
LINK ZUM VIDEO HIER
Big ships are sitting ducks. From Nick Giambruno at internationalman.com:

At a cost of $250 million, Millennium Challenge 2002 was the largest and most expensive war game in Pentagon history.
With over 13,500 participants, the US government took over two years to design it.
The exercise pitted Iran against the US military. Washington intended to show how the US military could defeat Iran with ease.
Paul Van Riper, a three-star general and 41-year veteran of the Marine Corps, led Iranian forces in the war game. His mission was to take on the full force of the US military, led by an aircraft carrier battle group and a large amphibious landing force in the Persian Gulf.
The results shocked everyone…
Van Riper waited for the US Navy to pass through the shallow and narrow Strait of Hormuz, which made them sitting ducks for Iran’s unconventional and asymmetric warfare techniques.
The idea is to level the playing field against a superior enemy with swarms of explosive-laden suicide speedboats, low-flying planes carrying anti-ship missiles, naval mines, and land-based anti-ship ballistic missiles, among other low-cost but highly effective measures.
In minutes, Van Riper emerged victorious over his superior opponent and sank all 19 ships. Had it been real life, 20,000 US sailors and marines would have died.
Millennium Challenge 2002 was a complete disaster for the Pentagon, which had spent a quarter of a billion dollars to set up the extensive war game. It produced the exact opposite outcome they wanted.
So what did the Pentagon do with these humbling results?
Like a child playing a video game, they hit the reset button. They then rigged and scripted the game so that the US was guaranteed to win.
This one will stay with you. From Ray Jason at theseagypsyphilosopher.blogspot.com:
With our world drowning in so much senseless war and bloodshed, I have recently been thinking about finishing a project that I began several years ago. It is a short but powerful anti-war film that combines my personal Vietnam experience with the immortal message of the Napalm Girl.
However, my film-making skills are very limited. But Fate smiled upon me, and a professional film editor anchored near me a few weeks ago. After developing a friendship, I mentioned my long-dormant project.
He agreed to assist me at a very reasonable fee, and we spent a few days seated at his editing console, piecing together this little film. Even though it is only 14 minutes long, my hope is that it is Powerful, Poignant, Poetic and Persuasive.
If you find merit in this video, please share it widely, so that we can “Give Peace a Chance!”
NEVER STOP RUNNING, NAPALM GIRL!
Ein Standpunkt von Felix Feistel.
Der Ruf nach Aufarbeitung der Coronamaßnahmenpolitik verstummt nicht. Im Gegenteil, er bekommt immer neue Nahrung durch Enthüllungen wie die von Multipolar-Mitherausgeber Paul Schreyer heraus geklagten RKI Files, durch die nicht abreißende Übersterblichkeit und die Epidemien von Krebs, Herzinfarkten, Schlaganfällen und Autoimmunkrankheiten, die von den sogenannten Impfstoffen ausgelöst wurden und werden. Sogar den Mainstream hat diese Forderung erreicht. Medien, in denen zuvor rigorose Lockdownpolitik und eine Impfpflicht gepredigt worden waren, Medien, die sich damit hervorgetan haben, Coronakritiker zu beschimpfen und zu diffamieren, die Reaktionen auf die sogenannte Pandemie zu verteidigen und noch härtere, noch repressivere Maßnahmen zu fordern, finden sich mit einem Mal auf der Seite der freien Medien, die zuvor noch als böse Nazi- und Verschwörungstheoretikerportale beschimpft worden waren.
Eine Aufarbeitung müsse her, um aus den sogenannten Fehlern dieser sogenannten Pandemie zu lernen, um diese beim nächsten Mal nicht zu wiederholen. Das ist natürlich ausgemachter Schwachsinn. Denn erstens hat es eine Pandemie nie gegeben. Alle Daten, die bereits 2020 einsehbar waren, belegen dies. Im Jahr 2020 gab es in Deutschland keine Übersterblichkeit, sondern eine Untersterblichkeit von 2,4 Prozent. Die Auslastung auf den Intensivstationen rangierte auf einem historischen Minimum, und das trotz vollständiger Wirkungslosigkeit der Maßnahmen wie Masken, Lockdowns und so weiter. Die Pandemieerzählung war von Anfang an nichts als eine Lüge.
Zweitens ergibt sich daraus, ebenso wie aus den RKI-Files, dass auch zu keinem Zeitpunkt Fehler gemacht worden sind. Die ganze Maßnahmenpolitik war eine absichtsvoll inszenierte und orchestrierte Machtergreifung durch die herrschenden Regierungen aller westlichen Länder, im Verbund mit einem Teil der instrumentalisierten Pseudowissenschaft und dem Militär unter Führung der NATO. (1) Von daher dienten all die Maßnahmen, die nun als „Fehler“ beschönigt werden, politischen Zwecken der Machtausweitung, der Unterwerfung der Menschen, der Einschränkung von Freiheiten und der Einführung repressiver Instrumente wie einer immer weiter ausufernden Zensur, der Grundlage für zukünftige Reisebeschränkungen und Lockdownpolitik zu jedem politischen Anlass, digitaler Überwachungsinstrumente wie dem digitalen Impfpass, und natürlich der Umverteilung von unten nach oben. Letztlich wurde mit der Coronapolitik einem vollkommenen Abriss unseres jetzigen, wirtschaftlichen Systems der Weg bereitet, um den ausgedienten Finanz- und Monopolkapitalismus in einen neuen Feudalismus zu überführen, in dem die neuen Feudalherren ein Geflecht aus Oligarchen, deren Stiftungen, internationalen Organisationen und Kapitalsammelstellen wie Blackrock sind. (2) (3) (4)
Demzufolge müssen keine Fehlentscheidungen aufgearbeitet werden, weil es keine Fehlentscheidungen gibt. Die öffentlich-private Partnerschaft des neuen Faschismusunternehmens ist absichtsvoll zerstörerisch vorgegangen, und hat weltweit Millionen von Menschen getötet, schwer verletzt und psychisch geschädigt. Wir brauchen keine Aufarbeitung um für die „nächste Pandemie“, die ja ohnehin nur ein propagandistisches Schreckgespenst ist, zu lernen, um es dann besser machen zu können. Die Verantwortlichen gehören ihrer Ämter enthoben und dann in einer sicheren Einrichtung weggesperrt, damit diese nächste Pandemie überhaupt nicht mehr entsteht. Die Biolabore wie Pfizer, Biontech und Moderna müssen geschlossen, die veruntreuten, öffentlichen Gelder zurückgeholt und in etwas Sinnvolles investiert, und dann alle Genexperimente, ob an Viren, Bakterien, oder mit modifizierter mRNA, sei sie in Impfstoffen oder Pflanzen, sorgsam vernichtet werden.
Die einzige Lehre, die man sinnvollerweise aus den Geschehnissen der letzten vier Jahre ziehen kann ist, dass ein organisierter Staatsapparat nichts weiter ist als eine Ansammlung Krimineller, die sich anmaßen, andere Menschen, die nur in Frieden leben wollen, in regelmäßigen Abständen mit kriminellen Raubzügen und repressiver Gewalt zu überziehen, oder Kriege in fernen oder nicht ganz so fernen Ländern zu entzünden, zwecks der eigenen Bereicherung. Daher wäre die einzig logische Konsequenz, darüber nachzudenken, ob man als menschliche Gesellschaft wirklich regelmäßig Opfer einer solchen organisierten Kriminalität sein will, oder ob wir nicht eigentlich besseres zu tun haben.
Das ist eine Lehre, die man auch schon aus dem letzten Ereignis kollektiver Massenverblödung und Aufstachelung zu Hass und Hetze hätte lernen können, das halb Europa in Schutt und Asche gelegt, und etwa 65 Millionen Menschen das Leben gekostet hat. Doch das ist nicht geschehen, trotz aller Bekundungen zur Aufarbeitung, die gerade in Deutschland seitdem immer wieder geleistet wurden. Jahrzehntelang hat man sich in Deutschland kollektiv mit diesen Ereignissen, diesen Verbrechen beschäftigt, hat sie analysiert, genau untersucht und vor allem immer wieder der eigenen Bevölkerung in die Köpfe gehämmert. Man schrieb Bücher, drehte Filme, hielt Vorträge und Lehrveranstaltungen zu dem Thema ab. Die Deutschen haben die Kollektivschuld auf sich genommen, und meinten lange Jahre, sie hätten aus der Geschichte gelernt, und es wäre daher unmöglich, dass sich in Deutschland derartiges wiederhole.
