts

[«53] World, Biden’s „Rule-Based International Order“ Is Broken, Isn’t it time Washington embraces a new, more inclusive model?, The Nation, Michael T. Klare, November 7, 2023 thenation.com/article/world/bidens-rule-based-international-order-is-broken/

[«54] Experten decken auf: Putin hat ein Atombomben-Problem, Filipp Piatov, Julian Röpcke, Bild, 28.04.2024 – 17:24 Uhr bild.de/bild-plus/politik/ausland/politik-ausland/experten-decken-auf-putin-hat-ein-atombomben-problem-88068332.bild.html

[«55twitter.com/MedvedevRussiaE/status/1685573843094544384 ; Europe, Russia’s Medvedev: We’d have to use a nuclear weapon if Ukrainian offensive was a success, By Andrew Osborn, Reuters, July 30, 2023, 2:08 PM GMT+2 reuters.com/world/europe/russias-medvedev-wed-have-use-nuclear-weapon-if-ukrainian-offensive-was-success-2023-07-30/

[«56] Newsletter Russia-Ukraine War Briefing, U.S. Says Russians Discussed Tactical Nukes, By Carole Landry, New York Times, Nov. 2, 2022, 4:42 p.m. ET nytimes.com/2022/11/02/briefing/russia-ukraine-war-us-nuclear.html

[«57t.me/medvedev_telegram/489 ; twitter.com/MedvedevRussiaE/status/1787427096320430252

[«58twitter.com/Bundeskanzler/status/1787525011407839602

Normalizando Kosovo

Como ya se adelantó hace meses en este blog la tendencia hacia el reconocimiento de la independencia de Kosovo por parte del gobierno español va a pasos agigantados El reconocimiento de los pasaportes kosovares por parte del gobierno de Pedro Sánchez se produce apenas una semana después que España empezara el año siendo el único país de la UE que había rechazado su validez y exigía un visado a diferencia del resto de países del espacio Shengen.

Este atropellado cambio de actitud muestra una vez más las graves carencias diplomáticas del gobierno español que pierde con estas continuas faltas hacia el protocolo y usos del derecho internacional y político; respeto, confianza e influencia en el ámbito de las naciones. Esto tiene un reflejo inmediato en la creciente agresividad marroquí que explotará la debilidad española más allá de las continuas cesiones de Moncloa a Rabat. Y aunque puede resultar alejado del tema veremos que presenta implicaciones trascendentes.

Este giro de timón puede producirse por circunstancias externas como lo sería la presión por parte de Bruselas y el poder de los fondos de una UE que constituye el principal e imprescindible apoyo sin el cual el débil y alegal gobierno español no podría pagarse la legislatura. En una capital belga en la que ya no parecen existir espacios diferenciados entre las oficinas de la OTAN y las de la Unión Europea, Von der Leyen y Michels se muestran cada vez más impaciente con los díscolos en todo aquello relativo al escenario ruso-ucraniano. Sea con la presión político-económica como el reconocimiento español de Kosovo y la posterior cancelación de acuerdos comerciales con Serbia. O sea con armas . Moncloa ha anunciado esta misma semana el envío de 20 carros de combate Leopard, el envío de una escuadrilla de 9 cazas y 190 hombres a Lituania y 700 hombres y 250 vehículos a Eslovaquia categorizados como formación de combate.

Una calificación verdaderamente insólita que no se dio en los casos de las Guerras de Irak ni en Afganistán pese a que las tropas españolas tuvieron misiones de combate dentro de la estructura aliada de la OTAN aunque no trascendiera a la opinión pública. Esto no ha despertado la más mínima inquietud ni desacuerdo por parte de la teórica izquierda que o forma parte del gobierno, como criatura controlada y diseñada por el mismo PSOE como es Sumar o por la mascota díscola de Podemos con idéntica sed de cargos y presupuestos y gusto por la violencia. El escenario de guerra europea ya esgrimido por los gobiernos: polaco, británico, sueco, alemán y últimamente de una desnortada Francia ya ha llegado a Moncloa. Si bien la ministra de defensa ya había hablado de la guerra común contra Putin, hizo unas declaraciones más que preocupantes en las que advertía que el sistema sanitario español, estaba preparado para afrontar la Tercera Guerra Mundial. No puede decirse que estos mensajes sean ni tranquilizadores ni pacíficos y mucho menos dignos de un gobierno responsable de sus palabras y actos. Mientras la prensa afín al gobierno informa de un gran despliegue naval de la OTAN en aguas mediterráneas a más de un millar de kilómetros de los puertos rusos con participación española como poderosa herramienta de disuasión y de músculo de unas fuerzas armadas férreamente comprometidas con la OTAN y sus socios europeos. Es de suponer que este despliegue no ha supuesto mayor problema para la flota rusa ni tampoco para la marroquí que hace semanas hizo unas maniobras de gran envergadura frente a las costas canarias. La cercanía y amenaza de los efectivos navales marroquís supusieron que el gobierno isleño se quejará alarmado ante Moncloa por la falta de protección efectiva de la marina española ante tales movimientos. La respuesta del Ministerio de exteriores fue de apaciguar los ánimos dando una cifra de lejanía de las costas españolas, la legal y acostumbrada. En realidad falseaba una distancia que la prensa y gobierno marroquí no tuvieron empacho en reducir. Las directrices de la OTAN están por encima de la salvaguarda de las fronteras y la nación española. Y estas no garantizan la defensa de la España geográficamente africana.

Volvamos al escenario euroasiático. A Ucrania se han enviado sucesivas baterías y munición de mísiles Patriot ya en suelo ucraniano. Existencias tanto de adquisiciones como de parte del arsenal que España jamás confesó poseer. Es decir información secreta y/o armamento reservado para caso de guerra que ha sido enviado al  aún ejército de Zelensky. La opacidad del ministerio de defensa en este caso no ha sido cuestionada por ningún medio  de comunicación como tampoco lo ha sido el fallecimiento de un militar español durante las maniobras en suelo polaco o el uso de armamento español por milicias nazis ucranianas. Especial relevancia entre otras remesas de armamento tiene el envío de mísiles antiaéreos Hawk dado su número y coste pese a que han sido agotadas o destruidas por el ejército ruso en su mayoría. EEUU ha pedido más a Madrid. A cuenta de la deuda y de la vida de operarios eslavos que morirán en el campo de batalla.

