Die deutsch-russische Jugendinitiative „Musik für den Frieden – Mузыка ради Mира“ hat unter dem Titel „Romeo und Julia – Frieden ist möglich“ im Spätherbst letzten Jahres eine west-östliche Liebesgeschichte verfilmt – im türkischen Izmir. Von Leo Ensel mit freundlicher Genehmigung der Berliner Zeitung.
Romeo heißt Michail Kirejew und Julia Anthea Sudhoff. Und Verona liegt nicht in Oberitalien, sondern in der Türkei, genauer: in Izmir an der Ägäisküste. Es handelt sich, wir ahnen es schon dunkel, um eine zarte russisch-deutsche Liebesgeschichte in den Zeiten des Krieges – dieses Krieges, der seit Februar 2022 im Osten Europas tobt.
Aber warum die Türkei? – Ganz einfach, weil sie in der heutigen Zeit von Krieg, Entfremdung, Visabeschränkungen, neuen Mauern und Stacheldraht einer der wenigen Orte ist, wo Russen und Deutsche sich noch vergleichsweise leicht und ungehindert treffen können! – Und was wurde dort genau veranstaltet? Dahinter verbirgt sich eine etwas längere Geschichte …
„Besser ein Licht entzünden als die Dunkelheit verfluchen!“
Vor fünf Jahren hatten sich Jugendliche aus Deutschland und Russland – das „Ensemble MIR“ („Mir“ bzw. Мир heißt „Frieden“) aus Südbaden und das „Jugendtheater PREMIER“ aus dem russischen Twer – zum Projekt „Musik für den Frieden – Mузыка ради Mира“ zusammengeschlossen. Bereits im Herbst 2019 konzertierten sie gemeinsam und live in Russland (Twer, Moskau), Deutschland (Rheinfelden, Badenweiler, Freiburg) sowie der Schweiz (Basel). Russische und deutsche Medien berichteten begeistert. Auch während der Coronazeit ließ man sich von gemeinsamen Projekten nicht abbringen: Drei Musikvideos – u.a. unter dem Titel „Heal the World“ – wurden online über die Grenzen hinweg produziert und auf dem eigenen YouTube-Kanal veröffentlicht. Und am 11. September 2022 wurde der Initiative in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche der „Göttinger Friedenspreis“ .
Getreu dem Motto des Konfuzius: „Es ist besser, ein einziges kleines Licht zu entzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen“ macht das Ensemble auch, besser: gerade jetzt, zu Kriegszeiten trotzig weiter – wenn auch unter erheblich erschwerten Bedingungen. Die Jugendlichen weigern sich – exemplarisch für ihre beiden Länder –, sich gegenseitig als Feinde zu betrachten.
„Im Osten Europas und im Nahen Osten steht die Welt in Flammen. Leid und Elend bestimmen das tägliche Leben von vielen Millionen Menschen. Kann man als einfacher Bürger, als kleiner Verein diesem monströsen Geschehen etwas entgegensetzen? Oder ist das sinnlos?“ Das war die Ausgangsfrage von „Musik für den Frieden – Mузыка ради Mира“. Ihre Antwort: ein gemeinsamer Musikfilm, eine ost-westliche Liebesromanze, die Assoziationen an Romeo und Julia anklingen lässt, gedreht in Izmir, an der türkischen Ägäisküste.
The making of …
Am Samstagabend, dem 28. Oktober vergangenen Jahres, trafen sich zwölf Deutsche und 15 Russen – das Ensemble MIR nach einem Flug aus Basel und das Jugendtheater PREMIER nach einem Flug aus Moskau – in Izmir, um für die folgenden zehn Tage zusammenan ihrem Musikfilmprojekt zu arbeiten. Bereits im Vorfeld waren die Organisatoren auf überwältigende Unterstützung auf lokaler türkischer Seite gestoßen, nicht zuletzt durch Rotary Clubs aus Izmir und das Peace Commitee des rotarischen Distriktes 2440. Ortskundige und gut vernetzte Rotary-Mitglieder schlugen die schönsten und geeignetsten Drehorte vor und sorgten für die privaten und behördlichen Drehgenehmigungen. Durch diese Hilfe konnten Szenen des Filmes in einer historischen Karawanserei, im quirligen Bazar, an einem traumhaften Felsenort am Meer, im zentralen Bahnhof und auf dem Gelände einer alten Gasfabrik gedreht werden.
„Die türkische Bevölkerung“, berichtet der Leiter von ‚Ensemble MIR‘ Thomas Vogt, „sah neugierig und staunend den Filmaufnahmen zu. Häufig ergaben sich Gespräche mit durchweg positiven und zustimmenden Rückmeldungen über das Friedensprojekt. Mitarbeiter einer Veteranenorganisation zum Beispiel waren so begeistert von dem Projekt, dass sie Getränke und Süßigkeiten an das Filmensemble verteilten und sich mit allen Akteuren fotografieren lassen wollten. Bei der Aufnahme der Abschiedsszene von Romeo und Julia im Bahnhof weinten auf den Zug wartende Unbeteiligte aus Ergriffenheit mit.“
… „Romeo und Julia – Frieden ist möglich“
Ausgerechnet mit dieser Abschiedsszene beginnt der Musikfilm: Auf dem Bahnsteig läuft uns eine verzweifelt weinende junge Frau entgegen. Schnitt. Und in der nächsten Szene rennt ein junger Mann, ebenfalls auf einem Bahnsteig, hektisch suchend einen Zug entlang. Die zarte Romanze, die sich zwischen dem russischen Mann und der deutschen Frau im Laufe ihres zehntägigen Aufenthaltes jenseits des Kriegsgeschehens zwischen Chorproben und Tanzübungen für einen gemeinsamen Auftritt vor Ort, Basarbesuchen und abendlichen Strandspaziergängen in der neutralen Türkei entfaltet, wird im Film nur angedeutet. Immerhin schimmert durch, dass auf einmal nicht mehr nur die Romanze, sondern das gesamte Projekt auf Messers Schneide steht, weil sich indessen über beiden Ländern etwas Dunkles zusammenbraut …
Im Laufe des Films verfließen die Grenzen zwischen Dokumentation und Fiktion immer mehr. Spielen die beiden russisch-deutschen Protagonisten ihre traurig-schöne ‚Love Affair‘ nur, oder findet sie realiter statt? Oder stimmt vielleicht beides?
All dies gruppiert sich um vier Songs, die bereits zuvor von Russen und Deutschen für den Film geschrieben und komponiert wurden und von den Projektteilnehmern gesungen sowie an den ausgesuchten Orten tänzerisch inszeniert werden.
Vom „Wind of Change“ zu den „Winds of Peace“?