Wie wir seit 2020 gesehen haben, bezieht sich diese angebliche Lehre nur auf stumpfe Symbolik. Natürlich, der Deutsche hat gelernt, dass der Faschismus unter Hakenkreuz, SS-Runen und Wehrmachtsuniformen daherkommt, und hat daher gelernt, diesen zu erkennen. Doch, so zeigte sich, sobald Totalitarismus und Faschismus unter einer nur geringfügig anderen Erzählung die Macht an sich reißen, sobald die Symbole ausgetauscht, statt der Hakenkreuzbinden eine „One Love“ Armbinde getragen wird, sobald aus der Ideologie der Rassenhygiene eine Ideologie der ganz allgemeinen Hygiene wird, marschiert der Deutsche wieder fröhlich mit, beteiligt sich an Hass, Hetze, Ausgrenzung, Diskriminierung, und dann werden auch Propagandafiguren, die sich einer Rhetorik bedienen, die eins zu eins an die dunkle Vergangenheit erinnert, sogar mit einem Grimmepreis ausgezeichnet. (5)
Die langen Jahrzehnte der Aufarbeitung waren, so hat sich gezeigt, vollkommen nutzlos. Der Deutsche ist auch dann nicht in der Lage, Faschismus zu erkennen und wirksam zu verhindern, wenn dieser ihm ins Gesicht schreit. Zu einer Transferleistung von schwarzen SS-Banden und einem geifernden Führer, der von Rassenhygiene und Lebensraum im Osten fantasiert, zu schwarzen Antifa-Banden, mehreren geistig verwirrten Führern, die von Hygiene, Lockdown, und einer Bedrohung aus dem Osten, die man besiegen müsse fantasieren, ist der Deutsche nicht fähig. Der Gehorsam und Untertanengeist, der das faschistische Regime beim ersten Mal ermöglicht hat, ermöglichte es auch beim zweiten Mal. Der unbedingte Drang zur Folgsamkeit, der Wunsch, zu den Guten zu gehören, und die typisch deutsche Arroganz, mit der man sich als etwas Besseres, als überlegen und vor allem moralisch erhaben wähnt, machten Coronafaschismus ebenso möglich, wie den neuen Feldzug gegen Russland, der sich ja bereits seit 2014 ankündigt.
Auf Befehl grenzt der Deutsche auf der Grundlage weitestgehend erfundener Merkmale aus, diffamiert Andersdenkende und Abweichler, und jubelt einem vollkommen instrumentalisierten Justiz- und Polizeiapparat zu, wenn dieser die Kritiker zusammenschlägt und vor Gericht zerrt, ihren Ungehorsam, der niemals eine Straftat darstellte, sanktioniert, und die Wortführer aus nichtigen Gründen einsperrt. Der Polizei- und Terrorstaat wird vom Deutschen bejubelt, wenn er, statt unter dem Motto „Ein Volk, ein Reich, ein Führer“ unter dem Motto „Bleiben Sie gesund“ daherkommt. Wenn statt Juden und Kommunisten sogenannte Ungeimpfte, Verschwörungstheoretiker und Rechtspopulisten ausgegrenzt und diskriminiert werden, dann fällt dem Deutschen der Weg in den Unrechtsstaat nicht mehr auf.
Damit war die ganze Aufarbeitung vollkommen umsonst. Statt zu lernen, diktatorische und faschistische Strukturen und Systeme zu erkennen und rechtzeitig dagegen vorzugehen, haben die Deutschen lediglich gelernt, dass alles, was unter Hakenkreuz und Wolfsangel daherkommt, eine Gefahr darstellt, und selbst das nur im eigenen Land, während sie Kampfgruppen, die in anderen Ländern unter denselben Symbolen agieren und gegen den gemeinsamen Feind kämpfen, noch mit Geld und Waffen ausstatten, und sie zu Verteidigern der Demokratie verklären. Sobald der Faschismus und der Totalitarismus ihren Mantel ändern, werden sie als solche nicht mehr wahrgenommen, außer von einer Minderheit, während der größte Teil des Volkes wieder einmal in sein eigenes Verderben, diesmal in Form tödlicher Genspritzen und des nächsten Weltkrieges, rennt.
Was also ist von einer Aufarbeitung, also einer echten Aufarbeitung, in der nicht nur vermeintliche Fehler aufgearbeitet werden, sondern die gesamte Pandemieerzählung als größte Fälschung der Geschichte aufgedeckt, und als solche in die Geschichtsbücher geschrieben wird, zu erwarten? Natürlich, eine Entfernung der Täter, also all der Minister, Kanzler, Präsidenten, Abgeordneten, Journalisten und Redakteure, sowie der Oligarchen, Firmeninhabern, Anteilseigner und Vermögensverwalter von ihren Posten und ihre sichere Verwahrung, nicht hauptsächlich zwecks Bestrafung, sondern zur Sicherheit aller Menschen, ist ein sinnvoller Schritt, um eine Wiederholung dessen, oder vielmehr eine Fortsetzung der Pläne, in absehbarer Zukunft zu verhindern.
Doch welche Lehren sind die Deutschen, und nicht nur sie, in der Lage, aus dieser ganzen Angelegenheit zu ziehen? Wahrscheinlich lediglich, dass beim nächsten Mal, wenn jemand versucht, eine Coronapandemie auszurufen, die Menschen wachsam sein werden. Doch schon bei einem Austausch der Krankheit wird das kritische Bewusstsein der Menschen wieder versagen. Wenn statt Corona eine Krankheit X, beispielsweise die Vogelgrippe, zu einer neuen Pandemie aufgeblasen wird, verbunden mit der Beteuerung, dass es diesmal aber nun wirklich gefährlich sei, werden die Menschen erneut in Angst und Panik verfallen, nach einem starken Führer rufen und diejenigen, die aus dem Gleichschritt heraustreten, diskriminieren, diskreditieren, diffamieren und verfolgen. Selbst die Maske werden sie wieder tragen, obwohl auch aus amtlichen Papieren und einer Vielzahl von wissenschaftlichen Studien hervorgeht, dass diese keinerlei Nutzen haben. Der Justizapparat wird sich wieder instrumentalisieren, die Polizei sich wieder gegen kritische Bürger hetzen lassen.
Auch der Glaube der Menschen in Impfungen wird ungetrübt sein. Man wird eingestehen, dass die Coronaimpfungen eventuell gegebenenfalls ein paar Nebenwirkungen gehabt, aber ansonsten doch ganz gut funktioniert haben, und wird sich auch die nächste mRNA-Spritze gegen Vogelgrippe, Affenpocken oder Erkältung geben lassen, ebenso, wie man seine Kinder heute schon gegen vollkommen harmlose, und für die Entwicklung ihre Immunsystems sogar wichtige Krankheiten wie Masern durchimpft, und sich nicht über die steigende Zahl von Autoimmunkrankheiten, Krebs und Autismus wundert. (6) (7) Der Glaube in die sogenannte Wissenschaft ist ungetrübt, und der religiöse Charakter, mit dem diese zelebriert wird, erfüllt ein Bedürfnis der Menschen nach einem höheren, göttlichen Zusammenhang.
Auch gegen Grundrechtseinschränkungen wird nur eine Minderheit protestieren. Ausgrenzung, Diffamierung und Diskriminierung werden beklatscht, weil sie diesmal doch „die Richtigen“ treffen, also jene, die unsere sogenannte Demokratie gefährden und abschaffen wollen, weil sie sich gegen die herrschende Regierung stellen. Damit ist auch der Glaube in diese vermeintliche Demokratie ungetrübt und ungebrochen. Weiterhin dackeln die Menschen zur Wahl, damit „rechte“ nicht erstarken, und hieven damit handfeste Faschisten ins Amt, die sich dann daran machen, repressive Zwangsmaßnahmen zu erlassen, die sich gegen vermeintliche Demokratiefeinde richten, um die „Demokratie“ zu schützen. So geht das ganze Spiel munter weiter, nur diesmal eben nicht unter Hakenkreuz oder Coronaerzählung, sondern einem anderen, vollkommen beliebigen und bei genauerem Hinsehen wahrscheinlich vollkommen ausgedachten Anlass.
Die naheliegendste Schlussfolgerung, die schon aus dem letzten großen, zerstörerischen Massenereignis hätte gezogen werden können, wird dabei jedoch ignoriert. Es handelt sich dabei um die ganz simple Erkenntnis, dass ein organisierter Staat, wenn er mit den Metastasen des Kapitalismus durchwuchert wird, in einem zerstörerischen Wahn alles daran setzt, alles dem Profit- und Machtwahn zu opfern, vollkommen egal, ob die Opfer sich ihm entgegenstellen, oder sich an dem Vorgang beteiligen. Auf diesem Wege werden nicht nur Katastrophen und Krisen entfacht, sondern wird auch die eigene Bevölkerung der Staaten bereitwillig in den Tod geführt, weil sie nicht mehr sind, als eine billige Ressource und ein Absatzmarkt, der, wenn nötig, auch unter Zwang erschlossen wird.
