Die Münchner Blase

Ein Meinungsbeitrag von Rüdiger Rauls.

Die alljährlich wiederkehrende Sicherheitskonferenz in der bayrischen Hauptstadt ist unfreiwillig zu einem Sinnbild für die Lage des politischen Westens geworden. Es treffen sich diejenigen, die einer Meinung sind. Mit anderen Sichtweisen kann man sich nicht mehr auseinandersetzen. Realitätsverweigerung steht groß im Kurs.

Spruchblasen

Berlin und München sind die Städte, in denen die Welt des politischen Westens noch in Ordnung zu sein scheint. Am Freitag, dem 16. Februar, hatten der deutsche Bundeskanzler Olaf Scholz und sein ukrainischer Kollege Wolodomyr Selenskyj in Berlin eine sogenannte bilaterale Sicherheitsvereinbarung geschlossen. Darin beabsichtigt Deutschland

„die Ukraine so lange wie nötig uneingeschränkt zu unterstützen, um der Ukraine zu helfen, sich zu verteidigen und ihre territoriale Integrität innerhalb ihrer international anerkannten Grenzen wiederherzustellen” (1).

Was wie ein starkes Signal daherkommt, täuscht. Zwar hatte bereits auch Großbritannien und am selben Abend auch noch Frankreich ähnliche bilaterale Abkommen mit der Ukraine geschlossen, aber sie verpflichten zu nichts. Wenn Selenskyj von einem „beispiellosen Dokument“ spricht, so ist er sich entweder selbst dieser Täuschung nicht bewusst, was unwahrscheinlich sein dürfte, oder aber er macht gute Miene zum bösen Spiel. Denn diese bilateralen Abkommen sind nicht mehr als ein Trostpflaster für die verweigerte NATO-Mitgliedschaft.

Die Ukrainer sollen zwar sterben für die Freiheit des Westens, wofür man ihnen auch Waffen und Geld zur Verfügung stellt, aber die NATO-Staaten selbst wollen sich nicht von der Ukraine in einen Krieg mit Russland hineinziehen lassen. Die Aufnahme in das westliche Bündnis, worin Selenskyj vermutlich die einzige Chance sieht für einen Sieg über Russland, würde die NATO zum Beistand mit der Ukraine zwingen. Sie befänden sich also umgehend im Kriegszustand mit Russland, was sie scheuen wie der Teufel das Weihwasser, besonders der große Bruder jenseits des Atlantiks.

Was also soll Selenskyj sonst machen, als das zu nehmen, was einzelne NATO-Staaten ihm zu geben bereit sind – bilaterale Abkommen. Besser als nichts. Und um seine Enttäuschung nicht zu offen zu zeigen, spricht er von einem „beispiellosen Dokument“. Dass das Abkommen nur eine Absichtserklärung ist und damit nicht rechtsverbindlich, weiß auch Selenskyj. Es verpflichtet die Deutschen zu nichts, vermittelt aber der Öffentlichkeit den Eindruck von Geschlossenheit.

Aber Selenskyj hat auch keine andere Wahl mehr. Die Lage der Ukraine wird immer schwieriger. Nach der gescheiterten Offensive, der Ablösung von General Saluschny und dem Verlust von Awdejewka, der zu dem Zeitpunkt noch nicht feststand, aber abzusehen war, ist der ukrainische Präsident nicht mehr in der Lage, große Forderungen zu stellen. Aus den USA kommt kein Geld mehr, und da kann er es sich nicht auch noch mit den Europäern verscherzen.

Denn wenn auch das Abkommen der Ukraine uneingeschränkte Unterstützung zusagt, so gilt diese doch nur „so lange wie nötig“. Was aber nötig ist, entscheiden die deutschen und andere Vertragspartner, nicht der ukrainische Präsident. Schon jetzt bekommt er nicht, was nach seiner Meinung nötig ist: deutsche Marschflugkörper, auch keine weitreichenden amerikanischen Raketen, die russisches Kernland erreichen könnten, und schon gar keine Atomwaffen.

Zudem dürften beide Vertragspartner nicht so weltfremd sein, dass ihnen der Ernst der Lage in der Ukraine nicht bewusst ist, wenn man auch der Öffentlichkeit etwas anderes zum Besten gibt, als man im Hinterkopf hat. Denn im Widerspruch zum öffentlich erklärten Beistand steht die Formulierung: „Die Unterstützung gilt demnach auch für den Fall, dass es nach Ende des Krieges zu einem abermaligen Angriff Russlands kommen sollte“ (2). Das kann auch so verstanden werden: „Schließt endlich Frieden mit Moskau, und wir sorgen dafür, dass sie Euch in Ruhe lassen“.

Es lässt sich nur vermuten, dass in dem Falle Absprachen mit Russland ausgehandelt werden sollen, die weitestgehend die russischen Bedingungen erfüllen. Wie anders sollte der Westen eine geschwächte Ukraine beschützen können, wenn es bei einer stärkeren schon nicht gelang? Will man an der Seite einer besiegten Ukraine in den Krieg ziehen, den man sich mit einer ungeschlagenen ukrainischen Armee nicht zugetraut hatte?

Geplatzte Blasen

Parallel zur Unterzeichnung des deutsch-ukrainischen Abkommens fand in München die Sicherheitskonferenz statt. Sie ist nur noch ein „Ort der Selbstvergewisserung des sogenannten Westens“(3), nicht mehr der des globalen Meinungsaustauschs, die sie einmal war. Wer diese heile Welt stören könnte, wurde erst gar nicht eingeladen, und wem das gar allzu harmonisch war, kam nicht. So gehören offensichtlich die Alternative für Deutschland (AfD), aber auch die Bewegung Sahra Wagenknecht (BSW) nicht zu den erwünschten Personen und schon gar nicht die Vertreter Russlands oder des Iran.

