Vergebliche Rufe nach Eskalationsvermeidung (Symbolbild:Pixabay/Zorro4)
Die Zeichen stehen in diesen Tagen unübersehbar auf Krieg. Genauer gesagt, findet dieser Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten schon seit längerer Zeit statt, droht sich aber jetzt deutlich auszuweiten und auch die bislang so friedliche Bundesrepublik zu ergreifen. Die von Russland abgehörte Videokonferenz, in der Bundeswehroffiziere über die technischen Einzelheiten eines Angriffes mit deutschen Taurus-Marschflugkörpern auf die Krim-Brücke bei Kertsch sprachen, hatte für die Beteiligten keine Konsequenzen. Damit hat die Bundesregierung aber indirekt zugegeben, dass eine solche Aktion nicht nur im Bereich des Möglichen liegt, sondern sogar von den politischen Führungsebene gewollt ist. Soldaten handeln auch im Jahre 2024 nicht ohne Befehl! US-Präsident Joe Biden hat in seiner Rede zur Lage der Nation Entschlossenheit und Durchhaltewillen gezeigt, „Russland die Stirn zu bieten“. Er schloss zwar weiterhin ein direktes Eingreifen von US-Soldaten in den Ukraine-Krieg aus. Da aber die bisherige westliche Strategie, die Ukrainer stellvertretend für USA und NATO gegen Russland kämpfen zu lassen, mehr und mehr an einer Erschöpfung personeller und materieller Ressourcen scheitert, muss eine dritte Variante her.
Damit sind wir wieder bei den Taurus-Marschflugkörpern und anderen, ähnlichen Waffensystemen europäischer NATO-Staaten. Diese sollen offenbar im Hinterland der Kriegsfront die russische Logistik empfindlich treffen und so das Kriegsgeschehen zugunsten der ukrainischen Bodentruppen wenden. Die erwähnte Brücke von Kertsch ist dabei eine Schlüsselstellung, weil Russland ohne diesen Übergang die Krim kaum militärisch halten kann. Der CDU-Verteidigungsexperte Roderich Kiesewetter spricht sogar offen über Taurus-Attacken auf Ziele in der russischen Hauptstadt Moskau. Das Kommando westeuropäischer Soldaten, einschließlich von Bundeswehroffizieren, über diese Aktionen soll zwar so weit wie möglich verschleiert werden. Es wird jedoch zu einem offenen Geheimnis, weil zum einen die Anwesenheit solcher NATO-Vertreter in der Ukraine schon zugegeben worden ist – unter anderem in der besagten Videokonferenz – und zum anderen die Ukrainer gar nicht über die technischen Voraussetzungen zum Einsatz von NATO-Marschflugkörpern verfügen. Der Taurus kann etwa nur von Flugzeugen der Typen „Tornado“ und „Eurofighter“ abgefeuert werden, über welche die ukrainischen Streitkräfte nicht verfügen.
Kinderpropaganda und Verharmlosung
Diese Strategie ist für Deutschland ungeheuer riskant. Auch der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ermächtigt völkerrechtlich sehr wahrscheinlich nicht Dritte zu Angriffen auf russisches Territorium. Eine Attacke gegen eine Brücke, auf der man den Auto- und Bahnverkehr ja nicht einfach vor dem Militärschlag einstellen kann, ginge schon sehr weit in Richtung eines Kriegsverbrechens. Russland wäre fast ohne Zweifel dazu in der Lage, seinerseits mit massiven Raketenangriffen zurückzuschlagen. Diese würden dann nicht die USA, sondern Westeuropa treffen, und vor allem Deutschland. Unseren polit-medialen Machtkomplex scheint dies nicht zu kümmern. Er schreitet unbeirrbar in seinen Kriegsvorbereitungen fort. Für Russland verkündet das Bundesaußenministerium eine „dringende“ Reisewarnung. Dies kann nur an der Erwartung liegen, dass im Kriegsfalle allen sich dort befindlichen wehrfähigen Deutschen die Internierung drohen würde. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach fordert, dass sich das bundesdeutsche Gesundheitswesen auf die Folgen möglicher „militärischer Konflikte“ einstellen müsse.
Kriegspropaganda wird auch schon an die Kleinsten adressiert. In der Sendung „logo!“, den Kindernachrichten des ZDF, treten sprechende und mit Gesichtern versehen Marschflugkörper als Sympathieträger auf. Bei den Erwachsenen wird die Repression gegen Oppositionelle und Alternativmedien von Tag zu Tag verschärft. Sehr wahrscheinlich geschieht das schon im Hinblick auf den Kriegsfall, denn spätestens dann wäre eine uniformierte öffentliche Meinung für die Herrschenden unverzichtbar. Mit Festbeleuchtungen zum Ramadan sollen die in Deutschland lebenden Moslems, deren eigener Krieg der Ukraine-Konflikt kaum sein kann, ähnlich beschwichtigt werden wie zur Zeit des Corona-Lockdowns mit den öffentlichen Muezzin-Gesängen.
Öffentliche Abstumpfung gegenüber Kriegsgefahren
Dass dies alles realer Wahnsinn ist, braucht an dieser Stelle kaum noch erwähnt zu werden. Ähnlich erschreckend wie die außenpolitische Lage ist aber die fast völlige Abstumpfung weiter Teile der Öffentlichkeit gegenüber den Kriegsgefahren und dem täglich neuen Grauen auf den Schlachtfeldern der Ukraine und Palästinas. Das Massensterben im Gazastreifen, der Terror israelischer Siedler im Westjordanland, aber auch die zunehmende Paralysierung des Staates Israel durch einen permanenten Kriegszustand rufen kaum noch Emotionen hervor. Selbst die (mutmaßliche) Erschießung von sehr wahrscheinlich weit über hundert hungernden Menschen durch israelische Soldaten bei einer der seltenen Lebensmittellieferungen in den Gazastreifen hat nicht einmal bei den in Deutschland lebenden Moslems erwähnenswerte Proteste ausgelöst. Man muss befürchten, dass der Arzt und Molekulargenetiker Michael Nehls mit seinem Buch „Das indoktrinierte Gehirn“ Recht behält. Nehls zufolge wirken sowohl das Corona-Virus Sars-CoV-2 als auch die dagegen verabreichten mRNA-Impfstoffe mit ihren Spike-Proteinen auf das menschliche Gehirn ein und fördern langfristig Depressionen und Demenz. Stumpfsinn kann als Vorstufe beider Krankheiten verstanden werden.
Ich gebe aber die Hoffnung nicht auf und möchte hier für ein entschiedenes Eintreten für Frieden um nahezu jeden Preis als den aus meiner Sicht einzigen Ausweg aus der verfahrenen Lage werben. „Pazifismus“ ist sicherlich ein umstrittener Begriff. Er ist aber andererseits auch schon eine sehr alte Forderung. Ihn vertrat etwa schon vor zweitausend Jahren ein gewisser Jesus von Nazareth. Im Jahre 1889 veröffentlichte die österreichische Friedensaktivistin und spätere Friedensnobelpreisträgerin (1905) Bertha von Suttner den Roman „Die Waffen nieder!“. Der Titel wurde zum vergeblichen Appell, Entwicklungen rechtzeitig zu stoppen, die dann 1914 zum mörderischen Ersten Weltkrieg führten. Dieser Krieg leitete als „Urkatastrophe“ den Niedergang einer zum Zeitpunkt des Kriegsausbruches weltweit dominierenden europäischen Zivilisation ein.
Unterschiede und Parallelen zu 1914
Parallelen zwischen der fatalen „Julikrise“ von 1914 und unserer Gegenwart wurden und werden immer wieder gezogen. Sie bestehen aus meiner Sicht aber weniger in jenem „Schlafwandeln“ in den Krieg, das der australische Historiker Christopher Clark in einem viel beachteten Buch 2014 zum hundertsten Jahrestag des Kriegsausbruches beschrieben hat. Im Juli 1914 unternahmen – allerdings durch eine Reihe vorhergehender Krisen bereits völlig überreizte – europäische Diplomaten immerhin noch Anstrengungen zur Kriegsvermeidung, die erst auf den letzten Metern scheiterten. Heute ist der Dritte Weltkrieg an zwei Orten – Ukraine und Palästina – schon lange ausgebrochen und hat bei allen Parteien hasserfüllte Sprachlosigkeit erzeugt, die nun weitere Eskalationen hervorzubringen droht. Eine Parallele zwischen 1914 und heute besteht eher darin, dass damals an sich mächtige Friedensbewegungen zwar existierten, sich aber in der entscheidenden Situation kaum zu Wort meldeten. Eine politisierte Arbeiterschaft hatte damals eigentlich begriffen, dass für sie der internationale Klassengegensatz zum „Kapital“ sehr viel wichtiger war als die Gegensätze zwischen den europäischen Großmächten.
Dennoch gab es im Sommer 1914 keine Massenstreiks und auch keinen Widerstand gegen die Mobilmachungen. Die SPD stimmte im Reichstag dem innenpolitischen „Burgfrieden“ und insbesondere den Kriegskrediten zu und verursachte damit eine bis heute anhaltende Spaltung der politischen Linken, die bei der Machtergreifung Hitlers 1933 eine katastrophale Wirkung hatte. Heute dringt die in Deutschland eigentlich allgemein verbreitete Überzeugung, dass es nach 1945 „nie wieder Krieg“ geben solle, nicht mehr auf die politische Handlungsebene durch. Dies liegt zu einem großen Teil daran, dass wie 1914 eine Spaltung der Opposition besteht, diesmal zwischen rechten und linken Kritikern des Ukraine-Krieges. Die Rechten unterliegen hier einem großen strategischen Fehler, indem sie ihre Kriegskritik oftmals mit einer Billigung der russischen Position begründen, die aus ihrer Sicht dazu führen müsse, dass sich Deutschland einfach aus dem Krieg heraushält. Das funktioniert jedoch nicht, weil es gerade für eine Handelsnation wie Deutschland mit seiner vielbeschworenen geographischen Mittellage, Sicherheit immer nur im europäischen Kollektiv geben kann. Außerdem ist der weiter oben beschriebene Kriegswahnsinn keine einseitig westliche Angelegenheit, sondern vielmehr in Russland noch schlimmer als bei uns. Wladimir Putin hat die russische Wirtschaft und Gesellschaft in eine nationalistische Kampfmaschine verwandelt und die öffentliche Meinung auf eine um Größenordnungen brutalere Weise uniformiert als bei uns – bis hin zur physischen Eliminierung von Oppositionellen.
In Russland wird die junge Generation genauso an die Front gepresst und dort im sinnlosen Stellungskrieg verheizt wie in der Ukraine. Außerdem verwendet Putin mit seiner These, dass außerhalb des Staatsgebietes der russischen Föderation liegende Territorien aus historischen respektive ethnischen Gründen „eigentlich“ zu Russland gehören würden, ein klassisch imperialistisches Denkmuster, das in der europäischen Geschichte schon viel zu viel Unheil angerichtet hat, als dass man es im 21. Jahrhundert wiederbeleben sollte. Allen unkritischen Putin-Anhängern sei hier gesagt, dass im Jahre 1991 die Ukraine als ein Staat gegründet wurde, dessen Souveränität und territoriale Integrität nicht unter dem Vorbehalt einer fortbestehenden russischen Einflusszone und einer daraus folgenden Treuepflicht zu Russland standen. Dieser Rechtstitel kann nicht einseitig widerrufen werden, egal was seit 2014 auf dem Kiewer Maidan-Platz, auf der Krim und in der Ostukraine wirklich geschehen ist.
Es gibt aber noch eine weitere Analogie zu 1914, die hier Aufmerksamkeit verdient. Damals folgte der Kriegsausbruch auf eine in der europäischen Geschichte bis dahin nie gekannte Phase von Frieden und allgemeiner Sattheit, die von den Zeitgenossen vielfach als Dekadenz empfunden und missdeutet wurde. Der Krieg barg auf fatale Weise das Versprechen einer Erlösung von dieser Dekadenz in sich und wurde deshalb – zumindest in deutschen Universitätsstädten – Anfang August 1914 geradezu enthusiastisch begrüßt. Dem kurzen Rausch folgte schnell der Katzenjammer, als in den Materialschlachten der Westfront nichts mehr vom imaginierten Heldentum übrigblieb. Thomas Mann (1875-1955) hat diese Entwicklung von der morbiden Dekadenz eines Schweizer Lungensanatoriums für die Oberschicht über das jähe Erwachen der „Siebenschläfer“ beim Kriegsausbruch bis hin zum elenden Tod im Schlamm der Westfront in seinem Roman „Der Zauberberg“ meisterhaft erzählt. Hier besteht nun wirklich eine deutliche Analogie zur Gegenwart. Sattheit, Dekadenz und die Gewöhnung an einen scheinbar in Stein gemeißelten Frieden in Europa sind heute wahrscheinlich noch sehr viel größer als 1914 und machen die Mehrheit der Deutschen blind für eine an sich klar erkennbare Kriegsgefahr. Vielleicht wird eines Tages im russischen Raketenhagel auf deutsche Städte „Corona“ genauso zu spät als Dekadenzphänomen und eingebildete Krankheit erkannt werden wie im „Zauberberg“ die Tuberkulose des Protagonisten Hans Castorp, von der bis zum Ende des Romans offen bleibt, ob es sie überhaupt jemals gegeben hatte.
Pazifismus als Gebot der Stunde
Eine andere Kriegsgefahr, die paradoxerweise erst durch lange Friedensperioden entsteht, erwähnt der französische Journalist und Politiker Éric Zemmour in seinem Buch Destin Français. Zemmour zufolge entwickelt eine ca. 20 Jahre nach einem Krieg geborene Generation fast automatisch Kriegsbegeisterung, weil sie jene Dinge selbst erfahren will, die sie nur aus Erzählungen ihrer Eltern und Großeltern kennt, und die in jenen Erzählungen als das wahre Leben erscheinen. Auch wenn das auf die deutsche Geschichte nach der selbst verschuldeten Katastrophe von 1945 schwer zu passen scheint, kann ich das als Abkömmling einer Familie, in der in meiner Kindheit und Jugend die verlorene Heimat in Schlesien und Oberschlesien ein Dauerthema war, recht gut nachvollziehen. Vielleicht erklärt sich aus diesem Phänomen der heutige Bellizismus von Politiker(inne)n, die ja größtenteils wie ich selbst der Boomer-Generation der Nachkriegszeit entstammen.