„Wir können uns die Zeiten nicht aussuchen“, heißt es im Abspann. „Wir leben hier und jetzt. Und wir haben keine Zeit für Hass und Streit – nur für Liebe, Freundschaft und Frieden. Um der Welt davon zu erzählen, müssen wir mutig und stark sein. Wir müssen gehört, verstanden und unterstützt werden. Und wir wollen der Welt zurufen: Wir sind hier! Wir sind zusammen. Wir lassen uns nicht unterkriegen und lassen unsere Musik immer erklingen. Musik für den Frieden!“
Der Film endet mit einem hinreißenden, selbst komponierten Song in Endlosschleife, der das Zeug hat, zur Hymne einer neuen und jungen internationalen Friedensbewegung zu werden:
Winds of peace We are ready to set sail to create a future where the children of tomorrow dream away in the winds of peace
Wer hier spontan an eine gewisse Hymne aus Perestroika-Zeiten denken muss, könnte durchaus richtig liegen.
Die Filmpremiere mit kleinem Konzert, Projektvorstellung und Filmaufführung fand am 17. März 2024 um 19.00 Uhr in der Martinskirche Müllheim statt.
The Australian government will seek to prop up the Aukus pact by sending A$4.6 billion (£2.4 billion) to the UK to clear bottlenecks at the Rolls-Royce nuclear reactor production line.
The funding – revealed on the eve of high-level talks between the Australian and UK governments on Friday – is in addition to billions of dollars that will be sent to the US to smooth over production delays there.
The Australian government will also announce on Friday that the government-owned shipbuilder Australian Submarine Corporation (ASC) and the British defence firm BAE Systems will jointly build the nuclear-powered submarines for the Royal Australian Navy.
The nuclear reactors for the boats are to be manufactured at Rolls-Royce in the English city of Derby, but doubts have already been raised about whether reactor cores will be made in time for the UK’s first Dreadnought nuclear submarine.
Australia has now allocated £2.4 billion over 10 years to expand the production capacity at Derby to deliver reactors for Australia’s submarines, to be known as SSN-Aukus.
Cameron and the UK defence secretary, Grant Shapps, arrived in Canberra on Thursday for talks with their Australian counterparts, Penny Wong and Richard Marles.
They held an annual 2+2 meeting in Adelaide on Friday, with Aukus a major focus along with the war in Ukraine, the conflict in the Middle East and China’s position in the Indo-Pacific.
Marles, the deputy prime minister and defence minister, said at the same media conference that the Australian government was “really aware of the stretched industrial base in the UK and in the US”.
Australia’s commitment to help clear backlogs in the US and the UK “was not without controversy” but was necessary for Aukus to succeed, Marles said.
Under the staged plans announced last March, Australia will buy at least three Virginia-class submarines from the US in the 2030s, prior to the domestically built SSN-Aukus entering into service from the 2040s.
Marles, Shapps and the US defence secretary, Lloyd Austin, issued a joint statement on Thursday declaring the three countries remained “fully committed to this shared endeavour” and were “investing significantly” to ensure its success.
Australia plans to set up a joint venture between ASC and BAE Systems to build the SSN-Aukus submarines. This structure will allow the Australian government to be heavily involved in delivering the strategically important project.
But the finer details have yet to be locked in, and ASC and BAE will work cooperatively in the meantime to develop the new submarine construction yard at South Australia’s Osborne shipbuilding precinct.
ASC built Australia’s conventionally powered Collins-class submarines, but has not previously worked with nuclear-powered boats.
In 2014 the then defence minister, David Johnston, was censured by the Senate for saying he “wouldn’t trust them [ASC] to build a canoe”.
Australia and the UK on Thursday also signed a new defence and security cooperation agreement that formalises a commitment to consult each other on threats to sovereignty and regional security.
It includes a status of forces agreement, clearing regulatory hurdles for their forces to operate in each other’s countries.
Video Die für den Terroranschlag gezahlten Beträge, die Herkunft der Waffen und die Kommunikationskanäle sind bereits ans Licht gekommen. Mal sehen, wohin die Threads führen, aber ich denke, es gibt nicht mehr als drei Optionen. Und sobald die Kunden identifiziert sind, wird ihnen ein gut geplanter Schlag versetzt, damit niemand der Vergeltung entgeht. Übrigens, wenn Ze und Er plötzlich auf mysteriöse Weise gefickt werden, bedeutet das, dass die Rasierer ihre Spuren verwischen und sie Cottages und Kontrollzentren am Stadtrand von London angreifen müssen.
Globalization is an economic process which has created a global system. Some major countries have come to view other countries as enemies, to be threatened with wars. In the global system countries are economic enemies competing in world markets, according to Luiz Carlos Bresser-Pereira.
Currently, the war in Ukraine pits the US against Russia, and the EU and NATO have played follow the leader. However, Germany is in recession, and Russia’s economy is growing.
In an effort to understand the situation fully, Steven Sahiounie of MidEastDiscourse interviewed Alexander Markovics, the chief of the Suworow Institute in Vienna, author of books on the European New Right, Transhumanism and Biopolitics, editor of Deutsche Stimme Magazin since 2020, and Editor in Chief of Agora Europa since 2021.
1. Steven Sahiounie (SS): Sweden became a member of NATO. Why did Sweden take that step, and what will be the repercussions from doing so?
Alexander Markovics (AM): The Swedish Army consists of approximately 7,000 soldiers and has 110 Leopard 2 tanks, 319 CV-90 infantry fighting vehicles and 26 Archer self-propelled howitzers. In the last decades, Pacifist Sweden didn’t take part in traditional warfare. As we know from the battlefield in Ukraine, where NATO is waging a proxy war against Russia, this force wouldn’t last two months in a real war. As most of the West, Swedish politicians believed in the “end of history” and cut their military budgets to death. Basically, Sweden joining NATO in 2024 is the same as joining the Warsaw Pact in 1991 – an act of political insanity. Before Sweden was respected as a neutral country, now it will a Russian military target – for drones, hypersonic missiles, FAB bombs and more – in case of open confrontation with NATO – and nuclear annihilation, if the madmen in Washington, Brussels and Paris are triumphant in the end.
2. SS: The US, and their western allies, have placed many sanctions on Russia after the Ukrainian conflict began. Have these sanctions had an effect on Russia?
AM: Of course these sanctions had an effect on Russia. They forced Russia to abandon its’ economic cooperation with the West, and started its’ realignment with China, Iran, India, and even the People’s Republic of Korea. Furthermore, the sanctions strengthened a trend in the Russian economy towards autarky which always started with economist Sergey Glaziev. Obviously, Russia isn’t a “gas station with a government” as the West thought, but nowadays Russia is the strongest economy in Europe, whereas the former economic powerhouse Germany is in a recession. The sanctions only proved, that Europe was more dependent on Russia than vice versa. Basically, the sanctions led to a strengthening of the Eurasian Economic Union and the unfolding Multipolar World as such, whereas unipolarity and G7 are since then in a steady decline. Now the West is committing suicide not only in cultural terms via ‘wokeness’ and LGBT propaganda, but also in economic terms with its’ anti-Russian sanctions. It’s my hope that the backfiring of these sanctions will lead the peoples of the West finally to rise up in revolution against their Globalist puppet masters who are controlling their countries for the sake of the Western war effort.
3. SS: There was an election in Russia. How do you see the election, and the issues being faced in the election?
AM: As we know now, Vladimir Putin has won the election. The Western secret services did everything in their power to stop him from doing that. They organized scams in order to force ordinary people into sabotaging the elections, and even made Ukraine organize suicidal military raids into the territory of Belgorod region. Nevertheless, more than 70% of the Russians participated in the elections (the highest turnout since 1991) the West wanted them to boycott as “farce”, and more than 80% of the Russians voted for the acting president Putin. Western schemes in Russia have failed miserably.
