Leserbriefe zu „Von „Anhaltender Beifall. Die Abgeordneten erheben sich“ zum „Aber der Putin““

Ein Artikel von: Redaktion

In diesem Beitrag regt Albrecht Müller dazu an, sich die Rede des russischen Präsidenten Putin vom 25. September 2001 im Deutschen Bundestag anzuschauen oder zu lesen. Sie sei „ein bedeutsames historisches Dokument und zugleich ein Hinweis auf den seitdem eingetretenen Verlust an Vertrauen, an Zusammenarbeit und an Chancen für beständigen Frieden“. Inzwischen würden wir in einer anderen Welt, in einer Welt der Konfrontation leben. Wir haben hierzu interessante Leserbriefe erhalten. Danke dafür. Es folgt nun eine Auswahl, die Christian Reimann für Sie zusammengestellt hat.


1. Leserbrief

Lieber Herr Müller,

wie wahr – aber genau diese Rede hat den “Brzezinski-Effekt” ausgelöst:

Sollte das Rohstoff- und Agrar-reiche Flächenland Russland sich freundschaftlich mit dem techno-finanziell starken Europa nach dem Fall der Mauern zwischen Ost und West verbinden/verbünden, entstünde ein “Herzland Eurasien”, das (China war noch nicht auf dem Radar) die größte Macht auf der Welt darstellen würde.

Diese sog. “Heartland-Theorie” vom Anfang des Jahrhunderts steckt in den Köpfen der Amerikaner als die wichtigste Bedrohung ihrer Vormachtstellung – und wurde ein Jahrhundert lang durch Kriege immer wieder verhindert. Aber Anfang 2000 war es dann soweit, wie Putin in seiner Rede und der Bundestag in dessen Reaktion bestätigte.

Konsequent bauten die USA dann die neue Mauer – NATO-Osterweiterung bis hin zur Raketen-Dislozierung in Polen und Rumänien, rüstete die Ukraine als wichtigste Figur auf dem Schachbrett (siehe der Buchtitel Brzezinskis) auf – und der Rest ist mehr als bekannt, bis hin zur RAND-Studie mit dem Endspiel-Szenario. Allerdings würde das bereits jede heutige KI so verstehen – jedoch nicht die Politiker, Medien und Bevölkerungen, die das nicht wahr haben wollen.

Nochmals danke für die Erinnerung, dass der Bundestag auch einmal aus einer Mehrheit Friedens-Williger bestand, statt Faschisten wie Nawalny zuzujubeln und den plötzlichen Hass auf die AfD zur emotionalen Ersatz-Religion zu machen. Dann doch lieber KI, als gar keine.

Mit tropischen Grüßen und angenehmem Abstand zu D,

H. Rudolf


2. Leserbrief

Lieber Herr Müller

Dieses Video habe ich mir nochmals angeschaut ! Unglaublich, dass diese Politiker die Chance damals , mit Gorbatschow ,und nach dieser Rede von Putin , aus Bösartigkeit entgehen liessen , ohne Sinn , Verstand und Anstand .

2001 habe ich mir die Rede Putins auch angeschaut . Die Freude war gross bei mir, denn ich glaubte, dass wir in Europa nun endlich ohne Sorge vor einem Krieg mit Russland leben könnten . Ein friedliches Europa , ohne USA .

Und heute ? Wenn ich mir einen großen Teil der Politiker heute ansehe , kann man kaum glauben wie skrupellos und charakterlos diese Leute doch geworden sind , der grössere Teil der « Klatscher « ,man hört sie heute im TV wieder gegen Russland  hetzten !

Wenn die Politiker heute gefragt werden, warum das alles so anders gekommen ist, sagen sie :

Das liegt nur an Putin , der hat sich geändert ! So einfach ist das ! Was sind das doch für erbärmliche Gestalten !

Man kann den Beruf wählen , den Wohnort , den Partner und Freunde , usw . Politiker aber aus Vertrauen zu wählen ist das gefährlichste , denn sie können uns aus Machtgier und Geld sehr schnell in Kriege verwickeln , wie momentan zu sehen ist !

Herzliche Grüsse J.Blumer


3. Leserbrief

Liebe Nachdenkseiten, lieber Albrecht Müller,

ja, was ist im Lauf der letzten 20 Jahre zwischen Deutschland und Russland passiert, das frage ich mich auch ziemlich verzweifelt. Die Medien und die Schar der ihnen zuarbeitenden „Experten“ beantworten die Frage ganz primitiv: Putin, im Täuschen und Lügen vom KGB geschult, habe zuerst wie ein Drogendealer das unschuldige Deutschland von russischem Gas und Rohstoffen abhängig gemacht. Dann habe er seine demokratische Maske abgelegt und die Ukraine als ersten demokratischen Staat überfallen. Putins imperialistisches Ziel sei es, nach der Zerstörung der Ukraine das russische Imperium mit brutaler Gewalt weiter nach Westen auszudehnen. – Diese Erklärung hätte sich der Reichspropagandaminister Josef Goebbels nicht demagogischer ausdenken können. Die Sprache der Medien (ARD, ZDF, Spiegel, Zeit, Frankfurter Rundschau, …) und der Politik (Strack-Zimmermann, Kiesewetter, Roettgen, Baerbock, Hofreiter, …) verroht zunehmend. Im Widerspruch dazu mahnen die gleichen Medien und die gleichen Politiker, unsere Demokratie vor dem Hass der rechtsextremen AfD zu schützen. Wenn es darum geht, die Ukraine zu glorifizieren und Putin und Russland zu dämonisieren, bedienen sie sich dagegen einer ebenso inhaltsleeren wie emotional aufgeladenen Rhetorik, die selbst an faschistische Propaganda erinnert. Das macht mir Angst. Ich habe Angst um die Demokratie und den Frieden in Deutschland. Als größte Bedrohung sehe ich aber nicht Russland und Putin. Putin ist der gleiche Machtpolitiker wie vor 20 Jahren, der die Interessen seines Landes mehr oder weniger skrupellos vertritt. Die größte Bedrohung sind demokratische Politikerinnen, die Atomwaffen für die EU fordern, die Angst vor Russland und China schüren, die permanent Moral und „westliche Werte“ predigen, die Kriegstüchtigkeit fordern, die sich von den demagogischen Auftritten des ukrainischen Präsidenten begeistern lassen.