Daher wäre es die nächst logische Konsequenz sich dieser beiden Systeme zu entledigen. Bezeichnenderweise hatte selbst die CDU unmittelbar nach ihrer Gründung in ihrem Parteiprogramm stehen, den Kapitalismus überwinden zu wollen, eine Idee, die ihnen von ihren Geldgebern aus der Industrie bald wieder ausgetrieben wurde. Diesen Kapitalismus abzuschaffen und zu einer bedarfsgerechten Ökonomie überzugehen, die nicht am laufenden Band sinnlosen Schrott produziert, den ohnehin niemand braucht, nicht kapital- und spekulationsgetrieben ist, und damit eben nicht ständige Krisen erzeugt und Kriege notwendig macht, wäre die nächste logische Folge dieser Erkenntnis. Auch diese wird aber nicht umgesetzt, nein, in einigen Kreisen der Coronakritiker finden sich überzeugte Hardliner der Kapitalismusideologie, denen zwei Weltkriege, die vielen Umweltkatastrophen und der Coronafaschismus wohl noch nicht ausgereicht haben, um dieses System auf den Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen, wo es hin gehört, übrigens zusammen mit dem Staat.
Denn dieser ist und war zu allen Zeiten lediglich nichts weiter als institutionalisiertes Verbrechen. Er ging, zumindest in Europa, hervor aus Raubrittertum, Diebstahl von Land und gewalttätiger Unterdrückung der Bevölkerung. Staaten sind immer diejenigen organisierten Verbrecherbanden, die sich am Ende durchgesetzt und behauptet haben. Sie pressen den Menschen Geld ab, zwingen sie zu Gehorsam und schicken sie periodisch in Kriege, die lediglich aus profanen Macht- und Eigentumsinteressen angezettelt werden. Und wenn dieses System mit dem System Kapitalismus verschmilzt, wie es seit über einem Jahrhundert in immer größerem Maße geschieht, dann steht am Ende ein einziges, verbrecherisches Syndikat, das sich international organisiert, um seine Raubzüge weltweit durchzusetzen.
Das ist die Lehre, die wir aus zwei Weltkriegen und dem Coronafaschismus eigentlich ziehen könnten. Und die Folge wäre nicht, lediglich andere sogenannte Volksvertreter zu wählen, die einfach dasselbe tun, nur unter einer anderen Farbe. Die Folge wäre eigentlich auch nicht, Staat und Kapital voneinander zu entflechten, und auf einen sogenannten „freien Markt“ zu hoffen. Denn Kapitalismus drängt zur Monopolbildung, und damit auch zur Durchdringung des Staates, um die Interessen der Oligarchen durchzusetzen, ihre Konkurrenz auszustechen und ihnen Eigentum zu übertragen, das auf legalem Wege nicht zu bekommen wäre, etwa, indem Landwirte in die Existenzvernichtung geschickt werden. Die einzig logische Konsequenz wäre es, beides für immer zu entsorgen, und alle Ideologen, die Staat oder Kapitalismus verteidigen, einer Therapie zu unterziehen.
Das ist aber zugleich eine Lehre, die auch durch eine umfassende Aufarbeitung des Coronafaschismus nicht gezogen werden wird. Das liegt zum einen daran, dass sich die meisten immer noch zieren, die Worte Totalitarismus oder Faschismus mit der Coronapolitik in Verbindung zu bringen, obwohl diese ganz offenkundig, wie ich hier in meiner Reihe zum Totalitarismus, und auch in diversen Artikeln zum Coronafaschismus darlege, die Definition dieser Begriffe erfüllt. Das liegt aber zum anderen auch an einer nach wie vor vorhandenen, und für Beobachter vollkommen unverständlichen Systemgläubigkeit. Bei jenen, die in den Mainstreammedien und der Politik nun für eine Aufarbeitung plädieren, ist diese sogar noch verständlich. Immerhin sitzen diese Menschen mitten im System und profitieren von ihm. Sie lassen sich von diesem System bezahlen und haben in den vergangenen Jahren keine so durchweg negativen Erfahrungen mit diesem System gemacht. Sie waren keine Opfer von Diskriminierung, weil sie im Totalitarismus mitgelaufen sind. Sie wurden nicht ausgegrenzt, verfolgt und mit Verfahren überzogen, wurden nicht gelöscht, zensiert und von staatlichen Behörden gegängelt.
Für sie wurden lediglich einige Fehler gemacht, man mag überreagiert haben, aus Angst vor einer todbringenden Pandemie. Der Charakter dieses Systems als zerstörerisches Raubrittertum, das über Leichen geht um Eigentums- und Machtinteresse durchzusetzen, hat sich diesen Systemlingen noch nicht offenbart, und sie werden ihn wahrscheinlich nie verstehen. Sie sind geprägt von einem zutiefst naiven Glauben an das Gute im politischen System. Ihre einzige Konsequenz wird sein, bei der nächsten Wahl ihr Kreuz vielleicht woanders zu setzen, oder den mahnenden Zeigefinger in Richtung der Regierung zu erheben, die sich um solcherlei Gesten einen Dreck schert, und die Interessen des Kapitals einfach weiter mit aller Gewalt durchprügelt, und zwar vollkommen egal, mit welcher Partei in der Regierung. Sie werden weiterhin „gegen rechts“ demonstrieren und anschreiben, und werden dabei weiterhin das als „rechts“ deklarieren, was die Regierung ihnen als solches vorgibt. Sie sind davon überzeugt, in einer an sich guten und gerechten Welt zu leben, in der nur gelegentlich Fehler unterlaufen, und daran wird auch eine vollständige und umfassende Aufarbeitung nichts ändern. Aber das mag zu einem großen Teil daran liegen, dass sie finanziell von diesem System abhängig sind, und daher die Augen verschließen.
Viel unverständlicher ist der Systemglaube auch derjenigen, die sich auf der Seite der Kritiker wiedergefunden haben. Hier gibt es eine ganze Reihe von Menschen, die einfach glauben, wenn sie ihr Kreuz bei der AfD, oder, noch lächerlicher, der CDU setzten, dann würde sich alles zum Besseren wenden. Sie setzen auf den nächsten Heilsbringer, der doch nur dasselbe System bedient, und damit in dieses eingepreist ist, und auch weiterhin dessen Interessen umsetzt. Gerade bei diesen beiden Parteien ist es eigentlich sehr offensichtlich. CDU und AfD bedienen sich der vorgeblichen Interessen der einfachen Leute höchstens rhetorisch, um eine marktradikale Politik als diesen Interessen entsprechend durchsetzen zu können. Alice-Goldman-Sachs-Weidel und Friedrich-Blackrock-Merz sind Vertreter des Kapitals, das uns auch den Coronafaschismus beschert hat, und deren Vorgänger uns zwei Weltkriege eingebrockt haben. Noch unverständlicher ist der Glaube an die CDU/CSU, die unter Merkel 16 Jahre lang das Land systematisch in die Hände des Kapitals getrieben, und dabei weitgehend heruntergewirtschaftet, und zudem den Coronafaschismus überhaupt erst angefangen hat.
Auch hier ist offenbar ein tief verwurzelter Glaube an das System vorhanden, das in den letzten Jahren nichts anderes getan hat, als diese Menschen auszusondern, sie anzugreifen, unter Druck zu setzen, zu verfolgen, ihnen Angst einzujagen, sie zu unterdrücken und massiven Zwangsmaßnahmen zu unterwerfen. Sie vertrauen einem System, das sie lediglich als Stimmvieh, Ressource und Absatzmarkt betrachtet, und sind davon überzeugt, dass es einen Unterschied mache, wenn sie innerhalb dieses Systems eine andere, ausführende Kraft wählen. Auch hier gilt der altbekannte Spruch „Nur die aller dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.“ Und dass es sich um eine Schlachterei handelt sollten die zahlreichen Kriege, sowie die Genspritzenopfer längst bewiesen haben.
Von daher ist jede Aufarbeitung kaum mehr als eine temporäre Senkung des Drucks im ansonsten heißen Kessel, welche die Opposition zufriedenstellt, die Täter bestraft, aber ansonsten am System nichts ändert. Im Gegenteil, der Glaube in das System wird sogar gestärkt, indem die vermeintlichen Täter weggesperrt, neue, andere Politiker installiert werden und man sich allgemein auf die Schultern klopft in der festen Überzeugung, aus dem Unglück gelernt zu haben, und dies auch beständig an die nachfolgenden Generationen zu vermitteln, so lange, bis dasselbe System erneut in den Zustand der Barbarei verfällt, und wieder Kriege entfesselt und Massenhysterien schürt, nur diesmal unter einem anderen, einem neuen Deckmantel.
Wenn diese Aufarbeitung nicht richtig stattfindet, wenn nur aus vermeintlichen Fehlern gelernt werden soll, um auf die nächste angebliche Pandemie besser reagieren zu können, wird dieser Moment sogar noch viel schneller kommen. Doch so lange Kapitalismus und Staat nicht entsorgt werden, eine menschliche Form des Wirtschaftens und der Selbstverwaltung nicht eingeführt wird, ist es stets nur eine Frage der Zeit, bis sich erneut alle Schleusen des Wahnsinns öffnen, und sich eine Flut von Ideologie, Zwang und Gewalt über die Menschheit ergießt. Mit dem Krieg in der Ukraine, sowie der sich anbahnenden Eskalation im Nahen Osten zeichnet sich diese Flut bereits ab.