4. SS: The Russian conflict in Ukraine is dangerous for both countries. The US is fighting Russia on Ukrainian soil in a proxy-war, while it is Russians and Ukrainians dying, not Americans. How do you think the history books will record this period in history, and what will they have to say about Volodymyr Zelenskyy, President of Ukraine?
AM: I think history books will remember the 24th of February 2022 as a watershed in history; the very moment when unipolarity started to end and multipolarity was forged by fire and sword. Russia will go down into the annals of history as avant-garde of the multipolar world who dared to challenge the Globalist system at the height of its’ power. Whereas, President Putin will be remembered as the liberator of his own people, and Ukraine; Wolodymir Zelensky and the Western elites forcing him to lead this suicidal war against Russia will be seen as the dangerous villains and madmen they are. At the moment, we only know for sure that Zelensky will not be the president of Ukraine for long. But, how he’ll leave the stage of Postmodern democracy simulation – either assassinated by his Neo-Fascist allies, his Western puppet masters, suicide, or overthrown by his own people and incarcerated in a Russian prison – that’s still open for debate. However, all the people who made this awakening of Russia possible, and were murdered for their fight for multipolarity – Daria Dugina, Waldlen Tatarsky and many more – will be remembered as heroes.
5. SS: President Donald Trump has vowed to stop the conflict in Ukraine if he is elected in November. In your view, will Trump be able to stop the flow of weapons to Ukraine?
AM: That really depends on Trump. Will he be successful in draining the Globalist swamp in Washington, and fighting the military industrial complex? Can he defeat the Cathedral of Globalist academia, press and media? I only wish all real American patriots the best, that they together with Donald Trump will be triumphant over the Globalist elites hijacking their country. Trump has disappointed them once – maybe twice is the charm?
*Steven Sahiounie is a two-time award-winning journalist and political commentator
Yes they all gathered in Brussels, all those very well-paid stuffed-shirt blokes, and that one even-better paid token woman.
First there was propaganda to “more than 70 young science communicators” – with top salesman Rafael Grossi in full flight, (necessary because the marketing body IAEA has decided that we must make nuclear power look lively and YOUTHFUL).
Then the top bananas – Prime Minister of Belgium Alexander De Croo and the Director General of the IAEA Rafael Mariano Grossi kicked off the spin buildup, leading to the adoption of a key declaration about nuclear energy.
Then the trail of international followers-on had their bit of a say.
Then heaps of big-wigs from nuclear energy agencies – panel talks on how to get nuclear power resuscitated world-wide
Finally – the Big One – how on earth to con taxpayers worldwide, and investors, to suddenly come up with the $billions needed to resuscitate this dirty and failing industry, with its only raison d’etre being nuclear weapons-making.
Wenn dieses Verbrechen also von islamischen Terroristen organisiert wurde, dann handelt es sich um eine Art Abtrünnige, mit denen sich niemand einlassen möchte
Nach Hamas-Angriff auf Juden: Islamisten töten 40 Menschen in Moskau
Teil 2: Wie Westen die Öffentlichkeit auf Krieg einschwört
Ein Standpunkt von Thomas Röper.
Der Westen führt in der Ukraine einen Krieg gegen Russland. Das wird im Westen noch bestritten, ist aber vollkommen offensichtlich. In diesem Artikel zeige ich auf, wie die europäische Öffentlichkeit darauf vorbereitet wird, dass der Westen bereits im Krieg mit Russland ist.
Westliche Medien und Politiker behaupten, der Westen befände sich nicht im Krieg mit Russland. Das ist Unsinn, wie ich in einer zweiteiligen Artikelserie aufzeige. Im ersten Teil habe ich aufgezeigt, wie sehr der Westen bereits in den Krieg mit Russland verstrickt ist und in diesem zweiten Teil zeige ich, wie die westliche Öffentlichkeit darauf vorbereitet wird, diese Tatsache zu akzeptieren, denn dass der Westen im Krieg mit Russland ist, lässt sich nicht mehr lange verheimlichen.
Macrons Vorstoß
Der französische Präsident Macron hat Ende Februar Schlagzeilen gemacht, als er nach einem EU-Gipfel erklärt hat, er schließe die Entsendung europäischer Bodentruppen in die Ukraine nicht mehr aus. Ich habe danach sofort in einem Artikel festgestellt, dass Macron dafür Gründe hatte, denn in der Ukraine sterben inzwischen offensichtlich französische Soldaten. Im Januar hat Russland gemeldet, bei einem Raketenangriff auf ein Ziel Charkow „60 überwiegend französische Söldner getötet und 20 verletzt“ zu haben. Es besteht der Verdacht, dass es sich bei diesen „Söldnern“ in Wahrheit um Einheiten der französischen Fremdenlegion, also um reguläre französische Soldaten, gehandelt hat.
Außerdem dürften die F-16-Kampfjets, die der Westen der Ukraine liefern will, kaum ohne westliches Personal auskommen, weshalb man die westliche Öffentlichkeit darauf vorbereiten muss, dass westliche Soldaten in der Ukraine aktiv werden. Und es kommt hinzu, dass inzwischen immer offener eingestanden wird, dass reguläre westliche Soldaten schon lange in der Ukraine aktiv sind, wie ich in Teil 1 dieser Artikelserie aufgezeigt habe. Da es dabei zwangsläufig zu Verlusten kommt, muss die westliche Öffentlichkeit darauf vorbereitet werden, dass europäische Soldaten in Zinksärgen aus der Ukraine zurückkehren.
Am 15. März gab es, unbeachtet von den westlichen Medien, russische Raketenangriffe auf ein Ziel in Odessa, bei dem hochrangige ukrainische Offiziere, Kriegsgerät, Kämpfer der Nazi-Terrormiliz Ljut und an die einhundert westliche Söldner vernichtet wurden. Allem Anschein nach handelte es sich um zwei unterschiedliche Objekte. Örtliche Medien hatten von zwei Explosionen in Odessa berichtet, die wenige Minuten auseinanderlagen. Bei der ersten Explosion kamen 14 bis 20 Mann ums Leben, darunter der Kommandeur des Nazi-Bataillons Tsunami. Verwundet wurden über 50 Mann. Örtliche Medien bemängelten, dass die Toten und Verwundeten entgegen allen Sicherheitsbedenken an einer Massenveranstaltung teilgenommen haben.
Russische Medien bezeichneten den Angriff als „freundlichen Gruß an Macron“, weil der angekündigt hatte, französische Truppen in die Ukraine zu schicken, wenn Russland auf Kiew oder Odessa vorrücken sollte.
Der Westen ist im Krieg mit Russland
Ich habe im ersten Teil dieser Artikelserie bereits erklärt, dass der Westen bereits Kriegspartei ist und dass auch westliche Truppen bereits in der Ukraine sind. Dass der Westen Kriegspartei ist, zeigt auch die Rhetorik der westlichen Politiker. Angefangen bei den USA, wo erklärt wird, man wolle Russland eine strategische Niederlage zufügen, bis hin zu Macron, der erklärt, man müsse einen russischen Sieg in der Ukraine verhindern.