Weshalb im Laufe von 20 Jahren halbwegs vernünftige Medien und Politiker in Deutschland zu hasserfüllten Propagandisten des Krieges mutiert sind, erkläre ich mir damit, dass in Europa, in Israel, in den USA neue rechtsradikale Strömungen immer mehr Zulauf bekommen. Vielleicht möchte man das Auseinanderbrechen der westlichen Gesellschaften dadurch aufhalten, dass man mit Russland einen äußeren Feind konstruiert, der die westlichen Gesellschaften nach innen eint. Diese teuflische Rechnung wird nicht aufgehen. Damit bekämpft man nicht den Faschismus der vielen rechten Parteien im Westen. Damit öffnet man dem Faschismus und Militarismus die Tore weit bis ins Herz der Demokratie, hinein in demokratische Parteien und Medien. Sie sehen sich selbst als Demokraten, nehmen aber zunehmend einen faschistischen Habitus an. Ich fürchte tatsächlich, diese verhängnisvolle Entwicklung könnte im dritten Weltkrieg enden.

Umso wichtiger sind Medien wie die Nachdenkseiten, die Lüge und Hass entgegen arbeiten. Weiter so!

Mit freundlichem Gruß

Thomas Arnold


4. Leserbrief

Sehr geehrter Hr. Müller,

im Großen und Ganzen stimme ich Ihren Ausführungen in diesem Artikel zu bis auf eine Ausnahme. Sie schreiben – Zitat: “Nicht nur die Abgeordneten der damaligen Regierungsparteien SPD und Grüne […] zeigten ihre Zustimmung zur Rede des russischen Präsidenten.”

Ich habe mir die Rede des Russischen Präsidenten auf YouTube bereits mehrmals angeschaut, allerdings nicht auf Phönix wie von Ihnen verlinkt sondern auf dem Video des Deutschen Bundestags:

Wladimir Putin – Rede am 25. September 2001 vor dem Deutschen Bundestag (nur deutschsprachiger Teil) (youtube.com)

Bei genauerer Betrachtung stellt man dabei fest, dass es auf der Regierungsbank einen Außenminister und Vizekanzler gab, der bereits damals schon durch seine Mimik unverborgen signalisierte, dass er den Russischen Präsidenten wahrscheinlich lieber nach Sibirien gejagt hätte als ihm zuhören zu müssen. So z. B bei Zeitpunkt 8:56, wo alle Beifall spenden – bis auf einen. So z.B. bei 10:04 und bei 20:06. Und bei 23:48 war Joschka Fischer der Erste, der aufhörte zu klatschen. Die Gestik dieses Grünen sagte damals bereits viel aus, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass nur ein Jahr vorher der illegale Angriffskrieg gegen Jugoslawien nicht zu letzter durch seinen Satz “Ich habe aber auch gelernt – nie wieder Auschwitz” begann und er dies wohl zum Anlass nahm, engste Bande mit Madeline Albright zu knüpfen, für die er ja dann später auch der deutsche Partner wurde. 

Eines muss man aber dem NATO-olivgrünen und späteren Gründungsmitglied des European Council on Foreign Relations lassen: lassen: Er hat damals schon sein wahres Gesicht als Putinhasser gezeigt.

Mit nachdenklichen Grüßen

Peter Biebel

Anmerkung Albrecht Müller: Danke für den Hinweis. Er ist sehr berechtigt.


5. Leserbrief

Sehr geehrter Herr Müller,

danke für Ihren Beitrag.

Eigentlich mehr als nur ein Beitrag.
Nach dem 24.02.2022 hatte ich mir auch die Rede heruntergeladen.
Seit dem versuche ich herauszufinden, wie es geschehen konnte, das in den folgenden 6 Jahren alles auf den Kopf gestellt wurde.

Und: was ging in W. Putin vor, wie hat sich seine Einstellung geändert…
Die DDR kennen gelernt und anschließend in die BRD große Hoffnungen gesetzt (als sehr junger Staatsmann – 48 Jahre)…

Leider habe ich dazu in den Medien keine Antwort gefunden.

Mit freundlichen Grüßen

E. Backhaus


6. Leserbrief

Guten Tag, lieber Albrecht Müller,

Sie fragen sich und uns, was seit Putins Rede 2001 passiert ist? Warum aus der damals propagierten europäischen Zusammenarbeit von Lissabon bis Wladiwostok Feindseligkeit und Aggression geworden ist?

Eine, zugegeben, ziemlich schlichte Antwort: ein Generationenwechsel beim politischen Personal.

