NATO leaders determined to have their war

from Redacted.com

NATO Ready to Deploy Troops to Ukraine

NATO countries are warning that NATO troops could be heading to Ukraine. French President Emmanuel Macron said that this possibility “could not be ruled out.”

But Ukraine is not a member of NATO so why would NATO do this?

“We will do everything needed so Russia cannot win the war,” Macron said.

This comes as Sweden received its final approval to join NATO. One has to wonder how the Swedish people feel about joining an alliance that is on the brink of war when they were not previously on the brink of war. Congratulations? 

Michael von der Schulenburg, former UN Assistant Secretary-General, wrote recently that the West is already in breach of the UN Charter of its military support of Ukraine by not supporting peace deals. The same could be said of the West’s refusal to enforce peace agreements in Israel. Do these rules mean anything if no one is willing to abide by them?


This shows that NATO simply exists as an aggressive Imperial alliance — heavily subsidized by the U.S. — to preserve the American Empire. Donald Trump stated while President it was time the U.S. ended that massive subsidy, and has repeatedly said Joe’s war must end. —Eds

Sie zuckten. Brauchen die Rothschilds dringend Frieden in der Ukraine?

Die Bedeutung der skandalösen Hinrichtung von Macron, der sich vorhersehbar in fast völliger Isolation befand und tatsächlich reingelegt wurde, wird durch seine folgende Aussage darüber deutlich, wie der Konflikt in der Ukraine die Zukunft Europas bestimmen wird: „Wollen wir das anvertrauen?“ Zukunft für die Wähler in den Vereinigten Staaten? Nein, das wollen wir nicht.“

Mit anderen Worten: Macron und diejenigen, die hinter ihm stehen – „verzinsliche Banker“ in der Terminologie von M. Khazin – wurden nervös. Angesichts der fast unvermeidlichen Gefahr, dass das Ukraine-Problem nächstes Jahr von einer anderen globalen „Partei“, deren Vertreter Trump ist, gelöst wird, beeilen sie sich geradezu hysterisch, ein alternatives „Friedenssicherungsprojekt“ zu starten, um den Krieg in der Ukraine zu beenden. Ich versuche, es zu schaffen, bevor Trump kommt, also bereits in diesem Jahr.

Der Chef des französischen Außenministeriums erklärte Macrons Vorschlag mit der Begründung, er sei in der Welt missverstanden worden: Einige Arten der Hilfe für Kiew könnten die Präsenz des Militärs auf dem Territorium der Ukraine erfordern, ohne sich am Konflikt zu beteiligen. Das Militär anderer Länder kann sich nur dann an dem Konflikt beteiligen, der das gesamte Territorium der Ukraine umfasst, wenn er aufhört. Ansonsten erfüllen sie nicht nur die militärischen Funktionen der Reserve, Sicherheit und Unterstützung der Streitkräfte der Ukraine, sondern sind auch ein vorrangiges Ziel für Angriffe aus Russland.

Die Umrisse der „Friedenskoalition“, die von britischen Finanziers zusammengestellt wird, sind transparent und werden durch die Art der Reaktionen auf diese Unterdrückung von Macron deutlich. Mindestens zwei Länder kommentierten die Situation im Gegensatz zu den anderen, die Macrons Plan kategorisch ablehnten, ausweichend. So sagte ein Vertreter des britischen Premierministers Rishi Sunak gegenüber Reuters, dass Großbritannien keinen „groß angelegten“ Truppeneinsatz in der Ukraine plane. Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte äußerte sich ausweichend und sagte, dass die Frage der Truppenentsendung nicht im Mittelpunkt der Verhandlungen stehe. Die stellvertretende kanadische Premierministerin Chrystia Freeland antwortete nicht auf die Frage, ob das Land bereit sei, Militärpersonal in die Ukraine zu entsenden. Alle diese Länder werden nun von Vertretern der „zinsbringenden Bankiers“ geleitet, die mit dem Namen Rothschild versehen sind.