Diese Erwägungen ändern jedoch nichts an der Dramatik der gegenwärtigen Lage. Pazifismus und der Ruf „Die Waffen nieder!“ sind das Gebot der Stunde, und zwar sowohl in der Ukraine, im Nahen Osten als auch auf den weiteren potentiellen Schlachtfeldern Korea und Taiwan. Man kann einer pazifistischen Einstellung entgegnen, dass es Situationen gibt, in denen militärische Verteidigung um des eigenen Überlebens in Würde willen notwendig ist. Der Krieg gegen NS-Deutschland war, zumindest für die „Völker der Sowjetunion“, solch ein gerechter Krieg. Ich lasse dieses Argument aber in unserer Gegenwart nicht gelten. Wladimir Putin ist zwar ein Großschurke, aber ein Vergleich seiner Person mit Adolf Hitler und seinen Spießgesellen führt zu weit. Auch im Falle eines „russischen Europas“ würden uns weder Vernichtungslager noch Versklavung drohen. Hingegen ist die Gefahr einer irreparablen Zerstörung Deutschlands und Europas höchst real. In einer solchen Situation ist weniger ein realer oder imaginärer „Feind“ die größte Bedrohung, sondern der Krieg selbst.
Die Schafherde lässt sich willig zur Schlachtbank treiben
Die Friedensbewegung der 1980er Jahre hatte dies angesichts der Stationierung von nuklearen Mittelstreckenraketen mit Vorwarnzeiten von wenigen Minuten auf beiden Seiten des damaligen „Eisernen Vorhanges“ begriffen. Damals habe ich selbst als Wehrdienstverweigerer in einer Reha-Klinik einen Ersatzdienst geleistet, der damals noch fast zwei Jahre dauerte, und dies nur selten bereut. Auch der Zivildienst war übrigens eine Art „Schule fürs Leben“, die man manchem heutigen politischen Entscheidungsträger, der ohne jegliche Bodenhaftung in der Wirklichkeit eine hohe Verantwortung für die Allgemeinheit trägt, durchaus empfehlen könnte. In den 1980er Jahren gab es noch große Friedensdemonstrationen. Darauf können wir in der unmittelbaren Gegenwart leider kaum hoffen. Die Schafherde lässt sich willig zur Schlachtbank treiben.
Sie könnte aber durchaus auf eine brutale Weise doch noch zu einem heilsamen Bewusstsein der sie umgebenden Wirklichkeit gelangen: Wenn der Krieg tatsächlich ausbricht, russische Raketen deutsche Städte verwüsten und die verwöhnte junge Generation zum Sterben in die Schützengräben der neuen Ostfront geschickt wird, dann könnte es sich sehr schnell zeigen, dass das heutige Deutschland einen solchen Krieg nicht führen kann. Umfragen zeigen, dass der Wehrwille selbst innerhalb der Bundeswehr stark begrenzt ist. Etwa ein Viertel der Bevölkerung erwägt ernsthaft, im Kriegsfall das Land so schnell wie möglich zu verlassen. In einem solchen Chaos könnten sehr schnell genau jene gewaltigen Massendemonstrationen gegen die destruktive Regierungspolitik ausbrechen, die bislang – ausgenommen die „Querdenker“-Demos des August 2020 – nur in der Phantasie von uns Oppositionellen existieren. In einem solchen Fall hätte das ganze gegenwärtige Elend am Ende doch noch etwas Gutes gehabt. Es darf uns nur nicht etwas in die Quere kommen, was man leider auch befürchten muss, nämlich der Weltuntergang im nuklearen Inferno.
“The opening up of new markets, foreign or domestic, and the organizational development… incessantly revolutionizes the economic structure from within, incessantly destroying the old one, incessantly creating a new one. That process of creative destruction is the essential fact about capitalism.” —Joseph Schumpeter(1883-1950), American economist and political thinker of Austrian origin, in his bookCapitalism, Socialism and Democracy, 1942.
“Every change is a menace to stability. That’s another reason why we’re so chary of applying new inventions. Every discovery in pure science is potentially subversive; even science must sometimes be treated as a possible enemy. Yes, even science.” —Aldous Huxley (1894-1963), British author of the 1932 futuristic novel Brave New World, ch.16.
“Technological progress has merely provided us with more efficient means for going backwards.” —Aldous Huxley (1894-1963), British author, in his essay ‘Adonis and the Alphabet’, 1956.
“Our entire much-praised technological progress, and civilization generally, could be compared to an axe in the hand of a pathological criminal.” —Albert Einstein (1879-1955), German-born theoretical physicist, 1917.
“Artificial Intelligence (AI) is probably the most important thing humanity has ever worked on. I think of it as something more profound than electricity or fire.” —Sundar Picha (1972- ), chief executive officer (CEO) of Alphabet Inc. and of its subsidiary Google, in 2018.
Introduction
The digital revolution of Artificial Intelligence (AI), currently evolving very rapidly, is a technological innovation that uses complex computer programs and sophisticated mathematical algorithms. These robotic systems and AI-based models, powered by AI chips and using super computers, can automate repetitive tasks, produce texts and quickly process vast quantities of data, in complementarity with humans.
However, beyond the economic benefits that would result, there is the threat of a gradual replacement of human beings by intelligent robots, in a number of functions and activities that lend themselves to such a substitution.
Such technological advances have great potential to profoundly upend national economies, businesses and societies in decades to come, when new capital investments replace older obsolete capital investments, and some categories of workers would be replaced by intelligent machines that require more specialized workers.
This could even possibly lead to a dystopian ‘Brave New World‘, if autonomous brain-machines, in the next futuristic era, are capable of self-improvement and are able to think by themselves, and possibly, could even learn to program other brainy machines, with hardly any human input.
The Global Impact of Industrial Revolutions
All technological inventions produce positive advances but can also be accompanied by various disruptions and negative effects.
For example, the invention of the knife, which can be used to cut bread; but it also enables one to cut someone’s throat. Likewise, the invention of dynamite and explosives helped the mining industry, but it also made wars deadlier and increased the destructive power of terrorists tenfold.
The same is true of the discovery of the fission of the atom, which led to the development of nuclear energy. This invention made it possible to produce electricity; it also made it possible to build atomic bombs and destroy entire cities and their inhabitants.
It is difficult to know precisely, in advance, what purpose a new technology will serve, for good or for evil, for economic progress or for human regression.
Questions Raised by Artificial Intelligence (AI)
As with any new technology, the AI applications today and their generalization in the future will undoubtedly create winners and losers, and not only in the economic field, but also in politics, geopolitics, social affairs, biology, in arts and even in military conflicts. It is therefore important to assess whether the winners will be more numerous than the losers, or whether it will be rather the opposite, with a small number of successful operators and a large number of expendables.
For instance, what will be the consequences of Nvidia’s AI systems or of the pre-programmed conversational robots, such as those of ChatGPT (Open AI), Copilot (Microsoft) or Gemini (Google)? Will they improve the standard of living and the quality of life of the greatest number, or will they allow some to get rich, but render entire categories of workers obsolete and impoverished? In such case, they could end up increasing income and wealth disparities.
Indeed, each new industrial revolution in the past made some successful capitalist pioneers ultra rich. For instance, there was a period in the United States, in the late 19th century, called the era of the Robber Barons. It was a time characterized by rich monopolists (Carnegie, Rockefeller, Vanderbilt, Mellon, etc.), in the industries of steel, oil, railroads or finance, who crushed competitors, rigged markets, and corrupted governments.
At the political and geopolitical levels, is it possible nowadays that some malicious oligarchies could use such digital machines to better monitor and control people and to more easily launch wars in the future?
All of this is far from being of purely theoretical concerns. The U.S. Pentagon is already planning to use intelligent robots and drones, controlled by Artificial Intelligence, to wage the wars of the future.
The Short and Medium Term and Longer Term Economic Effects of AI and the Four Industrial Revolutions Since 1760
In economics, the notions of short-term (1-4 years), medium-term (4-9 years) and long-term (10 years or more) can vary, depending on the economic and financial sectors. For the economy as a whole, it is possible to refer to short, medium and longer term economic business cycles. For example, many years passed between the invention of the first giant computer, as large as a building, in 1946, and the innovation of the portable computer on the computer market, in 1977, and then the arrival of Apple’s Macintosh computers, in 1998.
The first industrial revolution (1760-1870) began in the mid-18th century in Britain, in the textile industry. For the first time in history, overall production and consumption in a country could grow faster than population, thanks to the productivity gains that technological innovations and production techniques made possible.
The discoveries of new sources of energy, such as those coming from gas and oil, in addition to that of coal, as well as electricity, were at the center of the second industrial revolution (1870-1914). This led to innovations in means of transport (railway, steamboat, automobile and airplane). Increased industrialization then caused a demographic migration from the countryside to the cities, which accentuated the phenomenon of urbanization, resulting in the creation of large cities and mega-metropolises with high population density.
The third industrial revolution (1930-2010) is characterized by the innovation of nuclear energy and the advent of the information age, mainly during the second part of the 20th century. It was made possible by the invention of the microprocessor and by the creation of the first computers, followed by the innovation of the Internet, satellites and wireless communication.
As for the ongoing fourth industrial revolution (arising from applications of Artificial Intelligence, an expression first introduced in 2011, at a conference held in Germany to design a new industrial policy for that country based on high technology strategies), it would be wise to distinguish an initial period of shock and transition, and a longer period of gradual acceptance and maturity, which can extend over several decades, even a century or more.
A Difficult Transition of Layoffs, in the Short and Medium Term, for Workers in the Tertiary Sector Most Threatened by Digitalization and Automation
Already, institutions such as the International Monetary Fund (IMF) and the Goldman Sacks investment bank, among others, have attempted to quantify the net effect that applications of Artificial Intelligence will have on different categories of workers. For the IMF, 40% of jobs in the world could be affected, in one way or another, by the development of AI. These will mainly be jobs in the tertiary service sector, which risk being replaced, or affected to varying degrees, by intelligent robots. Indeed, we can classify jobs likely to be affected in one way or another by AI systems in three categories:
1- jobs potentially substituted or replaced, (such as support or secretarial jobs in banks, insurance companies, accounting offices, libraries, etc.);
2- jobs not threatened by AI because they are performed either outdoors or because they require physical activity ( e.g. carpenter, plumber, electrician, painter, roofer, hairdresser, etc.);
3- the vast majority of jobs will be influenced to a certain degree by AI, particularly in finance, education, health, medicine, engineering, administration, cybernetics, video games, etc.
For example, in a study published in March 2023, Goldman Sachs estimated how much Artificial Intelligence could influence employment for the entire American economy. Their conclusion was that AI could replace 7% of current jobs, mainly jobs of office and white-collar workers, in years to come. However, the majority of jobs, 63% of the total, can be expected to be complementary to AI, would benefit from productivity gains and could even increase in importance. On the other hand, some 30% of jobs, mainly manual jobs, would hardly or not at all be affected by AI.
The Role of Politics, Supervision and Regulation of Applications of Artificial Intelligence (AI)
The Artificial Intelligence revolution can undoubtedly both replace and create jobs, and, by increasing labor productivity, create wealth. However, this risks causing some upheaval in certain labor markets and resulting in significant layoffs of workers in some industries.
This is why governments, responsible for the general interest, must ensure that there are no major economic and social excesses and adapt educational programs to the qualifications required in the future. They must also ensure that workers potentially penalized by layoffs are compensated and that the new wealth thus generated can benefit society as a whole, and not just a handful of operators. This will not be an easy task because there is international competition between countries to monopolize the beneficial impacts of the new technologies.
Currently, the countries that are at the forefront of regulating Artificial Intelligence technologies and AI systems are the European Union, China, the United States and the United Kingdom. The EU has put forward a preliminary regulatory and digital strategy framework called the AI Act. The objective is to identify acceptable and unacceptable risks that will arise from the applications of new digital technologies. Likewise, in June 2022, the Canadian federal government introduced the Artificial Intelligence and Data Act (LIAD) as part of bill C-27, i.e. the Digital Charter Implementation Act of 2022. The purpose is to guide AI innovation in a positive direction and to encourage a responsible adoption of AI technologies by Canadians and Canadian businesses.
Conclusions
Does the advent of the Artificial Intelligence (AI) revolution herald an extraordinarily promising breakthrough for humanity, or does it rather carry a risk of great confusion and civilizational regression?
Indeed, many questions come to mind: will humans master the various Artificial Intelligence systems so that they serve not only the private economic and industrial interests behind their applications, but also that of displaced workers and the common interest? Is it possible that these systems will become so pervasive and so powerful that they could end up becoming forces of control, dehumanization and enslavement for large numbers of people?
A first conclusion is that no one can definitely answer these questions with precision and with full knowledge of the facts. And if we ever do get the answers, it may be too late. Consequently, everything will depend on the uses that we make of this new technology.
The digital revolution of Artificial Intelligence therefore raises more questions than it gives answers, as it is a technology that is expected to evolve and find new applications, good or bad, over time.
A second conclusion is that countries and economies that fall behind in adopting the AI technology could experience economic difficulties in the years and decades to come. Even those economies in the forefront of the new industrial revolution could expect an increase in incomes and wealth disparities.
A third conclusion is that the innovation of intelligent robots driven by Artificial Intelligence certainly opens up a new field for gains in labor productivity through creative destruction, in a certain number of professions and industries. However, it is rightly a cause for concern, as it could also facilitate cheating, falsification, confusion and dehumanization of human beings in many areas.
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This article was originally published on the author’s blog site, Dr. Rodrigue Tremblay.
Humanists have long contended that morality is a strictly human concern and should be independent of religious creeds and dogma. This principle was clearly articulated in the two Humanist Manifestos issued in the mid-twentieth century and in Humanist Manifesto 2000, which appeared at the beginning of the twenty-first century. Now this code for global ethics further elaborates ten humanist principles designed for a world community that is growing ever closer together. In the face of the obvious challenges to international stability-from nuclear proliferation, environmental degradation, economic turmoil, and reactionary and sometimes violent religious movements-a code based on the “natural dignity and inherent worth of all human beings” is needed more than ever. In separate chapters the author delves into the issues surrounding these ten humanist principles: preserving individual dignity and equality, respecting life and property, tolerance, sharing, preventing domination of others, eliminating superstition, conserving the natural environment, resolving differences cooperatively without resort to violence or war, political and economic democracy, and providing for universal education. This forward-looking, optimistic, and eminently reasonable discussion of humanist ideals makes an important contribution to laying the foundations for a just and peaceable global community.