Hier paar Minister 2001, nicht alle

14. Wahlperiode (1998–2002): 1. Kabinett Gerhard Schröder von Oktober 1998 bis Oktober 2002 amtierend. Aus: de.wikipedia.org/wiki/Kabinett_Schr%C3%B6der_I
Bundeskanzler Gerhard Schröder (* 1944)
Bundesminister des Auswärtigen Joseph [Joschka] Fischer (* 1948)
Bundesminister des Innern Otto Schily (* 1932)
Bundesminister der Justiz Herta Däubler-Gmelin (* 1943)
Bundesminister der Finanzen Oskar Lafontaine bis 18.3.1999 (* 1943). Hans Eichel ab 12.4.1999(* 1941)
Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. ab 22.1.2001: Bundesminister für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft Karl-Heinz Funke (* 1946) bis 12.1.2001 Renate Künast ab 12.1.2001 (* 1955)
Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung Walter Riester (* 1943)
Bundesminister der Verteidigung Rudolf Scharping(bis 19.7.2002 (* 1947). Peter Struck ab 19.7.2002 (1943–2012)
Bundesminister für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Christine Bergmann (* 1939)
Bundesminister für Gesundheit Andrea Fischer bis 12.1.2001 (* 1960). Ulla Schmidt ab 12.1.2001 (* 1949)
Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Franz Müntefering bis 17.9.1999 (* 1940)
Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Jürgen Trittin (* 1954)
Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul SPD (* 1942)
Bundesminister für besondere Aufgaben Bodo Hombach (* 1952)

Martina Helffenstein


Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten

Die NachDenkSeiten freuen sich über Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen Länge und mit einem eindeutigen Betreff.

Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:

Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer „Gebrauchsanleitung“.

13-15 février 1945 : Dresde, un crime de guerre des Alliés

Pour nous soutenir commandez les livres Strategika : “Globalisme et dépopulation” , « La guerre des USA contre l’Europe » et « Société ouverte contre Eurasie »

À partir du 13 février 1945 et pendant trois jours, les Anglo-Américains perpètrent le crime des crimes, à Dresde. La capitale de Saxe est une ville ouverte : elle n’abrite ni usine, ni militaire et ne présente aucun intérêt stratégique. Au contraire, des centaines de milliers d’Allemands, fuyant les crimes de l’Armée rouge, se sont réfugiés dans la ville ; de nombreux blessés sont soignés dans les 25 hôpitaux de la ville. C’est un véritable choix terroriste qui a décidé les gouvernements criminels alliés à attaquer la ville.

l s’agit de massacrer le plus grand nombre de civils possibles pour terroriser le pays. Dès son entrée en fonction, Winston Churchill a imposé les bombardements terroristes comme principale méthode d’action de l’armée de l’air britannique. Comme ailleurs Berlin et Breslau, rasées par les bombes russes, la « Florence de l’Elbe » est totalement détruite.

Les assassins profitent de la nuit pour perpétrer leur crime. Les premières bombes tombent vers 22 heures, ce 13 février. Dès lors, par d’incessants passages, la mort va s’abattre sur la ville pendant plusieurs dizaines d’heures, jusqu’au 15 février. Le millier de bombardiers « alliés » déversent 650 000 bombes, incendiaires ou à fragmentation sur la ville.

En trois jours, Dresde – qui était protégée par une convention internationale – est transformée en un champ de ruine et de mort. Il ne reste quasiment plus aucun bâtiment public debout.

dresde-2014-jn-

Le nombre de victimes est devenu un enjeu de mémoire important depuis : les ennemis de l’Europe ont sans cesse minimisé le nombre de morts, voir nier la réalité de l’enfer de Dresde, pour mieux faire la propagande de leurs morts qui n’existent pas.

Selon un rapport du Comité international de la Croix-Rouge en 1946, 305 000 Européens ont été massacrés à Dresde en février 1945. Le gouvernement de Staline évoquera la mort de 250 000 personnes. Aujourd’hui, il est communément admis que l’attaque terroriste contre Dresde a fait entre 135 000 et 250 000 morts.

Pour ces crimes, pas plus que pour Katyn, Brest, Hiroshima, Nagasaki, que pour les centaines de milliers de femmes violées et assassinées, ce crime contre l’humanité commis par lesdits “Alliés” ne sera jamais ni reconnu, ni jugé.

Nous n’oublions pas.

À Dresde, en 1950, une Allemande rend hommage aux morts de février.
À Dresde, en 1950, une Allemande rend hommage aux morts de février.

À Jérusalem, la « Conférence pour la Victoire d’Israël » menace Londres et Washington – Thierry Meyssan

https://www.voltairenet.org/article220411.html

Thierry Meyssan est Consultant politique, président-fondateur du Réseau Voltaire. Dernier ouvrage en français : Sous nos yeux – Du 11-Septembre à Donald Trump (2017).

La « Conférence pour la victoire d’Israël – les colonies apportent la sécurité : retourner dans la bande de Gaza et le nord de la Samarie » n’était pas une simple réunion de suprémacistes juifs. Un rabbin, condamné en Israël à la prison à perpétuité pour ses crimes, s’y est exprimé au nom des successeurs du groupe Stern qui assassina les dirigeants britanniques de la Palestine mandataire. C’était une déclaration de guerre contre les Anglo-Saxons. En participant à cet événement, le Premier ministre, Benjamin Netanyahu, menaçait Washington et Londres. Le président Joe Biden a immédiatement interdit toute collecte de fonds et transfert d’argent vers ces extrémistes. C’est la première fois que les États-Unis prennent des sanctions contre des Israéliens.

La Conférence pour la victoire d’Israël

Il y a deux semaines, un événement festif avec des stars de la chanson a été organisé au Centre international des congrès de Jérusalem. Il était intitulé « Conférence pour la victoire d’Israël – les colonies apportent la sécurité : retourner dans la bande de Gaza et le nord de la Samarie ». 12 ministres en exercice, dont le Premier ministre Benjamin Netanyahu, y ont participé.

Toutefois, aucune personnalité politique, pas même le ministre de la Sécurité, Itamar Ben Gvir, n’a eu droit aux ovations frénétiques qui ont salué le rabbin Uzi Sharbaf ; un personnage désormais central dans le débat israélien quoi qu’inconnu à l’étranger. Par sa présence, il a ravivé chez les participants l’espoir de racheter ce qu’ils considèrent comme le « péché » du retrait des colonies juives de Gaza, en 2005.