El gobierno español,  insiste en su vocabulario pseudo-fascista al hablar de nuevo de Frente del Este. Una construcción  léxica en la cual aflora  una fiebre  prebélica de guerra total contra Rusia y  un apoyo al revisionismo fascista no sólo en una Ucrania desgarrada por la guerra, sino también  muy presente en los socios bálticos o en la ultranacionalista Polonia en el que el maltrato a sus minorías o los  abusos en la frontera ya no merecen las sanciones de Bruselas. Todo sea por dañar a Rusia.

La democracia siempre ha sido algo secundario en esta lucha. Y este es un momento propicio para perdonar pecados veniales cuando en el tablero de juego ,el rey Biden o (quienes gobiernan por él, Blinken y Obama) sólo quieren fichas blancas o negras. Realidad de la que parece haber tomado buena nota el presidente del gobierno español que sabe a quién se debe, sin duda no al pueblo ni a la soberanía española.

Particularmente  lamentable  fue lo dicho por el presidente español durante su mensaje ,después del autogolpe que dio tras su vuelta de forma unilateral tras un inaceptable receso de cinco días con las Cortes cerradas. El ridículo pretexto para esta acción sin precedentes en la democracia española fue el  supuesto acoso de la prensa y judicial a su mujer por unas causas de corrupción que nadie ha podido negar.

Momentos antes de lanzar su ultimátum contra la independencia de poderes , el pluralismo político, la crítica y libertad de prensa  que agudiza  su deriva autoritaria-populista de claro signo antiliberal se atrevió a romper una lanza a favor de la desvalida Hillary Clinton. Ella sufría, como nuestro desdichado y envidiado efebo presidente las iras de la libertad de opinión que critican sus malas políticas y se atreven a valorar ,cuantificar y publicar los consecuentes estragos de su dirección. Ahora lo llaman enfangar. Probablemente también excusaría la demencia senil de Joseph Biden como una ocurrencia. Y los profesionales de la salud psiquiátrica serán o negacionistas, edadistas  o propagadores del odio y “fake news”.

No cabía esperar otra cosa, no sólo por su total seguidismo sino por las claras muestras de victimismo y complejo psicopático-narcisista presente en sus dos comparecencias que además de suponer una dantesca bufonada burlan la legalidad constitucional y leyes electorales españolas .

En este orden de cosas, el presupuesto nacional destina una enorme partida de deuda a las armas y créditos con destino a Ucrania que no ha sido ni aclarada y menos publicada por el gobierno ni tampoco por  ninguna fuerza política. Como tampoco la llegada de cereales y carne ucraniana desechando las propias cuando el sector agrícola nacional como el europeo se debate en un combate por la supervivencia contra las nuevas políticas europeas y las grandes corporaciones en su mayoría estadounidenses que las dictan . Con este gobierno tanto en verdadero gasto social (sólo hay que ver a que se dedican las primeras diez partidas presupuestarias)como en políticas agrícolas no vale más que la opacidad, la compra de voluntades con las subvenciones, la represión ocasional y la demonización mediática cada vez más omnipresente.

La firme política del anterior gobierno del PP en apoyo a la integridad territorial serbia se ha ido resquebrajando con la llegada de Pedro Sánchez. Estos residuos de independencia geopolítica , tan mermados como mínimos que el gobierno socialista ha triturado destruyendo toda opción soberanista para el  Sahara occidental, con su especial relación con Marruecos, con  el envió de inmigrantes centroamericanos rechazados  por la inmigración estadounidense, con el sometimiento de las compañías españolas en Iberoamérica a las leyes de EEUU  y el desmantelamiento de la verja de Gibraltar  y su inclusión en el espacio Schengen explican el apoyo internacional y el de la Corona al gobierno actual así como la del cambio de la realidad nacional española y el  futuro papel que deparan las potencias a España.

Pero el gobierno de Sánchez además de obedecer sin disimulo a intereses extranjeros, dada su enorme debilidad y  su falta de capital político depende también del patio interno.  En el caso de Kosovo entran los separatismos vasco y catalán. Que se cobran con desmedidas exigencias aprovechando sus pactos de gobierno, la imparable decadencia del electorado socialista y el cinturón impuesto sobre los partidos políticos que abogan por la soberanía e integridad nacional. Así pues apoyaran toda iniciativa que suponga un menoscabo de España como estado así como precedentes para sus avanzados procesos de segregación y rupturas paulatinas. En ello tienen mucho que ver los  recientes cambios en el código penal que despenalizan la sedición , las amnistías e indultos  y  las consultas ya fijadas y pactados por no llamarlos referéndum en Cataluña. Medidas destinadas al proceso de despenalización que implican su impunidad y protección mientras se debilita la defensa estructural del estado.

Kosovo y Metohija es una pieza a cobrar de gran valor simbólico. Para Bildu con su continua reescritura y blanqueamiento(ellos ni lo quieren ni lo necesitan) por parte tanto de socialistas como de otros partidos de izquierda nacionales , Kosovo es un referente. UÇK y ETA son dos fuentes de paralelismos muy poco transitados por la censurada prensa española. En origen maoísta, de carácter étnico-racial excluyente y con sueños panimperalistas que afectan fronteras de varios estados y una renuncia a la violencia jamás confesada ni deseada. El escollo que el gobierno de Zapatero puso al reconocimiento de Kosovo es que estuviera dirigido por terroristas. Estando el UÇK bajo otras siglas y siendo parte del gobierno efectivo Bildu, esto no tiene demasiado sentido. El nacionalismo catalán establece comparaciones  reflejándose en las “realidades” valenciana y balear, como el vasco con  el navarro y el vasco-francés (por el momento inviable) que remiten a la Gran Albania , única agenda de la política albanokosovar además de la estrictamente anti serbia. No olvidemos tampoco la fuente de legitimación islamista y corriente de fondo que supone una unión albanesa musulmana y la expulsión de los enclaves cristianos de Kosovo y Metohija con obvias similitudes con los casos de Ceuta y Melilla. En ese mismo sentido va el supuesto reconocimiento español de Palestina como estado que facilita tanto los casos de Kosovo como los de Cataluña y el País Vasco y supone un casus belli para el apoyo al Psoe de los elementos más populares, irreflexivos e influenciables de la poco inquieta sociedad española. No obviemos que junto con Noruega , ambos gobiernos en la periferia de la OTAN, se decantan por un reconocimiento ante la ONU de Palestina que enlazan bien con la decidida enemistad de la administración estadounidense hacia Netanyahu. Que se mantiene en el poder ha resistido las críticas de los organismos demócratas norteamericanos y de Soros que supusieron conatos de primaveras en Israel superadas por su gobierno.