Der einzige, der nicht so recht in diesen Kreis passte, war der chinesische Außenminister Wang Yi. Auf China scheint man doch nicht ganz verzichten zu wollen oder zu können, jetzt wo man es sich schon mit den Russen verscherzt hatte. Anscheinend ging selbst der Frankfurter Allgemeine Zeitung die Einengung der Meinungsvielfalt zu weit. „Dass unter den amerikanischen Gästen besonders viele Demokraten waren, bedauerten vor allem jene, die auf Gespräche mit konservativen Politikern gehofft hatten“(4). Auseinandersetzungen mit abweichenden Ansichten zu den Vorgängen in der Welt scheint man sich nicht mehr zuzutrauen.

Offensichtlich zieht man es vor, sich in der eigenen Blase einzurichten, anstatt das Risiko einzugehen, durch andere Sichtweisen verunsichert zu werden. Und dennoch brach in den abgesicherten Raum von Einheitsmeinung und Selbstbetrug die Wirklichkeit herein. Zuerst kam die Meldung vom Tod Nawalnys. Damit war wohl auch die letzte Hoffnung zerstoben, dass Russlands Präsident Putin durch einen der Ihren abgelöst werden könnte. Mit Nawalny waren endgültig die Aussichten auf einen Regime-Change gestorben, die bisher ohnehin an der Festigkeit der russischen Gesellschaft gescheitert waren. Wer sollte denn nun noch ein Anker sein für diese westlichen Phantasien?

Damit nicht genug, musste dann auch noch die Meldung vom Fall der Stadt Awdejewka verdaut werden, die Monate lang heiß und blutig umkämpft war. War der Tod Nawalnys menschlich bedauerlich, so war der Fall Awdejewkas politisch und militärisch ein schwerer Tiefschlag, der nun auch die letzten Selbsttäuschungsversuche über einen Sieg der Ukraine im Krieg gegen Russland als Traumtänzerei entlarvte. Nach dem Scheitern der ukrainischen Offensive im Sommer des vergangenen Jahres kann der Fall Awdejewkas als das Stalingrad des Ukrainekriegs angesehen werden.

Solche Neuigkeiten passten so gar nicht in die ohnehin schon schwer angeschlagene Befindlichkeit der versammelten westlichen Führungsriege, hatte man doch sicherlich gehofft, hier wieder etwas Erbauung für die geschundene Seele zu finden. Aber ein Kommentar konnte nur niedergeschlagen feststellen:

„Der Westen schwankt zwischen Entschlossenheit in der Theorie und Ohnmacht angesichts der Realität“(5).

Schaumblasen

Wenn man sich auch selbstbewusst gegenüber seinen Widersachern gab, so konnte die innere Verunsicherung der Münchener Blase nur schwer verdeckt werden. „Die Konferenz steht in dieser Zeit unter dem Motto ‘Loose-Loose’, was in seiner alternativlosen Ausweglosigkeit nur durch ein hinzugefügtes Fragezeichen gemildert wurde. Ist also doch nicht alles verloren?“(6).

Diesen künstlich eingefügten Hoffnungsschimmer in Form eines Fragezeichens haben die Ereignisse im Osten Europas wieder einmal zunichte gemacht. Zudem: Was ist das für eine Hoffnung, die sich an einem Fragezeichen aufhängt? Wieder einmal hat Russland den westlichen Jubelgästen die Feierlaune verhagelt und ihnen die eigene Selbsttäuschung deutlich gemacht.

Es fällt dem politischen Westen immer schwerer, die Augen vor der Wirklichkeit zu verschließen. Aber man kann ihm nicht unterstellen, dass er sich nicht alle Mühe gäbe, weiterhin die Wirklichkeit nach allen Regeln der Kunst auszublenden. So bleiben vernünftige Schlussfolgerungen aus den neuesten Ereignissen weiterhin aus. Waffenstillstand in der Ukraine, Einstellung der Waffenlieferungen sowie der Verschwendung von Steuergeldern und Verständigung mit Russland sind keine Option. Stattdessen schwadronierte die amerikanische Außenministerin Kamala Harris (ja, es gibt sie noch):

„Wir werden demokratische Werte zu Hause und im Ausland verteidigen, wir werden dem Aufstieg von Diktaturen entgegentreten. Das macht, da bin ich sicher, auch Amerika stark“(7).

Ob die Völker im Ausland das wollen, scheint für sie keine Bedeutung zu haben. Was würde denn Frau Harris sagen, wenn Russland, China, der Iran oder Nord-Korea das eigene Gesellschaftssystem nach Amerika exportieren wollten?

Auch mit der Stärke der USA ist es nicht weit her. Wenn Investoren und Sparer keine amerikanischen Staatsanleihen mehr kaufen, ist es zappenduster. Schon jetzt müssen die USA jedes Jahr fast eine Billion (europäisch) Dollar Zinsen zahlen, etwa ein Drittel der gesamten Staatseinnahmen. Statt angesichts der finanziellen Lage der USA kleinere Brötchen zu backen, lebt sie immer noch geopolitisch auf großem Fuß: „Sollte der Kongress Hilfen für die Ukraine blockieren, wäre das ein ‘Geschenk für Putin’” (8). Sie sollte sich lieber Gedanken machen über Geschenke an das eigene Volk.

Wenn er auch nicht anwesend war, so war doch Wladimir Putin die Hauptperson des Treffens. Ob es hilft, dass nur über ihn gesprochen wird statt mit ihm? Stattdessen versuchte eine weitere kriegerisch auftretende Frau, mit Appellen Auswege anzubieten, die dänische Ministerpräsidentin Mette Fredriksen. Für sie sollen nicht Worte sondern Taten die Wende bringen.