Dans les heures qui ont suivies, Yaakov Margi (Shas), ministre de la Protection sociale et des Affaires sociales, a déclaré que ses collègues auraient dû « réfléchir » avant de se rendre à ce cirque.

Le chef de l’opposition, Yaïr Lapid, a déploré que Benjamin Netanyahu, « qui était autrefois au centre du camp national soit entraîné sans but par les extrémistes », ait « touché le fond. »

Le général Benny Gantz, a déclaré que cette conférence était « une injure à la société israélienne en temps de guerre. Cela nuit à notre légitimité dans le monde et aux efforts visant à créer un cadre pour le retour de nos otages ». À propos de la participation du Premier ministre, il a poursuivi : « Celui qui danse et divise, ne décide pas, et celui qui est silencieux et se laisse entraîner, n’est pas un dirigeant ».

Sur une banderole, on peut lire : « Seul un transfert [des Palestiniens hors de Gaza] peut apporter la paix ». Tandis qu’une carte figure les prochaines villes israéliennes à Gaza.

Le lendemain, le président Joe Biden, comme effrayé par le retour d’un vieux démon, a signé un décret interdisant à quelques colons extrémistes de venir aux États-Unis, et surtout interdisant toute collecte de fonds et tout transfert d’argent au profit des hommes du rabbin Uzi Sharbaf. Ces sanctions s’appliquent non seulement aux États-Unis, mais aussi dans toutes les banques étrangères ayant des intérêts aux États-Unis, c’est-à-dire, en définitive, dans tout l’Occident politique [1].

En outre, l’Administration Biden, qui jusqu’ici soutenait discrètement le massacre à Gaza en fournissant des obus et autres munitions, s’est soudain mise à chercher une sortie de crise. Le secrétaire d’État, Antony Blinken, est parti dans une nouvelle tournée des capitales de la région, cette fois avec des propositions.

Pourquoi donc, la sortie du rabbin Uzi Sharbaf sur le devant de la scène a-t-elle provoqué de telles réactions ? Pour le comprendre, un retour en arrière, depuis 1922, est nécessaire. Au sein du mouvement sioniste révisionniste, il existe en effet un groupe encore plus fanatique qui n’hésite pas à attaquer les Anglo-Saxons.

Le « gang Stern »

Les « sionistes révisionnistes » sont les disciples de Vladimir Ze’ev Jabotinsky, un fasciste ukrainien qui fit alliance en 1922 avec les « nationalistes intégraux » ukrainiens de Symon Petlioura et de Dmitro Dontsov contre les Soviétiques. Durant cette alliance, les « nationalistes intégraux » massacrèrent non seulement des anarchistes ukrainiens et des communistes ukrainiens, mais aussi des dizaines de milliers de juifs ukrainiens. Refusant de s’expliquer, Jabotinsky démissionna de ses fonctions d’administrateur de l’Organisation sioniste mondiale et créa l’Alliance des sionistes révisionnistes. Il fonda une formation fasciste paramilitaire en Italie, avec l’aide du duce Benito Mussolini, le Betar.

À la fin de la Seconde Guerre mondiale, les « sionistes révisionnistes » poursuivirent leur rêve fasciste, désormais sans l’aide de leurs homologues italiens. Ils se désolidarisèrent de la milice communautaire juive en Palestine, la Hagana, et créèrent leur propre milice, l’Irgun [2]

Dans une lettre au New York Times, Albert Einstein, Hannah Arendt et d’autres personnalités juives comparèrent l’Irgun aux formations fascistes et nazies [3].

L’Irgun lui-même a donné naissance au Lehi (dit « Groupe Stern » ou selon la police britannique « Gang Stern » [4]). Ce groupe était directement lié au gouvernement fasciste polonais (Avraham Stern participa à la première version du « plan Madagascar »). Stern fut arrêté par les Britanniques avec les dirigeants de son groupe au début de la Seconde Guerre mondiale, mais relâché lorsque le gouvernement polonais se reconstitua en exil à Londres. Le Lehi reprit contact avec les fascistes italiens, puis proposa aux nazis de les aider à expulser les juifs d’Europe vers la Palestine. Après des hésitations, ceux-ci refusèrent. Le Lehi multiplia les attentats contre les Britanniques et les juifs de gauche durant les deux premières années de la guerre. Avraham Stern fut arrêté abattu par un officier du CID britannique, en févier 1942. Le Lehi fut alors réorganisé par Yitzhak Shamir qui assassina ses rivaux.

En 1944, le Lehi reprit ses attentats contre les Britanniques. Il manqua de peu d’éliminer le haut-commissaire en Palestine, Harold MacMichael, mais parvint à assassiner le ministre des Colonies, Lord Moyne.

Les autorités politiques et militaires britanniques furent assassinées par le Gang Stern lors de l’attentat contre l’hôtel King David qui hébergeait leur quartier général.

David Ben Gourion, qui restait fidèle aux Britanniques, lança une campagne de la Haganah pour stopper les actions de l’Irgun et du Lehi. Beaucoup de leurs membres furent arrêtés. Cependant, en 1945, Ben Gourion organisa secrètement une réconciliation avec les sionistes révisionnistes, le « Mouvement de la Révolte Hébraïque ». Cette brève alliance ne tint pas. Le Lehi organisa l’attentat contre le secrétariat du gouvernement britannique de Palestine mandataire et contre son commandement militaire, tous deux situés à l’hôtel King David. Il fit 91 morts et 46 blessés. Le Lehi ne cessa pas ses activités terroristes avec l’arrestation d’Yitzhak Shamir. Il les étendit au contraire à Londres jusqu’à ce que les Britanniques se retirent de Palestine. Après quoi, il cibla les Arabes, ainsi perpétra-t-il le massacrer de Deir Yassin.