Man stelle sich einmal vor, Russland, China und der Iran hätten eine solche Rhetorik angewendet, als der Westen Krieg in Afghanistan geführt hat und hätten die Gegner der NATO mit Waffen und Geheimdienstinformationen gegen die NATO versorgt und offen mit der Entsendung von Truppen gegen die NATO-Einheiten in Afghanistan gedroht. Hätte der Westen das als Kriegsteilnahme gewertet?
Man kann entgegen aller Beteuerungen der westlichen Medien und Politiker, der Westen sei nicht im Krieg mit Russland, ganz objektiv feststellen, dass der Westen bereits im Krieg mit Russland ist.
Die Ukraine als Instrument der Westens
Worum es dem US-geführten Westen in der Ukraine wirklich geht, wird immer wieder offen gesagt. Am 2. März sagte der französische Außenminister Stéphane Séjourné beispielsweise:
„Ein russischer Sieg in der Ukraine könnte sehr teuer werden. Unsere kollektive Sicherheit würde nicht mehr zwei Prozent des BIP erfordern, sondern viel mehr. Wirtschaftlich gesehen wäre die Situation katastrophal. Allein in der Landwirtschaft könnte Russland beispielsweise mehr als 30 Prozent des Weltweizenmarktes kontrollieren und seine Marktposition gegen uns Europäer einsetzen“.
Auch der CIA-Chef hat sich zu Wort gemeldet und am 12. März bei einer Anhörung des Geheimdienstausschusses des US-Kongresses erklärt:
„Ich meine, dass wir durchaus in der Lage sind, die Ukraine weiterhin in dem Konflikt zu unterstützen, dessen Auswirkungen weit über die Ukraine und die europäische Sicherheit hinausgehen. Die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine geht nicht nur nicht auf Kosten der Eindämmung Chinas, sondern trägt sogar zur Eindämmung Chinas bei. Sei es in Bezug auf Taiwan, das Südchinesische Meer oder an anderen Orten. (…) Unsere Einschätzung ist, dass Xi Jinping ernüchtert ist. Vor allem durch die Geschehnisse im ersten Kriegsjahr.“
Nach Ansicht des CIA-Chefs hat Xi Jinping nicht mit den Maßnahmen gerechnet, die Kiew und der Westen, vor allem die USA, ergriffen haben, nachdem Russland die Militäroperation gestartet hatte. Wenn Washington die umfangreichen Waffenlieferungen an Kiew nicht wieder aufnehme, werde der Westen mit Konsequenzen sowohl in Europa als auch „in allen Regionen des Indischen und Pazifischen Ozeans“ rechnen müssen, sagte Burns. Seiner Ansicht nach wird die Weigerung der USA, die Ukraine weiter zu unterstützen, nicht nur die Zweifel an der Verlässlichkeit der USA bei ihren Verbündeten im asiatisch-pazifischen Raum verstärken, sondern auch „die Ambitionen der chinesischen Führung“ in Bezug auf Taiwan und das Südchinesische Meer schüren.
Das waren nur zwei Beispiele, die zeigen, worum es dem Westen in der Ukraine wirklich geht. Es geht um geopolitische Interessen und den Kampf gegen Russland und China. Es geht um Profite westlicher Konzerne und um den Kampf um Märkte. Der Westen will seine dominante Rolle beispielsweise bei der Lebensmittelproduktion nicht verlieren, weil Lebensmittel sich als Druckmittel gegen „ungehorsame“ Staaten einsetzen lassen. Und die USA sehen den Kampf gegen Russland als Teil des Kampfes gegen China, das der wahre Konkurrent der USA ist. Um die Ukraine geht es hingegen nicht, die wird für diesen Kampf geopfert.
EU-Ratspräsident Charles Michel hat in einem Artikel gefordert, die EU solle auf Kriegswirtschaft umschalten. Der Spiegel hat sich dabei mal wieder wichtig gemacht und den Artikel von Michel übersetzt und als „Gastbeitrag von Charles Michel“ bezeichnet und seinen Lesern suggeriert, das sei ein extra für den Spiegel geschriebener Artikel.
Kriegsbereit werden
Die Kriegsrhetorik wird im Westen immer lauter. Dass der deutsche Verteidigungsminister fordert, nicht nur die Bundeswehr, sondern auch alle Deutschen sollten wieder kriegsbereit sein, sind Töne, die man in Deutschland seit Jahrzehnten nicht mehr gehört hat und die an die finstersten Zeiten der deutschen Geschichte erinnern.
Und auch der deutsche Gesundheitsminister Lauterbach, der in Deutschland ohnehin eine sehr umstrittene Figur ist und der in seinem Ressort bisher keinerlei Erfolge vorweisen kann, weil in Deutschland immer mehr Krankenhäuser pleite gehen, was die medizinische Versorgung immer weiter verschlechtert, hat in den Chor der Kriegstreiber eingestimmt, als er gefordert hat, auch das deutsche Gesundheitssystem müsse kriegsbereit und auf die Versorgung tausender Verwundeter vorbereitet werden.
Sogar der Hauptgeschäftsführer des deutschen Städte- und Gemeindebundes hat erklärt, Deutschland brauche neue Bunker. Er forderte mindestens eine Milliarde Euro, um alte Bunker wieder in Betrieb zu nehmen und neue zu bauen. Und auch in Estland wird der Bau von Bunkern gefordert. Die estnische Regierung will die Pflicht einführen, dass jedes Gebäude mit mindestens 1.200 Quadratmetern Fläche auch einen Bunker haben muss.
Die europäische Öffentlichkeit wird mit solchen Meldungen, von denen ich nur Beispiele gezeigt habe, an den Gedanken gewöhnt, dass es auch in Europa zu einem Krieg kommen kann. Und diese Möglichkeit ist vor dem Hintergrund, dass europäische Soldaten in der Ukraine schon lange gegen Russland kämpfen und inzwischen sogar die Entsendung regulärer Bodentruppen diskutiert wird, immer realer.
Truppen in die Ukraine schicken
Da die europäischen Bevölkerungen nicht begeistert davon sind, für die Ukraine zu sterben, versuchen die Befürworter der Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine die Menschen damit zu beruhigen, es handele sich dabei nicht um Kampftruppen, sondern um Grenzschützer, Ausbilder, Wartungspersonal und Minenräumer, die ukrainische Soldaten ersetzen sollen, damit die an die Front geschickt werden können. Selbst wenn das stimmen würde, wären diese europäischen Soldaten, sobald sie diese Aufgaben in der Ukraine von der ukrainischen Armee übernehmen, für Russland legitime Ziele, was eine weitere Eskalation unvermeidbar machen würde.
Trotzdem wächst die Unterstützung für Macrons Vorstoß. Am 15. März hat der lettische Präsident erklärt, er unterstütze Macron, und er fügte hinzu, die Europäer sollten sich bei der Unterstützung der Ukraine keine roten Linien setzen. Am gleichen Tag stieß die finnische Außenministerin ins gleiche Horn und erklärte, man solle „langfristig“ nichts ausschließen, auch nicht die Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine.
