Termine und Veranstaltungen der Gesprächskreise

16. März 2024 um 16:00Ein Artikel von: Redaktion

An jedem Samstag informieren wir Sie über die Termine für Veranstaltungen von Gesprächskreisen der NachDenkSeiten. Heute liegen Informationen für Termine in BerlinKielSoestDarmstadt und Hilden. Wenn Sie auch in der weiteren Zeit auf dem Laufenden bleiben wollen, dann schauen Sie hier. Da werden mögliche neue Termine ergänzt. Außerdem bitten wir hiermit auch auf diesem Wege die Verantwortlichen in den Gesprächskreisen, uns rechtzeitig Termine zu melden.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de

Am Dienstag, 19. März 2024, um 18:00 Uhr
Thema: „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit: Warum brauchen wir das BSW?“
Redner/Diskussionspartner: Alexander King (BSW, Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin)

Ort: Zunftwirtschaft
Arminiusstr. 2-4
10551 Berlin
(U-Bhf. Turmstraße)

Anmeldung erbeten unter lets-meet.org/reg/06471eaf5b0a839e61

So sieht das BSW seine Aufgaben:
Viele Menschen haben das Vertrauen in den Staat verloren und fühlen sich durch keine der vorhandenen Parteien mehr vertreten.
Die Partei „Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit“ wurde gegründet, um diesen Menschen wieder eine Stimme zu geben. Wir stehen für eine Rückkehr der Vernunft in die Politik. Deutschland braucht eine starke, innovative Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit, Frieden und fairen Handel, Respekt vor der individuellen Freiheit seiner Bürger und eine offene Diskussionskultur.
Unser Ziel ist eine Gesellschaft, in der das Gemeinwohl höher steht als egoistische Interessen und in der nicht Trickser und Spieler gewinnen, sondern diejenigen, die sich anstrengen und gute, ehrliche und solide Arbeit leisten.

Wir fragen:
Kann das BSW diesen hohen Ansprüchen gerecht werden? Welche Chancen gibt es und welche Risiken?

Die Teilnahme ist kostenfrei.
Die Zunftwirtschaft freut sich, wenn wir ein bisschen Durst (und Hunger?) mitbringen.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Kiel | Nachdenken in Kiel-Region

Am Donnerstag, 21. März 2024, um 19:00 Uhr
Thema: Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit
Redner/Diskussionspartner: Reiner Braun

Ort: Haßstraße 22
24103 Kiel

Kultur- und Kommunikationszentrum „pumpe“
Seminarraum im zweiten Stock (siehe Monitor am Eingang im Erdgeschoss)

Zum Thema: Geht es nach Bundesminister Pistorius, müssen wir „uns wieder an den Gedanken gewöhnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen könnte. Und das heißt: Wir müssen kriegstüchtig werden. Wir müssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft dafür aufstellen.“

Wir halten dagegen: auf gar keinen Fall lassen wir uns aufstellen für diesen „nächsten“ Krieg, denn danach wird es kein Europa mehr geben. Wir lehnen alle „Gedanken“ ab, die uns an den Einsatz deutschen Militärs im Ausland (egal wo), an Milliarden für Aufrüstung und wohlmöglich sogar an „europäische Atombomben“ gewöhnen wollen. Wenn Forderungen wie „sofortiger Waffenstillstand“ und „schnellstmögliche Aufnahme von Friedensverhandlungen“ uns zu „Lumpenpazifisten“ machen, fühlen wir uns geehrt.

Die aktuellen Probleme können nicht durch Kriege, sondern nur durch Verhandlungen gelöst werden. Wir kämpfen nicht gegen unsere Nachbarn. Wir setzen uns ein gegen den Hunger und die ungerechte Verteilung des Reichtums in der Welt. Milliardenausgaben sind erforderlich, aber nicht für Aufrüstung und Kriege. Investieren wir das Geld in die Sanierung unseres Bildungs- und Gesundheitswesens, in den Wohnungsbau und in die Transformation unserer Wirtschaft nach sozialen und ökologischen Kriterien. Das sind Ziele, für die wir uns und „die Gesellschaft aufstellen“ müssen. Gerade uns Deutschen sollte klar sein: In einem Krieg können „kleine Leute“ nichts gewinnen, sondern nur ihr Leben verlieren. Wenn dann überhaupt noch etwas in Europa übrig bleibt, sind es Asche, Trümmer und eine auf sehr lange Zeit verseuchte Umwelt.

Zum Referenten: Reiner Braun, geboren 1952, studierte Deutsche Literatur, Geschichte und Journalismus. Er war aktiv am „Krefelder Appell“ der Friedensbewegung in den 80er-Jahren beteiligt. Reiner Braun ist im Vorstand der „NaturwissenschaftlerInnen-Initiatve – Verantwortung für Frieden und Zukunftsfähigkeit“ und war Geschäftsführer der IALANA und der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler sowie Co-Präsident des International Peace Bureau (des größten und ältesten internationalen Friedensnetzwerkes) bzw. Executive Director von 2013 bis 2022.

Aktiv in verschiedenen Projekten der Friedensbewegung wie der Initiative „Die Waffen nieder“, die die bundesweite Demonstration am 25. November 2023 organisierte, und Stopp Air Base Ramstein.

Im Anschluss an das Referat von Reiner Braun möchten wir über das Thema „Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit“ diskutieren.

Der Eintritt ist frei – aber um Spenden für die Raummiete wird gebeten.

Mit herzlichen Grüßen
Kieler NDS-Orga-Team


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Berlin | nachdenken-in-berlin.de

Am Donnerstag, 21. März 2024, um 19:00 Uhr
Thema: „‘Das Zeitalter der Idiotie‘ – Buchvorstellung mit Ramon Schack“
Redner/Diskussionspartner: Ramon Schack (Autor und Reporter) – Moderation Patrik Baab (Journalist)

Ort: im RAUM
Rungestraße 20
10179 Berlin
(U-Bahn Heinrich-Heine-Straße/S-Bahn Jannowitz-Brücke)

Informationen zur Veranstaltung

Anmeldung erforderlich: info@berlin-im-dialog.net

Der Altmeister der Reportage, Peter Scholl-Latour, lieferte den Titel für dieses Buch. Ramon Schack ist weltläufiger Reporter mit klarem, analytischem Blick. Er nimmt uns mit auf seine Reisen in eine zerrissene Welt.
Durch den Abend führt Patrik Baab.
Für die Vorbereitung empfehlenswert: Ramon Schack im Gespräch: „Welche Werte sind es denn, auf denen unsere Politik angeblich basiert?“

Unkostenbeitrag: 5 Euro


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Soest

Am Freitag, 22. März 2024, um 18:00 Uhr
Thema: Warum demonstrieren die Bauern?