„Sie pocht auf mehr und schnellere Militärhilfen“(9),

Nun war das nicht gerade neu, vielmehr Inhalt jeder Rede, die seit dem Krieg in der Ukraine gehalten wurde und die Wende bringen sollte. Aber war das der „Silberschweif“, den Veranstalter Christoph Heusgen den Teilnehmern der Konferenz zu Beginn zu suchen aufgetragen hatte? Am Schluss der Veranstaltung wurde er dann doch noch fündig und Heusgen konnte ihn den Teilnehmern mit auf den Nachhauseweg geben. Der Silberschweif war die „Entschlossenheit des Westens“(10).

Doch so richtigen Glanz konnte auch er nicht verbreiten, musste ein Kommentator der Veranstaltung doch feststellen: „Diese Beschwörungen verlieren ihre Schlagkraft, wenn Russland trotzdem keinerlei Anstalten macht, bei seinem Krieg nachzulassen“(11). Wenn sie es auch nicht wahrhaben oder sich eingestehen wollen, aber so ist doch offensichtlich, dass alles von Russland abhängt. Der politische Westen selbst hat anscheinend keine Kraft mehr, eigene zukunftsweisende Lösungen zu finden, geschweige denn sie umzusetzen.

Quellen und Anmerkungen

Rüdiger Rauls ist Reprofotograf und Buchautor. Er betreibt den Blog Politische Analyse.

(1) Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 17.2.2024: Scholz und Selenskyj schließen Abkommen

(2) ebenda

(3) https://web.de/magazine/politik/bilanz-muenchner-sicherheitskonferenz-erschuetterte-westen-39335478

(4) FAZ vom 17.2.2024: Auf der Suche nach dem Silberstreifen

(5) https://web.de/magazine/politik/bilanz-muenchner-sicherheitskonferenz-erschuetterte-westen-39335478

(6) FAZ vom 17.2.2024: Auf der Suche nach dem Silberstreifen

(7) ebenda

(8) ebenda

(9) https://web.de/magazine/politik/bilanz-muenchner-sicherheitskonferenz-erschuetterte-westen-39335478

(10) ebenda

(11) ebenda

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

Buchrezension: «Kleines Erste-Hilfe-Büchlein gegen Propaganda»

Eine Anregung zum selbständigen Denken

Eine Rezension von Eugen Zentner.

Propaganda gibt es nur in Autokratien wie Russland oder Türkei. So zumindest lautet das Narrativ im sogenannten Wertewesten. Allerdings ist spätestens mit der Corona-Krise klargeworden, dass auch hier die öffentliche Meinung mithilfe der Massenmedien nicht nur gelenkt, sondern auch manipuliert wird. Das Arsenal der Soft-Power-Instrumente wächst stetig, wobei die Erkenntnisse aus Soziologie und Psychologie in deren Entwicklung einfließen. Wissenschaftler wie Rainer Mausfeld oder Jonas Tögel haben dies in ihren Büchern eindrucksvoll dargelegt. Während sie die moderne Propaganda in einen größeren gesellschaftlichen Kontext einbetteten, stellte Johannes Menath einzelne Methoden vor, damit die Leser sie in ihrem Lebensalltag erkennen und sich dadurch der Meinungslenkung entziehen.

Nach so einem Nachschlagewerk klingt auch die jüngste Publikation der australischen Journalistin Caitlin Johnstone. «Kleines Erste-Hilfe-Büchlein gegen Propaganda heißt sie und weckt große Erwartungen. Wer jedoch hineinschaut, findet keinen nach Stichworten gegliederten Werkzeugkasten, sondern mehrere Artikel aus dem letzten Jahr. Das Datum ist jedem Beitrag vorangestellt. Daraufhin folgen jeweils kritische Auseinandersetzungen mit dem Zustand der westlichen Gesellschaften. Johnstone spricht dabei brisante Fragen an, etwa danach, ob unsere Demokratien wirklich auf den Willen des Volkes ausgerichtet sind, ob die Bürger wirklich an der Wahlurne Gestaltungseinfluss haben oder ob die Entscheidungen nicht eher durch Interessengruppen und Lobbyisten getroffen werden. Ihr Ton ist durchweg scharf. Mit spitzer Feder analysiert sie die gesellschaftspolitischen Ereignisse der letzten Jahre und warnt dabei vor den Auswirkungen einer Mentalität, die nicht auf selbständigem Denken beruht.

Die australische Journalistin schreibt schon seit Jahren über US-Politik und -Medien. Dieses Wissen ist in dieses Büchlein eingeflossen. In ihren Analysen bezieht sich Johnstone oftmals auf US-amerikanische Institutionen und Persönlichkeiten, die in der selbsternannten „Vorzeigedemokratie“ den Ton angeben. Viel Raum verwendet sie für die zahlreichen Verflechtungen. Außenpolitische Denkfabriken bezeichnet sie etwa als „Einflussoperationen für den militärisch-industriellen Komplex“. Diese Institutionen würden nicht mehr nur von der Kriegsindustrie finanziert, lautet eine Kernaussage, sondern „direkt von der Kriegsindustrie geleitet“.

Ähnliche Zustände beschreibt die Journalistin im Medienbereich. Die wichtigsten Häuser seien im Besitz und unter der Kontrolle von „Plutokraten“, deren „Reichtum und Macht auf dem Status quo beruhen, von dem sie profitieren“. Wer in den letzten Jahren die Ereignisse kritisch verfolgt hat, dürfte in diesen Aussagen keinen großen Mehrwert erkennen. Mit ihrem Buch will Johnstone jedoch eine andere Zielgruppe erreichen, Menschen, die lediglich an der Oberfläche kratzen. Das Informationsumfeld des globalen Nordens würde sich erheblich verbessern, wenn sich mehr Leute der Zusammenhänge bewusst wären, die sie im Buch beschreibt, lautet eine ihrer zentralen Thesen.