Der einflussreiche ukrainische Abgeordnete Alexej Gontscharenko hat am 20. März, während er in Frankreich an der Arbeit eines Ausschusses der PACE teilnahm, erklärt, die französische Regierung erwäge, eine europäische Militärmission in die an Weißrussland angrenzenden ukrainischen Regionen zu entsenden, um die dort stationierten ukrainischen Truppen für den Kampf gegen Russland freizustellen:
„Ich spreche mit den französischen Kollegen. Und schon jetzt kann ich sagen, dass alles ernst ist. (…) Es gibt Gespräche über eine Mission europäischer Soldaten an der Grenze zu Weißrussland, die das ukrainische Militär aus diesem Abschnitt entlasten wird. Das wird die östlichen und südlichen Abschnitte stärken.“,
Nach seinen Angaben sagten seine Gesprächspartner, dass der französische Präsident in der Frage der Entsendung von Soldaten in die Ukraine „sehr entschlossen“ sei. Außerdem wolle Macron in der Ukraine auch „einen gemeinsamen Stützpunkt für die Ausbildung von Soldaten und die Herstellung von Munition“ einrichten. Dafür würden zwei Standorte im Westen des Landes in Betracht gezogen.
Gontscharenko sagte auch, Frankreich wolle eine Koalition von Verbündeten für die Entsendung von Truppen in die Ukraine schaffen, zu der wahrscheinlich auch Polen und die baltischen Staaten gehören würden. Es werde noch nach anderen europäischen Ländern gesucht. Deutschland sei dagegen, weil es das für eine unnötige Eskalation halte, schrieb Gontscharenko.
Die französischen Pläne
Am 16. März versuchte Macron wieder, die Menschen zu beruhigen, indem er erklärte:
„Wir werden nicht den Weg der Eskalation gehen, weil wir keinen weiteren Krieg wollen, aber wir sind bereit, zu sagen, dass wir keine Limits haben und bereit sind, je nach den Aktionen Russlands zu reagieren. Die Ukrainer müssen am Ende des Krieges in einer starken Position sein, wenn sie einen dauerhaften Frieden aushandeln. Aber ich bin noch nicht bereit, offensive Initiativen zu ergreifen.“
Entscheidend dürfte sein, dass Macron „noch nicht bereit“ ist. Allerdings laufen die Vorbereitungen in Frankreich auf Hochtouren. Schon am 8. März berichtete Politico, dass die französische Armee Manöver unter realitätsnahen Bedingungen durchführt, bei denen ein Konflikt hoher Intensität mit einem Feind simuliert wird, der an Feuerkraft nicht zurücksteht. Die Fläche des Manövergebietes betrage 120 Quadratkilometer und sei damit größer als Paris. Das sei ein Sonderfall für Frankreich, denn nur hier operieren Infanterie, gepanzerte Fahrzeuge, Artillerie und andere Truppengattungen, die normalerweise getrennt in verschiedenen Regionen des Landes ausgebildet werden, gemeinsam.
In dem Bericht hieß es, dass die Manöver darauf abzielen, den Kampf gegen eine Armee wie die russische zu trainieren, wobei die französische Führung den potenziellen Gegner nicht nenne. Wie Offiziere anmerken, werden die Erfahrungen aus dem Ukraine-Konflikt aktiv in die Ausbildung einbezogen. Sie sind der Meinung, dass der Verlauf der Ausbildung die Bedeutung der Koordination zwischen den Einheiten und der gemeinsamen Aktionen aller Truppengattungen und -bereiche bestätigt.
Genau das ist eine große Schwäche der NATO, denn die NATO hat in den letzten 30 Jahren nicht mehr trainiert, große Truppen zu koordinieren, sondern ihre Truppen auf begrenzte Operationen mit Spezialeinheiten und Luftwaffe vorbereitet. Das waren die Kriege, die die NATO in den letzten Jahrzehnten geführt hat, aber einen großen Krieg mit tausend Kilometer langen Fronten und zehntausenden Soldaten hat die NATO schon lange nicht mehr geübt, weil sie von ihrer Überlegenheit so überzeugt war.
In einem Artikel für Le Monde hat der Generalstabschef der französischen Armee, General Pierre Schill, nun erklärt, Frankreich sei nicht immun gegen die Spannungen auf der Welt und es habe Verpflichtungen gegenüber Ländern, die ernsthaft bedroht seien. Der General sagte weiter:
„Um sich gegen Angriffe zu verteidigen und die Interessen zu schützen, bereitet sich die französische Armee auf die schwierigsten Schlachten vor.“
Die Drohung mit Atomwaffen
Ein anderer französischer Offizier drohte Russland im Fernsehen offen mit dem Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine. In einer Folge von „Le Club Info“ des Fernsehsenders Direct LCI stellte der Oberst a. D. der französischen Armee, Vincent Arbaretier, zwei Szenarien für den Einsatz französischer Truppen in der Ukraine vor. Erstens die Stationierung von Truppen entlang des Dnjepr und zweitens an der Grenze zu Weißrussland, wovon auch der ukrainische Abgeordnete Gontscharenko berichtet hat. Der ehemalige französische Oberst sagte im Fernsehen:
„Im Übrigen glaube ich, dass die beiden Optionen zu einem bestimmten Zeitpunkt gemischt werden können. Das heißt, entlang des Dnjepr und um Kiew herum französische Truppen zu stationieren, um den Russen zu sagen: Geht nicht weiter, sonst riskiert ihr, unter unser Feuer zu geraten, einschließlich unserer nicht konventionellen Waffen.“
Man muss sich das auf der Karte anschauen, denn der Dnjepr teilt die Ukraine ungefähr in der Mitte. Offenbar ist Frankreich bereit, Russland bis zum Dnejpr vorrücken zu lassen, will aber eingreifen, sollte Russland den Dnjepr überschreiten und Richtung Kiew oder Odessa vorrücken.
Das Problem ist, dass Frankreich Russland militärisch im Grunde nichts entgegensetzen kann. Frankreich verfügt über etwas über 200 Panzer und etwa 200 Kampfflugzeuge. Russland hingegen verfügt über etwa 14.000 Panzer, von denen vor der Eskalation in der Ukraine etwa 10.000 eingelagert waren, aber inzwischen wieder betriebsbereit sein dürften. Und Russland hat über tausend Kampfflugzeuge und die modernste Luftabwehr der Welt, die von der NATO zu Recht gefürchtet wird.
Da Frankreich Russland militärisch im Grunde nicht viel entgegensetzen kann, droht Frankreich – wenn auch bisher nur in Person eines pensionierten Offiziers – schon mal mit dem Einsatz von Atomwaffen in der Ukraine. Zur Erinnerung: Angeblich will der Westen der Ukraine helfen, aber von welcher Ukraine kann denn noch die Rede sein, wenn Frankreich dort tatsächlich Atomwaffen einsetzen sollte?