Ort: Kulturhaus Alter Schlachthof, Raum 4
Ulrichertor 4
59494 Soest

Vortrag mit anschließender Diskussion
Thema der Diskussion: „Warum demonstrieren die Bauern?”

Kulturhaus Alter Schlachthof, Raum 4
Ulrichertor 4
59494 Soest

Kontakt: Nachdenken-in-Soest@web.de


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Gesprächskreis Darmstadt zusammen mit dem Deutschen Freidenker-Verband e.V.

Am Samstag, 23. März 2024, um 19:00 Uhr
Thema: „Kein Ausweg – NATO auf Schnellstraße in den großen Krieg?“
Redner/Diskussionspartner: Rainer Rupp

Ort: HoffART-Theater
Lautenschlägerstraße 28A
64285 Darmstadt

Rainer Rupp wurde 1968 an der Uni Mainz von der DDR angeworben, setzte 1969 sein Studium an der FU in Brüssel fort und arbeitete gleichzeitig für die HVA im NATO-Hauptquartier (Deckname “Topas”). Nicht zuletzt war es ihm zu verdanken, dass die NATO-Übung „Able Archer” in Friedenszeiten nicht zum atomaren Armageddon führte.

Doch obwohl jetzt Krieg herrscht, läuft seit 22. Januar 2024 mit „Steadfast Defender” eines der größten je durchgeführten NATO-Manöver direkt an der russischen Grenze. Und abgehobene Eliten schwadronieren von „nuklearer Teilhabe!”

Im Anschluss an den Vortrag steht genügend Zeit für Fragen und kurze Diskussionsbeiträge zur Verfügung.

Der Eintritt ist frei – Solidarspenden zur Kostendeckung sind
erwünscht.


NachDenkSeiten-Gesprächskreis Hilden – Haan – Langenfeld – Monheim

Am Samstag, 06. April 2024, um 18:00 Uhr
Thema: Wodurch kommt es zu einer immer tiefer werdenden Spaltung der Gesellschaft? Was ist dagegen zu tun?

Ort: Schulstraße 5
Hilden

Die Grundlage und Inspiration für unsere Diskussion bilden Videoausschnitte aus Gesprächen mit dem Philosophen Dr. Michael Andrick, die wir uns vorher gemeinsam anschauen wollen.

Aufgrund begrenzter Plätze bitten wir um Anmeldung bis 3. April 2024 unter info@astrid-drick.de

Eintritt frei, Spenden zur Kostendeckung erwünscht.
Ansprechpartner: Dr. A.Drick

Hinweise der Woche

17. März 2024 um 9:00Ein Artikel von: Redaktion

Am Wochenende präsentieren wir Ihnen einen Überblick über die lesenswertesten Beiträge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages für Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werktägliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)

Wir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter für die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zunächst freien Inhalten nach einer Zeit beschränkt wird.