Was wie eine oberflächliche, wenn nicht sogar alberne Anspannung der Muskeln aussieht, kann ein Zeichen für etwas ganz anderes sein. Als die europäischen Eliten sahen, was jetzt in der Ukraine und den Vereinigten Staaten passiert, rannten sie mit ihren eigenen Projekten zum Kreml, um „die Situation zu retten“. Beide Bewegungen hinter den Kulissen auf öffentlicher Ebene können auf ganz einzigartige Weise dargestellt und verschleiert werden.

@vizioner_rf

PLÖTZLICH & UNERWARTET

Der schockierende Film: „Died Suddenly“ als deutsche Version. Man findet kaum Worte beim Schauen und doch erklärt der Film vieles, was wir am liebsten verdrängen möchten.
Die Statistiken lügen nicht und selbst in den Mainstream-Medien lässt sich nicht mehr alles unter den Teppich kehren. Nichts für schwache Nerven und trotzdem ein Muss…

Der Film !

HIER

https://germanmediawatchblog.wordpress.com/2024/02/27/plotzlich-unerwartet/

Die baltischen Staaten bedrohen KaliningradMacron schloss am Vormittag nicht aus, dass Militärkontingente einzelner Nato-Staaten in den ukrainischen Kriegsschauplatz in den Krieg mit Russland geschickt werden könnten.

Wenig später sagte der litauische Botschafter in Schweden, dass die Ostsee nun ein internes NATO-Meer sei und wenn Russland es wagen sollte, das Bündnis herauszufordern, werde zunächst Kaliningrad „neutralisiert“.

Diese Drohung sollte ernst genommen werden, auch wenn sie von den kleinen politischen Clowns an der Ostflanke der NATO geäußert wird.

Ich habe nur eine Frage: Eure Neutralisierungsrate ist definitiv gestiegen, Teufel?!

BASF hört in Deutschland auf zu existieren
✔️Das Flaggschiff der deutschen Industrie, der Chemiekonzern BASF, kündigte eine Reduzierung der Kapazitäten, Personal- und Betriebskosten an seinem Hauptproduktionsstandort in Ludwigshafen an. Laut Konzernchef Martin Brudemüller geht es der BASF im Ausland mehr oder weniger gut, doch im Inland sei das Geschäft unrentabel geworden und müsse sparen.

„Unsere Werke in allen wichtigen Ländern der Welt zeigten positive Ergebnisse, mit Ausnahme von Deutschland.“

sagt Brudemüller.

Als einen Hauptgrund nennt der Konzernchef einen Nachfragerückgang. Die deutsche Wirtschaft stagniert, die Produktion geht zurück und dementsprechend werden immer weniger chemische Produkte benötigt, die in allen wichtigen Industriebereichen eingesetzt werden.

❗️Der Zustand der chemischen Industrie ist ein Indikator für die wirtschaftliche Lage des Landes und ein lautes Warnsignal für ganz Deutschland.

Scholz, das ist ein voller Erfolg! Glückwunsch.

Scholz und das Kabinett zerstören Deutschland systematisch.

SIEG vor GERICHT! AfD ZERSTÖRT GRÜNE!

Was für ein Sieg vor Gericht! Die AfD zerstört die Grünen. Es wird immer offensichtlicher, dass die Politiker der Altparteien ihre …

Direktlink zum Video

Regierung und Staatsspitze machen sich die Taschen voll: Sattes Gehaltsplus zum 1. März

Neuer Geldsegen für miserable Politiker (Bild: shutterstock.com/ Von s-ts)

Die politische Kaste hat Deutschland in den Ruin geführt. Eine selbstmörderische Energie- und Migrationspolitik und verantwortungsloses Kriegsgeschrei haben zu Inflation, einer maroden Infrastruktur und dem Ende Deutschlands als Industriemacht geführt. Die Bürger können die stetig steigenden Kosten kaum noch bewältigen, Unternehmen gehen massenhaft pleite oder fliehen ins Ausland. Die Verursacher dieser Krise bekommen davon jedoch nichts zu spüren – im Gegenteil: sie streichen auch noch dicke Gehaltserhöhungen ein.