Von daher ist von einer Aufarbeitung, die nicht an den grundsätzliche Ursachen rüttelt, nicht allzu viel zu erwarten
(2) https://www.manova.news/artikel/der-oligarchenfeudalismus
(3) https://www.manova.news/artikel/der-neue-feudalismus-2
(4) https://tkp.at/2024/02/29/der-private-staat/
(6) https://apolut.net/die-unwissenschaftlichkeit-des-impfens-von-felix-feistel/
(7) https://multipolar-magazin.de/artikel/foerdern-impfungen-allergien
+++
Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
+++
Bildquelle: Andrey_Kuzmin / Shutterstock.com
+++
Ihnen gefällt unser Programm? Machen wir uns gemeinsam im Rahmen einer «digitalen finanziellen Selbstverteidigung» unabhängig vom Bankensystem und unterstützen Sie uns bitte mit Bitcoin:
https://apolut.net/unterstuetzen#bitcoinzahlung
Informationen zu weiteren Unterstützungsmöglichkeiten finden Sie hier:
https://apolut.net/unterstuetzen/
+++
Bitte empfehlen Sie uns weiter und teilen Sie gerne unsere Inhalte. Sie haben hiermit unser Einverständnis, unsere Beiträge in Ihren eigenen Kanälen auf Social-Media- und Video-Plattformen zu teilen bzw. hochzuladen und zu veröffentlichen.
+++
Apolut ist auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommen Sie zu den Stores von Apple und Huawei. Hier der Link: https://apolut.net/app/
Im Visier der Totalitaristen
“Correctiv” hat wieder zugeschlagen. Diesmal trifft es eine Gruppe namens “Moya Rossiya”, die Menschen hilft, die nach Russland auswandern. Deren YouTube-Kanal wurde von jetzt auf gleich gesperrt, ohne Angabe von Gründen.
Ein Kommentar von Tom J. Wellbrock.
Kritische Geister kennen das. Schon zu DDR-Zeiten war der Spruch “Dann geh’ doch nach drüben!“ eine beliebte Methode, um Kritik am westdeutschen System oder Sympathie am ostdeutschen abzubügeln. Diese Oberflächlichkeit hat sich nicht nur bis heute gehalten, sondern wurde insbesondere unter dem Corona-Regime und verstärkt nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine auf die Spitze getrieben. All die “Putin-Trolle”, “Putin-Versteher” und sonstige “Lumpenpazifisten” wissen das aus leidlicher Erfahrung.
Heute ist “Dann geh’ doch nach Russland!” die neue Beschimpfung für Menschen geworden, die mit der westlichen bellizistischen Haltung zum Ukraine-Krieg nicht einverstanden sind. Bevor auf die Sperrung des Kanals von “Moya Rossiya” eingegangen wird, seien einige Fakten zum Ukraine-Krieg genannt bzw. wiederholt, die wichtig für das Verständnis der gesamten Situation sind.
Der Krieg, der 2014 begann
Die westliche russophobe Haltung wird im Wesentlichen durch folgende “Argumente” begründet:
Das sind die drei wesentlichen Behauptungen, die nicht nur unscharf, sondern schlicht gelogen sind. Dazu in aller Kürze:
Man muss diese Fakten immer wieder neu auf den Tisch legen, denn inzwischen hat sich in Deutschland die Erzählung breitflächig durchgesetzt, die nicht der Wahrheit entspricht. Das sollte nicht verwundern, denn wenn sogar der Hardliner und Hetzer Andrij Melnyk (der nach dem Beginn des Ukraine-Krieges ukrainischer Botschafter in Deutschland war und seine Hassbotschaften von Talkshow zu Talkshow und von Interview zu Interview tragen konnte) weitgehend unwidersprochen behaupten konnte, es sei die Ukraine gewesen, die Deutschland vom Nationalsozialismus befreit habe, ist ohnehin alles verloren, was auf Fakten beruht.
Wer also den seit mehr als zwei Jahren erzählten Lügen widerspricht und zudem noch zu Friedensverhandlungen aufruft, statt den Krieg in der Ukraine weiter zu eskalieren, der “soll doch nach Russland gehen”. Doch wenn man diesem “freundlichen Ratschlag” nachkommen möchte, ist das auch wieder nicht richtig.
Hilfe für Auswanderer
Ignorieren wir an dieser Stelle einmal die geopolitische Lage und unterstellen, dass es Menschen gibt, die ohne politische Hintergründe nach Russland auswandern wollen. So etwas soll es ja geben, schließlich ist Russland ein wunderschönes Land, in dem es sich gut leben lässt. Doch der Weg nach Russland ist ein anderer als etwa der nach Österreich, in die Schweiz oder nach Ungarn.
In jedem Land gibt es Dinge, die man beachten muss, jedes Land hat seine eigenen Herausforderungen für Auswanderer. Doch wechselt man zum Beispiel innerhalb der Europäischen Union (EU) seinen Wohnsitz, ist das alles in allem recht unkompliziert möglich. Der Autor dieses Textes hat für ein paar Monate in Ungarn gelebt, bevor er weiter nach Russland zog. Der Weg von Deutschland nach Ungarn war keine große Sache. Das Ankommen war es schon eher, denn die Bürokratie ist in jedem Land ein spürbares Hindernis, zumal, wenn man die Landessprache nicht spricht.
Trotzdem war es nicht sehr schwer, nach Ungarn einzureisen und dort Fuß zu fassen, auch, weil gar nicht so wenige Ungarn ein wenig Deutsch sprechen, noch mehr kommen mit Englisch gut zurecht.
Eine gänzlich andere Kategorie ist das Auswandern nach Russland. Man verlässt die EU (nicht Europa, aber faktisch hat die EU Russland aus Europa ausgestoßen) und betritt ein wirklich neues Land, in dem vieles, was im Westen funktioniert, nicht mehr läuft. Die Sanktionen lassen grüßen, und wenn man erst einmal vor Ort ist, merkt man, in wie vielen Lebensbereichen man plötzlich selbst und ganz direkt davon betroffen ist.
Ein Beispiel: Kaum hat man die Grenze hinter sich gelassen (was im Übrigen ebenfalls eine wahre Tortur sein kann, insbesondere, wenn man aus bestimmten Gründen mit dem Auto einreisen muss), kann man seine alte SIM-Karte in die Tonne treten. Man braucht so schnell wie möglich eine neue, um wenigstens ein paar Dinge regeln zu können, die man eben regeln muss.
Man braucht außerdem Rubel, denn mit Euros ist man in Russland verloren, niemand wird sie annehmen. Debit- oder Kreditkarten westlichen Ursprungs sind keine Lösung, sie sind in Russland schlicht nutzlos (und erneut grüßt das Sanktions-Murmeltier).
Kurzum: Wer nach Russland auswandern will (und das fordern ja so viele Kriegshetzer und Russenfeinde in Deutschland), braucht dringend Hilfe, muss sich vorbereiten (nicht auf alles, das ist nicht möglich, aber doch auf das Wichtigste) und seine Reise gut planen.
Da das Bundesaußenministerium in diesem Fall wohl eher keine Hilfestellungen leisten wird, muss man sich die Unterstützung woanders herholen. Beispielsweise bei “Moya Rossiya”.
“Dann geh’ doch (nicht) nach Russland!”
Verbotenes hat der Telegramkanal “Moya Rossiya” (МОЯ РОССИЯ – Mein Russland) nicht getan. Und wenn man dem russophoben Narrativ folgt und es ernst nimmt, müsste die Arbeit des Kanals von Politik und Medien sogar begrüßt werden. Immerhin hilft er Menschen, die Deutschland verlassen und nach Russland gehen wollen. Da diese Menschen oftmals ohnehin die verhassten “Putin-Versteher” sind, wäre es – zynisch ausgedrückt – eine Win-win-Situation, wenn diese kritischen Quälgeister Deutschland verließen. Ohne sie ist doch sowieso alles besser, demokratischer, freiheitlicher, harmonischer, liebevoller.
Doch so einfach ist es natürlich nicht. Denn wenn ein Kanal wie “Moya Rossiya” in deutschen Medien wie etwa “Correctiv” wahrgenommen wird, gibt es kein Halten mehr, zumal dann nicht, wenn damit der Name Alina Lipp verbunden wird. Sofort wittern die Tastaturhetzer russische Propaganda und politische Einflussnahme. Das muss unterbunden werden, will man das Abendland nicht Putin und seinen Schergen überlassen.