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Obama-Berater: „Selbst mit dem Taurus hat die Ukraine keine realistische Chance“
    Charles A. Kupchan war außenpolitischer Berater der Obama-Regierung. Ein Interview über die Gefahren einer Eskalation und die Friedenschancen für die Ukraine. […]
    Ich denke, Biden hat unterschätzt, wie schwierig es ist, eine überparteiliche Koalition für die Unterstützung der Ukraine zusammenzuhalten.
    Quelle: Berliner Zeitungdazu: Zeitenwende in den USA?
    Nachdem Miss „Fuck the EU“ Victoria Nuland kürzlich abdanken musste, gibt der führende außenpolitische Berater von Barack Obama, Charles A. Kupchan, der @berlinerzeitung ein ernüchterndes Interview.
    Es ist schlicht brutaler politischer Realismus des Establishments in Washington. Ich vermute Kupchan gibt ein solches Interview nicht ohne Grund und Rücksprache. Aber bei uns werden die Taurus-Brigaden in Politik und Medien wieder mal den Bus aus Washington verpassen.
    Quelle: Fabio De Masi via Twitter/Xdazu auch: «Putin kann uns besser beobachten als wir ihn» – Der Krieg in der Ukraine und die schwierige Unterstützung des Westens
    Krieg ist in beträchtlichem Maße eine Frage der Wahrnehmungen, der Perzeptionen. Jede Seite kalkuliert mit bestimmten Folgen ihres Tuns und teilt sich über An- und Absichten mit. Man verrät aber auch Dinge, lässt sich versehentlich in die Karten schauen, taktiert und provoziert, oder man wird heimlich – wie jüngst der Fall – abgehört, was zu entsprechenden kommunikativen Reaktionen, zu Verunsicherungen führt. Das Ganze geschieht heutzutage nicht fern der Öffentlichkeit, sondern über Massenmedien und soziale Netze vor einem riesigen Publikum, das durch Resonanz und Stimmung seinerseits Einfluss hat. Vielleicht wie bei keinem Krieg zuvor.
    Quelle: Marcel Schütz auf idw
  2. «Mut zum Verhandeln» – Papst für Aussagen kritisiert, die er so nicht gemacht hat
    Papst Franziskus hat mit Aussagen zum russischen Angriffskrieg für Wirbel gesorgt. Der Vatikan relativiert. Ein Überblick. […]
    Auf Unverständnis stiess insbesondere die Antwort vom Papst auf die Frage, ob nicht manchmal Mut nötig sei, die weisse Fahne zu hissen – die Formulierung stammte vom Interviewer. Der Papst antwortete: «Das ist eine Frage der Sichtweise. Aber ich denke, dass derjenige stärker ist, der die Situation erkennt, der an das Volk denkt, der den Mut der weissen Fahne hat, zu verhandeln.» Sein Pressesprecher stellte später klar, dass der Papst den Begriff der «weissen Fahne» vom Interviewer aufgenommen habe. Er habe sich auf jede Kriegssituation bezogen. Das Interview wurde bereits im Februar geführt und wird in einer Kultursendung, die sich grundsätzlich mit der Farbe Weiss beschäftigt, Ende März ausgestrahlt.
    Quelle: SRFdazu: „Putins Papst“: Journalisten und Politiker finden Waffenstillstand „entsetzlich“
    Quelle: NachDenkSeitendazu auch: Hallischer Politikwissenschaftler fordert “realistisches politisches Ziel” für Ukraine
    Der Politikwissenschaftler Johannes Varwick sieht in der Ukraine einen “Abnutzungskrieg”, den die Verteidiger nicht gewinnen können. Der Professor für Internationale Beziehungen und europäische Politik an der Universität Halle-Wittenberg sagte in einem Interview mit der Zeitschrift “Politik-Forum”, er finde die Forderungen nach mehr Waffenlieferungen daher “geradezu zynisch”. Vielmehr brauche es ein “realistisches politisches Ziel” für die Ukraine. “Das wäre etwa eine souveräne Ukraine mit gesicherten Grenzen, die aber vermutlich nicht vollständig den heutigen entsprechen.”
    Der CDU-Politiker Ruprecht Polenz widersprach Varwick in dem Streitgespräch: “Vernünftige politische Ziele sind nur zu erreichen, wenn die Ukraine aus einer Position der Stärke heraus verhandelt”. Den Konflikt einzufrieren wäre außerdem nach Ansicht von Polenz fatal, weil Russlands Präsident Wladimir Putin damit “auf seinem Weg zu einer neuen Weltordnung” gestärkt werde.
    Quelle: mdrund: Friedensfähigkeit statt Kriegstüchtigkeit: Wiederbelebung des verdrängten pazifistischen Denkens
    Anders als in Politik und Medien ist die Bevölkerung in Deutschland zu einem großen Teil gegen die Kriegsrhetorik und Militarisierung sowie den eskalierenden Aufrüstungswahnsinn mitsamt Atombedrohung eingestellt. Dies zeigt auch aktuell ihre mehrheitliche Ablehnung der Taurus-Lieferung, obwohl sie keineswegs zu den “Putin-Freunden” gehört. Die mitfühlenden Menschen in der Zivilgesellschaft lassen sich die pazifistische Grundhaltung nach den zwei Weltkriegen nicht durch anhaltende Propaganda austreiben, da das mörderische Kriegsgeschehen in der Ukraine und in Gaza einer schnellen Beendigung bedarf. Nur durch Deeskalation statt durch die Eskalationsspirale kann das Risiko eines Dritten Weltkrieges gemindert werden.
    Quelle: lokalkompass.de
  3. Wie Rheinmetall den Ukraine-Überfall mit vorbereitete
    Der Rüstungskonzern gibt sich wegen dem enormen Aufrüstungsboom staatstragend. Jüngst noch wollte er mit Russland geschäften. (…)
    Denn noch vor gut zehn Jahren hatte man ganz andere Pläne. Damals wollte das Unternehmen gemäss Recherchen des Westdeutschen Rundfunks die russische Armee mit einem «hochmodernen Gefechtsübungszentrum» ausrüsten. Der Konzern betrachtete dieses Geschäft als Einstieg in einen riesigen Markt und hoffte darauf, von der Modernisierung der russischen Armee profitieren zu können. Mit der «simulationsgestützten Ausbildung könnten jährlich bis zu 30’000 Soldaten ausgebildet werden», liess er damals verlauten.
    Quelle: Infosperberdazu auch: Rüstungstreiber Europa
    Die Staaten Europas haben ihre Rüstungsimporte im vergangenen Fünfjahreszeitraum nahezu verdoppelt und treiben damit die Militarisierung weltweit an vorderster Stelle voran. Dies geht aus aktuellen Statistiken des Stockholmer Forschungsinstituts SIPRI hervor. Demnach sind in allen Großregionen weltweit von Afrika über den Mittleren Osten bis Südostasien die Waffeneinfuhren zuletzt teils deutlich zurückgegangen – nur in Europa schnellten sie um 94 Prozent in die Höhe.