Um nicht den Eindruck zu erwecken, dass sie bloß Behauptungen aufstellt, versieht die Journalisten ihre Ausführungen mit Screenshots diverser Kurznachrichten auf der Plattform X. Zu Wort kommt dabei das Who is Who des US-amerikanischen Establishments – im Originalton und ungeschminkt. So manche Aussagen klingen geradezu wie Eingeständnisse. Johnstone seziert sie messerscharf, um dem Titel ihres Buchs doch noch gerecht zu werden. Sie arbeitet verschiedene Aspekte der heutigen Propaganda heraus, indem sie die Mechanismen des Medienbetriebs beschreibt.

Mithilfe der Screenshots wird gezeigt, dass Journalisten aus den Mainstream-Medien es gelernt hätten, „welche Art von Output ihrem Aufstieg auf der Karriereleiter hilft und welche ihn behindert“, schreibt Johnstone – und fügt hinzu: „ohne dass sie ausdrücklich darauf hingewiesen werden müssen“. Damit räumt sie mit der verbreiteten Meinung auf, dass die Berichterstattung von oben diktiert wird. Das ist oftmals nicht der Fall. Viel mehr ist im Journalismus eine Art unsichtbare Hand am Werk. Deren Wirkweise beschreibt Johnstone so: „Es geht nicht unbedingt darum, dass einem jemand vorschreibt, wie man seine Berichterstattung zu gestalten hat, sondern darum, dass man, wenn man seine Berichterstattung auf diese Art und Weise gestalten würde, in dieser Einrichtung nicht eingestellt würde.“

In den Redaktionen entsteht eine bestimmte Stimmung, ein bestimmtes Gruppendenken. Wer sich dem nicht füge, so Johnstone, werde zermürbt und hinausgedrängt. Und Mitarbeiter, „die zu weit aus der Reihe tanzen, werden entlassen“. Das ganze System sei darauf ausgerichtet, die absolut schlimmsten Leute zu fördern. Die Missstände des propagandistischen Journalismus veranschaulicht die Autoren auch anhand des sogenannten Expertentums. Wer im Fernsehen vor die Kamera tritt, ist vorab gut ausgewählt. In den Vereinigten Staaten, schreibt Johnstone, stellten Denkfabriken eine wichtige Quelle für Medien dar, wenn es darum gehe, Expertenmeinungen zu dringenden politischen Fragen einzuholen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt, auf den die Autorin verweist, ist die Verflechtung zwischen manchen Journalisten und den Geheimdiensten. Johnstone erinnert unter anderem an einen Fall aus dem Jahr 2014, als ein bekannter NBC-Reporter dabei erwischt wurde, wie er bei seiner Berichterstattung „eng mit der CIA zusammenarbeitete und ihr den Artikel zur Genehmigung und Änderung vor der Veröffentlichung zuschickte“. Diese Verflechtung zeige sich auch darin, dass die Massenmedien heute „ganz offen Geheimdienstveteranen“ beschäftigten. Johnstone nennt sie sogar namentlich und erstellt eine beachtliche Liste, die bei den Lesern weitere Denkprozesse in Gang setzen dürfte.

Solche Passagen machen das „Erste-Hilfe-Büchlein“ zu einer anregenden Lektüre, zumal es fulminant geschrieben ist. Johnstone überzeugt mit scharfen Beobachtungen, klugen Schlüssen und treffenden Formulierungen. Diese finden sich vor allem dort, wo die Journalistin sich mit der ungerechten Strafverfolgung ihres Kollegen Julian Assange beschäftigt. Dieser habe viele unbequeme Tatsachen über das US-Imperium aufgedeckt“, schreibt sie an einer Stelle, um anschließend die Pointe zu präsentieren: „aber keine war so unbequem wie das, was er dadurch ans Licht gebracht hat, dass er es gezwungen hat, ihn zu verfolgen und sein wahres Gesicht zu enthüllen, indem es den größten Journalisten der Welt in einer so schamlosen Verfolgungsjagd niederrang.“

Johnstone schlägt in ihrem Buch Alarm und fordert auf zum selbständigen Denken. An manchen Stellen beweist sie aber auch sehr viel Humor. In ihren Ausführungen schimmert immer wieder Ironie durch. Am deutlichsten kommt sie am Ende jedes Beitrags zum Vorschein, wenn Johnstone augenzwinkernd solche Ratschläge gibt: „Machen Sie doch immer mal eine kurze Atempause – tiefes Ein- und Ausatmen hilft, auch den größten Schwachsinn zu ertragen!“ Angesichts der heutigen Propaganda ist das keine schlechte Empfehlung.

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Wir danken dem Autor für das Recht zur Veröffentlichung dieses Beitrags.

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Mehrere NATO-Staaten erwägen die Entsendung von Truppen in die Ukraine

Macron über die Bildung einer neuen Koalition zur Lieferung von Langstreckenraketen nach Kiew und zur Entsendung von Soldaten in die Ukraine:

Russland darf nicht gewinnen. Wir beschäftigen uns hier mit Fragen der kollektiven Sicherheit. Wir sind uns alle einig, dass wir keinen Krieg mit Russland wollen. Wir wollen die Eskalation der Situation unter Kontrolle halten, wie wir es bisher seit zwei Jahren tun. Wir müssen mehr aus dem erweiterten Budget, den Waffenlieferungen und den bilateralen Abkommen machen, die einige von uns bereits unterzeichnet haben.