Doch um politische Einflussnahme geht es “Moya Rossiya” nicht, im Gegenteil. Die Macher der Plattform schreiben auf ihrem Kanal:
“Wie vielleicht bemerkt wurde, hat Google unser Konto und unseren YouTube-Kanal gelöscht, ohne Vorankündigung und ohne jegliche Kritik an unserem Inhalt. Erst Wochen später erfuhren wir indirekt durch einen Recherchebericht eines staatlich finanzierten deutschen Lügenportales (correctiv) die Gründe dafür. Es wird uns nichts Konkretes vorgeworfen (da es auch nichts Unrechtmäßiges daran gibt), aber es wird frei erfunden behauptet, dass wir Teil von Putins Propagandamaschine seien. Diese Behauptung genügte Google, um unser Konto dauerhaft zu sperren.
Wir möchten festhalten, dass alle deutschen Medien innerhalb Russlands weiterhin verfügbar sind, also es gibt hier keine Zensur, auch solche mit wenig journalistischem Anspruch wie die ‘Deutsche Welle’ oder andere aus dem Ausland staatlich finanzierte Medien sind in Russland bis heute erreichbar.
In Deutschland hingegen genügt die bloße Möglichkeit oder der erfundene Vorwurf einer Verbindung zum russischen Staat, um zensiert zu werden.
Was wir betonen möchten:
Wir haben bisher keinerlei Unterstützung, kein Geld und keine Vorteile jeglicher Art von staatlichen Stellen oder Personen erhalten, und wir hätten dies auch nicht angenommen. Wir leben in Russland und berichten über das Leben dort, wie wir es sehen. Aber die Behauptung, Teil eines Propagandanetzwerks zu sein, ist schlichtweg eine Lüge.”
Meinungsfreiheit? Da war doch was!
Das Machwerk von “Correctiv” hier zu zitieren, verbietet sich, weil es aus reinen Spekulationen, Lügen, Unterstellungen und Behauptungen besteht. Man wagt sich schon weit vor, wenn man dieses unsägliche Stück auch nur als “Journalismus” bezeichnet, denn “Correctiv” steht nicht für Journalismus, sondern für staatliche Propaganda in Reinkultur. Dennoch soll es verlinkt werden, weil das zur Transparenz gehört.
Die Arbeit von “Moya Rossiya” besteht aus Hilfestellungen für Menschen, die nach Russland auswandern wollen. Und sie leistet einen wichtigen Teil dessen, was es braucht, will man nicht einfach ins kalte Wasser springen, sondern sich auf das große Abenteuer Russland vorbereiten.
Die Angriffe gegen “Moya Rossiya” können nur zwei Gründe haben:
“Moya Rossiya” tut – wie gesagt – nichts Verbotenes. Und trotzdem wird der YouTube-Kanal gesperrt. Da also nichts Justiziables vorliegt, kann die Sperre nur bedeuten, dass die Macher des Kanals eine “falsche Meinung” haben. Diese Meinung befindet sich in den Köpfen der Mitarbeiter von “Moya Rossiya”, sie ist weder “Correctiv” noch YouTube bekannt, weil sie nichts mit ihrer Arbeit zu tun hat.
Doch alles, was irgendwie Russisch anmutet, wird in Deutschland und im Westen inzwischen kriminalisiert und als so gefährlich erachtet, dass es weg muss. Die YouTube-Sperre von “Moya Rossiya” geht übrigens technisch über das übliche Sperren von Kanälen hinaus. Ist es in anderen Fällen Nutzern möglich, einen neuen Kanal zu eröffnen und in mühsamer Arbeit den Versuch zu unternehmen, wieder auf die Reichweite des alten Kanals zu kommen, wurde “Moya Rossiya” auch an dieser Stelle das Leben deutlich schwerer gemacht. Die Sperre reicht also technisch tief in das Leben der Betroffenen hinein, und um einen neuen Kanal aufzumachen, sind neue Hardware und eine neue Identität notwendig. Die sonst durchführbare Praxis ist für “Moya Rossiya” also nicht möglich.
Fazit
Was nicht passt, wird als “russische Propaganda” diffamiert und entsprechend behandelt. Im Falle von “Moya Rossiya” wird besonders auffällig, wie aggressiv dieser militante Kampf gegen Andersdenkende mittlerweile geführt wird, handelt es sich doch um eine Seite, die Auswanderern Tipps gibt und Hilfe leistet – nicht mehr und nicht weniger.
Jeder sollte sich Gedanken darüber machen, wohin das alles führt. Der vielzitierte Meinungskorridor wird immer enger, die “falsche Meinung” ist immer häufiger anzutreffen. Man muss sich also heute nicht einmal mehr politisch äußern, um Gefahr zu laufen, ins Visier von Politik und Medien zu geraten. Wer sich gestern noch “unverdächtig” gefühlt haben mag, muss heute oder morgen damit rechnen, dass er zum Kreis der “Verdächtigen” gehört. Diese Eskalation wird fortgesetzt, und sie wird dazu führen, dass sich niemand mehr sicher sein kann, ob das, was er tut oder denkt, erlaubt ist oder verfolgt wird.
Es ist wie mit dem alten Spruch “Ich habe nichts zu verbergen”. Wenn erst einmal Dinge bekannt und geahndet werden, die man selbst gar nicht für gefährlich oder verboten hält, weil man sich als vorbildlicher Bürger auf der sicheren Seite fühlt, wird es eng. Wenn die Definition von Fehlverhalten nicht mehr juristischen Prämissen folgt, sondern Vorgaben, die von Leuten gemacht werden, die damit gewissenlos und unverantwortlich umgehen, wird es gefährlich.
Wir sind an diesem Punkt angekommen. Und es scheint, als gäbe es kein Zurück mehr aus dieser restriktiven und totalitären Politik. Sie wird fortgesetzt, sie wird ausgeweitet, sie wird immer mehr Menschen treffen, auch Menschen, die bislang dachten, sie seien “die Guten”, die sich nichts zuschulden kommen lassen.
Schuld wird heute von Menschen definiert, die selbst schwere Schuld auf sich geladen haben. Die Schuld der Unmenschlichkeit und des Totalitarismus.
+++
Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
+++
Bildquelle: Novikov Aleksey / shutterstock

teilen tweeten mailen kommentieren pdf download
Ein Interview von Ivan Rodionov mit Uli Gellermann.
In einem Interview mit der Plattform INFRAROT spricht der Journalist Ivan Rodionov mit Uli Gellermann über die deutsche Außenpolitik. Ihr Gespräch gewinnt durch die Medienbehauptung über chinesische Spionage an Aktualität. Gestern wurde den Russen Spionage vorgeworfen, heute den Chinesen. Gellermann stellt lakonisch fest, dass die deutsche Außenpolitik offenkundig Feinde herstellt, um die inneren Verhältnisse zu stabilisieren. Rodionov ergänzt: „Ein mächtiger Außenfeind ist wie vorgezogene Weihnachten“
Hier geht es zum Interview: https://youtu.be/FdPc70bjBPc
+++
Dieser Beitrag wurde zuerst am 23.4.2024 auf dem Portal Rationalgalerie veröffentlicht.
+++
Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.
Während sich Israels völkermörderischer Angriff auf Gaza entfaltet, lebt das Gespenst von Yosef Weitz weiter, schreibt Stefan Moore.

Beschädigte Gebäude in Gaza, 6. Dezember 2023. (Tasnim News Agency, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0)
By Stefan Moore
Perlen und Irritationen

SSeit 1948 beruft sich Israel auf den Holocaust, um die erzwungene Vertreibung von Arabern aus Palästina zu rechtfertigen, um einen jüdischen Staat zu gründen. Der systematische Plan für die ethnische Säuberung wurde jedoch Jahre zuvor von einem zionistischen Eiferer namens Josef Weitz entworfen.
Im November 1940 – acht Jahre vor der Gründung des Staates Israel – Weitz schrieb:
„Es muss klar sein, dass es im Land keinen Platz für beide Völker gibt … Wenn die Araber es verlassen, wird das Land für uns weit und geräumig werden ….“ Die einzige Lösung ist ein Land … ohne Araber. Hier ist kein Platz für Kompromisse … Es gibt keinen anderen Weg, als die Araber von hier in die Nachbarländer zu verlegen … Kein einziges Dorf darf zurückgelassen werden, kein einziger Stamm … Es gibt keine andere Lösung.“
Weitz war „ein durch und durch zionistischer Kolonialist“, schreibt der israelische Historiker Ilan Pappé. Weitz wurde 1890 in Russland geboren und wanderte als Kind nach Palästina aus. Er wurde der einflussreiche Leiter der Landsiedlungsabteilung des Jüdischen Nationalfonds (JNF), der gegründet wurde, um Palästina durch den Kauf arabischen Landes für die Jischuw (die zuvor in Palästina eingewanderten Juden) zu kolonisieren 1948).
Als Leiter der Landsiedlungsabteilung überwachte Weitz das Programm zum Kauf von Grundstücken von abwesenden Vermietern und zur Vertreibung der palästinensischen Pächter von ihrem Land. Es wurde jedoch bald klar, dass der Kauf kleinerer Grundstücke den Traum der Zionisten, einen Staat mit jüdischer Mehrheit in Palästina zu schaffen, nicht annähernd erfüllen würde.