    Quelle: German Foreign Policy
  4. Von Wirtschaftskrieg & Kriegswirtschaft
    Die Trägerin des Friedensnobelpreises EU lehnt es seit nunmehr zwei Jahren rundheraus ab, die europäische Erfindung der DIPLOMATIE zur Befriedung ihres eigenen Kontinentes einzusetzen, und zieht es stattdessen vor, sich mit einem Geld, das zu gleichen Teilen geliehen (Finanzmärkte), gestohlen (russisches Staatsvermögen) und selbstgebastelt ist (EZB-Kartoffeldruck), für denselben „großen Konflikt“ zu rüsten, den aufzuhalten sie sich gleichzeitig beharrlich weigert.
    Verschuldung, Militarisierung, Diebstahl, Schwarzmarktgeschäfte und Waffenhandel, rechenschaftslose Intransparenz, Kriegsfinanzierung & Kriegsvorbereitung zu einem ohrenbetäubend vorwilhelminischen Kriegsgeschrei – eine solche EU, mit Verlaub, wurde in Europa niemals gegründet.
    Quelle 1: Martin Sonneborn via Twitter/X
    Quelle 2: Berliner Zeitungdazu auch: Wertewesten in Tränen – Russlands Isolation wieder nur ein Hirngespinst
    Während der Westen im Roten Meer einer neuen Eskalation nachgeht und damit den Suezkanal vorsätzlich beeinträchtigt, würde es nur die Zügelung Israels brauchen, um die Krise zu schlichten – daran hat indes niemand Interesse. Obwohl genau deswegen Moskaus Logistik-Sektor boomt. […]
    Wohl gerade deshalb wird so sehr auf Krieg und Eskalation in Palästina und der Ukraine gepocht – in diesem irrationalen Fieberwahn erscheint nichts anderes mehr annehmbar. Frieden würde nur bedeuten, die eigene Verabschiedung in die selbstverschuldete wirtschaftspolitische und kulturelle Bedeutungslosigkeit still hinzunehmen.
    Aus westlicher Sicht scheint nichts unerhörter und unverschämter zu sein, als Russland, China und den Rest Eurasiens mit diesem neuen Wirtschaftswunder ungestraft davonkommen zu lassen.
    Quelle: RT DEund: “Für manche gleicht das einer fristlosen Kündigung”
    t-online: Herr Bofinger, wie sehr fürchten Sie als Ökonom, dass Donald Trump erneut US-Präsident wird?
    Peter Bofinger: Als Ökonom gar nicht so sehr. In der Wirtschaftspolitik ist der Unterschied zwischen Donald Trump und Joe Biden weniger groß, als manche vermuten. Biden verfolgt wie Trump eine America-first-Politik – er nennt es “Made in America”. Sein “Inflation Reduction Act” fördert ganz gezielt die heimische Wirtschaft. Das würde Donald Trump genauso fortsetzen, da würde sich für die deutsche Wirtschaft wenig ändern.
    Aber Trumps Politik dürfte doch vermutlich noch protektionistischer werden, etwa durch höhere Einfuhrzölle.
    Das mag sein, aber das wäre immerhin derselbe Kurs, die bekannte Richtung.
    Quelle: t-online
  5. Wie der Wirtschaftskrieg zum Desaster wurde
    Die Sanktionen schaden Deutschland mehr als Russland. Der Boykott russischer Energieimporte ist nicht nur lückenhaft. Insgesamt 110 Milliarden Euro musste die Bundesregierung seitdem für Kohle, Öl und Gas mehraufwenden.
    Als Reaktion auf Putins Überfall auf die Ukraine verhängten insbesondere Deutschland, aber auch die EU, die USA, der Westen insgesamt wirtschaftliche Sanktionen. Man wolle Russland “ruinieren”, wie es Außenministerin Annalena Baerbock formulierte.
    Ein zentraler Punkt der Sanktionen war der Einfuhrstopp von Kohle, Öl und Gas – nicht dagegen von Uran: Ausgerechnet der Atomkonzern Rosatom erfreut sich ungestörter Geschäftsbeziehungen, liefert Uran an die Brennelementefabrik in Lingen und an Abnehmer in aller Welt, baut die Zusammenarbeit mit der französischen Framatome aus und spielt auch im AKW-Neubaugeschäft eine große Rolle.
    Quelle: Franz Garnreiter in Makroskopdazu auch: Der Niedergang des US-Imperiums – begleitet von kostspieligen Illusionen
    Viele Länder sind dabei, ihre wirtschaftlichen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten und ihre Erwartungen an die Zukunft dieser Beziehungen zu überdenken und neu zu gestalten. Ebenso stellen gewichtige Unternehmergruppen in den USA ihre Investitionsstrategien infrage.
    Diejenigen, die im Rahmen des neoliberalen Globalisierungswahns des letzten halben Jahrhunderts stark im Ausland investiert haben, sind besonders ängstlich. Sie rechnen mit Kosten und Verlusten, wenn sich die Politik in Richtung wirtschaftlicher Nationalismus bewegt.
    Quelle: Telepolisund: Unternehmen fliehen vor deutschen Kostennachteilen
    Deutsche Unternehmen investieren zunehmend im Ausland, um den hohen Kosten am Standort Deutschland zu entgehen. Das ist das Kernergebnis einer Umfrage der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) unter Mitgliedsunternehmen. 35 Prozent der Industrieunternehmen geben darin die Kosteneinsparung als Hauptmotiv für ihr Auslandsengagement an.
    Quelle: FAZAnmerkung Christian Reimann: Nicht erwähnt wird jedoch, dass die hohen Kosten hierzulande u.a. eine Folge der falschen Energiepolitik der Bundesregierung und der EU-Kommission ist.
  6. Seekorridor nach Gaza
    Die Bundeswehr soll sich an den US-Operationen zur Versorgung der Bevölkerung des Gazastreifens beteiligen. Entsprechende Planungen wurden Ende vergangener Woche bekannt. Demnach könnte die Luftwaffe gemeinsam mit US-Militärflugzeugen Nahrungsmittelpakete über dem Kriegsgebiet abwerfen. Die Deutsche Marine, vielleicht auch Pioniere könnten außerdem die Einrichtung eines Seekorridors unterstützen, der gleichfalls die Hungerkatastrophe im Gazastreifen lindern helfen soll. Die Maßnahmen werden eingeleitet, während andere Staaten weiterreichende Schritte fordern; so dringt Südafrika aktuell beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag darauf, Israel zur Einstellung oder zumindest Reduzierung seiner Angriffe zu zwingen. Daran beteiligt sich die Bundesregierung nicht; die Vorhaben zur Versorgung der Bevölkerung tragen stattdessen dazu bei, die schlimmsten Exzesse zu verhindern und damit faktisch Israels Krieg führbar zu machen.
    Quelle: German Foreign Policydazu auch: Milde Gaben statt Frieden
    Keine Einigung um Waffenruhe zu Ramadan. Schiffe mit Hilfslieferungen sollen im Gazastreifen Abhilfe schaffen.