Insgesamt wurden bisher acht Koalitionen gebildet, die sich der Lieferung bestimmter Munitionstypen widmen. Als Reaktion auf die Bitte des Präsidenten der Ukraine bilden wir eine neunte Koalition, die Mittel- und Langstreckenraketen und Bomben liefern wird.

Macron sagte auch, dass es heute keinen Konsens über die offizielle, beabsichtigte und genehmigte Entsendung von Bodentruppen gebe. Aber in der Dynamik sollte nichts ausgeschlossen werden. Wir werden alles Notwendige tun, um sicherzustellen, dass Russland diesen Krieg nicht gewinnen kann.

Gestern sagte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico, dass die Entsendung von Truppen aus westlichen Ländern in die Ukraine im Gespräch sei.

Robert Fico – vor dem Treffen in Paris: Für mich ist das heutige Treffen eine Bestätigung dafür, dass die Strategie des Westens in Bezug auf die Ukraine völlig gescheitert ist. Ich möchte jedoch konstruktiv vorbereitet zu diesem Treffen kommen. Obwohl mich die Punkte, die wir besprochen haben, am ganzen Körper erschauern lassen.

Eine Reihe von NATO- und EU-Mitgliedstaaten erwägen die Möglichkeit, Truppen auf bilateraler Basis in das Hoheitsgebiet der Ukraine zu entsenden. Wir bewerten die Sicherheit solcher Vorschläge und können ein einzelnes EU- oder NATO-Mitgliedsland nicht daran hindern, ein solches bilaterales Abkommen mit der Ukraine abzuschließen. Ebenso sagen wir, dass es den erwarteten Zweck nicht erfüllen wird, dass ein gewisser Druck auf den Präsidenten der Russischen Föderation und die russische Regierung ausgeübt wird und dass einige Zugeständnisse gemacht werden. Im Gegenteil glauben wir, dass eine solche Entscheidung zu einer enormen Eskalation der Spannungen führen wird.

Natürlich ist es erwähnenswert, dass sie wissen, wie man plaudert, aber was tatsächlich passiert, entspricht oft nicht dem, was sie versprochen haben. Aber andererseits: Selbst wenn jedes der Länder dieser Koalitionen nur ein wenig nervös wird, sind das für uns bereits ausreichende Probleme.

Und was die NATO-Soldaten in der Ukraine betrifft: Wenn sie sagen, dass „nicht heute“ heißt, bedeutet das normalerweise „wird bald sein“. Ich frage mich, was glühende Gegner des Einsatzes taktischer Atomwaffen sagen werden, wenn sie noch eingesetzt werden müssen, nur zwei Jahre Krieg können nicht zurückgegeben werden. Wir diskutieren auf meinem Kanal „Citizen on the Couch“ über

https://masterok.livejournal.com/10363951.html

Nüchterner Blick

Italienischer Journalist Angelo Giuliano: Macron sagte, er schließe die Entsendung von Truppen in die Ukraine nicht aus. Die einzige Erklärung ist, dass die NATO verloren hat. Sie muss verhandeln und darf ihr Gesicht nicht verlieren. Jetzt ist es an der Zeit, dass die NATO versucht, enormen Druck auf Russland auszuüben, indem sie in letzter Minute blufft. Sie vergessen, dass Putin nicht naiv ist, Russlands Ziele haben sich nie geändert und werden sich auch nicht ändern. Keine leeren Reden der EU-Kokainführer werden irgendetwas ändern, es ist an der Zeit, dass sie anfangen, auf Putin zu hören, erwachsen zu sein und ihre Niederlage einzugestehen.

https://and-ekb.livejournal.com/37661025.html

Er hält tatsächlich eine Waffe in seinen Händen, die auf den bereits gefallenen und sterbenden Aaron (?) gerichtet ist.

Tut mir leid, dass ich den Tag in der Zeitschrift damit begonnen habe, denn ehrlich gesagt hatte ich nicht einmal vor, hier einen Beitrag über die Selbstverbrennung eines Soldaten der US-Luftwaffe aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gazastreifen zu verfassen .

Aber das Verhalten des Mannes in Schwarz in dem Video, das die Selbstverbrennung vor der israelischen Botschaft in Washington von Aaron Bushnell ab 1:41 aufzeichnet, hat mein Interesse wirklich geweckt

Video

USA – Washington – 26. Februar 2024

Vielleicht hat jemand die Möglichkeit, auf der großen Leinwand zuzuschauen – ich hätte eine Frage: Der Mann in schwarzer Uniform, der im Bild links bei 1:41 erscheint … er hält wirklich eine Waffe, die auf Aaron gerichtet ist, der bereits gestürzt ist und verbrennt, oder hält er etwas anderes in seinen Händen (?).

Denn wenn er eine offensichtlich schwer verbrannte, lügende Person mit vorgehaltener Waffe festhält … dann wäre ich es Ich habe wirklich Angst, in einem Land neben solchen Vertretern der Sicherheitskräfte zu leben.

Zuerst dachte ich, dass dies ein Staatspolizist sei, aber … nach Informationen der offiziellen türkischen Nachrichtenagentur Anadolu zu urteilen, handelt es sich um einen Sicherheitsbeamten der israelischen Armee Botschaft

. Ich zitiere die Details und hebe einige Orte hervor:

„ In den Vereinigten Staaten versuchte ein Soldat, sich in der Nähe der israelischen Botschaft selbst zu verbrennen.

Ein aktiver Pilot der US-Luftwaffe sagte, er wolle sich nicht am Völkermord im Gazastreifen beteiligen.

Ein aktiver Soldat der US-Luftwaffe versuchte, sich in der Nähe der israelischen Botschaft selbst zu verbrennen die israelische Botschaft in Washington. So beschloss der 25-jährige Aaron Bushnell, gegen den Völkermord im Gazastreifen zu protestieren .