L’Irgun et le Lehi furent en définitive incorporés aux Forces de défense israéliennes lors de la proclamation unilatérale de l’État. Cependant, les Nations unies envoyèrent le comte suédois Folke Bernadotte pour déterminer les frontières des deux États, juif et arabe. Yitzhak Shamir organisa alors son assassinat [5]. Yehoshua Cohen l’exécuta. Au passage le colonel français des Casques bleus, André Sérot, fut assassiné, c’est Pierre Gaïsset (grand-père de l’auteur de cet article) qui le remplaça. Les « sionistes révisionnistes » changèrent alors d’étiquette et formèrent un nouveau parti, le Hérout, dont Menahem Begin prit la présidence.

En 1952, Yehoshua Cohen créa le kibboutz de Sde Boker. Lorsque l’année suivante, le premier ministre David ben Gourion rejoignit ce kibboutz, Yehoshua Cohen en devint le garde du corps.

Le rabbin Uzi Sharbaf, vedette de la Conférence pour la victoire d’Israël

Le « Souterrain juif »

Il n’y a pas de trace du groupe Stern par la suite. Cependant, après la « guerre des six jours », le Bloc des fidèles (Gush Emunim) développa l’idée que Yahvé avait donné toute la Palestine aux juifs. Ils avaient non seulement le droit de l’occuper, mais le devoir de le faire pour que la suite des prophéties s’accomplisse. Ce mouvement se développa autour du rabbin Zvi Yehouda Kook. Il enseignait que les premiers Israéliens laïques avaient, certes, débuté le travail, mais que seuls les religieux en connaissaient la direction et pouvaient le finaliser.

C’est dans ce contexte que Yehuda Etzion, fils d’un membre du gang, recréa le groupe Stern. Il utilisa d’ailleurs le même logo : un poing, deux doigts levés. Son nouveau nom : le « Souterrain juif ». Après les accords de Camp David, signés en 1978 par l’ex-Frère musulman Anouar el-Sadate et le sioniste révisionniste Menahem Begin, il s’organisa formellement. Il s’opposa à la rétrocession par Israël du Sinaï à l’Égypte. Il constitua deux cellules. La première, dirigée par Yehuda Etzion lui-même, pour détruire le Dôme du rocher au centre de la mosquée Al-Aqsa, afin de reconstruire le Temple de Jérusalem. La seconde pour semer la terreur parmi les arabes anti-colonialistes.

Le rabbin Uzi Sharbaf était le chef du « Souterrain juif ». Il a été condamné par la Justice israélienne à la prison à perpétuité, en 1984, pour son implication dans une série d’attentats meurtriers contre des Palestiniens. Il fut discrètement libéré, en 1991, par deux sionistes révisionnistes, le président Chaim Herzog et le Premier ministre Yitzhak Shamir.

Sa présence et l’accueil tonitruant que lui ont réservé des milliers de militants laisse craindre le retour du terrorisme sioniste contre les Anglo-Saxons. La réaction de Washington montre, qu’à ses yeux, ce qu’il tolère lorsque les Arabes en sont victimes, doit être condamné lorsqu’il est menacé.

Thierry Meyssan

Notes :

[1Executive Order on Imposing Certain Sanctions on Persons Undermining Peace, Security, and Stability in the West Bank, White House, February 1, 2024.

[2Irgun : Revisionist Zionism, 1931-1948, Gerry van Tonder, Pen & Sword Military (2019).

[3] « New Palestine Party. Visit of Menachen Begin and Aims of Political Movement Discussed », The New York Times, Décembre 4, 1948.

[4The Stern Gang. Ideology, Politics and Terror, 1940-1949, Joseph Heller, Routledge (1995).

[5Bernadotte in Palestine, 1948 : A Study in Contemporary Humanitarian Knight, Amitzur Ilan, Macmillan (1989).

Sur Israël, les prémonitions au vitriol de Raymond Aron

https://orientxxi.info/magazine/sur-israel-les-premonitions-au-vitriol-de-raymond-aron,7068

Raymond Aron est à la mode. Le penseur libéral, l’universitaire doublé d’un éditorialiste influent par ses éditoriaux dans Le Figaro puis dans L’Express, des années 1950 à 1980, a été convoqué à l’occasion du quarantième anniversaire de sa disparition par des médias de droite à la recherche des références intellectuelles qui leur manquent dans la production actuelle : « un maître pour comprendre les défis d’aujourd’hui », « un horizon intellectuel », « un libéral atypique ».

Curieusement, les prises de position les plus incisives de son œuvre journalistique, à savoir celles consacrées à Israël et à la Palestine, sont absentes des injonctions à « relire Raymond Aron ». Elles n’en restent pas moins d’une actualité brûlante.

On comprend cette gêne si on les relit, effectivement. Certaines de ces idées, exprimées dans une presse de droite par un homme de droite d’origine juive, le feraient classer en 2024 comme « antisioniste » (voire pire) par des médias et des « philosophes » de plateaux télé qui se contentent de paraphraser le narratif israélien.

C’est une véritable réflexion qui se déclenche le 27 novembre 1967, à la suite de la célèbre conférence de presse du général de Gaulle dénonçant, après la victoire éclair d’Israël et l’occupation des territoires palestiniens : « les Juifs (…) qui étaient restés ce qu’ils avaient été de tout temps, c’est-à-dire un peuple d’élite, sûr de lui-même et dominateur ». Chaque mot de cette déclaration « aberrante » choque Raymond Aron. En accusant « les Juifs » éternels et non l’État d’Israël, de Gaulle réhabilite, écrit-il, un antisémitisme bien français : « Ce style, ces adjectifs, nous les connaissons tous, ils appartiennent à Drumont, à Maurras, non pas à Hitler et aux siens ».