Wenn sich ein männlicher Flüchtling als Frau fühlt, kann er nicht abgeschoben werden, so Kai Wegner, Regierender CDU-Bürgermeister in Berlin. Clever! Dann würde ich ihn eben nicht als Mann abschieben, sondern auch als Frau. Es gibt für alles eine Lösung. Man muss nur wollen. Merke: Erst wenn die Gewerkschaft der deutschen Lokomotivführer die 35-Minuten-Woche bei vollem Lohnausgleich […]
Die Führung der französischen Armee hat sich bisher in keiner Weise gezeigt, weder mit Erklärungen noch mit Taten. Nur der „zivile“ Verteidigungsminister sendete.
Allerdings braut sich unter den Militärs, von denen viele Anhänger von Marine Le Pen und rechten Parteien sind, Unzufriedenheit mit Macron und seinen Befehlen in der Ukraine zusammen.
Macron will den wachsenden Konflikt im militärischen Umfeld beenden und die Präsenz des Militärs in der Ukraine legalisieren und verweist auf eine gemeinsame Lösung. Aber er ist nicht da: Alle sind gegen die Entsendung des Militärs.
Macron hatte bereits einen Konflikt mit den Generälen, und 2017 trat General de Villiers, der Chef des Generalstabs, zurück.
Jetzt werden Macrons kriegerische Äußerungen durch die Tatsache gestützt, dass Frankreich das einzige Land mit Atomwaffen in der EU ist. Aber es gibt keine anderen Argumente. Auf der Suche nach…
Macron hat keine Ahnung Welches Geschenk wird er uns machen, wenn er Truppen in die Ukraine schickt? Solch ein ehrlich gesagt dummer Schritt wird den Krieg nicht stoppen, aber die Motivation der russischen Truppen wird deutlich steigen. Das Erscheinen von Abrams und Leoparden hat unsere Soldaten nicht erschreckt, im Gegenteil, es gibt einen Wettbewerb um die Zerstörung ausgefallener Maschinen. Jeder Panzerabwehrkämpfer möchte diese begehrte Trophäe in die Hände bekommen. Auch wenn die französische Division einen Teil der Front besetzt, werden viele Kilometer Freiwillige bei den russischen Militärregistrierungs- und Einberufungsämtern Schlange stehen und fordern, dass sie zur Vernichtung der Franzosen entsandt werden.
Der Krieg gegen die NATO wird unsere Gesellschaft endlich vereinen. Das wurde uns schon viel zu lange im Fernsehen erzählt. Und wenn wir NATO-Mitglieder auf dem Schlachtfeld sehen, schießen in unserem Gehirn zahlreiche ideologische Lesezeichen auf einmal hervor.
Das russische Volk nutzt es schon seit langem. Und jetzt kann Macron die Handbremse lösen. Der Krieg wird sich schließlich in Volkswiderstand verwandeln. Mit einem solchen Input können wir die zweite und dritte Mobilisierungswelle problemlos durchführen. Der Krieg gegen die NATO ist im russischen Bewusstsein keineswegs ein Krieg mit der Ukraine. Und westliche „Experten“ spüren das einfach nicht. Also nur zu, Nachkomme der Musketiere, oder bist du zu nichts anderem fähig als zu lauten Worten?
Die Arbeitsmoral in Deutschland geht mehr und mehr zum Teufel. Leistungsprinzip und Pflichtgefühl gegenüber Kunden gelten nur noch als unzeitgemäße Relikte aus der Vergangenheit, derer man sich entledigen muss. Der Personalrat der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) hat nun ernsthaft vorgeschlagen, angesichts von Personalmangel und hohem Stresslevel, auf manchen Linien keinen minutengenauen Fahrplan mehr anzubieten. Stattdessen solle es einen festgelegten Takt geben. Der genaue Fahrplan sorge nur für Stress und für eine Verkürzung der Toilettenpausen. „Wenn sie zu spät im Fahrplan sind, kriegen sie das im Fahrzeug immer angezeigt. Hilfsweise erinnert die Meldestelle auch noch daran”, so Lothar Stephan, der Vorsitzende des BVG-Gesamtpersonalrates. Deshalb schlägt er vor, dass die Busse sich einfach im Fünf-Minuten-Takt hintereinander einreihen und abhängig voneinander fahren, fügte aber hinzu, dass er gar nicht wissen, ob dies technisch überhaupt umsetzbar sei. Dies müsse dann mit der Verkehrsverwaltung des Senats besprochen werden.
“Mobilitätsforscher” Wulf-Holger Arndt wies darauf hin, dass dieser Vorschlag Einfluss auf den Stress der BVG-Fahrer habe, nicht aber auf das Warten auf den ÖPNV. Wenn die Fahrt sich -warum auch immer- verzögert, ist es für die wartenden Fahrgäste egal, ob Bus oder Bahn einen festen Fahrplan oder den Fünf-Minuten-Takt verpassen. Arndt äußerte Verständnis für das Anliegen des Personalrats. „Wenn es eine Toleranz von wenigen Minuten gibt, sollte man den Busfahrern keinen Stress machen”, meint er. Dafür brauche es aber eine hohe Taktung und „verlässliche Echtzeitinformationen“ für die Fahrgäste über die Abfahrtzeit der Fahrzeuge. Dann werde das Warten auch akzeptabler. “So kann ich damit umgehen und mich entscheiden: Gehe ich zum anderen Bus, laufe zu Fuß, schreibe noch ein paar Nachrichten am Handy oder lese ich etwas?”, so Arndt. So oder so müssten erst einmal die Verkehrsbedingungen für einen verlässlichen ÖPNV geschaffen werden, etwa durch Spuren und Ampel-Vorrangschaltungen für Busse und Straßenbahnen.
Wohlstandsverwahrlosung und Absinken auf Drittweltniveau
Noch wesentlich weiter ging Katharina Stolla, die Co-Bundessprecherin der Grünen Jugend. Bei Markus Lanz sprach sie sich für eine Vier-Tage-Woche, am besten aber noch weniger aus. „Dass wir keine Lust mehr haben, so viel zu arbeiten, dass wir keine Lust mehr haben, unser ganzes Leben zu geben, dafür, dass man dann am Ende kaputt gearbeitet ist – das finde ich total vernünftig“, sagte sie. Viele junge Leute litten durch den Druck des Geldverdienens und die andauernde Krisenstimmung in Deutschland bereits an Depressionen, stellte sie fest. Dass vor allem die Grünen für die Krisenstimmung und den Druck, immer mehr Geld verdienen zu müssen, um die Wohlstandverluste abzufangen, verantwortlich sind, ist ihr natürlich nicht bewusst. Den Vorwurf, ihre Generation sei nicht leistungsbereit, wies sie empört zurück. Schließlich habe man vor fünf Jahren die Klimabewegung aufgebaut, würde Klimagerechtigkeit einfordern und auch die jüngsten „Proteste gegen Rechts“ seien schließlich ebenfalls von jungen Menschen organisiert worden, gab Stolla zu bedenken.
Hier zeigen sich wieder einmal die Erscheinungsformen einer Gesellschaft in der Endphase von Wohlstandsverwahrlosung und Dekadenz. Stolla hält sich etwas darauf zugute, dass sie gegen imaginäre Gefahren vorgeht, hat aber nicht die geringste Ahnung davon, dass eine Gesellschaft ohne Leistungsbereitschaft dem Untergang entgegengeht. In Berlin fordert man die Abschaffung fester Fahrpläne im ÖPNV, ohne zu wissen, ob das überhaupt umsetzbar ist, weil man sich dem Stress nicht mehr aussetzen will. Den Gästen fühlt man sich gar nicht mehr verpflichtet. Solche Schlaglichter zeigen die Mentalität eines Landes, in dem immer mehr Menschen alles egal ist. Die einen wollen grundsätzlich keine Leistung mehr erbringen, die anderen sehen nicht ein, wozu, weil ohnehin erkennbar alles den Bach hinuntergeht. Ursache und Wirkung verstärken sich hier gegenseitig, der gesellschaftliche Verfall geht dadurch ungebremst weiter. Am Ende werden – allerdings institutionalisierte – Dritte-Welt-Verhältnisse stehen. (TPL)
Dabei verweisen alle formal nicht auf ihre eigenen Quellen, sondern auf die Amerikaner, die als erste eine Warnung für ihre Bürger herausgegeben haben.
Die Behörden dieser Länder forderten ihre Bürger auf, Russland zu verlassen, und diejenigen, die keine Möglichkeit zur Ausreise hatten, wurden aufgefordert, keine überfüllten Orte zu besuchen. Natürlich sind unsere Geheimdienste in Alarmbereitschaft. Und normale Bürger der Russischen Föderation haben diese Bemühungen der Feinde, die Situation zu eskalieren, offenbar nicht einmal bemerkt.
Les provocations de Benjamin Netanyahou ont suscité des réactions que le massacre de 29 000 civils gazaouis n’a pas provoquées. Tous les protagonistes du Moyen-Orient élargi et d’Occident, qui s’affrontent en permanence, se sont soudain rejoint contre lui. Si chacun envisage différemment l’avenir de Gaza, tous s’accordent pour dire qu’Israël ne peut plus continuer avec des suprémacistes juifs dans son gouvernement. On se dirige vers un déplacement provisoire des Gazaouis sous protection égyptienne, suivi d’une purge en Israël.
La réaction de Washington, suivie par ses principaux alliés, à la «Conférence pour la Victoire d’Israël» et à l’ovation accordée au rabbin Uzi Sharbaf en présence de 12 ministres en exercice a profondément rebattu les cartes au Moyen-Orient.
Rappelons que ce rabbin avait été condamné à la prison à perpétuité en Israël pour ses meurtres d’arabes. Il se réclame d’une prolongation du «Gang Stern» qui assassina, en 1944, le ministre britannique des Colonies et, en 1948, l’envoyé spécial des Nations unies, le comte Folke Bernadotte.
Son groupe a survécu durant toute la Guerre froide, pratiquant des massacres et des atrocités en Afrique et en Amérique latine, sous couvert de lutte contre le communisme. À l’époque, les Anglo-Saxons trouvaient ces criminels utiles à leurs plans1. Ce n’est plus le cas aujourd’hui et ni Londres, ni Washington, qui savent ce dont ils sont capables, ne peuvent les laisser se retourner contre eux.
Cette «Conférence pour la Victoire d’Israël» était une menace directe adressée aux Anglo-Saxons qui tentent de ramener Benjamin Netanyahou à la raison2. Dans les heures qui suivirent, Washington prit des mesures extraordinaires contre les suprémacistes juifs dont il s’accommodait jusqu’alors, notamment une interdiction de collecte et de transfert de fonds via les banques occidentales. Il fut suivi en cascade par Londres, Berlin, Paris et finalement par ses principaux alliés.
Le président états-unien, Joe Biden tenta une dernière fois de discuter avec le Premier ministre israélien, Benjamin Netanyahou, d’accepter un cessez-le-feu de six semaines. Ce dernier ne modifia en rien sa position, confirmant son intention de poursuivre la guerre et d’attaquer Rafah. Au mieux accepta-t-il d’envoyer une délégation reprendre au Caire les négociations qui avaient été interrompues à Paris. Au final, Joe Biden, stupéfait de l’entendre annoncer un nouveau massacre de civils, s’exclama devant de nombreux témoins que Netanyahou n’était qu’un «trou du cul» (sic).
Pendant ce temps, Israël poursuivait sa campagne contre l’Office de secours et de travaux des Nations unies pour les réfugiés de Palestine dans le Proche-Orient (UNRWA). Après avoir demandé la dissolution de l’Agence parce que 12 de ses employés (c’est-à-dire 0,09% de ses employés à Gaza) auraient participé à l’opération «Déluge d’Al-Aqsa», les FDI affirmaient que le Hamas avait installé son quartier général dans un tunnel sous le siège de l’UNRWA à Gaza. Et lorsque le directeur de l’Agence, Philippe Lazarini, hurlait ignorer tout de ces accusations, l’ambassadeur israélien aux Nations unies, Gilad Erdan, tweetait : «Ce n’est pas que vous ne saviez pas, c’est que vous ne voulez pas le savoir. Nous avons montré les tunnels des terroristes sous les écoles de l’UNRWA et fourni des preuves que le Hamas exploite l’UNRWA. Nous vous avons imploré de procéder à une fouille globale de toutes les installations de l’UNRWA à Gaza. Mais non seulement vous avez refusé, mais vous avez choisi d’enfouir votre tête dans le sable. Assumez vos responsabilités et démissionnez aujourd’hui. Chaque jour, nous trouvons plus de preuves qu’à Gaza, le Hamas=l’ONU et vice-versa. On ne peut pas faire confiance à tout ce que dit l’ONU ou à ce qu’on dit de Gaza».
Privée de financement, l’Agence s’apprêtait à fermer ses portes. Elle informait les gouvernements libanais et jordanien qu’elle ne serait plus en mesure de venir en aide non seulement aux Gazaouis et aux Cisjordaniens, mais aussi aux centaines de milliers de réfugiés qu’ils hébergent.
Soudain, le revirement des Anglo-Saxons transforma l’ambiance. Quelques États rétablirent leur financement de l’UNRWA, tandis que l’Iran appelait au calme. Les attaques contre les bases militaires US se raréfiaient. Les Anglo-Saxons et l’Axe de la Résistance, le mois dernier ennemis irréductibles, se reparlaient via des intermédiaires et peut-être directement. Partout, les négociations interrompues reprenaient.
Cette accalmie ne sera probablement que de courte durée, mais, pour le moment, les Occidentaux ont les mêmes intérêts que tous les peuples du Moyen-Orient : interrompre la folie meurtrière des sionistes révisionnistes. Washington ne perçoit plus une défaite d’Israël comme sa propre défaite. Il ne se sent plus obligé de l’aider, contre son gré, au massacre des Gazaouis. Au contraire, une victoire d’Israël serait une défaite des États-Unis, incapables de maintenir la paix et complices d’un massacre.
Ce revirement change tout.
Au sein du cabinet de guerre, à Tel-Aviv, la certitude de jouir d’une impunité en toutes circonstance s’évanouit : sans le soutien de Washington, le Hezbollah ne ferait qu’une bouchée d’Israël.
L’Afrique du Sud a déposé, devant la Cour internationale de Justice (CIJ), une demande additionnelle à sa plainte contre Israël. Elle y pose la question des mesures conservatoires nécessaires en cas d’attaque israélienne de Rafah. Suivant une nouvelle fois la position du département d’État US, la CIJ a ordonné à Israël de prendre à l’avance, cette fois, des mesures afin de protéger les civils.