Als Weitz 1932 dem Jüdischen Nationalfonds beitrat, gab es in Palästina nur 91,000 Juden (ungefähr 10 Prozent der Bevölkerung), die lediglich 2 Prozent des Landes besaßen.

Josef Weitz im Jahr 1945. (Wikimedia Commons, Public Domain)
Um diese demografische Realität zu ändern, war zunächst eine radikale zweigleisige Lösung erforderlich, um das britische Mandatsgebiet in Palästina davon zu überzeugen, mehr jüdische Migration zuzulassen und gleichzeitig ein effizientes Programm zur Vertreibung indigener Palästinenser zu entwickeln.
Um das Problem anzugehen, richtete die Jewish Agency eine „Transferausschuss” im Jahr 1948 (die Idee stammte von Weitz), um tragfähigere Pläne zur Vertreibung der Palästinenser und zur Durchsetzung ihrer Umsiedlung in benachbarte arabische Länder auszuarbeiten.
Mit seinem Hintergrund in der Landbesiedlung war Weitz eine natürliche Wahl Speerspitze der prominenten dreiköpfigen Gruppe, zu der Israels zukünftiger erster Präsident Chaim Weizmann und der zukünftige Premierminister Moshe Shertok gehörten.
Dank seines obsessiven Einsatzes für die Massenvertreibung von Palästinensern wurde Weitz als „Architekt des Transfers“ bekannt – ein Euphemismus für ethnische Säuberung (eine anerkannte Form des Völkermords), der in der Nakba von 1948 seinen Höhepunkt erreichte.
Yitzhak Rabin mit Yosef Weitz (zeigt auf die Karte rechts) im Yakir-Wald im Negev auf einem undatierten Foto. (IDF/Wikimedia Commons)
Unter Berufung auf das Alte Testament, Weitz erzählt eine Tour durch palästinensische Dörfer im Juni 1941 mit messianischem Eifer:
„Bei unseren Nachbarn ist kein Platz für uns. . . . Entwicklung ist ein sehr langsamer Prozess. . . . Es gibt zu viele von ihnen [die palästinensischen Araber] und sie sind zu sehr im Land verwurzelt. . . . Der einzige Weg besteht darin, sie [die palästinensischen Araber] mit der Wurzel auszurotten. Ich habe das Gefühl, dass dies die Wahrheit ist. . . Ich fange an, das Wesentliche davon zu verstehen WUNDER was mit der Ankunft des Messias geschehen sollte; WUNDER geschieht nicht in der Evolution, sondern ganz plötzlich, in einem Moment. . .“ (Hervorhebung von Weitz)
Obwohl das Transferkomitee von Weitz die ersten systematischen Pläne zur Vertreibung der Palästinenser entwickelte, reichen seine Wurzeln bis zur Geburt der zionistischen Bewegung zurück.
Bereits 1895 gründete der Begründer des Zionismus, Theodor Herzl , erklärt:
„Wir werden versuchen, die mittellose Bevölkerung über die Grenze zu locken … und den Palästinensern jede Beschäftigung in unserem eigenen Land zu verweigern.“
Andere frühe Zionisten wie Israel Zangwill waren weniger vertreten zurückhaltend:
„Wir müssen bereit sein, entweder die arabischen Stämme mit dem Schwert zu vertreiben … oder uns mit dem Problem einer größeren Alienbevölkerung auseinanderzusetzen.“
Bis zum frühen 20th Jahrhundert läuteten im historischen Palästina bereits die Alarmglocken; Zusammenstöße zwischen jüdischen Siedlern und Palästinensern nahmen zu.

Eine Menge arabischer Demonstranten in Jaffa marschiert auf den Platz der Polizei zu, Oktober 1933. (Kongressbibliothek, gemeinfrei)
Doch der Funke, der die gesamte Region entzünden sollte, war die Balfour-Erklärung von 1917, in der die Unterstützung Großbritanniens für ein jüdisches Heimatland im britischen Mandatsgebiet Palästina angekündigt wurde.
Es war ein schicksalhaftes Versprechen, in den Worten des verstorbenen palästinensisch-amerikanischen Akademikers Edward Said, „von einer europäischen Macht gemacht … über ein nichteuropäisches Territorium … unter völliger Missachtung der einheimischen Mehrheitsbevölkerung in diesem Territorium.“
It würde Palästina in einen endlosen Konflikt stürzen und den Weg zur Nakba im Jahr 1948 ebnen.
In den folgenden zwei Jahrzehnten steigerte sich die jüdische Einwanderung von einem Rinnsal zu einer Flut – allein im Jahr 60,000 waren es 1936. Als immer mehr palästinensische Bauern von ihrem Land vertrieben und in die Armut gedrängt wurden, wuchs der Widerstand und explodierte im Großen Arabischen Aufstand von 1936–39 – drei Jahre voller Demonstrationen, Unruhen, Streiks, Bombenanschläge, Sabotage und blutiger Zusammenstöße zwischen Palästinensern und Juden, die schließlich brutal niedergeschlagen wurden von der britischen Armee und der Hagana (zionistische Miliz).
Bis zum Ende waren mehr als 5,000 Palästinenser und 300 Juden getötet worden.
Nach dem Aufstand richtete Großbritannien die Palestine Royal Commission (Peel-Kommission) ein, die die Teilung Palästinas in zwei souveräne Staaten empfahl, wobei der arabische Staat an Transjordanien angegliedert werden sollte. Wenn Araber sich weigern würden, aus dem jüdischen Staat auszuwandern, wäre ihre Überstellung nach Transjordanien „in letzter Instanz obligatorisch“. Das Gleiche würde für Juden gelten, die sich weigerten, den arabischen Staat zu verlassen.
Es überrascht nicht, dass die Palästinenser die Teilung strikt ablehnten, während die Zionisten den Plan offiziell akzeptierten und insgeheim darauf warteten, das gesamte historische Palästina zu übernehmen. Als die britische Regierung erkannte, dass der Plan nicht durchführbar war, lehnte sie den Bericht schließlich 1938 ab.

Lord Peel und Sir Horace Rumbold, Vorsitzender der Palästina-Königlichen Kommission, nach der Beweisaufnahme vor dem Arabischen Oberkomitee zu den „Palästina-Unruhen“ im Jahr 1937. (US Library of Congress, Wikimedia Commons, Public Domain)
David Ben-Gurion (der später Israels erster Ministerpräsident wurde) sprach im Jahr 1938: angekündigt in einer Rede von 1938:
„Sobald wir eine starke Macht geworden sind … werden wir die Teilung abschaffen und auf ganz Palästina expandieren … Der Staat muss die Ordnung aufrechterhalten – nicht durch Predigten, sondern mit Maschinengewehren.“
Als Weitz dem Transferkomitee beitrat, waren die Voraussetzungen für eine systematische ethnische Säuberung der Araber aus Palästina bereits geschaffen.
Das Projekt, das Weitz am meisten begeisterte, war eine Liste namens „Dorfdateien“, ein detailliertes Verzeichnis aller arabischen Dörfer in Palästina – ihrer topografische Lage, Zufahrtsstraßen, Qualität des Ackerlandes, Wasserquellen, Haupteinnahmequellen, Religionszugehörigkeit, Alter der Männer und Grad ihrer Beteiligung am Arabischen Aufstand.
Für Militärplaner waren die Dorfakten eine Goldgrube – ein umfassender Fahrplan für die ethnische Säuberung Palästinas, die im kommenden Jahrzehnt umgesetzt werden sollte.
Der Auslöser kam 1947, als die Briten ihr Mandat aufgaben und das Palästina-Problem den Vereinten Nationen übergaben. Von da an ist der Rest Geschichte: Am 29. November 1947 verabschiedete die UN-Generalversammlung die Resolution 181, die vorschlug, Palästina in zwei eklatant ungleiche Staaten aufzuteilen – einen jüdischen Staat mit 56 Prozent des Landes und einen Arabischer Staat mit 42 Prozent – obwohl in Palästina doppelt so viele Araber (1.2 Millionen) wie Juden (600,000) lebten.

Mitglieder der Delegation der Jewish Agency studieren am 12. November 1947 im Interimshauptquartier der Vereinten Nationen eine Karte der geplanten Teilung Palästinas. (UN-Foto/MC)
Wieder einmal lehnten die Palästinenser und alle arabischen Staaten den Teilungsplan völlig ab. Die Zionisten waren begeistert – ihre Vision eines jüdischen Staates wurde Wirklichkeit und ein Krieg mit Palästinensern und benachbarten arabischen Staaten zeichnete sich ab.