Interrogations sur le concept de « peuple juif »

Mais Aron, en vrai philosophe, ne saurait s’arrêter là : « Et maintenant, puisqu’il faut discuter, discutons », écrit-il dans Le Figaro«. Il se lance alors dans une étude socio-historique, adossée à une auto-analyse inquiète qui n’a pas vieilli. Quel rapport entre ses origines et l’État d’Israël ? L’obligent-elles à un soutien inconditionnel ? Et d’ailleurs qu’est-ce qu’être juif ? Ces questions parfois sans réponse définitive, on les trouve dans un ouvrage qui rassemble ses articles du Figaro» 1 puis, plus tard, dans ses Mémoires2 publiées l’année de sa mort, en 1983, et enfin dans un livre paru récemment qui comporte, lui, tous ses éditoriaux de L’Express3«. Les citations de cet article sont extraites de ces trois livres.

Et d’abord, qu’est-ce que ce « peuple » juif comme le dit le président de la République, commence par se demander Raymond Aron. Il n’existe pas comme l’entend le sens commun, répond-il, puisque « ceux qu’on appelle les Juifs ne sont pas biologiquement, pour la plupart, les descendants des tribus sémites » de la Bible. « Je ne pense pas que l’on puisse affirmer l’existence objective du « peuple juif » comme celle du peuple français. Le peuple juif existe par et pour ceux qui veulent qu’il soit, les uns pour des raisons métahistoriques, les autres pour des raisons politiques ». Sur un plan plus personnel, Aron se rapproche, sans y adhérer complètement, de la fameuse théorie de son camarade de l’École normale supérieure, Jean-Paul Sartre, qui estimait qu’on n’était juif que dans le regard des autres. L’identité n’est pas une chose en soi, estime-t-il, avec un brin de provocation :

Sociologue, je ne refuse évidemment pas les distinctions inscrites par des siècles d’histoire dans la conscience des hommes et des groupes. Je me sens moins éloigné d’un Français antisémite que d’un Juif marocain qui ne parle pas d’autre langue que l’arabe…

Mais c’est pour ajouter aussitôt : « Du jour où un souverain décrète que les Juifs dispersés forment un peuple « sûr de lui et dominateur », je n’ai pas le choix ». Cette identité en creux ne l’oblige surtout pas à soutenir une politique. Aron dénonce « les tenants de l’Algérie française ou les nostalgiques de l’expédition de Suez qui poursuivent leur guerre contre les Arabes par Israël interposé ». Il se dit également gêné par les manifestations pro-israéliennes qui ont eu lieu en France en juin 1967 : « Je n’aimais ni les bandes de jeunes qui remontaient les Champs-Élysées en criant : « Israël vaincra », ni les foules devant l’ambassade d’Israël ». Dans ses Mémoires, il va plus loin en réaffirmant son opposition à une double allégeance :

Les Juifs d’aujourd’hui ne sauraient éluder leur problème : se définir eux-mêmes Israéliens ou Français ; Juifs et Français, oui. Français et Israéliens, non – ce qui ne leur interdit pas, pour Israël, une dilection particulière.

Cette « dilection », il la ressent émotionnellement. Lui qui en 1948 considérait la création de l’État d’Israël comme un « épisode du retrait britannique » qui « n’avait pas éveillé en lui la moindre émotion », lui qui n’a « jamais été sioniste, d’abord et avant tout parce que je ne m’éprouve pas juif », se sentirait « blessé jusqu’au fond de l’âme » par la destruction d’Israël. Il confesse toutefois : « En ce sens, un Juif n’atteindra jamais à la parfaite objectivité quand il s’agit d’Israël ». Sur le fond, il continue de s’interroger. Son introspection ne le prive pas d’une critique sévère de la politique israélienne, puisqu’Aron ne se sent aucune affinité avec les gouvernements israéliens : « Je ne consens pas plus aujourd’hui qu’hier à soutenir inconditionnellement la politique de quelques hommes ».

Le refus d’un soutien « inconditionnel »

Cette politique va jusqu’à le révulser. Il raconte comment il s’emporte, au cours d’un séminaire, contre un participant qui clame : « La raison du plus fort est toujours la meilleure ». Le digne professeur explose : « Contre mon habitude, je fis de la morale avec passion, avec colère. Cette formule… un Juif devrait avoir honte de la prendre à son compte ». Mais en général, le philosophe-journaliste reste attaché à une analyse froide des réalités du moment. Raymond Aron n’oublie pas qu’Israël est aussi un pion dans la géopolitique de la guerre froide : « S’il existe un « camp impérialiste » [face à l’URSS], comment nier qu’Israël en fasse partie ? » Puis : « Dans le poker de la diplomatie mondiale, comment le nier ? Israël, bon gré mal gré, est une carte américaine ».

Il pousse loin le principe de la « déontologie » intellectuelle. S’il juge qu’en 1967, Israël a été obligé d’attaquer, il peut être bon, pour le bien de la paix régionale, qu’il perde quelques batailles  : « Je jugeai normale l’attaque syro-égyptienne de 1973 », écrit-il, ajoutant même : « Je me réjouis des succès remportés par les Égyptiens au cours des premiers jours », car ils permettraient au président Anour El-Sadate de faire la paix.