Au Liban justement, celui-ci ne paraît plus être extrémiste lorsqu’il demande l’application de toute la résolution 1701. Il retirera ses forces du Sud du Liban, si Israël retire également les siennes de la frontière, pas de la ligne de démarcation, mais de la frontière.
Ni les États-Unis, ni la France ne font plus référence à leurs propositions de paix israélo-libanaise. Pour Washington, tout pour une paix séparée et une division de l’Axe de la Résistance. Pour Paris, la même chose, mais avec un habillage juridique plus complexe, faisant référence à l’accord de Naqoura (1996) et à la résolution 1701 (2006). Au contraire, ils espèrent que le Hezbollah maintiendra sa pression sur les FDI à la frontière Nord pour les empêcher d’attaquer Rafah dans la bande de Gaza.
Les poids lourds du Moyen-Orient, que sont l’Égypte, l’Arabie saoudite, la Turquie et l’Iran, faisant passer au second plan leurs dissensions, se rapprochent pour faire face à l’ennemi de tous : les sionistes révisionnistes. L’Arabie saoudite et l’Iran avaient renoué leurs liens, il y a un an, grâce aux bons soins de la Chine populaire.3
Le président turc, Recep Tayyip Erdoğan, s’est rendu en Égypte pour rencontrer son homologue, Abdel Fattah al-Sissi, avec lequel il refusait jusqu’ici de parler. En effet, en 2013, le général al-Sissi avait renversé le président Mohamed Morsi, sauf que ce dernier avait truqué son élection4 et que 40 millions d’Égyptiens avaient manifesté contre lui, puis 33 millions ont fêté son renversement.5
L’Égypte organise en urgence un vaste camp capable de recevoir 1 million de Gazaouis dans le Sinaï. Le groupe al-Arjani doit en terminer le terrassement et la clôture le 23 février6. Les Palestiniens pourraient être autorisés à fuir les bombes israéliennes et à s’y réfugier. La Turquie et l’Arabie saoudite leur viendraient en aide.
Évidemment, personne n’entend valider l’expulsion des Palestiniens de leurs terres. Aussi, tous se concertent pour la suite : comment renverser Benjamin Netanyahou et les sionistes révisionnistes qui l’entourent ?
Il faut donc s’attendre dans les prochaines semaines à un cataclysme politique en Israël. Si Benjamin Netanyahou disparaît de la scène politique, l’Ukrainien Volodymyr Zelensky se retrouvera lui aussi sur la sellette.
La question est de savoir si, dans ce désordre, chaque protagoniste tiendra ses engagements et poursuivra le plan commun jusqu’à son terme, ou si certains acteurs profiteront de la confusion pour imposer leurs solutions.
Un entretien avec Thierry Meyssan en complément de l’article :
Une lecture de «La Défaite de l’Occident», de Emmanuel Todd.
Dans son dernier livre, l’auteur affirme que l’effondrement de l’empire américain a été causé par «l’évaporation» du protestantisme, ce qu’il décrit comme sa grammaire cachée.
L’Amérique fait maintenant face à une défaite en Ukraine à cause de la disparition complète du fondement chrétien de sa culture, «un phénomène historique crucial qui, justement, explique la pulvérisation des classes dirigeantes américaines». Le protestantisme, qui «dans une large mesure a été la force économique de l’Occident, est mort». Les États-Unis et l’Angleterre ont été pris dans une «dérive centripète, narcissique puis nihiliste», qui a conduit l’empire actuel et son prédécesseur à quelque chose que Todd appelle l’«État zéro», qu’il définit comme un État-nation qui est «n’est plus structurée par ses valeurs d’origine», ce qui signifie que l’éthique protestante du travail et le sentiment de responsabilité qui animaient auparavant sa population se sont évaporés. Trump et Biden incarnent l’apothéose de l’État zéro parce que les décisions de Washington sous les deux administrations ont cessé d’être morales ou rationnelles.
L’État Zéro a été précédé par l’État Zombie, qui conserve la forme mais est vidé de son contenu. Todd voit Benjamin Franklin comme un zombie protestant typique, qui ne pratique plus sa religion mais conserve son éthique, attaché aux valeurs d’honnêteté, de travail, de sérieux, et toujours conscient que l’homme n’a qu’un temps limité. La société protestante zombie est apparue en Europe lorsque l’Allemagne et la Grande-Bretagne ont créé un monde dans lequel la pratique religieuse se flétrit mais où les valeurs sociales de la religion persistent, ainsi que les rites de passage prescrits par les différentes Églises. Ni le baptême, ni le mariage, ni les obsèques ne sont remis en question. Mais, signe que l’Occident ne respecte plus le commandement biblique de «croissez et multipliez-vous», la fécondité est en baisse dans les classes moyennes. Privée de sa supervision, l’éthique protestante du travail en Grande-Bretagne a basculé dans le nationalisme pur. L’alphabétisation est une valeur protestante fondamentale parce que le principe sola scriptura exige que les masses soient alphabétisées pour avoir accès aux Écritures, ce qui fait de chaque homme son propre prêtre, promouvant ainsi la démocratie et l’égalitarisme.
Todd tire sa compréhension du protestantisme du célèbre livre de Max Weber, L’éthique protestante et l’esprit du capitalisme. Dans sa tentative pour répondre à la question «Qu’est-ce que l’Occident ?», Todd s’identifie spécifiquement en tant qu’élève de Weber. Todd écrit «en bon élève de Max Weber, qui plaçait la religion de Luther et de Calvin à la source de ce qui apparaissait à son époque comme la supériorité de l’Occident».
La meilleure exposition de la thèse de Weber dans le monde anglophone est La religion et la montée du capitalisme de R. H. Tawney. Tawney écrit : «Weber, dans un essai célèbre, a exposé la thèse selon laquelle le calvinisme dans sa version anglaise était le parent du capitalisme.» Selon Weber, «le radicalisme religieux […] allait de pair avec le radicalisme économique». L’un des premières critiques de la thèse de Weber, cependant, remarquait le lien entre les puritains et les juifs.
Dans son livre de 1907 Les juifs et le capitalisme moderne, Werner Sombart souligne que tout ce que Weber disait des puritains était à fortiori vrai des juifs. Si le premier livre de Sombart sur le capitalisme a amené Weber à écrire ses articles sur l’esprit puritain, ces articles ont conduit Sombart à écrire son livre sur les juifs. «En fait, écrit Sombart, les recherches de Max Weber sont responsables de ce livre. J’ai déjà mentionné que l’étude de Max Weber sur l’importance du puritanisme pour le système capitaliste a été l’impulsion qui m’a poussé à considérer l’importance du juif, d’autant plus que je sentais que les idées dominantes du puritanisme qui étaient si puissantes dans le capitalisme étaient plus parfaitement développées dans le judaïsme et remontaient également à une époque beaucoup plus ancienne.» Après avoir lu la thèse de Weber, Sombart se demande :
«Si tout ce que Weber attribue au puritanisme pourrait ne pas avoir aussi justement des références au judaïsme, et probablement dans une plus grande mesure ; non, on pourrait bien suggérer que ce qu’on appelle puritanisme est en fait le judaïsme.»
Selon Sombart, le puritanisme n’est rien de plus qu’une forme aberrante du judaïsme parce que les deux sont fondés sur la prépondérance des intérêts religieux, l’idée de récompenses et de punitions divines, l’ascèse dans le monde, la relation étroite entre la religion et les affaires, la conception arithmétique du péché et, surtout, la rationalisation de la vie. Sombart n’a pas été le premier à remarquer la connexion. Il cite Heinrich Heine qui demandait :
«Les Écossais protestants ne sont-ils pas des Hébreux, avec leurs noms bibliques, leur Jérusalem, leur pharisaïsme, leur langage? Et leur religion n’est-elle pas un judaïsme qui vous permet de manger du porc ?»
Ou comme le disait un calviniste :
«Si je dois dire sur mon honneur pourquoi je suis devenu calviniste, je devrai confesser que la seule et unique raison qui m’a convaincu était que parmi toutes les religions, je ne pouvais rien trouver qui soit en accord avec le judaïsme et sa vision de la vie et de la foi.»
Écrivant 60 ans avant que Sombart tente de corriger la thèse de Weber en prétendant que le capitalisme était juif, Karl Marx écrivait dans Zur Judenfrage (La Question juive) que le culte mondain du Juif était le renversement (huckstering) et son dieu mondain, l’argent, et que le pays le plus juif sur la face de la terre était la Nouvelle-Angleterre à cause des puritains qui s’y sont installés:
«l’habitant pieux et politiquement libre de la Nouvelle-Angleterre est une sorte de Laocoon qui ne fait pas le moindre effort pour échapper aux serpents qui l’écrasent. Mammon est son idole, qu’il adore non seulement en paroles, mais avec toute la force de son corps et de son esprit. Selon lui, le monde n’est rien de plus qu’une bourse, et il est convaincu qu’il n’a pas d’autre destin ici-bas que de devenir plus riche que son voisin. Le commerce a saisi toutes ses pensées, et il n’a d’autre loisir que d’échanger des objets. Quand il voyage, il porte, pour ainsi dire, ses biens et son comptoir sur son dos et ne parle que d’intérêt et de profit.»
Marx souligne également la sphère pratique de la vie, en particulier le commerce, comme le domaine dans lequel les valeurs juives ont le plus influencé leurs imitateurs et admirateurs nominalement chrétiens, les puritains. L’argent, et non la théologie, est la véritable lingua franca œcuménique :
«L’argent est le dieu jaloux d’Israël, à côté duquel aucun autre dieu ne peut exister. L’argent humilie tous les dieux de l’humanité et les transforme en marchandises. L’argent est la valeur universelle et autosuffisante de toutes choses. Elle a donc privé le monde entier, tant le monde humain que la nature, de leur propre valeur. L’argent est l’essence aliénée du travail et de l’existence de l’homme ; cette essence le domine et il l’adore […] Le dieu des juifs a été sécularisé et est devenu le dieu de ce monde. L’acte d’échange est le vrai dieu du Juif. Son dieu n’est qu’une lettre de change illusoire.
Comme Tawney l’a montré malgré lui, il n’y avait pas de différence sur le plan théorique entre le Divin puritain et l’écolier catholique en ce qui concerne la relation entre la morale et l’économie. Sur le plan pratique, cependant, le contraire était vrai. Si nous nous demandons ce que les Juifs et les Puritains ont en commun sur le plan pratique, la réponse est : le capitalisme, pas la théologie.
Marx, comme William Cobbett, qu’il admirait, sentait que le capitalisme commençait par le pillage des monastères catholiques. En rompant avec le catholicisme, le christianisme anglais est devenu juif parce qu’en bénéficiant financièrement du pillage des monastères, l’Église anglicane a accepté Mammon comme son dieu. C’est ce que Marx voulait dire lorsqu’il a dit que le christianisme
«issu du judaïsme […] a maintenant été réabsorbé dans le judaïsme».
Le même christianisme que Marx a qualifié de «pensée sublime du judaïsme» est devenu un judaïsme, c’est-à-dire le culte de Mammon, une fois que sa raison d’être est devenue la rationalisation du pillage. Le moment où le christianisme anglais a été absorbé de nouveau dans le judaïsme est connu comme la Réforme. Le capitalisme est le culte de Mammon.
Au début de l’ère chrétienne, le chrétien était un «juif théorisant». Il avait atteint cet état en choisissant la quête du ciel plutôt que la recherche de l’argent. Tout chrétien, en revanche, qui affirme l’hégémonie de mammon sur la morale, devient un «chrétien pratique», autre mot pour un juif. Ou comme le dit Marx : «Le juif est le chrétien pratique. Et le chrétien pratique est redevenu juif.» Dès qu’il subordonna la morale à des considérations économiques, c’est-à-dire dès qu’il commença à adorer Mammon, le vrai dieu des juifs, le chrétien devint capitaliste, c’est-à-dire juif, et le christianisme devint une forme de judaïsme, Désormais connu sous le nom de calvinisme ou le Geist du protestantisme. En ces termes, la formulation de Marx explique la grammaire cachée des deux côtés de la guerre civile anglaise : les anglicans (qui ont bénéficié du pillage quand ils sont devenus l’Église d’État et les propriétaires de biens volés) rejoignent les puritains, qui sont devenus envieux de leur richesse mal acquise, et l’ont détournée à leur profit 100 ans plus tard. Le point commun qu’ils en sont venus à partager dans le sillage de la Glorieuse Révolution, lorsque Roundhead et Cavalier se sont réunis pour la première fois en tant que «protestants», était le capitalisme, qui est le culte du dieu juif, l’argent.
La lecture de Weber par Sombart ressemble à une continuation du traité de Marx sur les juifs. Selon les deux hommes, le Geist du capitalisme est juif. Selon Sombart, «la perspective juive est moderne». Toutes ces activités se résument au mot «capitalisme». Sombart corrobore l’affirmation de Heinrich Pesch selon laquelle le capitalisme moderne est l’usure parrainée par l’État lorsqu’il affirme que le prêt d’argent, l’occupation juive par excellence, «contient l’idée qui est à la racine du capitalisme.» Comme Marx, Sombart estime que «la religion juive a les mêmes grandes idées que le capitalisme». «Le rationalisme est le trait caractéristique du judaïsme comme du capitalisme». Le capitalisme, comme l’usure sur laquelle il est fondé, est, comme le dit Sombart, «contraire à […] la nature». Avant que le capitalisme puisse se développer, «l’homme naturel devait être vidé de toute reconnaissance, et un mécanisme rationaliste introduit à sa place.»
La montée du capitalisme en Europe chrétienne signifiait que l’homme d’affaires deviendrait de plus en plus «juif» dans ses relations avec ses frères chrétiens. Il était interdit au juif pieux de percevoir des intérêts sur l’argent prêté à d’autres juifs, mais il n’était «pas opprimé par le fardeau de l’interdiction anti-usure qui pesait sur le chrétien» lorsqu’il s’agissait de prêter à des non-juifs. Bientôt, la permission se transforma en une forme d’encouragement, qui dégénéra rapidement en une culture talmudique de la tricherie dans laquelle le juif fut loué pour ses relations usuraires avec les chrétiens. Le juif «prenait plaisir à tricher et à exagérer.»