„[Yosef Weitz] sah in der Teilungsresolution und den bevorstehenden Feindseligkeiten eine glückliche Gelegenheit, lang gehegte Pläne in die Tat umzusetzen.“ schreibt Die palästinensische Historikerin Nur-eldeen Masalha. „Sein Tagebuch ist voll von Aufforderungen, ‚die Chancen, die der Krieg bietet‘, nicht zu verpassen.“ ”
Am 18. April 1948 schrieb Weitz anhand seiner Dorfakten: schrieb über die Liste der Dörfer, die seiner Meinung nach zuerst ethnisch gesäubert werden sollten:
„Ich habe eine Liste der arabischen Dörfer zusammengestellt, die meiner Meinung nach geräumt werden müssen, um jüdische Gebiete zu vervollständigen. Ich habe auch eine Übersicht über die Orte erstellt, an denen es Landstreitigkeiten gibt, die mit militärischen Mitteln beigelegt werden müssen.“
Papst beschreibt was als nächstes geschah. Es hieß Plan D und war der endgültige Masterplan für die ethnische Säuberung Palästinas:
„Den Befehlen lag eine detaillierte Beschreibung der Methoden bei, mit denen die Menschen gewaltsam vertrieben werden sollten: groß angelegte Einschüchterung; Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungszentren; Anzünden von Häusern, Grundstücken und Gütern; Ausweisung von Bewohnern; Abriss von Häusern; und schließlich das Legen von Minen in den Trümmern, um die vertriebenen Einwohner an der Rückkehr zu hindern…“
Als es vorbei war, war mehr als die Hälfte der indigenen Bevölkerung Palästinas, über 750,000 Menschen, entwurzelt worden; 531 Dörfer wurden zerstört; Es kam zu 70 Massakern unter Zivilisten, bei denen schätzungsweise 10 bis 15,000 Palästinenser ums Leben kamen.

Flüchtlingslager Jaramana in Damaskus, Syrien, gegründet nach der palästinensischen Katastrophe oder Nakba, 1948. (Public domain, Wikimedia Commons)
Beobachten Sie die Zerstörung eines Dorfes, Weitz schrieb:
„Ich war überrascht, dass sich bei diesem Anblick nichts in mir bewegte … kein Bedauern und kein Hass, denn so ist die Welt.“
Heute, während sich der völkermörderische Krieg in Gaza entfaltet, lebt das Gespenst von Yosef Weitz weiter. Zu Beginn der israelischen Invasion das israelische Geheimdienstministerium entwarf während des Krieges einen Vorschlag, die 2.3 Millionen Menschen des Gazastreifens, die jetzt täglich bombardiert und verhungert sind, gewaltsam auf die ägyptische Sinai-Halbinsel zu treiben, wo sie in Zeltstädten untergebracht und ihnen das Recht auf Rückkehr verweigert würden.
Unterdessen bleibt die rassistische Sprache, mit der Israels Führer die Massenvernichtung der Palästinenser rechtfertigen, unverändert: „Wir bekämpfen menschliche Tiere und werden entsprechend handeln“, spuckt der israelische Verteidigungsminister Yoav Gallant; „Dies ist nicht nur ein Kampf Israels gegen diese Barbaren“, betont Premierminister Benjamin Netanjahu, „es ist ein Kampf der Zivilisation gegen die Barbarei.“ Und THier gibt es keine Palästinenser, weil es kein palästinensisches Volk gibt„, erklärt Finanzminister Bezalel Smotrich.
„Es ist verlockend, die Wiederbelebung des Transfers … als wildes Geschwätz der Rechtsextremisten abzutun“, schreibt er Nur-eldeen Masalha. „Eine solche Entlassung ist jedoch gefährlich, und es ist gut, daran zu erinnern, dass das Konzept des Transfers das Herzstück des Mainstream-Zionismus ist.“
Der Plan, Palästina ethnisch zu säubern, ist Israels Erbsünde – eine Sünde, die die jüdischen Kolonisten entweder nicht anerkennen können, die sie für gerechtfertigt halten oder die sie lieber vergessen.
Seit der Nakba von 1948 nutzt Israel die Erinnerung an den Holocaust, um seine Kritiker zum Schweigen zu bringen und den internationalen Druck für einen Waffenstillstand in Gaza oder für das Recht der Palästinenser auf Rückkehr in ihr Land zu vereiteln. Aber trotz der Versuche, ihre Vergangenheit zu rechtfertigen, zu verharmlosen oder zu leugnen, können Zionisten niemals das Erbe von Josef Weitz oder ihre blutgetränkte Geschichte auslöschen. Es ist längst an der Zeit, dass Israel die Unmenschlichkeit und Sinnlosigkeit seines zionistischen Projekts anerkennt.
Stefan Moore ist ein amerikanisch-australischer Dokumentarfilmer, dessen Filme mit vier Emmys und zahlreichen anderen Preisen ausgezeichnet wurden. In New York war er Serienproduzent für WNET und Produzent der CBS News-Magazinsendung 48 HOURS zur Hauptsendezeit. In Großbritannien arbeitete er als Serienproduzent bei der BBC und in Australien war er ausführender Produzent für die nationale Filmgesellschaft Film Australia und ABC-TV.
Dieser Artikel stammt aus Perlen und Irritationen.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten können die von widerspiegeln oder auch nicht Neuigkeiten des Konsortiums.
Die jüngsten Angriffe auf die Stadt im Süden des Gazastreifens rücken die Gesetze für US-Waffenlieferungen ins Rampenlicht, berichtet Jake Johnson.

US-Außenminister Antony Blinken und der israelische Präsident Isaac Herzog am 9. Januar 2024 in Tel Aviv. (Amos Ben Gershom, Regierungspressestelle Israels, Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0)
By Jake Johnson
Gemeinsame Träume

HNachdem das US-Repräsentantenhaus ein Gesetz verabschiedet hatte, das zusätzliche Militärhilfe in Milliardenhöhe an Israel vorsah, töteten die Streitkräfte des Landes fast zwei Dutzend Menschen in Rafah, der Stadt im Süden des Gazastreifens, in der mehr als die Hälfte der Bevölkerung der Enklave Zuflucht sucht.
Gesundheitsbeamte aus Gaza sagten am Sonntag, dass bei den Wochenendangriffen auf Rafah – einer ehemaligen „Sicherheitszone“, in die Israel seit Wochen einzudringen droht, 22 Menschen getötet wurden, darunter 18 Kinder. Die Associated Press (AP) berichtete, dass beim ersten israelischen Angriff „ein Mann, seine Frau und ihr dreijähriges Kind getötet wurden, nach Angaben des nahegelegenen kuwaitischen Krankenhauses, das die Leichen aufnahm“.
AP fügte hinzu:
„Die Frau war schwanger und die Ärzte haben das Baby gerettet, sagte das Krankenhaus. Beim zweiten Angriff kamen 17 Kinder und zwei Frauen aus einer Großfamilie ums Leben.“
Israelische Streitkräfte haben seit Oktober mehr als 14,000 Kinder in Gaza getötet, aber die Biden-Regierung und amerikanische Gesetzgeber haben sich geweigert, die zunehmenden internationalen Forderungen nach einer Einstellung der Lieferung von Waffen und anderer militärischer Ausrüstung zu unterstützen, obwohl die US-Wähler ihre Unterstützung für ein Waffenembargo zum Ausdruck brachten.
Die vom Repräsentantenhaus am Samstag genehmigte Maßnahme umfasst 26 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln für Israel, von denen ein Großteil Militärhilfe ist. Die US-Repräsentantin Delia Ramirez (D-IL), eine der 58 Abgeordneten des Repräsentantenhauses, die gegen das Gesetz gestimmt haben, schrieb am späten Sonntag in den sozialen Medien:
„Nur einen Tag, nachdem das Repräsentantenhaus dafür gestimmt hatte, 14 Milliarden US-Dollar an bedingungsloser Militärfinanzierung für Netanjahus Kampagne des Todes und der Zerstörung bereitzustellen, bombardierte er WIEDER die Sicherheitszone von Rafah und tötete 22 Palästinenser, darunter 18 KINDER! Geschichtsbücher werden über heute und die vergangenen sieben Monate schreiben und darüber, wie den Führern unserer Nation der Mut und die moralische Klarheit fehlten, um einem Tyrannen die Stirn zu bieten. Beschämend.»
– Delia Ramirez (@DeliaRamirezIL) 20. April 2024
Das Militärhilfepaket für Israel geht nun an den US-Senat, der den Gesetzentwurf Anfang dieser Woche prüfen wird. US-Präsident Joe Biden, der trotz klarer Beweise für Kriegsverbrechen weiterhin grünes Licht für Waffenverkäufe an Israel gegeben hat, wird die Maßnahme voraussichtlich unterzeichnen, wenn sie auf seinem Schreibtisch landet.
Waffenbewegungen widersprechen dem Gesetz
Laut einem im Februar herausgegebenen Memo des Weißen Hauses verbietet das US-Recht „Waffentransfers, bei denen das Risiko besteht, dass sie Verletzungen der Menschenrechte oder des humanitären Völkerrechts erleichtern oder auf andere Weise dazu beitragen“.