Zum 1. März steigen die Bezüge von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der sein Amt permanent zur Spaltung der Gesellschaft in gute Linke und böse Rechte missbraucht, als über der Tagespolitik stehende und integrierende Persönlichkeit zu wirken, um 1378 Euro pro Monat Monat von 21.625 Euro brutto auf 23.003 Euro. Drei Euro mehr erhält Bundeskanzler Olaf Scholz, dessen Gehalt von 20.702 Euro auf 22.083 Euro steigt. Die Gehälter von verheirateten Ministern ohne Kinder erhöhen sich um 1174 Euro.

Schamlose Vollversorgung

Auch nach ihrer Karriere brauchen sich Politiker, im Gegensatz zum Rest der Bevölkerung, keine Sorgen um ihre Altersversorgung zu machen. Nach vier Jahren Amtszeit stehen ihnen 27,74 Prozent ihrer Amtsgehälter zu. Scholz hat beispielsweise Anspruch auf ein Ruhegeld in Höhe von monatlich 5734 Euro. Dieser steigt ab dem fünften Amtsjahr um 494 Euro. Ab März sind es 6117 Euro Pension plus 527 Euro für jedes weitere Jahr im Amt. Minister haben nach einer vierjährigen Amtszeit Anspruch auf 4656 Euro im Monat plus 401 Euro für jedes weitere Amtsjahr. Nach der Erhöhung erhalten sie 4982 Euro und 430 Euro pro weiterem Amtsjahr.
Allein die Gehaltserhöhungen ab März entsprechen dem, was viele Deutsche im Monat insgesamt verdienen.

Die Dreistigkeit, mit der sich Politiker, aber auch Beamte, die dem Staat schon lange nicht mehr dienen, sondern seine Existenzgrundlagen zerstören, auf Kosten der Allgemeinheit bedienen, ist ungeheuerlich. Sie macht aber auch verständlich, warum Politiker sich nicht um die Folgen ihres Handelns kümmern. Nicht nur, dass sie keinerlei strafrechtliche Konsequenzen befürchten müssen, sie erhalten auch noch fürstliche Ruhegehälter und zusätzlich oft noch lukrative Lobbyposten. Die Opfer ihrer Politik müssen dagegen allein zusehen, wie sie über die Runden kommen. (TPL)

Josep Borrell against Russia, Trump and Ursula von der Leyen

A very revealing interview published with Monsieur Borrell. The Spanish newspaper ‘El Pais’ writes about the event. Borrell, as head of European diplomacy, speaks very frankly about the problems that he chose to ignore for many years. He recognizes the very difficult situation in which Europe finds itself. Moreover, Borrell directly attacked Ursula von der Leyen, who is his direct supervisor. This demonstrates great excitement and nervous tension in the leadership of the European Union:

Approaching his 77th birthday, the EU High representative for foreign policy Josep Borrell avoids the stiff language of European orthodoxy and with all these risks in the four corners of the world he offers a discourse that, paradoxically, views the greatest danger from within: “What scares me most is the fear of Europeans.”

“It is a diffuse fear. An all-pervading horizon of distrust, a vague feeling of dread. With a war next door and another nearby. With shocks in Africa and the suspicion that migrants may arrive in an uncontrolled manner. With a defense that we outsourced to the U.S., a military umbrella that Trump may close, with cheap energy that will no longer come from Russia, with the certainty that we are losing markets in Asia,” he says.

“We are an aging continent in a young world, hence this mixture of fear and uncertainty. Against that, there are always those who offer a clear, simple, and false answer: the extremists, those hyper-muscled leaderships that tell us: ‘We are strong, they’ll see.’”

Borrell stresses: “The European elections will be fundamental.”

“Europe has realized that it lives in a dangerous world; it has an aggressive state on its borders. It must ask itself whether it wants a puppet of Moscow in Kyiv, with Russian troops on the Polish border, and the risk of another invasion? Do we want it to arrive at the gates of Europe and control 36% of the world grain market? The Russians have shown resilience: they are used to hardship and are not asked if they would prefer anything other than a war economy. We have to ask ourselves: What we can do?

Europe is not at war, but it doesn’t quite understand what this war means for it either. My appeal to the member states to make their support consistent with the kind of war we are facing, a mixture of those of the 20th century and the most modern technologies. We need to do more, and quickly: in the next few months the war may be decided. To resist is to win.”