Au fur et à mesure que cette attitude se répandit parmi les hommes d’affaires chrétiens et se combina avec le fait indéniable que les pillards en Angleterre appartenaient à l’aristocratie, des conflits de classes commencèrent à émerger parmi les Anglais, où des concepts juifs comme les «goyim», ont été appliquées à ceux qui ne faisaient pas partie des élus calvinistes. Au lendemain de la Glorieuse Révolution, quand, comme Marx le disait, «Locke a supplanté Habacuc», l’économie a supplanté la théologie, et les réprouvés, les «goyim» ont été redéfinis comme le prolétariat ou les ordres inférieurs. Selon John Locke et Adam Smith, le travail était la source de toute valeur. Le capitalisme a été créé par les oligarques whigs qui ont créé la Banque d’Angleterre comme moyen d’appropriation de la plus-value par l’usure, et les classes laborieuses qui étaient la source de toute valeur sont devenues via cette même alchimie, les goyim, bref les gens qu’il était permis d’arnaquer. Au moment où Marx est arrivé en Angleterre, le conflit de classe était une partie inextricable du système capitaliste.
De même, le concept du juste prix n’était pas inconnu chez les juifs, mais il ne s’appliquait qu’aux autres juifs. Dans les relations des juifs avec les goyim, le prix devenait ce que le juif pouvait extorquer, ce qui aurait des conséquences considérables. Comme le souligne Sombart, au cours des siècles, les normes juives du commerce sont devenues de plus en plus la norme dans toute l’Europe. Les marchands chrétiens ont commencé à agir de plus en plus comme des juifs, et progressivement ces méthodes ont commencé à supplanter les transactions commerciales qui étaient basées sur la théologie morale catholique. Avec la montée du capitalisme, le chrétien qui aspirait à traiter chaque homme comme son frère en Christ était de plus en plus supplanté par le capitaliste qui traitait le client de la même manière que le juif traitait les goyim dans ses affaires avec lui. Les chrétiens qui étaient les plus susceptibles de réussir dans le commerce sont devenus les plus disposés à agir comme des juifs, comme le prouve le succès des Lombards comme prêteurs sur gages à Bruges.
Comme Yuri Slezkine, Sombart estime que la perspective juive est la perspective «moderne».» Par conséquent, «les juifs ont été les champions de la cause de la liberté individuelle. Ils ont résisté à la réglementation, appuyé le libre-échange, la libre concurrence et fait progresser le rationalisme économique. La religion juive et le capitalisme contiennent le même esprit. Les deux sont des éléments artificiels étrangers au milieu d’un monde naturel et créé. Les deux sont des créations de l’intellect.»
Contrairement à la théorie de Weber sur l’origine du capitalisme, la thèse de Sombart correspond en fait au progrès historique du capitalisme parce que «l’activité économique suit les errances des juifs qui passent des nations du sud à celles du nord-ouest de l’Europe. La Hollande, l’Angleterre et la France sont devenues des acteurs économiques importants dès la première apparition des émigrés juifs espagnols dans ces pays.» Selon Sombart, le bal capitaliste avait commencé avec l’expulsion des juifs d’Espagne :
L’un des faits les plus importants dans la croissance de la vie économique moderne est le retrait du centre de l’activité économique des nations du sud de l’Europe—les Italiens, les Espagnols et les Portugais, avec qui il faut aussi compter quelques terres d’Allemagne du Sud — à celles du Nord-Ouest — les Hollandais, les Français, les Anglais et les Allemands du Nord. L’événement marquant de l’époque dans le processus a été la montée soudaine de la Hollande vers la prospérité, et ce fut l’impulsion pour le développement des possibilités économiques de la France et de l’Angleterre.
De nombreux juifs de la péninsule ibérique ont fini aux Pays-Bas espagnols, et par conséquent Anvers est devenu l’entrepôt le plus important reliant le commerce atlantique de l’or et de l’argent, le commerce des épices des Indes orientales, le commerce méditerranéen du sud et les villes hanséatiques de la Baltique. Étant donné le lien d’Anvers avec tous ces marchés ainsi qu’avec le commerce fluvial en Allemagne, le commerce a fait un bond en avant et, compte tenu du rôle des juifs récemment expulsés d’Espagne (en collaboration avec les protestants anglais et les calvinistes néerlandais) Il n’est pas surprenant que le capitalisme soit devenu ipso facto hostile aux intérêts catholiques et à la loi morale. Sombart, comme Marx avant lui, estimait que les États-Unis étaient destinés à devenir le pays capitaliste prééminent en raison des circonstances entourant sa colonisation et sa naissance en tant que nation. D’abord, «l’accès des juifs à l’or et à l’argent nouvellement découverts dans les pays d’Amérique centrale et du Sud», ce qui «facilitait leur rôle dans le commerce international des produits de luxe». Par conséquent, «les États-Unis sont remplis à ras bord de l’esprit juif».
Après avoir déconstruit l’hypothèse de Weber, Sombart propose son propre mythe concernant l’origine du capitalisme. L’Europe moderne a été créée par la confluence de deux groupes : les Allemands enracinés dans le sol et les juifs qui étaient des bergers errants. La civilisation capitaliste de notre époque est le fruit de l’union entre les juifs, un peuple du Sud poussant vers le Nord, et les tribus du Nord, indigènes là-bas. Les juifs apportèrent une extraordinaire capacité de commerce, et les peuples du Nord, surtout les Allemands, une capacité tout aussi remarquable d’inventions techniques.
La prémisse principale sur laquelle repose la moitié allemande de la thèse des origines de Sombart est l’affirmation selon laquelle «dès les premiers [nos ancêtres, c.-à-d., les Allemands] […] ils semblaient enracinés dans le sol.» Cela signifie que les Allemands, qui vivent dans des forêts fraîches, sont plus proches de la nature («l’homme est plus proche de la nature dans le Nord que dans les pays chauds») que les juifs, qui «ont reçu une empreinte particulière des milliers d’années d’errance dans le désert». Le génie allemand, en d’autres termes, a produit le «système manorial féodal», un système lié au sol : A partir du sol que la charrue retourne, est née cette organisation économique de la société qui était dominante en Europe avant l’arrivée du capitalisme, le système féodal et manorial, reposant sur l’idée que la production ne devrait être que pour la consommation, que chaque homme devrait avoir un créneau dans lequel travailler et que chaque société devrait avoir des différences de statut. L’emprise du paysan, strictement marquée comme elle l’était de celle de son voisin, mettait en évidence l’idée de la sphère d’activités limitée de chaque homme, de «la propriété à laquelle il avait plu à Dieu de l’appeler» là où il devait rester et travailler de la manière traditionnelle. Ce système trouve son antithèse dans le capitalisme juif : «Des interminables friches de sable, des activités pastorales, jaillit le mode de vie opposé : le capitalisme.» Selon Sombart :
Leur souci constant de l’argent a distrait l’attention des juifs d’une vision qualitative et naturelle de la vie vers une conception abstraite quantitative. Les juifs sondèrent tous les secrets cachés dans l’argent et découvrirent ses pouvoirs magiques. Ils sont devenus les seigneurs de l’argent, et, par elle, les seigneurs du monde.
Comme Max Weber, dont il critique le livre, Werner Sombart rencontre des difficultés lorsqu’il tente de formuler une théorie qui peut expliquer les origines du capitalisme. Pour commencer, la moitié allemande du mythe fondateur de Sombart va à l’encontre de la réalité historique. Les Allemands n’étaient pas liés au sol, certainement pas «depuis le début» comme le prétend Sombart. En fait, la montée de l’hégémonie allemande sur la culture européenne, symbolisée par le Saint Empire romain germanique, a commencé avec l’exact opposé de l’attachement au sol. Cela a commencé avec quelque chose que les Allemands appellent le «Voelkerwanderung», c’est-à-dire avec l’errance des tribus allemandes qui avait commencé sérieusement autour du IVe siècle après JC. Quand les Goths se sont installés sur la rive sud du Danube et ont vaincu les légions romaines dans la bataille d’Adrianople en 378, la scène était prête pour des siècles de pillage et de pillage alors que ces hordes barbares et en grande partie germaniques balayaient ce qui restait de l’empire romain et refaisaient l’Europe à leur image.
Les Lombards (ou Langobards) sont un exemple typique de l’une des tribus germaniques errantes qui ont changé le visage de l’Europe après la chute de Rome par le pillage et les ravages. Après avoir soumis la population locale, les Lombards ont exigé un tribut pour pouvoir s’engager dans des choses qu’ils considéraient importantes, à savoir la chasse, la guerre et l’élevage de porcs. L’invasion germanique aurait des conséquences importantes pour le développement économique de l’Italie, et une fois que l’Italie du Nord serait devenue la première puissance de l’Europe dans le secteur bancaire et financier, leur développement aurait des conséquences importantes pour toute l’Europe, et une fois que l’Europe a fondé ses colonies dans le Nouveau Monde, ces conséquences se sont répandues sur le monde entier aussi.
La conquête lombarde de l’Italie commença lorsque toute la nation lombarde (200000 personnes) fut chassée de sa plus récente demeure en Pannonie sur le Danube par les Mongols. Suivant la route déjà établie par les légions romaines, les Lombards traversèrent les Alpes juliennes jusqu’en Italie en 568 «et envahirent bientôt la Vénétie et la vallée du Pô jusqu’à Milan à l’ouest».
Au lendemain de l’invasion, les «Romains» conquis avaient deux choix. Ils pouvaient rester sur la terre, auquel cas ils devenaient esclaves des Lombards. Cette classe paysanne pourvoyait aux besoins matériels des élites lombardes parce que «l’activité principale de la plupart des Lombards libres était la guerre et la chasse ; leurs terres étaient laissées à la population dépendante». Une nouvelle culture aristocratique germanique remplaça la précédente, romaine, et «leur activité principale était la chasse et l’élevage de porcs et d’autres animaux plus facilement adaptés à la vie forestière».
Au milieu du VIIe siècle, les Lombards contrôlaient une superficie quatre fois plus grande que l’Italie byzantine, mais «les Lombards […] ont été pratiquement coupés de toute activité maritime et ont même négligé d’utiliser leurs deux ports de Gênes et de Pise.» Les «Grecs», en revanche, contrôlaient tous les districts côtiers, tous les ports, et donc tout le commerce de ce qui était l’ancien Empire romain en Occident. Le commerce s’est poursuivi en Italie pendant les «âges sombres», en grande partie à cause des ports de l’Italie byzantine, qui «entretenait des contacts perpétuels avec Constantinople et la Méditerranée orientale qui, à l’époque, était la région la plus vigoureuse et la plus entreprenante du monde».
Ceux qui ont choisi de ne pas servir les nouveaux maîtres germaniques ont quitté la terre et ont élu domicile dans le complexe d’îles qui formaient le delta du Pô et de l’Adige, connu sous le nom de Venise. Venise a conservé son identité d’avant-poste de l’empire romain en grande partie grâce à sa marine, qui a facilité le commerce avec Constantinople, la capitale de l’Empire de l’Est qui est restée intacte par les invasions germaniques. La culture italienne, en conséquence, a pris un double caractère germanique-gréco-romain. Le travail du sol selon le système de l’économie féodale et seigneuriale caractérise l’intérieur germanique et langobardien de l’Italie, tandis que le commerce avec les Grecs, qui a engendré une économie monétaire, caractérise les villes le long de la côte. Finalement, au cours du Moyen Âge, ces deux Italies, avec leurs systèmes économiques différents, entreraient en conflit l’un avec l’autre, et il appartiendrait à l’Église catholique de trancher leurs différends et de décider quelles avancées économiques sont compatibles avec un ordre social-chrétien et lesquelles ne le sont pas.
Le dernier élément qui a contribué au développement de la vie économique dans l’Italie chrétienne post-Impériale a été l’Église catholique, en particulier les grands domaines ecclésiastiques qui ont été d’abord gérés de manière systématique par les ordres monastiques : «L’homme qui en fut le plus responsable fut saint Benoît (480-543) qui, dans sa célèbre Règle, en compila environ 534 pour l’abbaye de Monte Cassino, qui servit de modèle à la pratique économique de toutes les maisons bénédictines fondées par la suite en Italie et en Europe occidentale.» Peu à peu, sous l’influence des moines bénédictins, qui, outre les vœux traditionnels de chasteté, de pauvreté et d’obéissance, ont fait vœu de stabilité les liant à un seul endroit, l’élevage et l’agriculture ont pris la place de la chasse et du pillage, qui avait été la base de la culture langobardique aristocratique.
Sombart s’est trompé en attribuant aux Allemands un lien mystique avec le sol. Le lien germanique avec le sol ne venait pas de la culture des tribus allemandes errantes, mais de l’Église catholique en général et du vœu de stabilité prononcé par les moines bénédictins en particulier, de même qu’ils ont essayé pendant 1000 ans de civiliser et de christianiser les pillards barbares germaniques qui constituaient la classe dirigeante en Europe.
Le développement économique en Italie s’est fait dans une matrice culturelle composée de ces trois forces concurrentes. Peu à peu, les forêts et les marécages de la vallée du Pô, où les Lombards chassaient, furent défrichés et asséchés sous la tutelle des Bénédictins, et le surplus de nourriture que ces terres produisaient aida à nourrir la population commerçante de villes comme Venise, Florence et Milan, qui pourraient alors s’engager dans un commerce de plus en plus étendu et sophistiqué avec Byzance et le Levant d’une part et la Flandre et l’Angleterre d’autre part. Ce commerce de plus en plus lucratif, surtout après l’impulsion supplémentaire des croisades, a conduit, à son tour, à un développement économique accru, ce qui a conduit à la nécessité d’instruments financiers de plus en plus sophistiqués pour suivre et faciliter des formes de commerce encore plus complexes. Comme l’augmentation de l’activité économique a conduit à l’augmentation de la richesse et de la richesse à l’augmentation du pouvoir, des conflits ont surgi entre la culture féodale stable de la terre et la culture monétaire du commerce qui la remplaçait lentement avec les centres du commerce du nord de l’Italie, comme Florence, Lucques, Sienne et Milan qui se sont fait connaître aux côtés de Venise. «Au Moyen Âge, ce sont les entreprises commerciales internationales qui ont le plus favorisé la montée de l’esprit capitaliste.»