    Quelle: Karin Leukefeld in junge Weltund: Seekorridor kann dauerhaften Waffenstillstand nicht ersetzen
    Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt den geplanten Seekorridor für die Lieferung von Hilfsgütern in den Gazastreifen, an der sich auch die Bundesregierung beteiligen will. „Hilfslieferungen per Luft und See können einen dauerhaften Waffenstillstand aber nicht ersetzen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Von der Bundesregierung fordert die Ärzt*innenorganisation den Einsatz für eine dauerhafte Waffenruhe sowie die Wiederaufnahme der Zahlungen an das palästinensische Hilfswerk UNRWA. Die Bundesregierung müsse ihre Waffenlieferungen nach Israel einstellen und gemeinsam mit der EU und vor allem den USA Druck auf die israelische Regierung ausüben. Angesichts der Menschenrechtsverletzungen des israelischen Militärs solle Deutschland die EU-Länder unterstützen, die fordern das Assoziierungsabkommen mit Israel auszusetzen, das beide Partner auf die Achtung der Menschenrechte verpflichtet.
    Quelle: IPPNW
  7. Deutsche Israelpolitik: Verpanzerte Herzen
    Die Ministerin, die in eigenen Worten »aus dem Völkerrecht kommt« und für eine wertebasierte Außenpolitik stehen möchte, nimmt erstaunlich lange schon in Kauf, dass sich Israel ums Völkerrecht nicht sonderlich zu scheren scheint. Baerbocks Mahnungen haben mitunter Treppenwitz-Charakter: Mitte Februar, der Krieg tobte bereits im fünften Monat, warnte sie: Eine Offensive in Rafah sei »eine humanitäre Katastrophe mit Ansage«.
    Fünf Mal war sie seit Beginn des Krieges bereits in Israel, das Ergebnis ihrer Pendeldiplomatie, wenn man das so nennen möchte: Deutsche Rüstungslieferungen nach Israel haben sich im Vergleich zu 2022 verzehnfacht. Deutschland beteiligt sich also bereits mit Waffenexporten am Krieg; zugleich befürwortet Baerbock aber auch eine deutsche Beteiligung an der internationalen Seebrücke für die Not leidende Bevölkerung in Gaza.
    Ein Widerspruch, aber kein Witz: Bomben und Brot, die USA machen es vor. Zynischer kann Außenpolitik kaum daherkommen.
    Quelle: DER SPIEGELAnmerkung André Tautenhahn: Lesenswert. Leider hinter der Bezahlschranke.dazu auch: Oscars 2024: Jonathan Glazer wendet sich gegen das Kapern des Holocaust als Rechtfertigung
    Der britische Regisseur Jonathan Glazer („Zone of Interest“) nutzt seine Dankesrede bei den Oscars, um die Gewalt in Israel und Gaza zu verurteilen.
    Quelle: Berliner ZeitungAnmerkung unseres Lesers J.S.: Weder in den heute-Nachrichten um 19 Uhr noch in den Nachrichten von RTL um 18:45 Uhr wird im Bericht über die Oscar-Verleihung davon gesprochen, dass dort über den Gaza-Krieg gesprochen wurde. Einfach verschwiegen. So geht manipulieren. In den USA darf man Waffenstillstand in Gaza fordern und bekommt Applaus. Bei uns nennt man so eine Forderung antisemitisch.
  8. Werner Herzog: „Jeder einzelne von uns ist zur Wachsamkeit aufgerufen“
    Der Regisseur Werner Herzog warnt vor Manipulationen und Potemkinschen Dörfern. Misstrauen sei angebracht, auch gegenüber der eigenen Regierung.
    Wir erreichen den Regisseur Werner Herzog via Videokonferenz in seinem Haus in Los Angeles. Er ist konzentriert und gibt geduldig Antworten – auch auf die Frage aller Fragen: Was ist Wahrheit? Der Filmemacher, der in seinem Leben immer an die Grenzen ging, will wissen: Wo werden wir manipuliert, wo erliegen wir Illusionen?
    Quelle: Berliner Zeitung
  9. Soziale Ungleichheit in Deutschland: Wo bleibt der zweite Akt der Solidarität?
    Ungleichheit ist ein massives soziales und gesundheitliches Problem. Dabei gibt es eine Reihe konstruktiver Wege zu dessen Verringerung, denkt unser Autor. […]
    Zu Beginn der Corona-Krise wurde allerorts Solidarität beschworen. Aber diese Forderung war sehr einseitig. Von Anfang an aber war das Bild schief, alle Menschen – ob reich oder arm – säßen nun wegen des „Gleichmachers“ Corona im selben Boot. Dieses Boot ähnelte vielmehr der „Titanic“ mit ihren unterschiedlichen Klassen und dementsprechend unterschiedlichen Todesrisiko: je ärmer, desto höher die Wahrscheinlichkeit.
    Quelle: Berliner Zeitungdazu auch: Einkommen, Mitsprache, Anerkennung: Erfahrungen im Job können demokratische Einstellungen stabilisieren – oder unterminieren
    Das Erstarken rechtsextremer und anti-demokratischer Einstellungen in Deutschland steht mit Erfahrungen sozialer Desintegration in Verbindung, mit denen sich ein relevanter Teil der Bevölkerung konfrontiert sieht. Dazu zählen unter anderem Befürchtungen, den eigenen Lebensstandard nicht halten zu können, Sorgen um die Alterssicherung und um die berufliche Zukunft, die beispielsweise bei Erwerbspersonen, die zur AfD tendieren, weit überdurchschnittlich verbreitet sind. Aber auch mangelnde Mitsprache am Arbeitsplatz und das damit verbundene Gefühl, mit tiefgreifenden Veränderungen in Arbeitsleben und Gesellschaft ohne Möglichkeit zur Einflussnahme nicht Schritt halten zu können – oder der Eindruck, dass die berufliche Leistung vom Arbeitgeber nicht ausreichend anerkannt wird, sind wichtige Faktoren.
    Quelle: Hans Böckler Stiftung
  10. Weniger Rente und Bürgergeld dafür mehr Waffen: Lindner macht Gleichung eines Kleinkindes auf
    Sobald es Lücken im Staatshaushalt oder Konjunktureinbrüche gibt, werden reflexartig Kürzungen im Sozialbudget gefordert. Jetzt hat Christian Lindner bei Maybrit Illner im ZDF angekündigt, die Unterstützung der Ukraine mit Einschränkungen von Sozialleistungen finanzieren zu wollen. Im Klartext heißt das, dass weitere Waffenlieferungen auf Kosten von Rentnern, Pflegebedürftigen und Bürgergeldempfängern gehen sollen. Damit leitet der Finanzminister Wasser auf die Mühlen der AfD.
    Quelle: FR Onlinedazu auch: Die Rente rettet man nicht an der Börse
    Das wahre Rentenproblem hat nichts mit der Börse so zu tun. Die 200 Milliarden Euro der Aktienrente wären in Kitas und Schulen besser angelegt als in Aktien.
    Quelle: Maurice Höfgen auf Jacobin