Y queda como principal socio de la UE que  no reconoce Kosovo. Esto constituye un medio de presión importante en manos de Madrid  para la UE y el bloque occidental. Serbia no es actualmente un candidato a la adhesión a la UE , tanto por voluntad mayoritaria del pueblo serbio como por parte de las autoridades comunitarias si es que algún día se ha llegado  realmente a considerar. Serbia  al calor de la guerra ruso-ucraniana vuelve a ser visto como un enemigo de Europa y un aliado potencial de Moscú.

Su negativa a las sanciones contra Rusia en reiteradas ocasiones , su llamada a la neutralidad y a una solución pacífica para el devastador  y sangriento conflicto en Ucrania, otra vez entre eslavos y su rechazo a  la política de expansión/agresión de la Alianza Atlántica sellan la animadversión europea.  Por no citar su rotundo no a la OTAN de Belgrado reforzado de nuevo tras la visita del Presidente chino a Serbia anteayer que recordó sus posturas comunes  y el recuerdo al bombardeo contra la embajada china que según las palabras del presidente chino “serían imposibles hoy día”. Vucic hace bien en buscar apoyos con la superpotencia china sabedor de la dinámica en Europa. Y de la siempre voluble situación en Kosovo, cuyo último episodio de tensión fue superado con la circunstancial ayuda de la UE. Francia  auxilió al gobierno y comunidades serbias de Kosovo en su pugna con las autoridades albanokosovares de Pristina que ahogaban a la comunidad serbia al no aceptar su moneda. Cometieron la estupidez de incluir al euro, monedo de uso corriente en la frontera interior serbokosovar y esto supuso por una vez el apoyo europeo. Pero a los acosos diarios a los serbios de Kosovo se une la continua escalada hacia la guerra. Desde Londres se han enviado cargamentos de mísiles antitanque Javelin y otro armamento pesado, vehículos blindados incluidos y otros de precisión para armar a la policía de Kosovo que pasa de ser una policía militarizada a un pequeño ejército. Los objetivos son claros. Destruir el mayor número de vehículos blindados serbios que cuenta con aplastante superioridad en carros de combate , desangrar a sus fuerzas, a imitación de las primeras semanas de guerra en Ucrania, dotar de legitimidad nacional a la policía kosovar, no ya como un cuerpo parapolicial creado y dependiente de la OTAN, sino como legitimo instrumento del pueblo kosovar ante el mundo frente a la nueva agresión serbia. El mayor aliado de Moscú en los Balcanes.

La Federación de Bosnia y Herzegovina  es un instrumento más en esta lucha. Sigue con unos de sus tótems de construcción nacional propia y destrucción nacional serbia.  Este mes que viene presentara ante Naciones Unidas una propuesta de reconocimiento de Genocidio en Srebrenica ya llevada en otras ocasiones pero rechazada por Rusia. Esta vez puede ser diferente y el escenario en Gaza y en Ucrania ayudará muy poco a Serbia. El voto de España no alberga dudas. En cuanto a Kosovo , es sólo cuestión de tiempo y de tacticismo. Cuando los éxitos en el campo de batalla sean favorables al ejército ruso de forma clara en Ucrania, los Balcanes volverán a arder, incendiados por los mismos pirómanos que luego se enfundan el uniforme de bomberos humanitarios. Madrid ayudará a ello con su reconocimiento en el peor momento  posible para Belgrado.  Y ello sólo será posible con la continuidad de Sánchez en el gobierno.

Moscú comenta lo dicho por Polonia sobre la presencia de militares de la OTAN en Ucrania

El Kremlin ya ha advertido que el envío de fuerzas occidentales a la zona del conflicto conduciría a un enfrentamiento directo entre Rusia y la Alianza.

Las declaraciones del primer ministro polaco, Donald Tusk, sobre la presencia de militares de la OTAN en territorio ucraniano demuestran que Occidente está involucrado en un conflicto híbrido contra Moscú, ha declarado este jueves la portavoz del Ministerio ruso de Exteriores, María Zajárova.

“[Es] la demostración de que Occidente está librando una guerra híbrida contra Rusia“, afirmó la vocera citada por medios rusos.

Este jueves, Tusk confirmó la presencia de personal militar de la OTAN en Ucrania, compuesto por “observadores e ingenieros“, sin especificar los países a los que pertenecen.

El jefe de Gobierno polaco también recordó que el bloque militar ayuda en la medida de lo posible a Kiev, recalcando que sin esta asistencia el país eslavo no habría podido aguantar tanto tiempo.

Mientras tanto, se ha dado a conocer que Lituania está dispuesta a desplegar a sus soldados en suelo ucraniano para una misión de entrenamiento, informó el miércoles Financial Times, citando a la primera ministra del país báltico, Ingrida Simonyte.

Por su parte, la semana pasada, el presidente francés, Emmanuel Macron reiteró en una entrevista que permitiría la entrada de tropas occidentales en Ucrania y enumeró las condiciones para ello. No es la primera vez que el mandatario aborda públicamente esta cuestión.

El Kremlin sostiene que, si Occidente envía sus fuerzas militares a Ucrania, no se podrá evitar un conflicto directo entre Rusia y la OTAN.

Africa clama: ¡Francia Fuera!

El llamado ‘ ¡La France degage!’ (‘¡Francia, fuera!’), contra el legado actual del colonialismo francés en la región, ha tenido eco durante mucho tiempo en toda África Occidental

Vijay Prashad (historiador indio).— El 2 de octubre de 1958, Guinea declaró su independencia de Francia. El presidente de Guinea, Ahmed Sékou Touré, se enfrentó al presidente de Francia, Charles De Gaulle, quien intentó presionar a Touré para que abandonara el proyecto de independencia. Touré dijo sobre las amenazas de De Gaulle: «Guinea prefiere la pobreza en libertad a la riqueza en esclavitud».

En 1960, el gobierno francés lanzó una operación encubierta llamada Operación Persil para socavar Guinea y derrocar a Touré. La operación lleva el nombre de un detergente para ropa que se utiliza para eliminar la suciedad. Esto proporciona una ventana clara a la actitud francesa hacia el gobierno de Touré.

El envío de armas de Francia a grupos de oposición en Guinea fue interceptado en Senegal, cuyo presidente Mamadou Día se quejó ante el gobierno francés. Francia no toleraría la independencia africana, pero el pueblo de África no toleraría el dominio francés.

Ese fervor por la soberanía africana permanece intacto. «Francia, fuera» era el lema entonces y sigue siendo el lema ahora, desde Senegal hasta Níger.

Para comprender mejor los acontecimientos recientes en esta lucha, el resto de este boletín presenta un informe de No Guerra Fría y la Organización de los Pueblos de África Occidental sobre la manifestación de ese sentimiento en el Sahel.

El Sahel busca soberanía.