Le commerce a prospéré malgré le scepticisme ecclésial et la désapprobation. Saint Thomas d’Aquin estimait que le commerce détruisait la culture : «Car», écrivait le Docteur angélique : La ville qui pour sa subsistance a besoin de beaucoup de marchandises doit nécessairement se soumettre à la présence d’étrangers. Or, les relations avec les étrangers, comme le dit Aristote dans sa Politique, corrompent très souvent les coutumes nationales : les étrangers qui ont été élevés sous d’autres lois et coutumes, dans de nombreux cas, agissent autrement que ne l’est l’usage des citoyens, qui, guidés par leur exemple, les imitent et ainsi apportent des perturbations dans la vie sociale. De plus, si les citoyens eux-mêmes s’engagent dans le commerce, ils ouvrent la voie à de nombreux vices. Car puisque le but des marchands est entièrement guidé par le gain, la cupidité prend racine dans le cœur des citoyens, ce par quoi tout dans la ville, devient vénal, et avec la disparition de la bonne foi, la voie est ouverte à la fraude ; le bien commun est méprisé, et chacun cherchera son propre avantage particulier ; le goût de la vertu sera perdu lorsque l’honneur qui est normalement la récompense de la vertu sera accordé à tous. Par conséquent, dans une telle ville, la vie civile ne peut pas manquer de se corrompre. À la fin du XVe siècle, il semblait que la prédiction de saint thomas d’Aquin était devenue réalité pour les cités-États du nord de l’Italie, où «la concurrence était devenue intense, et au-delà de ce qui était permis par la loi» et «n’était plus atténuée par les aspirations à une société fondée sur l’unité fraternelle». C’est certainement le cas si nous prenons les sermons des prédicateurs mendiants comme une image exacte de ce qui se passait. Au lieu d’incarner l’idéal catholique, Florence, sous le règne des Médicis, devient un lieu où «personne n’a honte d’agir de manière capitaliste. Les hommes plus jeunes, emportés par le courant, entraînent les anciens avec eux. Les capitalistes cherchent à briser les barrières que la législation civile et ecclésiastique érigeait sur leur action.»
Formé par la compréhension de Weber du protestantisme, Todd ignore la contribution monastique catholique au développement de l’éthique du travail dans les terres germaniques du Saint-Empire romain germanique, de «Ora et Labora», la devise des bénédictins, à «Arbeit macht frei», la distorsion nazie de ce concept, et à la Wirtschaftswunder des années 1950. Il ignore également le rôle de l’esprit révolutionnaire juif dans la subversion de cette éthique du travail en promouvant à la fois l’usure — symbolisée par l’ascension de la famille Rothschild — et la révolution — symbolisée par des agents des Rothschild comme Heinrich Heine ou des agents de la famille Schiff comme Lev Trotsky. Le dénominateur commun de l’usure et la révolution est juif, tout comme le dénominateur commun qui unit tous ceux qui estiment que le travail est la source de toute valeur, y compris Karl Marx, est catholique. Le protestantisme a fourni le véhicule de transition de la seconde à la première à travers l’Europe du Nord, ce qui est la façon dont Todd définit l’«Occident». Défini plus étroitement, l’Occident est fondé sur trois révolutions qui créent un «club sélect qui ne comprend que l’Angleterre, les États-Unis et la France. La Glorieuse Révolution anglaise de 1688, la Déclaration d’indépendance américaine de 1776 et la Révolution française de 1789 sont les événements fondateurs de cet étroit Ouest libéral.» Pour reprendre la terminologie de Todd, «toute la sphère protestante» est basée sur la révolution.
À ce stade, l’adhésion de Todd à la thèse de Weber écarte sa propre argumentation, ce qui l’amène à se concentrer sur des questions étrangères comme l’alphabétisation et la prédestination tout en ignorant le point principal, qui est la révolution. La Réforme protestante a commencé comme une opération de pillage qui a spolié les monastères de 900 ans de travail accumulé, mais elle est rapidement devenue la Révolution protestante, qui a cherché à consolider ces acquis et a obtenu des gains grâce à des contorsions théologiques du genre de celles que Tawney a décrites avec précision quand il a écrit que «l’aristocratie naissante du futur avait les dents dans la carcasse, et, ayant goûté au sang, ils ne devaient pas se sentir dérangés par un sermon». En ce sens, Tawney, Weber et Todd ont mal compris la trajectoire du protestantisme, qui était essentiellement une justification après le fait théologique du pillage.
La décennie révolutionnaire des années 1640 en Angleterre, qui a précédé de 40 ans la Glorieuse Révolution, est remarquable par son absence de la liste des révolutions fondamentales de Todd. Todd, pour une raison quelconque, a omis le premier exemple de l’esprit révolutionnaire en Angleterre et en Nouvelle-Angleterre, à savoir, les puritains, qui sont doublement significatifs en raison de leur lien manifeste et évident avec l’esprit révolutionnaire juif, mais aussi parce que l’un des puritains les plus célèbres était John Milton, l’homme qui a écrit l’épopée protestante Le Paradis perdu, et qui dépeint Satan comme le saint patron du protestantisme. William Blake et Percy Bysshe Shelley croyaient tous deux que Satan était le héros de Paradise Lost.
Ils ont tous deux critiqué le Satan de Milton en trouvant plusieurs imperfections dans Paradise Lost. Tous deux ont essayé de surpasser Milton en créant leur propre version parfaite du Satan de Milton. Shelley va un peu plus loin que Blake lorsqu’il conçoit son Satan en produisant un nouveau héros tragique qui n’a pas de hamartia [la faute du héros de tragédie qui provoque sa chute].
Le protestantisme est peut-être la grammaire cachée de l’Empire américain, mais le satanisme est la grammaire cachée du protestantisme. Herman Melville l’avait compris. Dans Moby Dick, le premier lieutenant Starbuck avait reproché au capitaine Achab la «folie» qui consiste à se venger d’une brute stupide, qui vous a simplement frappé avec l’instinct le plus aveugle» en le qualifiant de «blasphème». Achab, qui semble prédestiné à la destruction par ses propres mains, se replie sur lui-même, comme un bon Emersonien, et dit : «Ne me parle pas de blasphème, mec, je frapperais le soleil s’il m’insultait.»
Alors qu’ils se préparent à naviguer sur le Pequod, Ishmael et Queequeg sont confrontés à un personnage étrange qui «pointe son index massif vers le navire en question» et leur demande : «Camarades de bord, avez-vous embarqué sur ce navire?» Le nom du «vieux marin en haillons» est Elijah. Quand Ismaël admet que lui et Queequeg ont signé un contrat les engageant à participer à une expédition de chasse à la baleine avec le capitaine Achab, Elijah fait suite à l’aveu d’Ismaël en demandant «Et qu’en est-il de vos âmes ?»
C’est une question que les Américains se posent depuis longtemps au sujet du navire de leur État. La question est devenue particulièrement pertinente lorsque le submersible bien nommé de Stockton Rush, le «Titan«, a implosé avec toutes les personnes à bord près de l’épave du Titanic, que chaque passager avait payé 250 000 $ pour voir de près. Rush a été décrit comme «un cow-boy qui prend trop de raccourcis», mais c’est vraiment un avatar du capitaine Achab. Docile au récit conventionnel, Ismaël pense que Achab est «un bon chasseur de baleines et un bon capitaine pour son équipage», mais l’étranger sait qu’il est plus que cela. Ismaël et Queequeg ont fait un pacte avec le diable, mais comme la plupart des Américains, ils ne comprennent pas comment. Après la signature du contrat, tout est «tout fixé et arrangé» d’une manière qui reflète la théologie de l’alliance et la prédestination calviniste. Comme son homonyme, Elijah est un prophète sans honneur dans son pays natal. Le Pequod est le navire de l’État ; Achab est le psychopathe qui est assis à la barre alors qu’il navigue vers sa perte. Stockton Rush est le capitaine Achab. Tous les PDG sont des psychopathes et des narcissiques, et avant de soulever des objections, c’est toujours l’exception qui prouve la règle. Un psychopathe est maintenant capitaine du navire de l’État, qui est l’Amérique, qui est la quatrième grande religion du monde, comme l’a souligné le professeur David Gelernter de Yale. David Gelernter a omis de souligner que le satanisme est la grammaire cachée de la religion connue sous le nom d’Amérique. L’Amérique était une colonie protestante, et il n’est donc pas surprenant que le satanisme soit devenu la grammaire cachée de l’Angleterre, la mère patrie de l’Amérique, au moment de la Réforme. Shakespeare le soulignait dans le discours d’Ulysse dans Troilus et Cressida, lorsqu’il décrit les conséquences de la Réforme ainsi que sa trajectoire inexorable :
Otez la subordination, désaccordez cette corde, et écoutez quelle dissonance va suivre. Toutes choses se rencontrent pour se combattre : les eaux renfermées dans leur lit vont soulever leur sein plus haut que les rivages et liquider tout ce globe solide ;la force devient être le seigneur de l’imbécillité, et le fils grossier se doit de frapper son père à mort. La force devrait être le droit, ou plutôt le bien et le mal, entre les deux, une jarre sans fond, la justice. Tous devraient perdre leur nom, et la justice aussi. Ensuite, tout s’inclut dans la puissance, la puissance dans la volonté, la volonté dans l’appétit, et l’appétit, ce loup universel, doublement secondé par la volonté et le pouvoir, doit obligatoirement faire de tout une proie universelle, et enfin se dévorer lui-même.
La pièce de Shakespeare se déroule dans la Grèce antique, ce qui signifie qu’il parle vraiment de la situation en Angleterre élisabéthaine après l’opération de pillage connue sous le nom de Réforme, lorsque la couronne avait perdu toute légitimité mais avait conservé son emprise sur le pouvoir en transformant l’Angleterre catholique en premier état policier du monde. Le génie de Shakespeare réside dans sa capacité à décrire avec précision et poétiquement la nouvelle forme de gouvernement que la Réforme a inauguré en Angleterre.
Todd appelle cela nihilisme, ce qui est étroitement lié au satanisme. Parce que la nature a horreur du vide, le vide créé par la disparition du protestantisme a été comblé par le «nihilisme», que Todd définit comme «un amoralisme découlant d’une absence de valeurs». Le nihilisme, nous dit-il à un autre moment, «nie la réalité et la vérité ; c’est un culte du mensonge». Le nihilisme mène au narcissisme, qui sont tous deux basés sur un déni de la réalité qui est devenue une pandémie dans les sociétés qui prétendent que «un homme peut devenir une femme, et une femme peut devenir un homme», une affirmation que Todd décrit comme fausse et «proche du cœur théorique du nihilisme occidental». Parce que «le bien et le mal […] ont perdu leur nom», un homme peut devenir une femme si le décret puissant le permet. Cela a des ramifications politiques parce que cela signifie également qu’un traité nucléaire avec l’Iran sous Obama peut se transformer, du jour au lendemain, en un régime de sanctions aggravées sous Trump.
Todd indique que le satanisme est la grammaire cachée de l’État Zéro, de façon oblique, quand il prétend qu’un «rituel satanique» («une sorte de rituel économico-philosophico-satanique») a servi de point de démarcation entre l’ère de l’élite WASP et le moment où la synagogue de Satan lui a succédé en tant que classe dirigeante de l’Amérique. Aveuglé par les catégories superficielles de Max Weber qu’il s’est appropriées, Todd ne voit pas non seulement que la grammaire cachée du protestantisme est satanique, mais aussi et surtout que l’Amérique est devenue le Grand Satan lorsque les juifs ont repris en mains sa culture. Todd insiste sur le fait que la disparition du protestantisme est «la clé explicative décisive» pour comprendre «la turbulence mondiale actuelle», sans nous dire qui a succédé aux WSAP en tant que nouvelle classe dirigeante américaine. Todd affirme que «l’extinction religieuse» a conduit à «la disparition de la morale sociale et du sentiment collectif ; à un processus d’expansion géographique centrifuge combiné à une désintégration du cœur originel du système», comme si c’était un acte impersonnel de la nature sans acteurs humains à la barre.
Le satanisme a été la trajectoire de l’empire anglo-américain depuis que Satan a prononcé son célèbre discours au début du poème épique protestant Paradise Lost. Les poètes romantiques d’Angleterre, comme nous l’avons déjà indiqué, savaient que Satan était le héros de Paradise Lost. Lorsque Percy Bysshe Shelley a voulu allumer le feu de la rébellion en Irlande, il n’a pu trouver meilleure expression que celle que Satan utilisait pour réveiller les démons en enfer quand il dit à la fin de ce discours : «Réveillez-vous, levez-vous ou tombez à jamais.» Le satanisme héroïque de Milton devient apparent au début du même discours lorsque Satan, qui a été expulsé du ciel, se réveille dans la mer de flammes qui est maintenant non seulement sa maison éternelle, mais aussi son royaume. Dans ce discours, Satan commence par dire adieu au ciel, mais arrive bientôt au point central :
Adieu les champs heureux où la joie demeure à jamais : Salut aux horreurs, salut au monde infernal. Monde infernal, et toi, l’Enfer le plus profond, reçois ton nouveau possesseur : Celui qui apporte un esprit qui ne peut être changé par le lieu ou le temps. L’esprit est son propre lieu, et en lui-même il peut faire un Paradis de l’Enfer, un Enfer du Paradis. Peu importe où, si je suis toujours le même, et ce que je devrais être, serait-ce moins que celui que le tonnerre a rendu plus grand ? Ici au moins nous serons libres ; le Tout-Puissant n’a pas construit ici par envie, Il ne nous chassera pas d’ici : ici nous pourrons régner en toute sécurité, et dans mon choix, régner vaut la peine d’être ambitionné, même en enfer. Mieux vaut régner en enfer que servir au ciel.
«Ici enfin, ont dit les puritains à leur arrivée en Amérique, nous pouvons régner en sécurité.» Après la mort du dictateur puritain Oliver Cromwell en 1660, une vague de dégoût face aux excès du puritanisme a balayé l’Angleterre, ce qui a été parfaitement symbolisé par la foule qui a exhumé le corps de Cromwell et l’a pendu. La tête de Cromwell a sauté au cours de cet acte de profanation, et ses allées et venues restent inconnues à ce jour, mais son esprit révolutionnaire avait quitté l’Angleterre alors que sa tête était encore sur ses épaules et avait migré par de-là l’Atlantique au Massachusetts, où il est devenu le mouvement spirituel derrière la Révolution américaine un siècle plus tard.
L’homme qui comprit le mieux ces choses était le divin méthodiste William Fletcher. Dans une lettre dénonçant le «sophisme séditieux» que le révérend Richard Price, le partisan non-conformiste des révolutions américaine et française, adoptait dans ses sermons, Fletcher comparait Price à Satan en faisant spécifiquement référence à l’épopée de Milton. Le méchant discours patriotique de Price aurait pu être adressé par Satan au Fils de Dieu, lorsque, selon la fantaisie de Milton, ils se rencontrent dans les plaines célestes.