Mais Aron reste tout de même sceptique devant l’accord de 1978 entre Menahem Begin et Sadate à Camp David, simple « procédure » qu’il « soutient sans illusion » car il lui manque le principal : elle ne tient pas compte du problème « des colonies implantées en Cisjordanie ». En 1967 (rejoignant, cette fois, les prémonitions du général de Gaulle, dans la même conférence), il décrit l’alternative à laquelle Israël fait face : « Ou bien évacuer les territoires conquis… ou bien devenir ce que leurs ennemis depuis des années les accusent d’être, les derniers colonisateurs, la dernière vague de l’impérialisme occidental ». L’impasse est totale, selon lui : « Les deux termes semblent presque également inacceptables » pour Tel-Aviv.

Ce pessimisme foncier s’exprime dans ses articles écrits pour L’Express dans les dernières années de sa vie. En 1982, il salue la portée « symbolique » et la « diplomatie précise » de François Mitterrand, qui demande devant le parlement israélien un État pour les Palestiniens, en échange de leur reconnaissance d’Israël. Tout en restant lucide : « Mitterrand ne convaincra pas Begin, Reagan non plus ». Selon lui, écrit-il toujours en 1982, Israël n’acceptera jamais de reconnaître l’Organisation de libération de la Palestine (OLP) comme seul représentant des Palestiniens. Dix ans plus tard, les accords d’Oslo connaîtront finalement l’échec que l’on sait, et Israël facilitera la montée du Hamas, dans le but d’affaiblir l’OLP.

L’invasion du Liban par Israël en 1982, le départ de Yasser Arafat et de ses combattants protégés par l’armée française donnent encore l’occasion à Raymond Aron de jouer les prophètes : même si l’OLP devient « exclusivement civile (…), d’autres groupements reprendront l’arme du terrorisme (…). L’idée d’un État palestinien ne disparaîtra pas, quel que soit le sort de l’OLP ».

En septembre, il commente ainsi les massacres des camps palestiniens de Sabra et Chatila par les phalangistes libanais, protégés par l’armée israélienne :

Israël ne peut rejeter sa responsabilité dans les massacres de Palestiniens (…). Pendant les trente-trois heures de la tuerie, des officiers de Tsahal ne pouvaient ignorer ce qui se passait dans les camps.

Et les prédictions d’Aron, en décembre de la même année, résonnent singulièrement aujourd’hui. À l’époque, le terme d’apartheid est encore réservé à l’Afrique du Sud. Le philosophe évoque un autre mot et une autre époque :

D’ici à la fin du siècle, il y aura autant d’Arabes que de Juifs à l’intérieur des frontières militaires du pays. Les Juifs porteront les armes, non les Arabes. Les cités grecques connaissaient cette dualité des citoyens et des métèques. Faut-il croire au succès de la reconstitution d’une cité de ce type au XXe siècle ?

Oui, il faut relire Raymond Aron.

John Mearsheimer : « Le lobby israélien est plus puissant que jamais »

Le spécialiste américain des relations internationales s’exprime sur les guerres à Gaza et en Ukraine, et sur la concurrence entre les puissances au Moyen-Orient.

Entretien réalisé par Gavin Jacobson le 10 février 2024 

Gavin Jacobson : Commençons par l’Ukraine. Que pensez-vous de l’aide de 50 milliards d’euros accordée par l’Union européenne à Kiev ? Cela fera-t-il une différence matérielle dans la guerre contre la Russie ?

John Mearsheimer : Non, je pense que cet argent est essentiellement destiné à maintenir le gouvernement ukrainien à flot. Ce dont les Ukrainiens ont besoin, ce sont des armes, et l’argent de l’UE n’est pas destiné à les aider à acheter des armes. L’argent n’est pas vraiment le problème pour ce qui est de ce qui se passe sur le champ de bataille. Ce dont les Ukrainiens ont besoin, c’est de beaucoup d’armes – artillerie, chars, obus – et l’Occident n’a tout simplement pas assez d’armes à donner aux Ukrainiens pour leur permettre de faire face à tout le matériel que les Russes construisent et fournissent à leurs troupes. Il y a toujours eu un déséquilibre en matière d’armement entre l’Ukraine et la Russie, notamment en ce qui concerne l’artillerie, qui joue un rôle important dans une guerre d’usure. Mais ce déséquilibre s’accentue avec le temps. Le fond du problème n’est pas l’argent, mais le fait que l’Occident ne dispose pas de l’armement nécessaire pour le donner aux Ukrainiens maintenant, ou à tout moment à court terme, ou dans les années à venir.

GJ : Pouvez-vous commenter les dissensions au sommet du gouvernement ukrainien ? Vu de loin, pensez-vous que Volodymyr Zelensky sera en mesure de maintenir l’ordre ?

JM : Il ne fait aucun doute que Zelensky a été gravement affaibli. Et pour poursuivre le combat sur le front, il n’est pas inutile d’avoir cette lutte titanesque entre le leader politique et le commandant en chef Valery Zaluzhny. Il est difficile de dire comment cela sera résolu. Je pense que Zelensky en a beaucoup souffert et que Zaluzhny a également été blessé par ce conflit. Mais pour susciter la confiance de l’Occident dans la capacité de l’Ukraine à tenir bon, pour fournir une bonne raison de continuer à soutenir l’Ukraine, cela n’aide certainement pas. Cela n’aide pas non plus les troupes en première ligne. Elles veulent croire que les dirigeants politico-militaires de Kiev sont unis et font tout ce qu’ils peuvent pour faciliter la victoire sur le champ de bataille. Mais Zelensky et Zaluzhny semblent plus intéressés à gagner la guerre l’un contre l’autre qu’à gagner la guerre contre la Russie.

GJ : Que pensez-vous du report des élections présidentielles par le gouvernement ukrainien ?