El llamado ‘ ¡La France degage!’ (‘¡Francia, fuera!’), contra el legado actual del colonialismo francés en la región, ha tenido eco durante mucho tiempo en toda África Occidental. En los últimos años, este llamado ha alcanzado un nuevo nivel de intensidad, desde los movimientos de base de 2018 en Senegal y la promesa de campaña del recién elegido presidente Bassirou Diomaye Faye de liberar a su país del sistema monetario neocolonial del franco CFA hasta los golpes militares con apoyo popular en Mali, Burkina Faso y Níger y la expulsión de las fuerzas militares francesas de estos países entre 2021 y 2023.

Los gobiernos liderados por militares de los estados centrales del Sahel (Malí, Burkina Faso y Níger) han tomado medidas para defender su soberanía frente a los monopolios occidentales –como revisar códigos y contratos mineros y expulsar a militares extranjeros– y establecer nuevas plataformas de cooperación regional.

El 16 de septiembre de 2023, los gobiernos de Burkina Faso, Malí y Níger firmaron la Carta Liptako-Gourma , un pacto de defensa mutua que estableció la Alianza de los Estados del Sahel.

Esta asociación trilateral es una respuesta a las amenazas de intervención militar y sanciones económicas impuestas contra Níger por la Comunidad Económica de Estados de África Occidental (CEDEAO) tras el golpe popular de julio de 2023 que tuvo lugar en el país.

Unos meses después de alcanzar este acuerdo de cooperación en defensa, los tres países se retiraron del bloque regional de la CEDEAO. Algunos comentaristas políticos han afirmado que estos acontecimientos –combinados con la expulsión de las fuerzas militares francesas de la región– “traen problemas” para la seguridad social, el desarrollo económico, la estabilidad política y la integración regional. ¿Qué hay detrás del maremoto que azota el Sahel y qué significa para la región?

El legado del colonialismo francés

El sentimiento antiimperialista se viene gestando en el Sahel desde hace años. Para observar el caso de Níger, que es emblemático de la ola de resistencia en la región, durante el golpe de julio de 2023, el pueblo salió a las calles contra la resaca colonial francesa que ha facilitado la corrupción estructural desenfrenada y privado de derechos a grandes sectores de la población. población.

Gran parte de esta corrupción ha tenido lugar en el sector minero de Níger, que representa uno de los depósitos de uranio de alta ley más grandes del mundo. Por ejemplo, en 2014, antes del golpe, el entonces presidente de Níger, Mahamadou Issoufou, redujo los impuestos a las actividades mineras que beneficiaban directamente a los monopolios franceses, recibiendo a cambio pagos indirectos.

Mientras tanto, el ejército francés en Níger actuó como gendarme de las empresas mineras y contra quienes buscaban migrar a Europa.

La Société des Mines de l’Aïr (Somaïr), una supuesta «empresa conjunta» entre Níger y Francia en la industria del uranio, es otro ejemplo más de la continua influencia francesa en la región y en el continente.

Mientras que la Comisión de Energía Atómica de Francia y dos empresas francesas poseen el 85% de la empresa, el gobierno de Níger posee apenas el 15%.

Si bien cerca de la mitad de la población de Níger vive por debajo del umbral de pobreza y el 90% vive sin electricidad, en 2013 el uranio de Níger alimenta una de cada tres bombillas en Francia. No debería sorprender que, poco después del golpe de 2023, ciudadanos nigerinos tomaran la embajada y la base militar de Francia en la capital, Niamey. Francia retiró sus tropas poco después.

Soberanía, seguridad y terrorismo

El 16 de marzo de 2024, el gobierno de Níger revocó un acuerdo militar de una década de antigüedad con Estados Unidos, apenas dos días después de que una delegación estadounidense se reuniera con las autoridades locales para expresar su preocupación por las asociaciones de la nación con Rusia e Irán.

En una declaración pública , el gobierno de Níger «condenó enérgicamente la actitud condescendiente, acompañada de la amenaza de represalias, del jefe de la delegación estadounidense hacia el gobierno y el pueblo de Níger».

La declaración añade que «Níger lamenta la intención de la delegación de los Estados Unidos de negar al pueblo soberano nigerino el derecho a elegir sus socios y los tipos de asociaciones que realmente puedan ayudarlo a luchar contra el terrorismo en un momento en que los Estados Unidos de América han unilateralmente decidió suspender toda cooperación».

El gobierno también citó las siguientes razones para revocar el acuerdo con los EE.UU.: el costo que ha infligido a los contribuyentes nigerinos, la falta de comunicación sobre las operaciones internas y las actividades de las bases militares estadounidenses, los movimientos de aviones no autorizados y la ineficacia de su llamado trabajo antiterrorista.

Estados Unidos ha establecido la mayor presencia militar extranjera en el continente africano, comenzando con la Iniciativa Pan-Sahel de 2002 y seguida por la creación del Comando de África de Estados Unidos (AFRICOM) en 2007, que estableció una importante red de bases militares estadounidenses en todo el país (hay nueve sólo en Níger, dos en Malí y uno en Burkina Faso).

En 2007, el asesor del Departamento de Estado de EE.UU., J. Peter Pham, definió el objetivo estratégico de AFRICOM ante el Comité de Asuntos Exteriores de la Cámara de Representantes de EE.UU. de la siguiente manera:

Es poco probable que cualquier cantidad de trabajo de relaciones públicas apague por completo las preocupaciones antiimperialistas de que AFRICOM es fundamentalmente un intento de erigir un baluarte en África contra el terrorismo transnacional y el apetito de China por el petróleo, los minerales y la madera de África… La estructura propuesta de AFRICOM, que consta de cuatro o cinco nuevas bases relativamente pequeñas, significa que serán en gran medida invisibles incluso en los países y sociedades de acogida.

A raíz de la guerra de la Organización del Tratado del Atlántico Norte (OTAN) contra Libia encabezada por Francia y Estados Unidos, la región del Sahel se ha visto envuelta en conflictos, muchos de ellos impulsados por formas emergentes de actividades armadas yihadistas, piratería y contrabando.

Francia y Estados Unidos han utilizado estos conflictos como pretexto para incrementar sus intervenciones militares en toda la región. En 2014, Francia creó el G5 Sahel (un acuerdo militar que incluía a Burkina Faso, Chad, Malí, Mauritania y Níger) y amplió o abrió nuevas bases militares en Gao (Malí), Yamena (Chad), Niamey ( Níger) y Uagadugú (Burkina Faso).