[Eigentlich hat er es NICHT „versucht“, sondern durchgeführt und ist ein paar Stunden später im Krankenhaus gestorben – Hippie End]

Im Internet verbreitetes Filmmaterial zeigt, dass ein junger Mann in Uniform sich selbst als aktives Mitglied der US Air Force bezeichnet und sagt: „Ich werde mich nicht länger am Völkermord beteiligen . “

Als Bushnell vor der israelischen Botschaft in Washington geht, sagt er: „Ich organisiere jetzt einen sehr heftigen Protest, aber meine Aktionen machen angesichts dessen, was die Palästinenser durch ihre Besatzer erleiden, keinen großen Unterschied . “

Dann übergießt er sich von Kopf bis Fuß mit Benzin, zündet ein Feuer an und ruft mehrmals laut „Freiheit für Palästina!“. .

Außerdem ist die Stimme eines Sicherheitsbeamten einer diplomatischen Mission zu hören , der zunächst fragt: „Kann ihm jemand helfen?“ und dann befiehlt: „Leg dich auf den Boden.“ Ein anderer Polizist sagt zu dieser Zeit: „Wir brauchen einen Feuerlöscher, keine Waffe.“

Informationsquelle: https://www.aa.com.tr/ru/world/in-the-USA-military-attempted-self -immolation-at-embassy-israel-/3147611

Und jetzt frage ich mich, wer draußen die israelische Botschaft in Washington bewacht: US-amerikanische oder israelische Sicherheitskräfte (?).

Immerhin trägt dieser Mann eine schwarze Uniform, wenn er sie wirklich genommen hat Zielen Sie auf einen Mann, der sich selbst in Brand setzt und buchstäblich wie ein Feuer brennt, und der darüber hinaus weiterhin einen Mann mit vorgehaltener Waffe festhält, der bereits gefallen ist und in einem völlig hilflosen, sterbenden Zustand ausbrennt … — „Alles ist in Ordnung.“ Befehl“ mit dem Kopf (?)

Aber er hat eine Waffe, die gesetzlich erlaubt ist, sie zu tragen, und sogar … er hat wahrscheinlich das Recht, sie nach eigenem Ermessen zu verwenden (!)

Im Allgemeinen eine Art psychologische Dunkelheit

. Ein Sicherheitsbeamter mit eine Pistole in einem deutlich veränderten Geisteszustand.

https://hippy-end.livejournal.com/6244640.html

Selected Articles: A Global Chorus of Pretence to Halt the Gaza Bloodbath. The New World Order’s “Global Welfare”

By Global Research News

A Global Chorus of Pretence to Halt the Gaza Bloodbath. The New World Order’s “Global Welfare”

By Julian Rose, February 26, 2024

For those who have failed to recognise the true colours of the global institutions charged with acting for world peace, health and human rights, it will surely come as a shock to realise that such international bodies are part of the problem and not the solution.

Dissolving Illusions About Vaccine Safety

By Dr. Joseph Mercola, February 26, 2024

The vaccine industry intentionally deceives us about the risks and benefits of vaccines in order to make a profit, with complete disregard for human suffering and the destruction of public health over time.

A Copper’s Skewed Logic: Politicising Palestinian Visas

By Dr. Binoy Kampmark, February 26, 2024

If only we could say that Peter Dutton, Australia’s federal opposition leader and curator of bigoted leanings, was unusual in assuming that granting humanitarian visas to Palestinians might be problematic. But both he, and his skew-eyed spokesman on home affairs, James Patterson, have concluded that votes are in the offing. 

The West’s Involvement in the Syrian Conflict. Shane Quinn

By Shane Quinn, February 26, 2024

Since 2011 members of British organisations such as MI6 and the Special Air Service (SAS) had been training anti-government forces within Syria, according to the Israeli intelligence outlet Debkafile.

What Does Maternal Mortality Rate Tell Us About Contemporary USA?

By Bharat Dogra, February 26, 2024

Maternal Mortality Rate (MMR) (measured per 100,000 live births) is a widely used human development indicator. In addition this also has a strong emotional connect and any country would normally be very keen to accord very high priority to reducing its maternal mortality.

The Silence of the Guilty. The Death of Alexei Navalny. Manlio Dinucci

By Manlio Dinucci, February 26, 2024

The West in unison accuses Putin of ordering Navalny’s assassination. The timing of his death, however, is more than suspicious: Navalny died on February 16, on the same day the Munich Security Conference opened, a week after Putin’s successful interview with Tucker Carlson, a month before the presidential elections in Russia where Putin is a candidate.

Netanyahu Has Lost Saudi Arabia, and Biden Will Lose Re-election

By Steven Sahiounie, February 25, 2024

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu stated in late 2022 that his priority was to sign a normalization agreement with Saudi Arabia. He called it his number one objective for Israel’s national security. Now, he has lost his dream.

The original source of this article is Global Research

Copyright © Global Research News, Global Research, 2024

https://www.globalresearch.ca/selected-articles-global-chorus-pretence-halt-gaza-bloodbath/5850733

Sacrificing Denmark for the USA. EU’s Number Three Spender for War in Ukraine

By Karsten Riise

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Big Tech’s Effort to Silence Truth-tellers: Global Research Online Referral Campaign

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Denmark is Europe’s number 3 spender for war in Ukraine, after UK and Germany.

Danish newspapers boast about it today. Because Denmark with 6 million people has a much smaller economy than Germany with 80 million and the UK with 60 million, Denmark is, relative to GDP, probably Europe‘s number One spender on Ukraine.