Sahra Wagenknecht

Dies ist der Newsletter von Sahra Wagenknecht, MdB. Darin informiere ich jede Woche über meine Aktivitäten und aktuelle politische Themen. 
Schon lange wird in der Ukraine nicht mehr gesiegt, sondern nur noch gestorben – brutal und blutig, jeden Tag. Daran würde auch die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern überhaupt nichts ändern. Das Einzige, was sich dadurch ändern würde, ist dass Deutschland dadurch in den Augen Russlands definitiv zur Kriegspartei würde. In meiner Rede im Bundestag begründe ich, warum die verrückte Debatte über die Lieferung von Taurus-Raketen endlich beendet werden muss:

Rüstungslobbyismus kostet uns Milliarden
 

Ich finde nicht, dass unser Land kriegstüchtig werden sollte. Im Gegenteil: Wir müssen alles tun, um zu vermeiden, dass wir in Kriege hineingezogen werden. Trotzdem brauchen wir natürlich eine Bundeswehr, die in der Lage ist, unser Land zu verteidigen. Doch wo fließt eigentlich das viele Geld dafür hin? Im Welt-Interview spreche ich über u.a. über Lobbyismus, der zur Verschwendung von Milliardensummen an Steuergeld bei der Rüstungsbeschaffung führt und warum ich es problematisch finde, wenn etwa eine Politikerin wie Frau Strack-Zimmermann gleichzeitig in den ganzen Lobbygremien der Rüstungsindustrie sitzt.

Die Kritik am Papst ist respektlos   Ich finde die Empörung über aktuelle Äußerungen des Papstes völlig überzogen und respektlos. Papst Franziskus hat doch völlig Recht: Verhandlungsbereitschaft ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Stärke. Die Rückkehr zur Diplomatie erfordert keine Kapitulation, sondern Mut. Warum wir die Ampel auffordern werden, die Initiative des Papstes für ein rasches Ende des Ukraine-Krieges zu unterstützen, begründe ich im Pressestatement der BSW-Gruppe im Deutschen Bundestag, Außerdem spreche ich über die laufenden Streiks im Land, die problematische Beschaffungspolitik der Bundeswehr sowie die Diskussion um Taurus-Lieferungen:   
Diätenerhöhung stoppen  Schon jetzt kann man niemandem erklären, dass Abgeordnete — ohne irgendwo einzuzahlen — in wenigen Jahren eine Rente sicher haben, die Normalbürger selbst nach einem langen Arbeitsleben nicht erreichen. Dass die Diäten für Bundestagsabgeordnete in diesem Jahr auch noch um über 600 Euro steigen sollen, ist unverhältnismäßig und beschädigt das Vertrauen in Demokratie und Parlament zusätzlich. Daher fordern wir die Rücknahme der geplanten Diätenerhöhung und die Einbeziehung aller Bundestagsabgeordneten in die gesetzliche Rente.
Verstärkung gesucht Die Gruppe BSW im Bundestag sucht ab sofort Mitarbeiter für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Social Media. Wir freuen uns auf aussagekräftige Bewerbungen bis zum 18. März 2024. 
Kleine Unternehmen nicht länger mit Bürokratie ersticken  Nie war das Bürokratiemonster größer als unter Wirtschaftsminister Habeck. In  Deutschland tätige Unternehmen müssen heute fast 16 Prozent mehr Informationspflichten erfüllen als noch vor zehn Jahren, die Kosten dafür sind seit 2018 von 50 auf 66,5 Milliarden Euro gestiegen! Diese Regulierungswut der Ampel muss gestoppt werden, bevor sie noch mehr kleine und mittlere Unternehmen stranguliert. 
Enttäuschende Bilanz  Thüringen hat den zweitgrößten Niedriglohnsektor Deutschlands. Mehr als jeder vierte Beschäftigte in Thüringen verdient unter 14 Euro in der Stunde, teilte das Statistische Bundesamt mir auf meine Anfrage mit. Viele haben sogar weniger als 13 Euro. Nach zehn Jahren mit Bodo Ramelow als Ministerpräsident ist das eine mehr als enttäuschende Bilanz! 
Kinder dürfen kein Armutsrisiko sein  Es ist ein Skandal, dass 43 Prozent der Alleinerziehenden mit ihren Kindern in Armut leben. Wer sich um Kinder kümmert oder alte Menschen pflegt, wird von Staat und Gesellschaft nicht belohnt, sondern finanziell bestraft. Eine Mutter verdient im Laufe ihres Lebens rund 40 Prozent weniger als eine kinderlose Frau — wenn sie drei oder mehr Kinder hat, sogar 70 Prozent weniger. Dies ist ein Armutszeugnis und zeigt, wie wenig die Politik für eine echte Vereinbarkeit von Beruf und Familie tut! Doch selbst 74 Prozent der Frauen, die in Vollzeit arbeiten, verdienen laut Statistischem Bundesamt weniger als Männer. Jede dritte Frau mit einer Vollzeitstelle muss nach 40 Arbeitsjahren mit einer Rente von weniger als 1.000 Euro netto auskommen. Es ist an der Zeit, dass die Politik diese realen Probleme angeht, anstatt sich in nutzlosen Genderdebatten zu verlieren. Wir brauchen ausreichend Kita- und Pflegeplätze, bessere Unterstützung für Familien und einen wirksamen Kampf gegen Niedriglöhne und -renten.

They’re Really Going To Try To Lay All The Blame For Gaza On Netanyahu

By trying to make this mass atrocity solely the fault of Netanyahu and not the giant, sprawling network of immensely powerful institutions which made it possible, they’re working to ensure that no changes will need to be made to any of those institutions.

Caitlin Johnstone

Notes From The Edge Of The Narrative Matrix

Listen to a reading of this article (reading by Tim Foley):

https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F1776834162&show_artwork=true&maxheight=750&maxwidth=500

They’re really going to try to pin all the blame for the incineration of Gaza on Benjamin Netanyahu so that nothing has to change when this is over. The western empire has chosen a single scapegoat to carry away its sins so the status quo can march on unhindered by guilt or consequence.