Je te rencontre sur le terrain pour défendre ma liberté et affirmer la liberté de ces légions célestes. Avant de te transpercer le flanc avec ma lance, laisse-moi transpercer ta conscience avec mes arguments. «Dans une ardoise libre au ciel, où la liberté est parfaite, chacun est son propre législateur. Être libre, c’est être guidé par sa propre volonté ; et être guidé par la volonté d’un autre, c’est le caractère de la servitude. «Ils appellent le Messie le Prince ; mais pour autant que tu dises : Je ne fais rien de moi-même, et que tu n’aies pas honte d’ajouter : Père, que ce ne soit pas ma volonté, mais la tienne qui se fasse, et que tu enseignes aux mauvais Esprits qui te suivent à prier : Que ta volonté soit faite au ciel et sur la terre, il est évident que tu as le pouvoir de te gouverner toi-même, et que tu introduis l’esclavage».
La liberté satanique est un autre mot pour désigner l’esclavage. Fletcher fait directement écho au discours de Satan lorsqu’il attribue à Price et à d’autres partisans de la révolution américaine l’idée que «l’autonomie et la suprématie en enfer sont préférables à l’obéissance servile et à la grandeur subordonnée au ciel». Fletcher conclut son argumentation en affirmant que le «discours du Séraphin patriotique», autrement dit Satan, «est formé sur les [mêmes] principes énoncés dans le pamphlet du Dr Price». C’est cet esprit satanique «qui submerge l’Amérique et menace de submerger la Grande-Bretagne elle-même».
Un siècle après que Milton eut écrit son épopée, le discours de Satan est devenu la base de la Déclaration d’indépendance de l’Amérique. Même si tous les signataires de cette déclaration étaient en pleine rébellion contre le calvinisme qui inspirait Milton, les signataires de la Déclaration d’indépendance ont exprimé l’essentiel du discours de Satan lorsqu’ils écrivaient :
Lorsqu’une longue suite d’abus et d’usurpations, poursuivant invariablement le même but, indique un dessein de réduire des peuples à un despotisme absolu, il est de leur droit, il est de leur devoir, de se débarrasser de ce gouvernement et de se doter de nouvelles gardes pour leur sécurité future.
L’Amérique était destinée à devenir ce que l’ayatollah Khomeini a appelé «le Grand Satan», dès l’instant où les coreligionnaires de Milton ont posé le pied sur les rives de la baie du Massachusetts. Les fils de ces puritains ont été les meilleurs interprètes de cet esprit qui s’est transformé en unitarisme puis en apostasie au cours du XIXe siècle. Ralph Waldo Emerson a très certainement lu Le Paradis perdu. Nous le savons parce que son essai le plus célèbre, «La confiance en soi», résonne du même esprit et la même cadence sataniques. Ayant appris de Milton que «l’esprit est son propre lieu, et en lui-même peut faire un Paradis de l’Enfer, un Enfer du Paradis», Emerson concluait que «rien n’est finalement sacré sauf l’intégrité de votre propre esprit». Lorsqu’une génération élevée dans la référence constante à la Bible a hésité en disant «Mais certaines impulsions peuvent venir d’en bas et non d’en haut», Emerson a répliqué en invoquant Satan : «Elles ne semblent pas être telles, mais si je suis enfant du Diable, je vivrai alors du Diable.» Emerson tirait l’idée qu’il était «enfant du Diable» du principe calviniste de la dépravation totale, qu’il rejetait tout en conservant l’esprit satanique de l’esprit révolutionnaire protestant.
Le voisin de Emerson, Nathaniel Hawthorne, héritait du même fonds calviniste, et comme Emerson, il l’e rejetait, mais il n’a jamais pu accepter l’optimisme naïf d’Emerson, restant prisonnier de la forêt sombre qu’il décrivait dans «Le jeune maître Brown» après que Brown quitte sa femme Faith pour rencontrer le Diable. Face à l’impatience du diable, tout ce que le jeune maître Brown pouvait dire, c’est : «la foi m’a retenu un moment», avant d’être accueilli dans «ce en quoi communie votre race», à savoir que «le mal est la nature de l’humanité».
La foi a retenu la République américaine pendant un certain temps, mais l’émergence de l’Empire américain après la Seconde Guerre mondiale a été un long plongeon dans le satanisme. Comme Satan, le sombre personnage qui accueille Young Goodman Brown dans la forêt, le pasteur puritain explique que «le mal doit être votre seul bonheur». L’Amérique, si l’on entend par là la quatrième grande religion du monde, n’est depuis lors qu’un long pacte avec le diable.
Benjamin Franklin était connu comme le Prométhée américain parce qu’il avait volé le feu des cieux le jour où il avait fait voler un cerf-volant avec une clé suspendue à celui-ci pendant un orage, pour socker l’électricité qui coulait en elle dans un bocal de Leyde, comme une étape préliminaire pour apprivoiser cette force de la nature et ouvrir la voie à son utilisation dans le fonctionnement des moteurs de l’Empire américain émergent. Grâce à des satanistes comme Ben Franklin, qui était membre du club Hellfire à Londres, l’esprit du Grand Satan a réinvesti sa demeure en France catholique à peine 13 ans après son émergence dans la Déclaration d’indépendance, culminant dans la Révolution française de 1789. La Russie a puni la France pour sa rébellion contre Dieu en 1814, mais malgré les châtiments répétés de Dieu, l’esprit de rébellion n’a jamais quitté la France, comme en témoignent les émeutes qui sévissent maintenant dans ce pays alors qu’il se dirige vers l’anarchie. Malade du soutien de Macron à la guerre de l’OTAN en Ukraine, [une partie des] Français prie maintenant pour une invasion russe parce que la Russie a été le premier fléau envoyé par Dieu qui a puni les Français pour le péché de rébellion contre le dirigeant oint de Dieu de leur pays pendant la Révolution française.
La France, cependant, a refusé d’apprendre la leçon que Dieu leur avait envoyé avec les Russes contre Napoléon. Les Prussiens sont devenus le fléau de Dieu en 1870, mais encore une fois la France a refusé d’apprendre la leçon que Dieu leur enseignait. En 1890, Civilta Cattolica a expliqué la leçon que Dieu essayait d’enseigner à la France lorsqu’il a annoncé, à l’occasion du 100e anniversaire de la Révolution française, que tout pays qui se détournerait des lois créées par Dieu finirait par être gouverné par des juifs, qui incarnent encore l’esprit révolutionnaire que la France refuse d’abjurer. La fixation de Todd sur le Geist protestant de Weber l’aveugle sur le fait que le même esprit juif a pris le contrôle de la France.
Le nihilisme est le mot de Todd pour l’esprit satanique qui remonte à l’époque où Jésus-Christ a confondu les juifs qui prétendaient être la «semence d’Abraham» en leur disant que «Ton père est Satan» (Jean 8, 44). En tuant le Christ, les juifs qui ont rejeté le Logos incarné sont devenus la «synagogue de Satan» dont le rejet du Logos s’est exprimé dans une trajectoire d’activité révolutionnaire qui s’étend de Barabbas et Simon bar Kochba, à Trotsky et aux bolcheviks, à Irving Kristol et aux autres revenants trotskistes issus de la Section B du City College de New York dans les années 1930, qui se sont fait connaître sous le nom de néoconservateurs, ceux-là mêmes qui ont détruit ce qui restait de la Russie après la chute du communisme grâce à l’activité de pilleurs juifs comme Jeffrey Sachs et les oligarques juifs qui ont profité de son activité. Sous Vladimir Poutine, la Russie s’est rétablie «après le cauchemar des années 1990», mais l’Amérique ne s’est pas remise de la victoire après la guerre froide qui a créé ce cauchemar parce que «les dirigeants occidentaux sont restés aveugles à la réalité». Affichant un angle mort qui lui est propre, Todd identifie le groupe d’aveugles responsables de l’éclipse de l’élite WASP comme «les néoconservateurs», ou simplement «les néocons». L’incapacité de Todd à identifier l’ennemi devient évidente dans l’édition française originale, où le terme «néocons» semble étonnamment déplacé au milieu de sa prose française autrement précise :
L’implosion, par étapes, de la culture WASP –blanche, anglo-saxonne et protestante –depuis les années 1960 a créé un empire privé de centre et de projet, un organisme essentiellement militaire dirigé par un groupe sans culture (au sens anthropologique) qui n’a plus comme valeurs fondamentales que la puissance et la violence. Ce groupe est généralement désigné par l’expression «néocons». Il est assez étroit mais se meut dans une classe supérieure atomisée, anomique, et il a une grande capacité de nuisance géopolitique et historique.
Au lieu de nommer les juifs comme le groupe qui a créé l’État zéro satanique en Amérique, Todd crée une catégorie de l’esprit appelée «The Blob», qu’il décrit comme : le groupe d’individus qui, concrètement, mènent la politique étrangère de la puissance malade que l’Amérique est devenue. Qui est cette tribu aux mœurs singulières qui, par ses goûts et ses décisions, a conduit l’Occident aux portes de la Russie ? Nous étudions le plus souvent une communauté primitive dans son environnement naturel : ce sera la ville de Washington. Nous nous intéresserons particulièrement à l’establishment géopolitique américain, que l’on appelle communément le «Blob», du nom d’un micro-organisme inquiétant.
Todd semble ignorer que le nom vient d’un film d’horreur des années 1950, l’attribuant plutôt à Stephen Walt, qui a obtenu le surnom de Ben Rhodes, un ancien conseiller d’Obama, pour désigner le microcosme responsable de la politique étrangère. «Le Blob washingtonien tel que présenté par Walt correspond entièrement à ma vision d’un groupe dirigeant dépourvu de liens intellectuels ou idéologiques extérieurs à lui-même.» Après avoir énuméré la famille Kagan — y compris Victoria «Fuck l’UE» Nuland, qui est mariée à Robert Kagan — comme «un exemple particulièrement central de «la petite bande de semi-intellectuels qui habitent le Blob, un sous-village de Washington», il s’avère que le Blob se déclare, mirabile dictu, juif : J’ai été surpris de constater la fréquence des ancêtres juifs provenant de l’empire des tsars et de ses marges. Nous avons noté que les deux personnalités les plus influentes qui «gèrent» l’Ukraine, Antony Blinken, secrétaire d’État, et Victoria Nuland, secrétaire d’État adjointe, sont d’origine juive. Plus précisément, nous découvrons que Blinken est du côté de sa mère d’origine juive hongroise et que son grand-père paternel est né à Kiev. Le père de Victoria Nuland est une combinaison de juifs moldaves et ukrainiens. Passons à l’arrière-plan idéologique, les beaux-parents de Victoria, les Kagas. Le père de Robert et Frederick, Donald, était né en Lituanie. Le fait que tant de personnes dans le haut secteur social à responsabilité géopolitique aient un lien familial avec la partie occidentale de l’ancien empire tsariste est troublant.
Une fois que Todd établit l’identité juive du Blob, toutes sortes de connexions intéressantes émergent. Parce que les juifs «se souviennent de l’Ukraine comme du berceau officiel de l’antisémitisme «russe», à commencer par les pogroms de 1881-1882», la guerre de l’OTAN contre la Russie émerge comme un désir juif, en particulier de la part de Nuland, de punir l’Ukraine pour les pogroms de Chmielnicki. Ou, comme le dit Todd, «Pourquoi les Américains d’origine juive ukrainienne qui, avec le gouvernement de Kiev, copilotent cette boucherie, ne considèreraient-ils pas cela comme une juste punition infligée au pays qui a tant fait souffrir leurs ancêtres ?»
Contrairement aux «néoconservateurs», que Todd décrit comme les héritiers du maccarthysme, George Kennan, le WASP qui a été l’architecte de la politique américaine d’endiguement pendant la guerre froide, était «tout sauf un anticommuniste aveugle». Parce que Kennan parlait russe, parce qu’il connaissait et aimait la culture russe, il avait conçu une stratégie d’endiguement qui visait à empêcher une confrontation armée. L’ère Kennan a pris fin, selon Todd, lorsque les néocons ont repris en main la politique étrangère américaine. Todd identifie l’homme responsable de cette prise de contrôle comme étant Walt Rostow, le conseiller à la sécurité nationale de Lyndon Johnson pendant la guerre du Vietnam. À ce stade, la thèse de Todd devient problématique parce que Rostow n’était en aucun sens un «néocon» (un mot qui n’existait pas dans les années 1960), mais contrairement à ses prédécesseurs au département d’État, qui étaient engagés dans la politique d’endiguement de Kennan, Rostow était juif.
Todd nous dit : «Aujourd’hui, le village de Washington n’est rien de plus qu’un ensemble d’individus complètement dépourvus de morale commune. Je ne dis pas «village» par hasard», mais il ne peut pas se résoudre à nous dire que le «village» est gouverné par des juifs, malgré toutes les preuves qu’il amasse au contraire :
La même surreprésentation peut être observée au sein du conseil d’administration du plus prestigieux groupe de réflexion sur la politique étrangère, le Council on Foreign Relations : près d’un tiers de ses trente-quatre membres sont juifs. En 2010, le classement Forbes a montré que, parmi les cent plus grandes fortunes aux États-Unis, il y avait 30% de juifs. Nous avons l’impression d’être à Budapest au début des années 1930. L’interprétation de ce fait est également la même : pour expliquer une forte surreprésentation des juifs dans les catégories supérieures d’une société donnée, il faut d’abord rechercher, et le plus souvent trouver, une faiblesse éducative dans la population générale, qui a permis à l’intensité éducative de la religion juive de se manifester pleinement.
Et c’est là que nous arrivons au problème fondamental de La Défaite de l’Occident. Todd est lui-même un juif pour qui le terme juif est une catégorie vide de l’esprit qui n’a aucun rapport avec les réalités que j’ai décrites en détail. Comme le colonel Macgregor et Tucker Carlson, il préfère l’euphémisme «néoconservateur». Todd admet que «le Blob» est sous contrôle juif, mais le juif n’est pas une catégorie significative pour les juifs, comme Noam Chomsky et Norman Finkelstein l’ont montré. L’utilisation par Todd du terme «Neocon» l’empêche d’identifier qui a pris le contrôle de l’Amérique après que l’esprit protestant s’est évaporé en 1978, l’année où John D. Rockefeller, 3e du nom, et son frère Nelson sont morts. Au lieu de nous dire qui est responsable de l’éclipse du protestantisme qui a mené à l’effondrement de l’Empire américain, Todd parle d’une «implosion impersonnelle, par étapes, de la culture WASP — blanche, anglo-saxonne et protestante», qui a commencé dans les années 1960 lorsque les néoconservateurs ont privé l’Empire américain d’«un centre et d’un projet», que Todd décrit comme «une culture nationale partagée par les masses et les classes dirigeantes».