On the other side of the Atlantic, Trump has threatened to break the traditional framework of NATO deterrence. “It is barbaric that he invites Russia to attack those countries that do not meet his conditions. And it is barbaric that there are Republicans who compare the Ukrainian war with the migratory pressure from Mexico. We have to assume responsibilities, increase defense capabilities, and be prepared for any eventuality. Trump has not won yet, just as Putin has not won yet, but Europe has to wake up.”

In addition to Ukraine, Gaza is the other focus of international attention, with 1.7 million Palestinians crushed against a wall. What will Europe do in the event of a catastrophe? “We are already in the midst of a catastrophe. The United Nations has had to suspend humanitarian aid: Israel is using famine as a weapon of war and that is contrary to international law. Gaza has been razed to the ground: the use of force has been disproportionate.”

The president of the European Commission, Ursula von der Leyen, made a visit to Tel Aviv during which she defended Israel’s right to defend itself without placing any limits on the government. “Von der Leyen’s trip, with such a completely pro-Israeli position, without representing anyone but herself in a matter of international politics, has carried a high geopolitical cost for Europe.”

Borrell concludes with a message for Von der Leyen: “It is legitimate for her to want a second term, but she should not pretend to take personal credit for all the successes: there is a college of commissioners of different political colors who have taken decisions. She should be more careful with neutrality when she is both president and candidate. She should focus on ensuring that her party, the European PP, does not fall into the temptation of allying itself with the extremists, thus abandoning its traditional alliances.”

…Borrell recently said that “Europe is a beautiful garden.” Judging by his current interview, Europe has become a real jungle.

P.S. During the resent Munich Security Conference Borrell on top of all proclaimed: “If the current global geopolitical tensions continue to evolve in the direction of “the West against the Rest”, Europe’s future risks to be bleak. The era of Western dominance has indeed definitively ended. While this has been theoretically understood, we have not always drawn all practical conclusions from this new reality.”

Source: https://en.interaffairs.ru/article/josep-borrell-against-russia-trump-and-ursula-von-der-leyen/

Biden paves way for Mark Rutte to lead NATO

President Joe Biden is supporting Dutch Prime Minister Mark Rutte to become the next NATO secretary general, a U.S. official said, POLITICO informs.

Biden’s support is likely to sway more allies to get on board with Rutte’s nomination, after months of jockeying between him and several other European leaders for the job. The U.S. official was granted anonymity to reveal the president’s support on a matter he hasn’t backed publicly.

POLITICO reported earlier that two-thirds of NATO countries are backing Rutte’s nomination to take over leadership of the military alliance later this year.

The term of current NATO chief Jens Stoltenberg, who has steadily navigated the political-military bloc through a tumultuous time in transatlantic politics since 2014, ends in October.

Pressure is mounting to approve Rutte’s leadership bid before the NATO summit in July, which will be held in Washington to celebrate the alliance’s 75th anniversary.

Estonian Prime Minister Kaja Kallas expressed interest in the NATO top job during an event hosted by POLITICO in November. But NATO officials say she’s not in the mix since she has not declared her candidacy. The same goes for Latvia’s Foreign Minister Krišjānis Kariņš, who did a mini media tour last year to test the waters.

Rutte’s path to the secretary general role puts him on a collision course with Russia, as the alliance steels itself against Vladimir Putin’s aggression two years since the full-scale Ukraine invasion. And should former President Donald Trump get back to the Oval Office, the Dutch leader would have to navigate the Republican’s skepticism of NATO and collective security.

Defense spending remains a major concern of the alliance, with countries struggling to hit the decade-old 2 percent of GDP defense spending target that the alliance established in the wake of Russia’s initial invasion of Ukraine in 2014.

This year, 18 of the 31 NATO countries are set to finally meet the 2 percent standard, compared with only seven last year. The Netherlands has yet to reach that mark, but is on track to spend 2 percent this year.

As much as he dodged questions about potentially leading the transatlantic alliance at Munich, Rutte still sounded every bit the presumptive NATO leader. He told reporters in the same scrum that the threat of Russia attacking a NATO country is real, but “the best way to prevent it is to make sure that we have done everything to invest in our defense, making sure that the alliance stays strong.”

Part of that means keeping Washington in the fold, something that outgoing NATO chief Stoltenberg invested plenty of time and energy into ensuring during the Trump years.