Die französischen Hitzköpfe sollten das lieber nicht ernsthaft ins Auge fassen, denn laut der russischen Atomdoktrin dürfte auf den Einsatz französischer Atomwaffen in der Ukraine oder gar gegen russisches Gebiet ein nuklearer Angriff auf Ziele in Frankreich folgen.
Macrons Dilemma
Dass Macron die Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine ins Spiel gebracht hat, weil die hohe Zahl der in der Ukraine getöteten Soldaten nicht mehr lange geheim gehalten werden kann, habe ich schon früher erwähnt. Le Monde am bereits am 1. März unter Berufung auf ihre Quellen berichtet, dass die französische Regierung erwägt, einer kleine Militärtruppe in die Ukraine zu schicken. Sie soll als Ausbilder für die ukrainischen Streitkräfte und als „Abschreckung“ für Moskau dienen, berichtete die Zeitung. Laut Le Monde seien Frankreichs Spezialeinheiten auch an der Ausbildung ukrainischer Soldaten im benachbarten Polen und an der Eskortierung von Waffenlieferungen an Kiew beteiligt. Sie hätten jedoch immer „an der ukrainischen Grenze Halt gemacht“.
Sergej Naryschkin, der Chef des russischen Auslandsgeheimdienstes SVR, teilte am 19. März mit, Frankreich plane bereits die Entsendung von 2.000 Mann seiner Spezialkräfte in die Ukraine:
„Die derzeitige Führung und die Generäle des Landes kümmert der Tod von einfachen Franzosen nicht. Nach den Informationen, die der russische SVR erhalten hat, wird bereits ein Kontingent vorbereitet, das in die Ukraine geschickt werden soll. In der Anfangsphase wird es sich auf etwa 2.000 Personen belaufen.“
Nach Angaben des SVR-Direktors befürchtet das französische Militär, dass eine so große Einheit nicht unbemerkt in die Ukraine verlegt und dort stationiert werden könnte und er fügte in Anspielung auf Napoleon und die französischen Freiwilligen in Hitlers Waffen-SS hinzu:
„Damit wird sie zu einem vorrangigen legitimen Ziel für Angriffe der russischen Streitkräfte. Und das bedeutet, dass sie das Schicksal aller Franzosen erwartet, die irgendwann mit einem Schwert auf das Gebiet der russischen Welt gekommen sind.“
Über die Gründe, warum Macron die Soldaten nun schicken will, sagte Naryschkin:
„Macron wird die unangenehme Wahrheit früher oder später enthüllen müssen, aber er wird versuchen, die ‚Geständnisse‘ so weit wie möglich hinauszuzögern. Wie man im Elysee-Palast sagt, hat die Zahl der französischen Toten ‚bereits eine psychologisch bedeutsame Schwelle überschritten‘. Die Veröffentlichung so sensibler Daten könnte die Bürger zu Protesten provozieren, insbesondere vor dem Hintergrund der Massendemonstrationen der Bauern im ganzen Land gegen die Regierung.“
Nach Angaben des russischen Geheimdienst-Chefs ist die französische Armee inzwischen „sichtlich besorgt über die steigende Zahl von Franzosen“, die in der Ukraine getötet wurden:
„Es wird darauf hingewiesen, dass allein bei der Zerstörung des vorübergehenden Aufmarschplatzes von Ausländern in der Nähe von Charkow durch die russischen Streitkräfte am 17. Januar ‚Dutzende französischer Staatsbürger‘ getötet wurden, und dass solche Angriffe im Ukraine-Konflikt normal geworden sind‘. Wie das französische Verteidigungsministerium inoffiziell einräumt, hat das Land seit dem Algerienkrieg in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Ausland keine derartigen Verluste mehr erlitten. (…) Die militärische Führung befürchtet auch Unzufriedenheit unter den aktiven Offizieren der mittleren Ränge. Unter den Toten seien ‚unverhältnismäßig viele‘ von ihnen und schon jetzt gebe es Probleme, ‚Freiwillige‘ für die Rotation und den ‚Ersatz‘ der im ukrainischen Einsatzgebiet ‚Ausgeschiedenen‘ zu finden.“
Der SVR-Direktor wies auch darauf hin, dass Paris nicht nur die Zahl der Verluste, sondern auch das französische militärische Engagement in der Ukraine sorgfältig verheimlicht:
„Deshalb bemühen sich die beteiligten Behörden, Lösungen für die praktischen Fragen zu finden: Die Toten müssen begraben werden, die Familien müssen entschädigt werden und die Invaliden müssen eine Rente erhalten. All das erfordert eine ordnungsgemäße Dokumentation und eine weitere ‚doppelte Buchhaltung des Todes‘ birgt die Gefahr von Klagen verärgerter Angehöriger.“
Medwedew trollt Frankreich
Die hohe Zahl der französischen Soldaten, die in der Ukraine gefallen sind, hat auch der ehemalige russische Präsident Medwedew aufgegriffen. Auf Telegram schrieb er:
„Eigentlich wäre es gut für die Sache, wenn die wilden Franzosen ein paar Regimenter nach Banderaland schicken würden. So eine Anzahl von Truppen zu verstecken, ist sehr problematisch und daher wäre ihre systematische Vernichtung nicht die schwierigste, sondern die wichtigste Aufgabe. Aber welchen Nutzen das hätte! Bei so vielen Särgen, die aus dem fernen Ausland nach Frankreich geliefert werden, wird es unmöglich, den massenhaften Tod von Berufssoldaten zu verbergen. Dabei würden die Hinweise, da würden angeblich Söldner ihr Schicksal und ihr Recht auf Leben selbst wählen, sinnlos. Diese unglücklichen Menschen würden zu vollwertigen Kämpfern im Interventionskontingent. Ihre Vernichtung wird die vorrangige und glorreiche Aufgabe unserer Streitkräfte. Aber für die Hähne der französischen Führung wird das gleichbedeutend mit der Guillotine. Sie werden von deren wütenden Verwandten und den wütenden Mitgliedern der Opposition, denen man vorgegaukelt hat, dass sich Frankreich nicht im Krieg mit Russland befindet, in Stücke geschnitten. Und das wird eine gute Lektion für die anderen wilden Idioten in Europa.“
Damit hat Medwedew das Dilemma der französischen Regierung recht treffend beschrieben.
Westliche Truppen sind schon lange in der Ukraine aktiv
Ich habe im ersten Teil dieser kleinen Artikelserie bereits ausführlich über Meldungen aus dem Westen berichtet, dass westliche Truppen bereits in der Ukraine aktiv sind. Am 20. März ist noch eine Meldung hinzu gekommen. Der polnische Außenminister Sikorski hat die Anwesenheit von Soldaten aus westlichen Ländern in der Ukraine gegenüber der deutschen Nachrichtenagentur DPA erneut bestätigt:
„Wie Ihr Kanzler sagte, gibt es bereits einige Einheiten aus großen Ländern in der Ukraine. Im Polnischen haben wir den Begriff Tajemenica Polizynela, der ein Geheimnis beschreibt, das jeder kennt.“
Am 26. Februar begründete Scholz seine Weigerung, Kiew mit Taurus-Raketen zu beliefern, damit, dass das, was die Briten und Franzosen für die Zielführung ihrer Raketen in der Ukraine tun, für Deutschland unmöglich sei. Damit hatte Scholz eingestanden, dass britische und französische Soldaten bereits aktiv am Krieg gegen Russland in der Ukraine teilnehmen.