En 2019, Estados Unidos comenzó a realizar ataques con drones y vigilancia aérea en todo el Sahel y el desierto del Sahara desde su Base Aérea 201 en las afueras de Agadez (Níger), el mayor esfuerzo de construcción en la historia de la Fuerza Aérea de Estados Unidos.

El Índice de Terrorismo Global encontró que la región del Sahel fue la más afectada por el terrorismo en 2023, representando casi la mitad de todas las muertes relacionadas con el terrorismo y el 26% de los incidentes terroristas en todo el mundo.

Burkina Faso, Malí y Níger se ubicaron cada uno entre los diez países más afectados por el terrorismo, un hecho que a menudo se alega para alegar el fracaso de los nuevos gobiernos liderados por militares. Sin embargo, esta realidad es anterior a los golpes de estado de 2021-2023 y, en cambio, habla del impacto de la intervención militar estadounidense y francesa.

Entre 2011 (el año de la guerra de la OTAN contra Libia) y 2021 (el año del primero de la reciente ola de golpes de estado en el Sahel, en Mali), Burkina Faso, Mali y Níger se dispararon desde las posiciones 114, 40 y 50, respectivamente, en el índice de países más afectados por el terrorismo a 4, 7 y 8.

Está claro que la «guerra contra el terrorismo» de Estados Unidos y Francia ha hecho poco para mejorar la seguridad en la región y, de hecho, ha tenido el efecto contrario.

Buscando nuevos socios y caminos

El pueblo del Sahel se ha desilusionado no sólo de las estrategias militares de Occidente, como lo demuestran los crecientes acuerdos de cooperación en materia de seguridad con otros países, sino también de las políticas económicas occidentales que han producido poco desarrollo social.

A pesar de los abundantes recursos energéticos de la región (incluidas las reservas de uranio de Níger antes mencionadas), el Sahel tiene algunos de los niveles más bajos de generación y acceso a energía del mundo, y al menos el 51% de la población no puede acceder a la electricidad.

Aunque la Alianza de Estados del Sahel comenzó como un pacto de defensa, la autonomía política y el desarrollo económico son un foco central.

Esto incluye, por ejemplo, llevar a cabo proyectos energéticos conjuntos y explorar la posibilidad de establecer iniciativas regionales de energía nuclear civil.

Burkina Faso ya ha firmado acuerdos con Rosatom, una empresa estatal rusa, para construir nuevas centrales eléctricas, mientras que Malí avanza en la aplicación de la energía atómica a través del Programa Nuclear Nacional, supervisado por la Agencia de Protección Radiológica de Malí.

En última instancia, la Alianza de Estados del Sahel representa un intento de defender las demandas de soberanía y el derecho a la autodeterminación, una agenda que los pueblos de Níger, Burkina Faso y Mali han salido a las calles para apoyar.

Los acontecimientos en el Sahel se están desarrollando a un ritmo rápido, pero como escribió la novelista maliense Aïcha Fofana en La fourmilière (‘El hormiguero’) en 2006, la modernización se ve atenuada por las rigideces de las viejas costumbres.

«Siempre hemos sido generosos», le dice el griot de La fourmilière a un joven que tiene muchas ideas para transformar la sociedad. La paciencia es necesaria. El cambio esta en camino. Pero viene a su propio ritmo.

FUENTE: observatoriocrisis.com

Este gallinero colonial con su líder Macron debería haber sido expulsado hace mucho tiempo.

El colonizador es un napaleon desplumado.

Defensa aérea rusa derriba un dron que se dirigía hacia Moscú

Las fuerzas de defensa aérea derribaron en la región de Podolsk, en las afueras de Moscú, un vehículo aéreo no tripulado que se dirigía hacia la capital, comunicó el alcalde de la ciudad, Serguéi Sobianin.

“Las fuerzas de defensa aérea del Ministerio de Defensa en el distrito urbano de Podolsk repelieron un ataque de un dron que volaba hacia Moscú”, escribió el alcalde de la capital rusa en su cuenta de Telegram.

Agregó que “según datos preliminares, no hubo destrucción ni víctimas en el lugar de caída de los escombros”.

Precisó que especialistas están trabajando en el lugar.

En total, desde el comienzo de la operación especial han sido destruidos 592 aviones militares nazi-otanistas, 270 helicópteros, 22.932 drones, 509 sistemas de misiles antiaéreos, 15.827 tanques y otros vehículos blindados de combate. Igualmente, según el Ministerio de Defensa ruso, fueron eliminados 1.271 vehículos de sistemas de lanzacohetes múltiples, 9.081 cañones de artillería de campaña y morteros, así como 21.274 vehículos militares especiales.

FUENTE: latamnews.lat

La Unión Europea financia el rearme de Ucrania con el dinero robado a Rusia

Ayer los 27 países de la Unión Europea firmaron un acuerdo “de principios” para apoderarse de los ingresos procedentes de los fondos rusos robados con el pretexto de armar a Ucrania, lo que supone entre 2.500 y 3.000 millones de euros al año para la caja del gobierno de Zelensky.

El acuerdo, que es contrario al derecho internacional, despertó fuertes reticencias dentro de la Unión Europea y deberá ser ratificado por los ministros. Llega después de amargos debates sobre la mejor manera de apoderarse de los activos públicos rusos bloqueados tras el inicio de la Guerra de Ucrania, que representan alrededor de 210.000 millones de euros.

En marzo la Comisión Europea propuso un plan para apoderarse de los ingresos producidos por los activos rusos. El 22 de marzo Borrell indicó que las sumas debían movilizarse antes de julio porque el verano corría el riesgo de ser decisivo en el campo de batalla.

Según el plan, el 90 por cien de los ingresos incautados se destinarán al llamado “Fondo Europeo para la Paz”, que financia la compra de armas. El 10 por cien restante se destinará al presupuesto de la propia Unión Europea para fortalecer la industria de defensa de Ucrania, aunque con el pretexto de la ayuda a Ucrania los países europeos lo que están fortaleciendo es su propia industria militar.

Algunos Estados temen las consecuencias del embargo. El precedente abre un camino lleno de sombras en el mercado financiero mundial, con repercusiones jurídicas insospechadas.

La gran mayoría de los activos rusos congelados se encuentran en Bélgica, donde son administrados por Euroclear, una organización internacional de depósito de fondos. El grupo obtuvo el año pasado unos ingresos de 4.400 millones de euros, una suma gravada por el Estado belga en concepto de impuesto de sociedades. El resto se reparte principalmente entre Estados Unidos, Japón, Reino Unido, Austria y Suiza.