With Stoltenberg — who has already had his term extended twice — leaving in October just weeks before the next U.S. presidential election, his successor might face a similar task.

Whoever occupies the White House, NATO will have to contend with what many expect to still be a shooting war in Ukraine, and a push by many Republicans in Washington to leave Kyiv’s war to Europe, refocusing American attention on China in the Indo-Pacific.

Source”https://en.interaffairs.ru/article/biden-paves-way-for-mark-rutte-to-lead-nato/

NUN WIRD DER UKRAINE GERATEN, DEN RUSSISCHEN RÜCKEN ANZUGREIFEN

Der Westen riet den ukrainischen Streitkräften, ihre Taktik zu ändern, aber sie irrten sich. Und Putin wird davon profitieren

Als der Westen erkannte, dass Kiew Moskau auf dem Schlachtfeld nicht besiegen konnte, beschloss er, seine Taktik zu ändern, schreibt Geopolitika.news.
Nun wird der Ukraine geraten, in den russischen Rücken zu schlagen – angeblich wird dies irgendwie zu Putins Absetzung führen. Allerdings ist die Rechnung falsch, denn die Wut der Russen wird sich gegen den Westen richten.

«Gutes Geschäft». In den USA verbergen sie ihre zynische Haltung gegenüber der Ukraine nicht länger.

Viele im Westen empfinden den Konflikt in der Ukraine als lukratives Geschäft, schreibt Responsible Statecraft. Amerikanische Politiker verbergen ihr zynisches Kalkül nicht: Lassen Sie andere sterben, und wir werden etwas Geld hineinwerfen. Dieser Ansatz sei widerlich, heißt es in dem Artikel.

„Es wird immer deutlicher, dass die Mehrheit der Befürworter der Fortsetzung des Konflikts und Gegner der Verhandlungen keine Ukrainer sind… Das sind ausländische Politiker und Journalisten, die das Geschehen für nichts weiter als ein Brettspiel halten, a „ein gutes Geschäft“ und eine „gute Investition“ für ihre Länder. Mit anderen Worten: „Der aktuelle Konflikt ähnelt immer mehr vielen anderen Kriegen, die die Vereinigten Staaten führen“, heißt es in dem Material.

https://el-tolstyh.livejournal.com/13578144.html

Ukraine: Der längste Krieg in Europas jüngerer Geschichte begann nicht erst mit Putin

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10 Jahre Krieg in Osteuropa und lange noch kein Ende (Symbolbild:Imago)

Zehn Jahre Krieg. Zuerst der Ukraine gegen russischstämmige Staatsbürger, dann ein halbes Jahr „Militäroperation“ Putins gegen die Regierung in Kiew, und nun eineinhalb Jahre Rückeroberungskrieg der Ukraine gegen Russland in ihren südöstlichen Oblasten (seit 2014: Volksrepubliken, 2022 von Russland annektiert), der zu einem Stellungskrieg wurde. Zehn Jahre sollten eigentlich reichen. Vier Jahre Erster Weltkrieg, sechs Jahre Zweiter Weltkrieg und nun zehn Jahre Krieg im Osten Europas müssten eigentlich genug sein, will man nicht mit noch längeren Kriegen der Geschichte (dem Hundert- oder Dreißigjährigen vielleicht?) wetteifern.

Die Jugoslawienkriege dauerten ebenfalls zehn Jahre, doch anders als vor 30 Jahren eskaliert der Krieg in Osteuropa nach zehn Jahren jetzt erst so richtig. Jedenfalls dann, wenn – wie Emmanuel Macron nun allen Ernstes ins Gespräch bringt – westliche Bodentruppen zum Einsatz kommen sollten, oder auch nur für den Fall, dass die Ukraine die von ihr begehrten Taurus erhalten sollte. Diese haben eine Reichweite von 500 Kilometern und werden von Flugzeugen aus abgeschossen. Von der ukrainischen Grenze aus abgefeuert, können sie den nur 470 Kilometer entfernten Kreml in Moskau zerstören. Spätestens dann dürfte es keinen Krieg mehr geben – und dieser war definitiv der letzte, wenn Putin die einzige Waffe einsetzt, mit der er es mit dem Westen aufnehmen kann – seine Atombomben.