Wenn der Westen einen Sieg Russlands in der Ukraine noch abwenden oder auch nur hinauszögern will, was ohne die Entsendung großer Einheiten aus westlichen Staaten unmöglich ist, dann hat der Westen wahrscheinlich nicht mehr viel Zeit. Die ukrainische Front bröckelt nicht nur wegen des Mangels an Munition und Waffen, sondern vor allem wegen dem Mangel an Soldaten. Die Ukraine ist ausgeblutet.
Rajmund Andrzejczak, der frühere Chef des polnischen Generalstabs, schätzt, dass die ukrainischen Verluste der Ukraine im Konflikt mit Russland „in die Millionen gehen“. Kiew sei dabei, „den Krieg zu verlieren“, und habe nicht die Ressourcen, um den Kampf gegen Russland aufrechtzuerhalten, fügte er in einem Interview mit dem Sender Polsat hinzu. Dabei beschrieb er die Lage auf dem ukrainischen Schlachtfeld als „sehr dramatisch“.
Die europäische Öffentlichkeit wird auf Krieg eingeschworen
„Die Ukrainer verlieren diesen Krieg“, erklärte Andrzejczak und verwies darauf, dass Kiew keine Flugabwehrraketen mehr zur Verfügung stehen, um sich vor russischen Angriffen zu schützen. In den letzten Wochen rief er dazu auf, die Rüstungsproduktion anzukurbeln, und argumentierte, dass sich der Westen auf einen umfassenden Konflikt mit Russland innerhalb von zwei oder drei Jahren vorbereiten solle.
Die westlichen Medien und Politiker versuchen derzeit, die Öffentlichkeit in Europa auf einen heißen Krieg gegen Russland vorzubereiten, Sie behaupten, Russland wolle nach der Ukraine auch NATO-Staaten angreifen, was natürlich Blödsinn ist, solange die nicht Russland angreifen. Und genau das scheinen sie in der Ukraine nun tun zu wollen.
Da vielen das nicht bewusst ist, sei es hier noch einmal erwähnt. Die USA, um deren Interessen es in der Ukraine geht, sagen in aller Deutlichkeit, dass sie keine Truppen in die Ukraine entsenden werden. Wenn beispielsweise Frankreich das zusammen mit anderen europäischen Staaten tut, dann wäre das deren Entscheidung und eine militärische Reaktion Russlands wäre kein Grund für die Ausrufung des NATO-Bündnisfalles gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrages.
Diese Länder stünden dann alleine gegen Russland, denn die USA wollen keinen Atomkrieg. Aber nachdem sie in der Ukraine bis zum letzten Ukrainer gegen Russland gekämpft haben, haben sie kein Problem damit, diesen Kampf bis zum letzten Franzosen oder Polen weiterzuführen.
Außerdem hätte das aus amerikanischer Sicht einen großen Vorteil, denn die USA hoffen, im Falle eines Atomkrieges diesen auf Europa begrenzen zu können. Sollte Frankreich Atomwaffen einsetzen, hoffen die USA, dass die russische Reaktion nur Frankreich treffen würde.
Aber ob sie damit Recht haben, steht in den Sternen und ich hoffe, dass wir nie an den Punkt kommen, an dem wir die Antwort auf diese Frage erfahren.
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Dank an den Autor für das Recht zur Veröffentlichung des Beitrags.
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Dieser Beitrag erschien zuerst am 21. März 2024 bei anti-spiegel.ru
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Wir sind in der 2. Hälfte des März 2024 angekommen und die Welt befindet sich seit etwa 4 Jahren im Ausnahmezustand. Unsere Freiheit und unsere Rechte wurden im Namen der Gesundheit in nie gekannter Weise eingeschränkt. Im Namen des Klimas werden uns immer neue Maßnahmen auferlegt, die vor allem den Mittelstand zerstören. Unsere Kaufkraft wird durch die Inflation zersetzt, und die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz lassen viele von uns um ihre Jobs bangen.
Zugleich haben wir es mit Politikern zu tun, die sich diesen Trends nicht etwa widersetzen, sondern sie bereitwillig fördern, unseren Lebensstandard vorsätzlich senken, die letzten Reste von Demokratie beseitigen und uns darüber hinaus vollkommen gewissenlos in eine längst überwunden geglaubte Ära kriegerischer Auseinandersetzungen führen.
Was steckt dahinter? Wie kann es sein, dass wir zusehen müssen, wie inkompetente Dilettanten den über Jahrzehnte geschaffenen Wohlstand vernichten und viele vom Volk in der Vergangenheit erkämpfte Errungenschaften mutwillig zerstören? Kann man diesen Irrsinn überhaupt erklären?
Man kann. Wir befinden uns nämlich in einer historischen Übergangsphase, und das gleich in doppelter Hinsicht: Zum einen erleben wir im Rahmen der Vierten industriellen Revolution die explosionsartige Entwicklung der Künstlichen Intelligenz, die alles verändern wird, und zum anderen die Plünderung und Zerstörung des aktuellen globalen Geldsystems bei gleichzeitiger Vorbereitung eines neuen Systems im Hintergrund. Und beides hat direkt miteinander zu tun.
Die phänomenalen Durchbrüche im Bereich der KI werden zu den größten Verwerfungen führen, die der globale Arbeitsmarkt jemals erlebt hat. Hunderte Millionen Jobs werden in den kommenden Jahren durch die KI verschwinden, und zwar ersatzlos. Wir stehen vor einer Lawine der Arbeitslosigkeit, wie sie die Welt noch nicht erlebt hat.
Als Folge werden wir gewaltige soziale Aufstände sehen. Um diese unter Kontrolle zu bringen, werden die Machthaber aus reinem Selbsterhaltungstrieb gezwungen sein, unsere Rechte und Freiheiten noch wesentlich drastischer als bisher einzuschränken.
Und genau da kommt das neue Geld ins Spiel.
Das digitale Zentralbankgeld – englisch Central Bank Digital Currency oder CBDC – das zurzeit von 130 Zentralbanken unter Hochdruck entwickelt wird, soll NACH dem Umbruch dazu dienen, uns alle gefügig zu machen und jeden Widerstand unsererseits im Keim zu ersticken.
Das neue Geld wird nämlich Eigenschaften haben, die Geld bisher nicht besessen hat. Es wird programmierbar sein, wird zweck- oder ortsgebunden ausgegeben werden und an ein Ablaufdatum oder – wie in China – an ein Sozialkreditsystem geknüpft werden können. Es wird der Zentralbank erlauben, uns individuelle Zins- und Steuersätze zuzuweisen oder uns im Extremfall ganz von allen Finanzströmen abzuschneiden.
Darüber hinaus wird es das erste 2-Klassen-Geldsystem in der Geschichte der Finanzwirtschaft sein. Es wird eine wholesale CBDC geben, die nur zwischen der Zentralbank und großen Finanzinstitutionen gehandelt wird, und eine retail CBDC für uns einfache Bürger, einschließlich kleiner und mittlerer Unternehmen.