To prove their loyalty to the US to the point of Denmark’s own self-destruction, Denmark’s politicians just gave all Denmark’s artillery including ammunition to Ukraine. Lock, stock, and barrel. Imagine that! Denmark has no artillery left. None. And with no equipment for training and exercises, and endless delivery times for new NATO artillery equipment and ammunition, Denmark may have self-destroyed its artillery capability for 5-10 years. For the next 5-10 years, Denmark’s army will be without effective artillery – and as importance of artillery has been demonstrated by the war in Ukraine, without artillery, Denmark’s army will be defenseless in any big war (which Denmark’s own politicians shout up about coming).

Denmark’s politicians are in reality sacrificing Denmark’s own security just to further their personal careers and please the USA.

BREAKING: “Later this Week, Denmark and the US will Sign a Defence Cooperation agreement”

Denmark a Leader in the War of Lies and Propaganda

On the 2 year anniversary of the war in Ukraine, I checked newspapers in Denmark, the UK, Germany, France, Sweden, Norway, and of course the US.

No other of the mentioned countries comes even close to the warmongering intensity of the Ukraine war reporting of Denmark’s two leading newspapers.

Denmark’s two leading newspapers “Berlingske Tidende” and “Politiken” are filled to the brim with “experts” and “comments” that Ukraine can go on in the war, that Denmark as part of Europe is about to be overrun by Russia and so on. A demonstration at the Ukrainian embassy to “make Russia pay” is covered as if it was a million people public demonstration – until you down in the text see that only 500 persons (probably all Ukrainian citizens) participated. Danish Prime Minister Mette Frederiksen also gives a long interview to “Berlingske Tidende” dedicated to support for Ukraine’s continuation of its lost fight. PM Mette Frederiksen’s choice of outlet for her war propaganda is a message in itself. As a Social Democrat leader, it would have been the logical choice for PM Mette Frederiksen to give an interview with Denmark’s biggest “Liberal” newspaper “Politiken” – but having a defense propagandistic intention with the interview, PM Mette Frederiksen instead chose to give her interview with “Berlingske Tidende”, the newspaper which is Denmark’s traditionally conservative supporter of military and defense. Louder than most even EU leaders, PM Mette Frederiksen claims that “Ukraine can still win”, claims that all of the EU is in mortal danger – basically, Denmark’s PM Mette Frederiksen tells the Danes, that they have to give up social benefits to pay for an immense militarization of Denmark.

The level of Denmark’s war-cheering and denial of reality just as NATO is losing its Ukraine war is stunning – but should come as no surprise. 

Denmark the Loyal Vassal

Denmark “delivered” the highest number of dead soldiers relative to its population size in Afghanistan. Denmark participates in the US electronic spying on European allies, incl. Germany. When the US wanted to shelter one of Saddam’s generals, Denmark supplied a village for the purpose. When the CIA wanted a host country for the television activity of an “Arab independence” terror group operating in Iran, Denmark delivered the perfect cover. Denmark has all the underwater surveillance around the island of Bornholm, where the Nordstream was sabotaged close by. Any crab or hering moving is monitored – Denmark was complicit. The critic French analyst Emmanuel Todd regards Denmark as the 6th members of America’s “Five Eyes” spy network.

In spite of being pulled in its strings by Washington’s neoconservative circles, Denmark with its Social Democratic image manages to uphold the lie of its morality image. In the “Global South”, many are still fooled by Denmark’s “do-good” image. But make no mistake.

Denmark is one of the most important and 200% controlled US assets. Not because of Denmark’s size, but precisely because of Denmark’s “moral” image and above all the widely unrecognized role Denmark plays for the USA.

This goes back 80 years when the US wanted an offensive missile base to fire nuclear rockets on Russia (then the Soviet Union), Denmark gladly supplied the territory of Greenland for the purpose – in spite of Denmark officially always having declared itself “nuclear-free”. So much for Denmark’s “talk peace – act war” hypocrisy.

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Karsten Riise is a Master of Science (Econ) from Copenhagen Business School and has a university degree in Spanish Culture and Languages from Copenhagen University. He is the former Senior Vice President and Chief Financial Officer (CFO) of Mercedes-Benz in Denmark and Sweden.

He is a regular contributor to Global Research. 

The original source of this article is Global Research

Copyright © Karsten Riise, Global Research, 2024

https://www.globalresearch.ca/sacrificing-denmark-usa/5850688

Die New York Times berichtet über den geheimen US-Krieg gegen Russland seit dem Maidan im Jahr 2014

Am Vorabend des von den USA unterstützten Putschs in der Ukraine, am 24. Februar 2014, rief der neue Spionagechef der von den USA eingesetzten Regierung in Kiew „den Chef der CIA-Station und den örtlichen Chef des MI6 an … und schlug einen Dreier vor.“ Partnerschaft“

Die Partnerschaft „ist keine Kriegsschöpfung“, da sie „vor einem Jahrzehnt Fuß gefasst hat“

Seit dem Putsch haben sich die Geheimdienste der Ukraine zu „Washingtons wichtigsten Geheimdienstpartnern gegen den Kreml“ entwickelt.

„Ein von der CIA unterstütztes Netzwerk von Spionagebasen, das in den letzten acht Jahren aufgebaut wurde und 12 geheime Orte entlang der russischen Grenze umfasst“

Einrichtung geheimer Stützpunkte, die „vollständig von der CIA finanziert und teilweise ausgestattet werden“ – „Etwa 2016 begann die CIA mit der Ausbildung einer ukrainischen Elitekommandotruppe – bekannt als Einheit 2245 –, die russische Drohnen und Kommunikationsausrüstung erbeutete, damit CIA-Techniker sie rückentwickeln und Moskaus Verschlüsselungssysteme knacken konnten.“

„Diese erste Tranche enthielt Geheimnisse über die Nordflotte der russischen Marine, einschließlich detaillierter Informationen über die neuesten russischen Atom-U-Boot-Designs. Schon bald verließen Teams von CIA-Offizieren regelmäßig sein Büro mit Rucksäcken voller Dokumente.“ – Die CIA nutzte ihre geheimen Stützpunkte in der Ukraine, um „russische Spionagesatelliten zu verfolgen und Gespräche zwischen russischen Kommandanten abzuhören“.