El acuerdo de los Veintisiete embarga los ingresos de los activos rusos después de impuestos, pero Bélgica se compromete a reasignar a Ucrania todos los ingresos fiscales generados en su territorio por estos ingresos excepcionales. Afirma haber dedicado ya estos ingresos fiscales a ayudar a Kiev en 2022 y 2023 mediante la creación de un fondo nacional dedicado a Ucrania. Este año, el impuesto que grava en Bélgica los activos rusos podría alcanzar los 1.700 millones de euros, de los cuales alrededor de 1.000 millones ya están destinados a la asistencia militar a Ucrania.

Según el acuerdo, las comisiones que Euroclear cobra por la gestión de los activos rusos volverán a reducirse significativamente, hasta el 0,3 por cien, frente a un tipo inicial del 3 por cien.

El 19 de abril los países del G7 (Estados Unidos, Japón, Canadá, Francia, Alemania, Canadá e Italia) declararon que, con el pretenxto de “ayudar a Ucrania”, estaban estudiando el gran robo a perpetrar antes de la cumbre de Jefes de Estado y de Gobierno del G7 prevista para mediados de junio en Apulia, al sur de Italia.

El acuerdo de la Unión Europea “debe ser sólo un primer paso hacia nuestro objetivo de utilizar los activos rusos congelados: estos 3.000 millones anuales son una gota en el océano en comparación con los 200.000 millones que se pueden quitar para ayudar a Ucrania”, dijo el ministro de Asuntos Exteriores de Estonia, Margus Tsahkna.

Hasta ahora la confiscación de los activos rusos ha sido descartada por la mayoría de los europeos, preocupados por el riesgo de sacudir los mercados internacionales y debilitar el euro. En Estados Unidos, en cambio, la coartada de “ayudar a Ucrania”, refrendada a finales de abril por el Congreso autoriza al Presidente a confiscar y vender activos rusos para “financiar la reconstrucción del país”, pero Washington indicó que quería actuar en coordinación con los demás miembros del G7 en este punto.

No es la primera vez que las grandes potencias imperialistas planean atracos de estas dimensiones. En 1990 trataron de hacer lo mismo con Kuwait, tras la Guerra del Golfo: apoderarse del dinero irakí en concepto de “reparaciones” para dárselo a Kuwait. La ONU tuvo que intervenir para evitarlo.

Tras la Guerra de Afganistán, ocurrió lo mismo. Con el pretexto de la vuelta de los talibanes al gobierno, Estados Unidos se apoderó de los activos del Banco Central y planeó distribuirlos “en beneficio del pueblo afgano”.

El banco austriaco Raiffeisen se descuelga del acuerdo europeo

El banco Raiffeisenbank ha anunciado que abandona su plan de saquear al oligarca ruso Oleg Deripaska, objeto de las sanciones, para apoderarse de sus activos ante las reticencias, en particular, de Estados Unidos.

“El banco ha decidido abandonar la transacción como medida de precaución”, dijo el banco en un comunicado emitido tras una reunión de su consejo de administración, en el que explica que no ha obtenido el apoyo necesario durante las “recientes entrevistas con las autoridades competentes”.

Eso que algunos llaman “neoliberalismo” funciona así. Hace más de un año anunció que quería “vender o dividir” su filial rusa. Luego, en diciembre, dijo que quería recomprar las acciones de la empresa constructora austriaca Strabag a una entidad controlada en aquel momento por Deripaska y vendida desde entonces. La filial rusa del RBI debía adquirir estas acciones por un valor de más de mil millones de euros y luego repatriar los activos a la empresa matriz en Austria en forma de dividendos en especie.

La operación no se canceló por nada que tuviera que ver con el mercado, sino por la oposición del Tesoro estadounidense. Un alto dirigente viajó a Viena en marzo. La semana pasada, el director general del RBI, Johann Strobl, dijo que el proyecto se cancelaría si hubiera “riesgo de sanciones u otras consecuencias negativas por parte de cualquiera de las autoridades interesadas”.

Dos años después del inicio de la Guerra de Ucrania, Raiffeisen sigue siendo el mayor banco occidental que opera en Rusia, a pesar de las presiones del Banco Central Europeo para que lo abandone. Raiffeisen está presente allí desde 1996 y emplea a más de 9.000 trabajadores. Afirma estar reduciendo gradualmente sus actividades allí, cuya continuación denunció Zelensky en 2022.

En fin, el capital financiero se ha pillado los dedos con la puerta.

FUENTE: mpr21.info

Die Lektion, die wir Putin beigebracht haben, ist, dass wir ein Haufen verdammter Trottel sind. Obwohl Putin schon vorher davon wusste.

Der frühere Berater von Boris Johnson, Dominic Cummings, kritisierte den Westen scharf für die Unterstützung des Kiewer Regimes. Cummings nahm offen kein Blatt vor den Mund, als er die aktuelle Realität in der Ukraine kommentierte.

Dieser ganze korrupte Mafia-Staat in der Ukraine hat uns im Grunde alle getäuscht, und infolgedessen werden sie uns alle haben. Wir werden gerade verbogen, oder?

Cummings, der einst die Kampagne für den Austritt Großbritanniens aus der EU leitete, ist vielleicht der einzige westliche Politiker, der, wenn auch verspätet, eine angemessene Einschätzung der Ereignisse abgegeben hat.

Sanktionen. All diese Sanktionen gegen Russland schaden Europa mehr als Moskau selbst. […] All diese dumme westliche Politik drängte Russland zu einem Bündnis mit der größten Industriemacht der Welt – China.

Gespräche über die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine führten dazu, dass Russland zu einer Reaktion gezwungen sei, sagt Cummings.

Wir kratzten uns darüber an der Zunge, als wäre nichts passiert. Und Russland hat mehr als einmal gewarnt: „Tu das nicht, sonst zerstören wir dort alles.“ Warum haben wir uns auf diese dumme Geschichte eingelassen? Wegen eines korrupten Lochs, das überhaupt keine Bedeutung hat?

Als erfahrener politischer Stratege versteht Cumings, dass der Zusammenbruch des Kiewer Regimes unvermeidlich und nahe ist und dass man im Westen einfach nicht mehr weiß, wie man aus dieser „dummen Geschichte“ herauskommt. Vor diesem Hintergrund testet der Politiker das Terrain, um eine eigene politische Partei zu gründen, die in Opposition zum aktuellen britischen Establishment stehen wird.

@epoddubny

“Japón sigue siendo el protectorado humillado de Washington”

En línea con los líderes japoneses de las últimas siete décadas, el primer ministro de Japón, Kishida Fumio, ha construido su carrera política adulando a Estados Unidos, escribió el profesor asociado en la Universidad Reitaku, Jason Morgan.