They want everyone to pin all the blame for the Gaza genocide on Netanyahu, but this is not all the fault of Netanyahu. It’s the fault of the entire Israeli state. It’s the fault of Joe Biden. It’s the fault of the Democrats. It’s the fault of all the Israel supporters on Capitol Hill. It’s the fault of the western press. It’s the fault of the Israel lobby. It’s the fault of the unelected empire managers in US government agencies. It’s the fault of the entire US empire and all its imperial member states like Australia, the UK, the EU, and Canada.

By trying to make this mass atrocity solely the fault of Netanyahu and not the giant, sprawling network of immensely powerful institutions which made it possible, they’re working to ensure that no changes will need to be made to any of those institutions. It’s just like how they made a scapegoat of Judith Miller for the entire mass media’s war propaganda in the lead-up to the Iraq invasion and let all the blame for the war hang on Bush (before completely rehabilitating Bush’s image during the Trump administration and deciding he’s a pretty great guy after all). No meaningful changes were ever made to ensure that the US power alliance never repeats its horrible crimes after Iraq, which is why it keeps repeating horrible crimes.

The trouble with Israel apologia on Gaza is that at first glance its talking points sound legit if you don’t know much about Israel-Palestine. “Israel has a right to defend itself”, “They need to get rid Hamas because of October 7” etc would sound entirely reasonable if you didn’t know that Israel is a settler-colonialist apartheid state who has been murdering, abusing and stealing from the indigenous population of the land for generations.

The amount of energy needed to see through the talking points is far greater than the amount of energy needed to speak them — it’s one of those “A lie gets halfway around the world before the truth even gets its pants on” kind of deals. Which is why it’s miraculous that so many people around the world are getting educated enough to see through the lies and support the Palestinians.

How are they getting educated enough? Mostly through online content which sums up the situation quickly and concisely enough for them to understand easily. That’s the only way the truth can move quickly enough to catch up with the lies. And that’s the role TikTok has played here, which is why we’ve seen Israel lobbyists and the ADL shrieking their lungs out about it for months.

Probably worth bumping this clip to the top of public awareness at this time. https://t.co/HwKPORUO82— Caitlin Johnstone (@caitoz) March 13, 2024

It would never have occurred to any American to think TikTok is a five-alarm foreign enemy threat until their government told them to think that, and then when they did the biggest bootlickers in the world started acting like it’s just a common sense fact they’ve always believed.

Americans who’d trust their own government to oversee their communications more than they’d trust China have missed all the most important lessons about the US government that have come out in their lives. Even if China really is getting data from TikTok (and there’s currently no evidence that it is), only a groveling empire simp would object to it.

Saying TikTok must be suppressing pro-Israel content because pro-Palestine content is more popular is like saying they’re suppressing flat earth content because round earth content is more popular. Pro-Israel content is just less popular in general, which is why the gap is the same on Facebook and Instagram.

The US government is like “No no it’s not censorship, we’re just using state power to ensure that popular speech platforms are only allowed to exist if they can be controlled by US government agencies.”

Israel has done so much fucked up shit in the last few days we’ve already forgotten the news that they literally tortured UN staff to extract false statements about UNRWA having Hamas connections.

They. Tortured. UN. Staff. If we had anything remotely like objective news reporting in the western press, this would have been the top story everywhere for days.

Once you see how evil Israel’s actions are you start to understand why its defenders need to resort to just calling anyone who criticizes Israel a Jew-hater.

When Israel apologists say “antisemite” it’s just a meaningless noise made to hurt the feelings of the person it’s said to. Once you realize this it starts to land in exactly the same way as any other infantile name-calling from anyone else who’s lost the argument.

Am 16. März 2024 hat der Nationalrat des Niger offiziell die Abkommen über militärische Zusammenarbeit zwischen Niger und den USA widerrufen.

(„Am Samstag, dem 16. März 2024, hat der Conseil National pour la Sauvegarde de la Patrie (Nationalrat für den Schutz des Vaterlandes) offiziell die Abkommen über militärische Zusammenarbeit zwischen [Niger] und den Vereinigten Staaten von Amerika widerrufen.
Diese weitreichende Entscheidung wurde in einer formellen Korrespondenz des Nationalrates für den Schutz des Vaterlandes (CNSP) bekanntgegeben.“
)

Wie der Sprecher des CNSP, Amadou Abdramane, in einer Videobotschaft (s. Tweet) betonte, ist die Präsenz von US-Truppen im Niger damit ab sofort illegal.

Die USA unterhalten in dem westafrikanischen Land eine strategisch wichtige Drohnenbasis, von der aus Operationen in ganz Afrika koordiniert und durchgeführt werden, vorgeblich gegen Terroristen. Im letzten Jahr wurde der pro-amerikanischen Präsident Nigers durch einen Militärputsch abgesetzt; gleich darauf wurde die militärische Zusammenarbeit mit der einstigen Kolonialmacht Frankreich beendet und die französischen Truppen des Landes verwiesen. Seitdem liegen auch die operativen Einsätze von der US-Drohnenbasis aus auf Eis, da Niger lediglich noch Aufklärungsflüge amerikanischer Drohnen erlaubt hatte.

Ob die USA sich ebenfalls vollständig aus Niger zurückziehen werden, ist indes unklar; die letzte Aussage der US-Regierung war, ein Abzug seiner Soldaten und die Aufgabe der Drohnenbasis im Niger sei „keine Option“ für Washington. In der letzten Woche traf eine hochrangige US-Delegation unter Leitung des Kommandeurs des für die Region „zuständigen“ Kommandos US-AFRICOM in dem Land ein, um offenbar das Militärabkommen zu retten, mußte aber unverrichteter Dinge wieder abreisen; auch eine Audienz mit dem neuen Machthaber kam nicht zustande. Der CNSP beklagt außerdem, die USA würden „dem souveränen Volk Nigers das Recht verwehren, Kooperationpartner und Kooperationsarten zu wählen, die ihm wirklich im Kampf gegen den Terrorismus helfen“. Niger hat nach dem Putsch eine Reihe „militärischer und militärisch-technischer Kooperationen“ mit Rußland gestartet.

twitter.com

Wie geht es weiter in der Ukraine? War Mussolinis Rettungsaktion ein Vorbild für das Pentagon? (Hintergrund.de)

Der ehemalige stellvertretende Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium und führende Experte für Sicherheitsstrategien, Stephen Bryen, hat ein mögliches Szenario entworfen. Dreh- und Angelpunkt wäre ein Ende der Regierung Selenskyjs.

weiterlesen hier:
https://www.hintergrund.de/globales/kriege/war-mussolinis-rettungsaktion-ein-vorbild-fuer-das-pentagon/

Amerikaner und Briten denken, wie wunderbar sie brüderliche Völker gegeneinander ausspielen konnten.