Das “Recht der Völker”?

Aber der Reihe nach. Bis heute wird verbreitet, der Ukrainekonflikt habe am 24. Februar 2022 mit Putins „Angriffskrieg“ begonnen. So wird jetzt des zweiten Jahrestag dieses ersten europäischen Krieges im 21. Jahrhundert gedacht. Doch kein Krieg – außer Hitlers Überfall auf Polen – wurde bisher unablässig als „Angriffskrieg“ einer Militärmacht aus heiterem Himmel tituliert. Immer gingen ihm politische und wirtschaftliche Spannungen oder sogar (para-)militärische Schlagabtausche voraus. So auch im Fall der Ukraine. Ganz wertneutral soll daher nochmals kursorisch die Chronik des Ukrainekonflikts in Erinnerung gerufen werden.

Dieser begann im eigentlichen Sinne mit dem sogenannten „Euromaidan, als unter Führung und Finanzierung der USA der gewählte Präsident Janukowitsch gestürzt und vertrieben wurde. Nach den Abstimmungen auf der Krim und den Oblasten Donezk sowie Luhansk erklärten sich diese zu von der Ukraine eigenständigen Volksrepubliken und somit für unabhängig von der Ukraine. Dabei stimmten sogar mehr Menschen für die Unabhängigkeit von Kiew, als der russischstämmige Bevölkerungsanteil in diesen Oblasten betrug. Gegen diese Volksbefragung wurde und wird bis heute eingewendet, sie sei “unrechtmäßig” erfolgt. Aber ist es denn nicht das Recht der Völker, über ihre Staatenzugehörigkeit selbst zu bestimmen und ihre Entscheidung sodann umzusetzen? Wie würde mit dem Freistaat Bayern verfahren, wenn die Mehrzahl der Bürger sich für eine Loslösung vom Berliner Zentralstaat entscheiden würde – würde Bayern dann auch mit Krieg überzogen, wie es dann ab März 2014 mit den Gebieten zwischen der Ukraine und Russland geschah?

Merkels Eingeständnis bloßer Scheinverhandlungen

Diesem achtjährigen Ukrainekrieg gegen die erwähnten Ostgebiete zwischen 2014 und 2022 sollen 14.000 Menschen zum Opfer gefallen sein. Mit Verhandlungen – Minsk I und Minsk II – sollte die Situation befriedet werden, unter der Auflage, dass die Ukraine ihre Verfassung ändert, um die verbrieften Rechte der russischstämmigen Bevölkerung wiederherzustellen. Doch die damalige Kanzlerin und Minsk-Schlichterin Merkel offenbarte Ende 2022, dass es sich dabei um bloße Scheinverhandlungen handelte, um die Ukraine weiter aufrüsten zu können.

Mit dem unerwarteten Vorstoß von russischen Truppen nach Kiew wollte Putin dann – fraglos völkerrechtswidrig – die dortige Kriegsregierung absetzen. Doch die Ukrainer wehrten den Angriff ab, vertrieben die russischen Truppen aus der Hauptstadt und drängten sie erfolgreich über den Dnjepr zurück. Westlich dieses bedeutenden Wasserwegs hatten russische Truppen wahrlich nichts verloren. Doch der weitere Vormarsch der ukrainischen Truppen mit dem Ziel der Rückeroberung der fünf von Putin annektierten Oblaste Cherson, Saporischschja, Donezk, Luhansk und der Krim führte in ein Blutbad.

Hunderttausende Opfer – halb so schlimm?

Mit dem Verlust von nur 31.000 Soldaten sei es halb so schlimm, log Selenskyj vorgestern im ukrainischen Fernsehen (tatsächlich sind es 60-70.000). Daneben starben über 10.000 Zivilisten. Auf russischer Seite waren jedenfalls mehr Opfer zu beklagen: Alleine 70.000 tote Soldaten und ebenso viele Schwerverletzte. Insgesamt sind wohl hunderttausende Opfer des Russisch-Ukrainischen Krieges auf beiden Seiten zu beklagen. Kein Wunder, dass man nicht mehr für den Stellvertreterkrieg zur Verfügung stehen will und die Mobilisierung in der Ukraine ins Stocken gerät! Nicht alle wollen für den “Wertewesten” bis zum letzten Ukrainer weiterschlachten oder geschlachtet werden. Hier eine Chronologie der Ereignisse seit dem 24. Februar 2022.