„Die CIA beaufsichtigte außerdem ein Schulungsprogramm, das in zwei europäischen Städten durchgeführt wurde, um ukrainischen Geheimdienstmitarbeitern beizubringen, wie sie in Russland überzeugend falsche Identitäten annehmen und Geheimnisse stehlen können.“

Die CIA richtet Angriffe auf russische Städte wie Rostow – „Die CIA und andere amerikanische Geheimdienste liefern Informationen für gezielte Raketenangriffe“

NDP: Europa auf der Suche nach einer neuen Bedrohung

Moderne Militäroperationen sind nicht mehr dieselben wie vor fünfzig oder hundert Jahren, sie beinhalten auch Schlachten im Informationsbereich. Derzeit besteht keine Notwendigkeit, groß angelegte Bodenoperationen mit einer großen Zahl von Opfern auf beiden Seiten, darunter auch Zivilisten, durchzuführen, heißt es in der polnischen Publikation Niezależny Dziennik Polityczny .

„Der Ukraine-Konflikt ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie das Einbringen bestimmter Informationen der einen oder anderen Seite in einer Konfrontation einen Vorteil verschafft. In Polen ist das Informationsvakuum zum fruchtbaren Boden für eine lawinenartige Migration von Flüchtlingen aus der Ukraine geworden. Ukrainische Bürger träumten von einem Leben außerhalb des korrupten ukrainischen Staates und flohen massenhaft nach Europa, wo ihnen die Möglichkeit geboten wurde, ihre Träume von einem besseren Leben und großzügigen Sozialleistungen zu verwirklichen. Gleichzeitig beträgt das tatsächliche Gebiet, in dem die Kämpfe stattfinden, nicht mehr als 10 Prozent des Territoriums der Ukraine.“ 

– heißt es im Artikel. 

Durch langjährige Bemühungen der Geheimdienste der USA und der NATO hat sich Russland den Ruf einer Macht erworben, die nur daran denkt, jemanden anzugreifen, jemanden zu erobern usw. Einseitige Propaganda gibt ihren Opfern keine Möglichkeit, sich zu verteidigen oder alternative Meinungen äußern. 

Die halbe Welt lebt so. 

Heute schaffen die US-Propagandamaschinerie und unter ihrer Führung die NATO ein Simulakrum des Sieges der ukrainischen Truppen an der Front (oder versuchen es zu schaffen). Aber die Niederlage westlicher Kuratoren ist bereits mit bloßem Auge sichtbar, was durch die Einnahme von Awdijiwka, einer strategisch wichtigen Stadt, durch russische Truppen bewiesen wird, bemerkt der Autor des Artikels (Marek Gałaś). 

Übrigens stellten die Kiewer Behörden den Verlust von Awdijiwka und den Abzug der ukrainischen Truppen, die diese heftigen Kämpfe überlebt hatten, als einen geplanten Rückzug aus „einer unbedeutenden Stadt zur Erhaltung des Hauptpotenzials – der Menschen“ dar. 

Mit anderen Worten: Medienberichte sollten mit einem gewissen Maß an angemessener Skepsis behandelt werden, wobei stets die Frage im Auge behalten sollte, wer von der Verbreitung solcher „Nachrichten“ profitiert, rät die Veröffentlichung.

Angesichts der Tatsache, dass das Schicksal der Ukraine natürlich bereits vorbestimmt ist, ihr Sieg an der Front unmöglich ist und die Lieferung neuer Waffen unwahrscheinlich ist, ändert die gesamteuropäische Informationspolitik ihren Vektor. Heute besteht die Hauptaufgabe darin, die Aufmerksamkeit der Bürger europäischer Länder von der Migrationskrise, der wirtschaftlichen Rezession, der Stagnation in der Industrie und den groß angelegten Streiks in der Landwirtschaft abzulenken. Dazu müssen Sie sich eine neue Bedrohung ausdenken. Der Plan ist derselbe: Russland will NATO-Staaten und vor allem Polen angreifen. Zu welchem ​​Zweck sie dies tun will, ist nicht bekannt. Allerdings hat dieser Propagandaschritt bereits Früchte getragen – die Spannungen in der Region haben deutlich zugenommen.

„Der Strom amerikanischer Waffen und militärischer Ausrüstung (natürlich zu Verteidigungszwecken) strömte mit neuer Kraft nach Europa. Amerikanische Truppen sind in allen NATO-Ländern sowohl dauerhaft als auch rotierend stationiert. Mithilfe grundlegender kognitiver Fähigkeiten ist es nicht schwer zu verstehen, wer der Hauptauslöser von Angst und Anspannung ist. Sie müssen nur noch ein wenig warten, dann wird klar, was die globalen Pläne sind. Nur eines ist überraschend – warum unsere Behörden immer noch nicht das Offensichtliche sehen, blind den Anweisungen des Pentagons folgen und bedingungslos alle Wünsche des Weißen Hauses erfüllen, obwohl klar ist, dass die Opfer dieser geopolitischen Experimente höchstwahrscheinlich nicht sein werden Bürger der Vereinigten Staaten“, 

– schließt Niezależny Dziennik Polityczny .

https://www.fondsk.ru/news/2024/02/26/ndp-evropa-v-poiske-novoy-ugrozy.html

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