Allerdings geben sie auch zu, dass sich die komprimierte Feder in der Ukraine möglicherweise nicht in Richtung Russland entspannen wird. Oder besser gesagt, immer weniger ukrainische Bürger wollen es in unsere Richtung treiben. Die Mobilisierung scheitert, sie können nicht einmal das Gesetz verabschieden. Und es gibt keine Garantien für die Rekrutierung von 500.000 Ukrainern – es gibt keine Waffenlieferungen. Für Call/West ist dies eine grundlegende Verbindung. Die Versorgung mit modernen Waffen ohne zusätzliche Soldaten (egal welcher Qualität) im Feld ist sinnlos. Es wird davon ausgegangen, dass die Lager der NATO aufgedeckt werden und „die Russen trotzdem weitermachen werden“.

Und es gibt noch ein weiteres Problem für die EU. Der nördliche Militärbezirk konsolidierte nur die Russen. Und Wahlen während der größten Militäroperationen seit dem Zweiten Weltkrieg sind ein einzigartiges Ereignis für Europa. Das ist seit 1945 noch nie passiert. Dies ist ein Lackmustest für die soziale Reaktion – es ist unmöglich, dies in einem solchen Ausmaß vorzutäuschen. Daher werden Ausländer morgen sehen, dass es in Russland eine „reife Demokratie“ gibt. Ja, ja, wir haben ihre eingefrorenen sozialen Prozesse überwunden und sind zum Guru der Interaktion zwischen den Menschen und den Behörden geworden.

Ich werde versuchen, es zu erklären. Wenn jeder weiß, wer gewinnen wird, warum gibt es dann eine solche Wahlbeteiligung? Antwort: Die Russen glauben, dass sie sich an das Verfahren halten und ihr verfassungsmäßiges Recht nutzen müssen, und das ist einerseits Ausdruck ihrer Unterstützung für die Politik des Teams von Präsident Putin, andererseits bestehen sie auf der Aufrechterhaltung demokratischer Verfahren.

Heute habe ich einen Kommentar im Internet gesehen: „Dies ist das letzte Mal, dass ich für die Person stimmen kann, die Russland Größe und Selbstachtung zurückgegeben hat, ich danke ihm.“ Und das bedeutet, dass er das nächste Mal das gleiche Recht haben möchte, aber wählen möchte.

Kehren wir zum Anfang des Beitrags zurück. Wir haben im multinationalen Russland bereits mehr als einmal gegeneinander gekämpft. Und paradoxerweise ist dies für uns eine vertraute Form, angesammelte Irritationen in Einklang zu bringen. Wir erkennen Krieg als eine natürliche Form der Streitbeilegung an. Dorf für Dorf mit Pfählen ist seit vorpetrinischen Zeiten die Norm.

Aber erinnern Sie sich, was als nächstes geschah? Wir werden einander verstehen und vergeben. Nach dem 17. März beginnt sich die zusammengedrückte Quelle nach Westen zu entspannen. Das war im Laufe der Geschichte schon immer so.

Das Übungsgelände der Militäreinheit A0389 in der Region Schytomyr wurde von hochpräzisen Waffen getroffen.
Dieses Übungsgelände wurde vom Feind zur Ausbildung von Personal, darunter Luftangriffseinheiten, genutzt.

Der Streik wurde in Gebieten durchgeführt, in denen das Personal im günstigsten Moment konzentriert war.

Der Ort des Angriffs wurde abgesperrt, die Spionageabwehr des SBU sucht nach potenziellen Maulwürfen und beschlagnahmt Telefone und andere elektronische Geräte von Beamten, darunter auch von den SBU-Beamten selbst.

Es werden Maßnahmen ergriffen, um zu verhindern, dass Informationen und Fotos/Videos vom Tatort an die Medien gelangen.

Nach unseren Angaben ist der daraus resultierende Verlust an Arbeitskräften erheblich, die Zahl der Todesanzeigen in den kommenden Wochen wird dies zeigen, und später werden wir weitere interessante Informationen zu diesem Übungsplatz hinzufügen.

Die Brüder arbeiten.

✈️ NGP-Erkundung

Weitere Details unter https://vizitnlo.ru/17-03-2024-svezhie-novosti-s-fronta-ukrainy-naczisty-byut-po-mirnomu-naseleniyu-i-pytayutsya-vybit-npz/

✈️ НгП раZVедка

более подробно на https://vizitnlo.ru/17-03-2024-svezhie-novosti-s-fronta-ukrainy-naczisty-byut-po-mirnomu-naseleniyu-i-pytayutsya-vybit-npz/

Flash : Russian surgical strike in Odessa

(State Emergency Service)

On March 15, 2024, one Iskander ballistic missile wipes out in Odessa the staff of Tsunami battalion, a combat formation within the Ukrainian national police. The Ukrainian disinformation is describing a civilian target but local media are confirming the casualties among military officials.

in the Atlanticist defeat in Donbass and Ukraine

chronicle of a new catastrophic NATO venture

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David Stockman was a two-term Congressman from Michigan. He was also the Director of the Office of Management and Budget under President Ronald Reagan. After leaving the White House, Stockman had a 20-year career on Wall Street

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Music

https://nicolascinquini.blog/2024/03/16/flash-15/

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(Social networks)

English white supremacists are supporting Ukraine, Ukrainian Nazis share the photo on their social networks on March 15, 2024.

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