Das neue Geld wird nicht mehr und nicht weniger sein als der größte jemals vorgenommene Anschlag auf unsere finanzielle Freiheit und unsere demokratischen Rechte – und damit auf unser höchstes Gut, unsere Selbstbestimmtheit.
Es wird uns aber nicht nur dem Staat in Gestalt der Zentralbanken unterwerfen, sondern auch einem privaten Unternehmen, nämlich BlackRock, dem größten Vermögensverwalter und mächtigsten Finanzgiganten, den die Welt jemals gesehen hat. BlackRock verfügt mit seinem Finanzdatenanalyse-System ALADDIN über eine Künstliche Intelligenz, an deren Tropf seit der Weltfinanzkrise praktisch die gesamte Finanzwelt inclusive der Zentralbanken hängt.
Das heißt: CBDCs werden mit der Symbiose von Staat und einem privaten Großkonzern den autoritären Korporatismus im Bereich des Geldes verwirklichen – und uns alle in eine Welt führen, die Benito Mussolini einmal angestrebt hat und die seitdem unter dem Namen „Faschismus“ bekannt ist.
Noch allerdings sind wir nicht so weit. Zwar laufen die Vorbereitungen und das neue Geld wird bereits zahlreichen internationalen Tests unterzogen, aber es müssen von den Verantwortlichen neben zahlreichen technologischen Fragen noch 2 größere Probleme gelöst werden.
Zum einen muss das gesamte Bankwesen umstrukturiert werden. Da das neue System ausschließlich von den Zentralbanken gesteuert werden soll, muss den Geschäftsbanken die Kreditvergabe entzogen werden.
Das heißt nichts anderes, als dass kleine und mittlere Banken, die hauptsächlich von der Kreditvergabe leben, beseitigt werden müssen. Genau diesem Ziel dienen die uns als Kampf gegen die Inflation präsentierten Zinserhöhungen, deren Folgen wir insbesondere in den USA beobachten können, wo eine Welle von Insolvenzen kleiner und mittlerer Banken unmittelbar bevorsteht.
Noch größer aber ist das 2. Problem, nämlich die Akzeptanz des neuen Geldes durch die Bevölkerung. Um sie zu testen, hat man im Oktober 2021 in Nigeria, dem größten Industrieland Afrikas, einen Großversuch gestartet – und ist damit krachend gescheitert. Trotz drastischer Maßnahmen der Regierung hat sich nur ein sehr geringer Prozentsatz der Bevölkerung eine entsprechende Wallet auf sein Handy spielen lassen; die überwiegende Mehrheit der Nigerianer lehnt das neue Geld bis heute ab.
Genau dieses Problem erklärt auch die aktuelle globale Situation, sowohl im Finanzsektor als auch in Wirtschaft und Politik. Wir erleben nämlich zurzeit, dass das alte System mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln am Leben erhalten, die Krisen aber weltweit mit Nachdruck verschärft werden.
Das Ziel besteht ganz offenbar darin, den Widerstand gegen die Agenda zu brechen und uns alle so sehr unter Druck zu setzen, dass wir uns gegen die Einführung des neuen Geldes nicht wehren können oder es schlussendlich – aus Verzweiflung über unsere Notlage – sogar freiwillig akzeptieren.
Wer das nicht erkennt, wer allen Ernstes glaubt, die aktuelle Ballung von Krisen und Katastrophen sei Zufall, der wird dieser Entwicklung hilflos ausgesetzt sein. Wer die Zusammenhänge jedoch durchschaut, der sollte die vor uns liegende Phase unbedingt nutzen, andere zu informieren und alles daran setzen, sich der finanziellen Fremdbestimmung durch eine winzige machtbesessene Elite mit Nachdruck zu widersetzen.
Die Zeit wird knapp, um der geplanten Versklavung der Menschheit durch programmierbares Geld zu entgehen.
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Europeans and Americans alike are tired of the war in Ukraine. Clear-headed people in the West realise that Russia cannot be defeated: the bravura statements of some officials can hardly hide the obvious truth that the Kiev regime is doomed. More and more observers are coming to the conclusion that the American elite is waging war to “fend off the challenge to its own hegemony”.
In these circumstances, the new book “Defeat of the West” by Emmanuel Todd, a well-known French political scientist and anthropologist, is attracting a lot of attention in the West. According to the historian, the West made a fatal miscalculation when it decided to expand NATO under Presidents B. Clinton and G. Bush: the American elite was drugged by the ideology of “democracy promotion and official demonisation of Russia”. The American ruling elites not only endangered the whole world, but also created great dangers for America’s existence as a single state.
By imposing unprecedented sanctions on Moscow, the United States overestimated its capabilities and failed to rally the major states of the global South to its side. Moreover, the manufacturing base of the United States and its European allies has proved insufficient to supply Ukraine with the equipment (especially artillery) needed to stabilise, let alone win, the war. The United States no longer has the means to fulfil its foreign policy promises.
The United States makes fewer cars than it did in the 1980s and grows less wheat.
But the most important factor explaining today’s problems is the moral and cultural decline of the West – according to Todd, “Too many people want to run things and boss them around. They want to be politicians, artists, managers. And that doesn’t always require learning intellectually challenging things: ultimately, educational progress has led to educational decline because it has led to the disappearance of the values that favour education”.
The US produces fewer engineers than Russia, not only per capita, but also in absolute numbers: the country is experiencing an “internal brain drain” as its young people move from demanding, high-skill, high-value-added professions to law, finance and various occupations that betray the value of the economy and, in some cases, may even destroy it.
According to Todd, the West’s decision to outsource its industrial base is more than bad policy; it is evidence of a project to exploit the rest of the world.
Nor have the Americans succeeded in spreading the federal values they proclaim to be universal. As the United States has modernised, it has come to espouse a model of sex and gender that does not fit well with the models of traditional cultures such as Indian, Islamic and Russian.
Todd believes that many of these values are “deeply negative”. The West does not value the lives of its young. (In 1976, Todd used infant mortality statistics to predict the collapse of the Soviet Union).
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Today, Biden’s America has a higher infant mortality rate (5.4 per 1,000) than today’s Russia, and three times that of Japan.
Todd is struck by the inability of the Western elite to distinguish facts from wishes. Newspapers constantly report that President Putin is a threat to the Western order, but the greater threat to the Western order is the arrogance of those who run it.
According to the historian, it sometimes seems that in the United States there are no national principles, only partisan ones, and “each side is convinced that the other is trying not just to run the government but to take over the state”.
Similar assessments can often be heard in the American press. For example, in a commentary on Biden’s speech to the US Congress on 7 March, the well-known columnist Robin Givhan said: “The real audience is not in the parliament, but in the cheap seats outside: in cities where homeless encampments and busloads of desperate migrants are at once enraging and heartbreaking; in towns where fear and confusion drive people to try to rewrite history or hide it from future generations; and in picturesque communities where people want to hold back change because the unknown future seems far more frightening than the sclerotic present. The American people are confused. After all, they elected this dysfunctional Congress [end]