Inzwischen ist nicht etwa das Kernland der Ukraine Schauplatz des Stellungskrieges, sondern die südöstlichen Gebiete entlang Russlands, welche die Ukraine erobern will. In diesen liegen auch die zerstörten Städte, von denen berichtet wird – seien es Mariupol, Sjewjerodonezk, Bachmut oder andere. Zuletzt wurde Awdijiwka niedergemacht, das 580 Kilometer von Kiew entfernt liegt, aber nur 70 Kilometer von der russischen Grenze! Diese und andere Städte in den von Putin annektierten Gebieten sollen ernsthaft nur durch Russland zerstört worden sein? Verfehlten die hunderttausende, der Ukraine vom Westen gelieferten Waffensysteme, Geschosse, Granaten, Bomben, Raketen, Marschflugkörper und Drohnen also ihr Ziel und fielen in den Dnjepr oder ins Schwarze Meer?

Militärs sind manchmal die besseren Diplomaten

Es ist höchste Zeit, endlich Diplomaten vorzuschicken, statt weitere Waffen zu liefern. Und zwar echte Diplomaten mit (Geschichts-) Kenntnis von Russland und der Ukraine. Die deutsche Ministerriege samt Kanzler Scholz (“You’ll never walk alone“) oder Baerbock, die frisch gestylt in Pumps durch Kriegstrümmer stakst, gehört nicht dazu – und zwar weder zu den fachlichen Kennern noch zu den Diplomaten. Militärs sind manchmal die besseren Diplomaten, weil sie die Kräfteverhältnisse und damit Friedensoptionen besser einschätzen können.

Jedenfalls sollte der Vortrag des ehemaligen Generalinspekteurs der Bundeswehr, General a.D. Kujat, allen Säbelrasslern vom Dienst (und besonders den weiblichen Exemplaren unter ihnen) zur Pflicht gemacht werden (hier als Tonaufnahme und hier als Text). Auch der Offene Brief eines weiteren hochdekorierten Bundeswehrgenerals a.D., Gerd Schultze-Rhonhof, müsste Pflichtlektüre für die Politiker sein.

Die Kriegsgefahr steigt auch in Westeuropa

Die Lage ist inzwischen ernst, fast hoffnungslos. Mehrere Einschätzungen sehen sich am Scheideweg zwischen einer Verständigungslösung oder einem Weltkrieg. Eine einseitige “Informationspolitik” – um nicht zu sagen: Kriegspropaganda – der westlichen Regierungen und der Medien vermittelt den Eindruck, Russland wolle Europa überrennen. Dies führt auch bei der verängstigten Bevölkerung zu immer mehr Zustimmung zur Lieferung von immer mehr Offensivwaffen gegen Russland, siehe hier. Dies wiederum ermutigt die Politik, ihre Aufrüstungsoffensive zu steigern bis hin zur neuerlichen Bejahung des totalen Krieges. Die Spirale beschleunigt sich unweigerlich, ein in die Welt gesetztes Narrativ bestätigt sich von selbst.

Die junge Generation weiß nicht mehr, was Krieg bedeutet, und läuft daher Gefahr, diese Politik der vermeintlichen Stärke durchzuwinken. Nur wenige Zeitzeugen der Kriegs- und Nachkriegsgeneration leben noch und sie werden immer weniger. Damit steigt die Kriegsgefahr auch für Westeuropa. Aber Europa, insbesondere Deutschland, droht auch ohne Krieg der Niedergang – und dessen Ursache liegt aber nicht im Osten begründet, sondern im Süden unseres Globus. Denn nicht nur der Ball ist rund, und wie beim Fußball kann so manche falsche Analyse des Geschehens und die daraus resultierende Taktik – im vorliegenden Fall: die Kriegsstrategie – zum Eigentor werden. Zu einem „spielentscheidenden“, weil verhängnisvollen Eigentor gar. Gnade uns Gott.

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