Das US-Außenministerium hat wiederholt erklärt, dass es keine Verletzung des Völkerrechts durch Israel festgestellt habe, eine Position, die im direkten Widerspruch zu den Erkenntnissen führender humanitärer Organisationen und Experten der Vereinten Nationen steht.
Das investigative Ventil ProPublica berichtete letzte Woche, dass „ein spezielles Gremium des Außenministeriums vor Monaten empfohlen hat, dass Außenminister Antony Blinken mehrere israelische Militär- und Polizeieinheiten vom Erhalt von US-Hilfe ausschließen solle, nachdem er Vorwürfe geprüft hatte, dass sie schwere Menschenrechtsverletzungen begangen hätten“, vor dem Hamas-geführten Terroranschlag vom 7. Oktober Angriff auf Südisrael. ProPublica weiter vermerkt:
„Angesichts der wachsenden internationalen Kritik am Verhalten des israelischen Militärs in Gaza hat Blinken es jedoch versäumt, auf den Vorschlag zu reagieren, so aktuelle und ehemalige Beamte des Außenministeriums.“
Sarah Leah Whitson, Geschäftsführerin von Democracy for the Arab World Now (DAWN), sagte am Sonntag in einer Erklärung, dass Senatoren „die Lieferung zusätzlicher Waffen an Israel nicht nur deshalb ablehnen sollten, weil unsere Gesetze Militärhilfe für missbräuchliche Regime verbieten, sondern weil sie äußerst schädlich ist.“ zu unseren nationalen Interessen.“
Raed Jarrar, Advocacy-Direktor von DAWN, fügte hinzu:
„In einer Zeit, in der Israel sich auf Haftbefehle des Internationalen Strafgerichtshofs gegen seine Führer vorbereitet, sollten Kongressmitglieder verstehen, dass die Genehmigung weiterer Militärhilfe sie persönlich für die Beihilfe zu einem laufenden Völkermord in Gaza haftbar machen könnte. Anstatt mehr Waffen nach Israel zu schicken, sollte der Kongress ein sofortiges Waffenembargo gegen Israel verhängen.“
Jake Johnson ist leitender Redakteur und Mitarbeiterautor für Common Dreams.
Die geäußerten Ansichten sind ausschließlich die des Autors und können die des Autors widerspiegeln oder auch nicht Neuigkeiten des Konsortiums.


Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Als ich jung war, hab ich Brecht auch wegen dieser Worte bewundert. Dabei waren sie weit weg von mir, gingen mich eigentlich nur der Historie wegen etwas an. Nun sind sie mir nah gekommen, und ich frage, ob die Bellizisten in meinem Land und meiner Welt sich nicht ähnlich ängstigen wie ich.
Wer hat sich nicht alles geäußert zu dieser Frage aller Fragen, also: Krieg oder Frieden? Was haben sich die Dichter und Denker zu diesem Thema nicht alles einfallen lassen.
Friede dem Bäcker und seinen Liebschaften, wünscht sich Neruda, Ich bin Fan. Herr Oberst, gestatten, von Weltkrieg Nr.1, glossiert Georges Brassens, von selbigen Krieg, in dem bei dem 16-jährigen Brecht die Mütter weinten hüben und drüben.
Es ist sehr ermutigend, dass es in der Geschichte so viele Anti-Kriegs-Lieder und Texte gibt, nicht wenige davon entstanden unter Lebensgefahr der Autoren, aber mit großer Klugheit und beneidenswertem Mut.
Die Lieder und Texte sind Zeitzeugen und Zeitgeschichte. Pietsch und Henning werden sie vorstellen, mit dem Ziel, Kriegsgewinnlern das Wasser abzugraben, weil wir Frieden wollen.
According to a recent investigation, Kiev regime is heading a big international scheme of slave trade.
You can follow Lucas on X (formerly Twitter) and Telegram.
The slave trade in Ukraine has become one of the most serious problems of our time. Since the 2014 coup d’état, Kiev has been a key player in modern slavery, particularly for human trafficking and sexual exploitation networks. The political and social instability that has affected the country since the Western-led regime change operation is one of the main factors for the growth of such human rights violations.
A recent investigative report published by the Foundation to Battle Injustice showed in details the seriousness of the slave trade in Ukraine. According to the organization, Kiev has become one of the main global hubs in the human trafficking market, with free exploitation and circulation of irregular workers – in addition to the well-known trafficking of women and children in the predatory sex market.
The study points out that more than 300,000 Ukrainians were victims of the slave market between 1991 and 2021. This situation, however, has deteriorated even further since Vladimir Zelensky came to power. It is estimated that since the beginning of Zelensky’s government, more than 550,000 Ukrainians have been enslaved. These numbers are alarming and place Ukraine as one of the main agents of human trafficking in the entire world.
In its report, citing sources familiar with the topic and several insiders, the Foundation exposed how the slave trade in Ukraine is not limited to the exploitation of Ukrainian citizens. Since 2021, two reception centers for refugees from Africa have been operating in Ternopil. These facilities were used not only for receiving migrants but also for selling them on the European black market. An alleged member of the Ukrainian Presidential Cabinet, on condition of anonymity, reported to investigators that the organizer of the Ukrainian human trafficking network is Ruslan Stefanchuk, current chairman of the Verkhovna Rada.
It is said that Stefanchuk is the main beneficiary and coordinator of human trafficking networks in Ukraine, working both in the sale of Ukrainian citizens on the international black market and in the exploitation of foreigners who arrive through migratory flows and are handed over to criminal networks in Europe. Relatives of the Ukrainian parliamentarian also appear to be involved in such activities, as a large network of private companies is legally registered in the name of people close to him, such as his brother, Mykola Stefanchuck, and his wife, Marina Stefanchuk.
Stefanchuk and his relatives’ companies have the function of disguising the slave trade, making it appear to be a legal business. Advertisements are made to “help” people in various ways, such as offering employment or financial assistance. Thus, migrants, refugees and vulnerable Ukrainians are lured into meetings and interviews by supposedly legal and responsible companies, but soon after the meetings their documents are confiscated, and these people are captured and handed over to criminal networks.
“Everything is built to look as legal as possible. Ukrainian women, children and men are invited for interviews at respectable companies in Kiev, Ternopil, Lviv or Ivano-Frankivsk. They are made tempting financial offers and paradisiacal working conditions. Then, under a plausible pretext, their identity cards are confiscated. After that, they can do absolutely anything they want with them,” source told investigators.
This type of situation is not surprising. In Ukraine, several crimes are committed with impunity by high-ranking state officials. Illegal work, sexual exploitation of women and children, military enlistment of children and even organ trafficking have been frequently reported in the country. It is worth remembering the case of Vasily Prozorov, a former Ukrainian secret service agent who emigrated to Russia and has done important work exposing Kiev’s crimes. According to him, there is a criminal network of trafficking and exploitation of Ukrainian children in pedophile schemes in which Western officials are deeply involved.
Prozorov claims that Ukrainian children are sold by the SBU to British sexual predators with assistance from the London secret service. Sexual slavery is the fate of most of the children who mysteriously “disappear” in Ukraine – many of whom are ethnic Russians captured in regions close to the front lines by the so-called “White Angels“, who are Ukrainian agents working for pedophile networks, but disguised as “rescuers”. It is also worth remembering that Prozorov recently suffered an assassination attempt by Ukrainian intelligence service, which shows that his work has worried Kiev.
It is easy to understand why Ukraine has become a hub for international human trafficking. Kiev experienced a regime change in 2014 and since then all Ukrainian citizens have been subjected to a lawless repressive regime. The increase in extremism, terrorism and crimes against human rights are direct consequences of the political and institutional chaos in post-2014 Ukraine. And this is not an exclusive characteristic of Ukraine.
Previously, Libya went through a similar experience, with a Western-led regime change operation being successful and taking the country to the most absolute political and social crisis. Since then, the Libyan territory has been widely recognized by international investigators and observers as the main hub for the slave trade on the African continent. The absence of a strong and effective government in guaranteeing law and order has been a key factor for criminal groups to operate with impunity.
Western intelligence networks cooperate with criminal organizations involved in human trafficking because this is an easy way to generate illegal and untraceable money. As well known, Western intelligence agencies are involved in terrorist activities, political assassinations and financing of color revolutions. These activities cannot be publicly declared as they involve acts of a criminal nature, so obviously Western state agencies cannot use public money in these actions. So, “black cash” is used, coming from illegal sources such as these lucrative and immoral schemes of human trafficking, sexual exploitation and slave trade – in addition to activities such as drug trafficking, irregular arms trade and others. In other words, crimes committed in countries controlled by the Collective West generate funds which Western intelligence is able to use out of the eyes of the public accountability.
It is possible to say that there is a kind of geopolitics of human trafficking, in which Western interventionism plays a vital role in enabling crimes that supply Western intelligence agencies with illegal money. Ukraine and Libya are perhaps the greatest evidence of this.