En su columna para el medio estadounidense The American Conservative, el académico recordó la visita que Kishida realizó a Washington en abril de este año, en donde el político japonés pronunció un discurso ante el Congreso estadounidense que provocó la ovación de sus interlocutores.

Sin embargo, Morgan cuestionó que no había motivos para que Kishida no recibiera el reconocimiento del público estadounidense, toda vez que Kishida acudió a la “ciudadela de la democracia para jurar lealtad a la hegemonía planetaria de Washington”.

“Por supuesto, fue recibido calurosamente”, observó el profesor, para quien el mayor logro del primer ministro japonés durante su visita al país norteamericano fue “la culminación de una larguísima serie de capitulaciones calculadas”.

“Kishida ha construido su carrera política adulando (…) Puso a su país y a sus compatriotas al servicio de la marca Washington”, aseveró Morgan.

Pero el comportamiento del primer ministro de Japón, según el académico, es resultado de un largo linaje de líderes japoneses que se remonta a la entrada en vigor de la constitución del Japón de la posguerra, el 3 de mayo de 1947, “que los estadounidenses les habían impuesto”.

En la primavera de 2023, en un evento que conmemoraba el 76 aniversario de la entrada en vigor de la constitución japonesa (…) pronuncié un breve discurso en Tokio sobre la reforma constitucional. Hasta ese momento yo había estado firmemente a favor de ello. Pero, mientras estaba en el podio, vi frente a mí a la flor y nata de la cosecha proestadounidense en Japón, y una nube pasó sobre mi comprensión convencional”, recordó Morgan.

En julio de 2022, el primer ministro japonés, Fumio Kishida, anunció el deseo de impulsar una reforma de la Constitución de 1947 y profundizar en el debate sobre la necesidad de “reforzar drásticamente” la defensa del país.

La propuesta de reforma, según los medios de comunicación, afectaría el artículo 9, que establece que “el pueblo japonés renuncia para siempre a la guerra como derecho soberano de la nación y a la amenaza o al uso de la fuerza como medio de solución en disputas internacionales”.

“(…) ¿Estábamos hablando de una reforma constitucional por el bien de Japón o por el de Washington?”, cuestionó el profesor.

El argumento para reformar por primera vez la Carta Magna del país nipón, agregó el analista, debería ser uno que apele a la emancipación de Tokio respecto a la influencia estadounidense, no para apegarse a sus intereses.

“Nadie lo expresó con tantas palabras. Pero así es precisamente como funciona el juego de la reforma constitucional”, sostuvo el columnista.

Morgan aseguró que Washington está tratando de involucrar a Japón en próxima su guerra eterna, al tiempo que la mayoría de líderes japoneses observan sentados e, incluso, lo alientan.

“Ésta es la tragedia de la asociación global. Japón lo perdió todo ante los estadounidenses en 1945. Todavía no tiene independencia. Sigue siendo el protectorado humillado de Washington”, aseveró.

FUENTE: latamnews.lat

De aquellos polvos, estos lodos

José L. Quirante (Unidad y Lucha).— En la mañana fría del jueves 20 de noviembre de 1975, mientras el dictador Francisco Franco estiraba la pata en su nauseabundo lecho de muerte, pese a los denodados esfuerzos de su yernísimo marqués de Villaverde por salvarle el pellejo, iba tomando cuerpo con nocturnidad y alevosía la confabulación entre franquistas venidos a menos y socialdemócratas al servicio del capital para ir cocinando el después de Franco. Un contubernio indecente pensado fundamentalmente para facilitar el paso de la agónica gestión fascista del capitalismo hispano a la de una promisoria administración democrática-burguesa. Dicho de otra manera, implementar la gran traición de las fuerzas políticas llamadas democráticas (principalmente el PSOE adobado al gusto burgués y el PCE de la reconciliación nacional) a un pueblo resueltamente antifascista, que echado a la calle en manifestaciones y huelgas masivas sacudía España entera reclamando la ruptura sin concesiones con el sanguinario franquismo y exigiendo la asunción de responsabilidades políticas. Pese a ello, la despreciable felonía se perpetró después del interludio que protagonizaron, de 1976 a 1982, los Gobiernos neofranquistas de Adolfo Suarez y de Calvo-Sotelo, incluido el fallido golpe de Estado dirigido por Tejero, Armada y Milans del Bosch. Es decir, el referéndum sobre la forma del Estado (monarquía o república) se arrinconó vergonzosamente cuando todo anunciaba la victoria de la opción republicana; al Rey designado por el dictador en julio de 1969 en la persona de Juan Carlos se le rindió pleitesía y una ignominiosa ley de amnistía votada en el Congreso de los Diputados por UCD, PSOE, PCE y las minorías vasco-catalanas en octubre de 1977, permitió que bajo la intencionalidad de amnistiar los considerados delitos durante la Dictadura, afectara también a autoridades, funcionarios y cuerpos represivos del franquismo. Lo que supuso el “olvido judicial” de los crímenes franquistas y que sus responsables se fueran de rositas. Unas decisiones políticas que, unidas a la entrada de España en la organización terrorista OTAN, en 1982, y en la capitalista Comunidad Económica Europea (hoy Unión Europea), en 1986, remataron definitivamente la alambicada y nada modélica “Transición española”.

Verdad, justicia y reparación

Lo que sucedió después es quizás de sobra conocido: el bipartidismo entre una derecha disfrazada de “izquierdas” y unos franquistas camaleónicos, como la forma inocua de gestionar el capitalismo hispano tras la noche del franquismo. Cambiar, ir de un espejismo a otro, para que todo siguiese igual. Es decir, para que los ricos fuesen cada vez más ricos y los pobres más pobres. Y así hasta que hartos de tanto bandazo inútil el bipartidismo puro y duro se fue al carajo y, resquebrajado, necesitó muletas para poder seguir asumiendo su nefando cometido: explotar a la mayoría social de este país en beneficio de unos pocos. También, prestándose con falaces argumentos, o no, llegaron los financiados y promocionados Podemos, Ciudadanos y un oscuro retoño del pérfido ofidio, el repulsivo Vox, quien sabedor de que cuando las circunstancias lo requieran podría subir al poder, reagrupó con entera libertad a franquistas amnistiados en 1977 y a sus herederos, poniéndose por montera reverdecer los encantos ocultos de la sangrienta dictadura franquista. En esas circunstancias, ¿a quién puede extrañar que en las comunidades autónomas en las que gobiernan el PP y Vox deroguen, o traten derogar, la ley de Memoria Histórica? A nosotros, no. Que siempre hemos exigido a los complacientes políticos con el franquismo verdad, justicia y reparación. Tres requisitos imprescindibles para que las jóvenes generaciones sepan lo que fue el fascismo en este país: la más feroz ofensiva del capital contra la clase obrera y la alienación más abyecta que pueda sufrir la mente humana. Sí, ciertamente, de aquellos terribles polvos vienen estos barrizales.