Briser la forme culturelle de l’empire américain connu sous le nom de protestantisme était similaire à la division de l’atome en raison de la violence et de la destruction que cela a déclenché sur l’Amérique et le reste du monde, mais ce n’était pas une éruption impersonnelle, un cas de force majeure. C’était une révolution. C’était un coup d’État qui a supplanté l’éthique protestante du travail par l’idole juive du nihilisme. Todd est tout simplement brillant lorsqu’il s’agit d’expliquer comment le nihilisme mène à la violence. À ce stade de la désintégration de l’Empire américain, la guerre est devenue «la dynamique» de l’État Zéro, pour lequel «parce que la guerre est, toujours et partout, une des virtualités du nihilisme». L’insistance de l’Amérique sur la guerre comme solution à tous les problèmes, en particulier au Moyen-Orient, a conduit à un isolement total. Le vote américain contre un cessez-le-feu parrainé par l’ONU à Gaza est «nihiliste», car «il rejette la morale commune de l’humanité». Lors du vote le plus récent, les États-Unis ont été soutenus par trois autres pays, Israël, la Micronésie et Nauru, un pays, qui, à cause du guano [la fiente d’oiseaux, exploitée comme engrais], sa principale ressource naturelle, a été éliminé de l’existence, ce qui en fait le «pays de merde» paradigmatique. Le nihilisme conduit à l’autodestruction, ce qui nous permet de voir que l’engagement irréfléchi et sans réserve de l’Amérique envers Israël est un symptôme suicidaire, qui a transformé les États-Unis en terre de tueries de masse, de zombies au fentanyl, de religion zéro et de déni de réalité, où «l’impulsion première est le besoin de violence.» Todd ajoute la crise des opioïdes à la liste sans nous dire, bien sûr, que c’était un autre projet juif dirigé par la famille Sackler.
À la fin de son livre, Todd devient l’exemple classique d’une intelligence critique aiguë qui se sabote par son incapacité à identifier l’ennemi. Comme l’a dit Sun Tzu, si vous ne savez pas qui vous êtes et que vous ne pouvez pas identifier l’ennemi, vous perdrez chaque bataille. Plus important encore, Todd ne sait pas que sa propre identité et celle de son ennemi sont identiques. Les Français disent Cherchez la femme parce qu’ils sentent que tout mystère peut être résolu en trouvant la femme qui se tient derrière une situation donnée. On pourrait modifier cette fameuse phrase et dire, à la lumière des révélations de Todd, cherchez le juif. Mais l’Amérique a acquis sa propre compréhension de la grammaire cachée derrière la description par Todd de l’État Zéro lorsque le musicien Pogo a proclamé : «Nous avons rencontré l’ennemi, et c’est nous».
Où cela nous mène-t-il ? Un lecteur allemand nous donne une indication lorsqu’il écrit :
Eine Frage zum besseren Verständnis ist mir gekommen : Du sprichst ja vom Verdunsten des Protestantismus. Gleichzeitig ist die «versteckte Grammatik» des Puritanismus der Satanismus – von Anfang an. Wie muss man dann die anfängliche Kraft und Produktivität Amerikas deuten? Ist das Deiner Meinung nach «der Überhang» des Katholischen, die Früchte dessen, was eigentlich aus dem katholischen Geist stammt, und nun einfach geraubt und abgeerntet wird, bis nichts mehr übrig ist? Meinst Du aussi, dass in der WASP Elite eigentlich nie eine richtige «Produktivität» da war, sondern immer nur eine geraubte ? So dass die Idee einer Rückkeh zur WASP Elite vollkommen undenkbar ist? Weil sie von Anfang an auf Satanismus gebaut ist? Vielleicht in unserem nächsten Gespräch, wenn Du wieder zurück bist.
Une question pour une meilleure compréhension m’est venue : vous parlez de l’évaporation du protestantisme. En même temps, la «grammaire cachée» du puritanisme est le satanisme – depuis le début. Alors, comment interpréter la force et la productivité initiales de l’Amérique ? Est-ce, à votre avis, le surplus du catholicisme, le fruit de ce qui vient réellement de l’esprit catholique et qui est simplement volé et récolté jusqu’à ce qu’il ne reste plus rien ? Pensez-vous que dans l’élite WASP, il n’y a jamais eu de véritable «productivité», mais seulement du vol ? De sorte que l’idée d’un retour à l’élite WASP est absolument impensable, parce qu’elle est construite sur le satanisme depuis le début ? Peut-être répondrez-vous lors de notre prochaine conversation en retour.
La meilleure façon de comprendre le terme «évaporation» (Verdunsten) serait d’intensifier sa signification en le remplaçant par le terme connexe «distillation». La distillation est une forme accélérée d’évaporation du genre de celle que nous avons vue à l’œuvre lorsque l’Empire a plongé vers sa fin vers le milieu du XXIe siècle. Le protestantisme n’est rien de plus que le catholicisme étiolé qui a résulté du vol de la Bible qui a eu lieu sous la rubrique «sola scriptura» à l’époque de la Réforme combinée avec l’esprit de rébellion satanique qui a transformé le protestantisme en un système économique connu sous le nom de capitalisme. Au cours des cinq siècles, alors que cette évaporation s’intensifiait en distillation, l’héritage catholique s’est consumé, ne laissant que le sens satanique de la rébellion derrière lui. Perry Miller souligne à juste titre que Ralph Waldo Emerson incarnait les deux aspects de manière égale. Il a vécu la vie bourgeoise d’un homme marié, tapotant la petite Rose Hawthorne sur la tête et lui donnant des bonbons lors de visites à son père Nathaniel, tout en épousant en même temps une philosophie essentiellement satanique dans ses écrits et surtout dans la «confiance en soi».
Pourquoi alors l’Amérique a-t-elle si spectaculairement réussi économiquement si le protestantisme était sa grammaire cachée ? La réponse est assez simple. L’Amérique est devenue riche en raison des ressources naturelles abondantes (reiche Bodenschaetze) et d’une capacité sans précédent à mobiliser la main-d’œuvre, symbolisée à merveille par la chaîne de montage de Henry Ford. Le calvinisme, en tant que première manifestation du Geist protestant en Amérique, a encadré la croissance de la richesse parce que Calvin, contrairement à Luther, permettait l’usure et à cause de cela la juification subséquente de l’Amérique qui a eu lieu après la Seconde Guerre mondiale. Le capitalisme, comme Heinrich Pesch nous l’a rappelé, c’est l’usure parrainée par l’État combinée avec l’appropriation systématique de toute plus-value. La tolérance de l’usure a créé une charge d’endettement qui a forcé l’industrie manufacturière, surtout après la création du système de la Réserve fédérale, à faire baisser les salaires dans une tentative futile de suivre les prédations des intérêts composés.
Une fois qu’on a une idée claire du problème, la façon de s’en sortir devient claire. Il faut éliminer l’usure de l’économie. Nous devons nous réapproprier les biens, et redistribuer les richesses accumulées par l’usure. Nous devons éliminer le financement de toutes les campagnes politiques ainsi que la publicité politique et, surtout, nous devons refuser à certains les droits à la citoyenneté, ce qu’aucun pays en Europe n’avait accordé aux juifs avant que Napoléon ne les émancipe au début du XIXe siècle. L’administration Biden a clairement montré ce qui se passe lorsque les juifs prennent le pouvoir. Tant que cela se produira, nous aurons des guerres étrangères, en grande partie pour soutenir Israël, et une dette écrasante. Un premier pas dans cette direction consisterait à interdire toute personne détenant la double citoyenneté de tout poste politique. Jonathan Pollard a déclaré clairement, après que Donald Trump lui a pardonné [ses trente ans d’espionnage au profit d’Israël] que le Juif a le devoir de trahir tout pays qui lui accorde la citoyenneté. Sun Tzu disait que si vous ne savez pas qui vous êtes et que vous ne pouvez pas identifier l’ennemi, vous perdrez chaque bataille. Contrairement à Pogo, nous pouvons dire que nous avons rencontré l’ennemi et il n’est pas nous, parce que nous sommes Américains et qu’ils sont des partisans sans racine de l’esprit révolutionnaire juif.
Dans les sociétés traditionnelles, organisées en castes reconnaissables pour tout le monde, il était naturel de mentionner «les juifs» sans plus de précision, comme le faisaient les auteurs mentionnés ci-dessus. Dans le monde moderne, où les frontières ethniques, spirituelles, chronologiques et sociales se sont diluées, il est utile de préciser, comme de nombreux auteurs de référence : «Quand je dis «juifs» ou «les juifs», je ne veux pas dire littéralement tous les juifs. En utilisant de tels termes, je fais référence à la plupart des juifs, ou aux juifs les plus puissants, ou à l’élite juive, selon le contexte. (ndt, Maria Poumier)
Schmerzfrei: Ursula von der Leyen (Bild: shutterstock.com/Frederic Legrand — COMEO)
Die Europäische Volkspartei (EVP), der Zusammenschluss der europäischen Christdemokraten und Konservativen, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Donnerstag mit 82 Prozent der Stimmen zur Spitzenkandidatin für die Europawahl am 9. Juni gekürt und damit für eine zweite Amtszeit vorgeschlagen – obwohl die Präsidentschaft der EU-Kommission gar kein Wahlamt ist. Bei ihrer Bewerbungsrede spulte sie die übliche hohle Phraseologie ab. „Wohlstand, Sicherheit und Demokratie – das zählt in diesen Zeiten für die Menschen. Wenn Europa zusammensteht, können wir Berge versetzen“, schwafelte sie auf dem EVP-Kongress in Bukarest und versprach „pragmatische Lösungen, keine ideologischen“. Damit spielte sie auf den katastrophalen „Green Deal“ an, mit dem sie der EU im Namen der Klimahysterie eine Flut von absurden Schikanen bescherte. Einerseits bekannte die EVP sich in ihrem Wahlmanifest zwar zum Green Deal, hielt aber auch fest, dass alle Umweltgesetze auf den Prüfstand sollten. Von der Leyen versprach nun plötzlich, sich für mehr Wettbewerbsfähigkeit und weniger Bürokratie einzusetzen.
Die Bilanz ihrer ersten Amtszeit ist desaströs: Sie hat es geschafft, die Landwirte in ganz Europa gegen sich aufzubringen, unter anderem, weil der Green Deal sie zwingt, riesige Anbauflächen brachliegen zu lassen. Ihre blindwütige Nibelungentreue zur Ukraine hat zu mehreren Sanktionspaketen gegen Russland geführt, die Europa aber am meisten schaden. Außerdem setzt sie sich für den EU-Beitritt der Ukraine und der Republik Moldau ein, womit sich die Außengrenzen der ohnehin bereits völlig überdehnten EU in eine der instabilsten Regionen der Welt verlagern würden. Sie beteiligte sich an dem jahrelangen Diffamierungsfeldzug gegen die EU-Mitglieder Polen und Ungarn, weil diese sich der woken Ideologie und der Aufnahme illegaler Migranten gestellt hatten. Von der Leyen hat auch nicht das Geringste gegen den millionenfachen Migrantenansturm an den europäischen Außengrenzen getan. Das Ansehen der EU ist derzeit in vielen Ländern auf einem neuen Tiefpunkt, vielerorts wird sie endgültig nur als Wurmfortsatz der USA gesehen. Global fehlt ihr de facto jeder Einfluss, sie ist nur noch als Geldgeber für sinnlose Projekte willkommen, ernstgenommen wird sie jedoch nirgends.
Prinzipienlose Opportunistin
Dass von der Leyen überhaupt den Nerv hat, sich für eine zweite Amtszeit zu bewerben, spricht wieder einmal Bände über ihren Charakter. Denn neben ihren vielen politischen Fehlern weigert sie sich nach wie vor, die Textnachrichten herauszugeben, in denen sie – unter eklatanter Überschreitung ihrer Kompetenzen – einen Milliardendeal mit Pfizer-Chef Albert Bourla über die Lieferung von Corona-Impfdosen abschloss. Und auch die vielen Skandale aus ihrer politischen Karriere in Deutschland sind nach wie vor nicht aufgeklärt. Die Methode, belastende Dokumente einfach verschwinden zu lassen, wendete von der Leyen bereits in der sogenannten „Berateraffäre“ während ihrer Zeit als deutsche Verteidigungsministerin von 2013 bis 2019 an. Dabei verteilte sie dreistellige Millionenbeträge an externe Consultingfirmen, vor allem an die Unternehmensberatung McKinsey, bei der zwischenzeitlich zwei ihrer Kinder beschäftigt waren. Von der Leyen setzte dieses Heer an Beratern den eigenen Beamten vor die Nase und ließ sie schalten und walten, wie es ihnen beliebte. Als der Skandal immer größere Ausmaße annahm und die Fortsetzung ihrer Karriere in ernste Gefahr geriet, kam ihr 2019 der französische Präsident Emmanuel Macron zu Hilfe, indem er sie urplötzlich für den EU-Spitzenjob vorschlug und sich damit eine dankbare Verbündete sicherte. Wegen dieser Nähe zu Macron, verweigerten ihr die französischen Republikaner in Bukarest auch die Unterstützung.
Fachlich hat von der Leyen in keinem ihrer bisherigen Ämter etwas Positives hinterlassen. Es ging ihr immer nur um ihr persönliches Fortkommen. Sie ist maßgeblich für den erbärmlichen Zustand der Bundeswehr verantwortlich. Anstatt sie für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts fit zu machen, trieb sie die woke Gender-Ideologie in der Truppe voran und stellte sie unter den Generalverdacht des Rechtsradikalismus. Bei einer von ihr initiierten Jagd auf nicht vorhandene Nazis, musste sogar ein Bild von Alt-Kanzler Helmut Schmidt in Wehrmachtsuniform entfernt werden. Von der Leyen hat sich, wie ihre Gönnerin Angela Merkel, immer und immer wieder als prinzipienlose Opportunistin erwiesen. Dass es eine solche Person nun weitere fünf Jahre an der Spitze der EU stehen soll – und das auch noch in einer Zeit der Dauerkrisen, wo Führungs- und Charakterstärke dringend erforderlich wären, stellt der europäischen Politik wieder einmal ein vernichtendes Zeugnis aus- (DM)