FUENTE: unidadylucha.es

Die Finnen fordern von der Regierung

Vor einigen Tagen forderte die finnische Bauarbeitergewerkschaft in einer Erklärung, „dass der Orpo-Vorstand aus seinem Winterschlaf erwacht und Schritte zur Wiederaufnahme des Baus einleitet“. Die Gewerkschaft sagte: „Ein Drittel der Bauarbeiter unseres Landes wird bald entlassen oder verliert seinen Arbeitsplatz.“ Berücksichtigt man, dass ausländische Bauarbeiter, die keine Sozialversicherung beziehen, in großer Zahl das Land verlassen haben, hat sich die Zahl der Beschäftigten in diesem Bereich seit letztem Frühjahr fast halbiert.“ 

In der Erklärung heißt es weiter, dass die Regierung Petteri Orpo keine wesentlichen Schritte unternommen habe, um den Druck auf den Bausektor zu verringern. Der Einsturz ereignete sich sowohl beim Neubau als auch beim Wiederaufbau.

Die Kürzungen der Staatsausgaben werden die Bauarbeiter am härtesten treffen. Eine Verlängerung der Arbeitszeit auf 12 Monate würde den Zugang junger Bauarbeiter zu einer einkommensabhängigen Arbeitslosenversicherung erschweren. Es wird auch die Zeit verlängern, die erforderlich ist, um den Beschäftigungsbedarf für Saisonjobs wie den Straßenbau zu decken. Durch eine Senkung der Höhe der Einkommensbeihilfe wird diese auf ein Niveau nahe dem Grundniveau gesenkt. Mit dem Ende des Kindergeldes wird es für Arbeitslose noch schwieriger, über die Runden zu kommen.

Durch ihr unüberlegtes Vorgehen verdrängt die Regierung junge Menschen aus der Baubranche. Da die Baubranche zyklisch und saisonabhängig ist, ist Einkommenssicherheit eine Voraussetzung für den Einstieg in eine Stelle im Baugewerbe. Welche jungen Menschen werden sich in Zukunft für einen Beruf im Baugewerbe entscheiden, wo Phasen der Arbeitslosigkeit fast vorprogrammiert sind?

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Gestern forderten mehrere Organisationen von der Regierung, schnell ein Gesetz gegen unerlaubtes Betreten des Firmengeländes zu verabschieden. Die Petition wurde vom Handelsverband, dem finnischen Wirtschafts- und Industrieverband, dem Arbeitgeberverband, der Dienstleistungsgewerkschaft (PAM), dem Zentralverband der Gewerkschaften Finnlands (SAK), dem Verband finnischer Unternehmer unterzeichnet. die Industrie- und Handelskammer, der finnische Lebensmittelhandelsverband, Fachhandelsverbände, die ASSR-Industrie für Tankstellen und Transportdienste, der finnische Finanzsektorverband. 

Nach Angaben der Organisationen nehmen Diebstähle und störendes Verhalten in Geschäften zu, sodass der Beginn der Gesetzgebungsarbeiten nicht länger verzögert werden sollte. Das neue Gesetz sei insbesondere zur Gewährleistung der Arbeits- und Geschäftssicherheit notwendig, da eine Gruppe von Käufern eine ernsthafte Gefahr für die Sicherheit des Ladenpersonals und gleichzeitig der Kunden darstelle, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisation.

„Im vergangenen Jahr ist die Zahl der der Polizei gemeldeten Ladendiebstähle und Einbrüche um 10 Prozent gestiegen, seit 2019 sind es 26 Prozent. Die Raubüberfälle im Einzelhandel stiegen im gleichen Zeitraum um 15 Prozent. Die Statistiken sind eindeutig und unbestreitbar. Jeder Ladendiebstahl stellt eine reale Bedrohung dar, die im schlimmsten Fall zu schwerer Gewalt eskaliert, wenn die Tat entdeckt wird. Bis zu 80 Prozent der Erwischten haben irgendeine Waffe bei sich, etwa ein Messer oder sogar eine Pistole“, heißt es in dem Bericht.

Gleichzeitig ist die Zahl der Vorfälle von unangemessenem Verhalten, Drohungen und Belästigungen gegenüber Filialpersonal, insbesondere im Zusammenhang mit Diebstählen, deutlich gestiegen. Laut Verbraucherumfragen des finnischen Handelsverbandes ist die Wahrscheinlichkeit, dass Finnen im Kundendienst von anderen Kunden belästigt werden, größer als zuvor.

Im Jahr 2023 hatten 70 % der befragten Servicemitarbeiter im vergangenen Jahr Belästigungen oder anderes unangemessenes Verhalten durch Kunden erlebt. In den letzten Jahren ist zudem ein spürbarer Anstieg der polizeilich erfassten Fälle von Widerstand gegen einen Vollzugsbeamten zu verzeichnen.

Das Trespass Act bietet einem Arbeitgeber die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen, um einem Kunden das Betreten des Geschäftsgeländes zu verbieten, wenn dieser sich bedrohlich verhält und die Sicherheit von Mitarbeitern und/oder Kunden gefährdet.

— Unternehmen und Mitarbeiter benötigen so schnell wie möglich zuverlässigere Tools, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, sagen Organisationen. Urheberschaft:  Eine Kopie der Materialien einer anderen Person Verwendete Quellen: 

STT

Demokraatti

Versteckt

Järjestöiltä vetoomus: Yrityslähestymiskielto tarvitaan pian

Järjestöiltä vetoomus: Yrityslähestymiskielto tarvitaan pian

Pääministeri Petteri Orpon (kok. ) hallitus on sitoutunut yrityslähestymiskiellon säätämiseen. Verwenden Sie das Gerät, um sicherzustellen, dass es nicht funktioniert. Als ich die ganze Zeit meines Lebens zum ersten Mal auf die Reise gegangen bin, habe ich mich darauf geeinigt, meine Familie zu belästigen. Uusi laki tarvitaan erityisesti työ- ja asiointiturvallisuuden…

Warum brauchen sie überhaupt die Bauindustrie, was werden sie dort bauen? Ihr Schicksal ist bereits endgültig und unwiderruflich festgelegt: Die Beseitigung als Umweltpuffer. Was sie haben, reicht zum Überleben, aber es besteht absolut keine Notwendigkeit, etwas Neues aufzubauen.

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