JM : Dans ce cas précis, il est logique de ne pas organiser d’élections. La meilleure situation possible serait que Zelensky et Zaluzhny s’entendent, que Zelensky reste au pouvoir et que les dirigeants politiques et militaires ukrainiens travaillent ensemble pour maximiser les chances de repousser les Russes sur le champ de bataille. Si des élections ont lieu, elles seront controversées, il y aura un grand combat entre Zelensky et son adversaire, quel qu’il soit. Pouvez-vous imaginer un combat entre Zelensky et Zaluzhny, ou quelqu’un associé à Zaluzhny comme l’ex-président de l’Ukraine Petro Poroshenko ? L’atmosphère empoisonnée qui entourerait cette élection serait préjudiciable à ce qui se passerait sur le champ de bataille. Tout bien considéré, il serait préférable que l’Ukraine n’organise pas d’élections. On l’a vu aux États-Unis lors de la Première et de la Seconde Guerre mondiale : les principes démocratiques ont tendance à être écrasés dans les grandes guerres parce que le gouvernement opère dans une situation d’extrême urgence, et dans une situation d’extrême urgence, on prend des mesures qui vont à l’encontre de la démocratie. C’est regrettable, mais c’est nécessaire, dans la plupart des cas, pour gagner la guerre. Du point de vue de l’Ukraine, il serait préférable de ne pas organiser d’élections.

GJ : Que pensez-vous du fait que la Russie a connu une croissance plus rapide que toutes les économies du G7 l’année dernière et que le Fonds monétaire international prévoit qu’il en sera de même en 2024 ? Cela ne suggère-t-il pas que les sanctions occidentales imposées à la Russie ont été totalement inefficaces ?

JM : Je suis étonné de voir à quel point les sanctions ont été inefficaces. Lorsque la guerre a éclaté, je pensais que les sanctions auraient un effet négatif significatif sur l’économie russe. Presque tout le monde en Occident le croyait. C’est pourquoi les dirigeants occidentaux pensaient que l’Ukraine pouvait vaincre la Russie. Les Ukrainiens se sont bien comportés sur le champ de bataille en 2022, et la plupart des dirigeants occidentaux pensaient que cela, combiné à des sanctions dévastatrices sur l’économie russe, conduirait à une victoire ukrainienne. Mais les sanctions se sont plutôt retournées contre eux et ont causé plus de dégâts aux économies européennes qu’à l’économie russe. Et je ne pense pas que même les élites russes pensaient qu’elles se retrouveraient en si bonne position une fois les sanctions imposées. L’inefficacité des sanctions, en plus du fait que l’équilibre des forces a changé sur le champ de bataille depuis 2022, est la raison pour laquelle les Russes l’emportent et qu’il semble qu’ils remporteront une victoire peu glorieuse.

GJ : En ce qui concerne le Moyen-Orient, comment interprétez-vous l’utilisation de la force américaine en mer Rouge contre les Houthis et d’autres mandataires iraniens ?

JM : C’est futile. Les Houthis, les milices soutenues par l’Iran et le Hezbollah frappent tous des cibles américaines et israéliennes pour soutenir le Hamas. Les Etats-Unis ont réagi en recourant à la force militaire, mais pas contre le Hezbollah, car ils laissent cette tâche aux Israéliens. La question est de savoir qui va gagner. Pas les États-Unis. Presque tout le monde a dit depuis le début que l’utilisation de la force militaire contre les Houthis ne les empêcherait pas d’attaquer les navires en mer Rouge, et ils n’ont pas arrêté, et menacent même de couper des câbles maritimes d’une importance cruciale. Et il y a des limites réelles à ce que la puissance américaine peut faire contre les Houthis, qui s’avèreront être une force de combat coriace. Il ne fait aucun doute que les États-Unis jouissent d’un avantage considérable en termes de puissance militaire brute. Mais comme nous l’avons appris au Viêt Nam et en Afghanistan, cette prépondérance militaire ne garantit pas toujours la victoire. Elle ne garantira certainement pas la victoire dans ce cas-ci. Ainsi, les actions américaines en mer Rouge s’apparentent à une entreprise futile.

GJ : Pourquoi les États-Unis sont-ils incapables d’abandonner l’idée que la force écrasante est un moyen efficace d’imposer leur volonté au monde ? Et pourquoi ne parviennent-ils pas à s’extraire du Moyen-Orient, pourquoi se retrouvent-ils continuellement ramenés dans la région ?

JM : Je n’ai pas d’explication sur le fait que les dirigeants américains ne peuvent pas comprendre les limites de ce que l’on peut faire avec la force militaire. En bon réaliste, je comprends qu’un État veuille disposer de la force militaire la plus puissante de la planète. Mais en même temps, il est important de savoir qu’il y a des limites réelles à ce que l’on peut faire avec cette force militaire. Dans certaines circonstances, des armées supérieures peuvent remporter des victoires rapides et décisives, comme lors de la première guerre du Golfe en 1991, où les États-Unis ont facilement mis en déroute l’armée irakienne sur les plaines du désert. Mais si vous envoyez l’armée américaine dans un endroit comme l’Afghanistan pour combattre les talibans, vous allez échouer avec le temps, même avec toutes les armes dont vous disposez. De même, lorsque vous combattez les Houthis ou les milices en Irak et en Syrie, les États-Unis ne pourront pas utiliser leur formidable puissance militaire pour les vaincre et mettre fin au combat. L’ennemi continuera à se battre un jour de plus. Et chaque fois que vous les frapperez, ils vous répondront. Israël se trouve dans une situation similaire à Gaza. En termes d’équilibre militaire brut, les FDI sont bien plus puissantes que le Hamas. Mais l’idée qu’elle va éliminer le Hamas et le problème du terrorisme une fois pour toutes relève du fantasme. J’étais dans l’armée américaine pendant la guerre du Viêt Nam et il ne fait aucun doute que l’armée américaine était bien plus puissante que l’armée nord-vietnamienne, plus le Viêt-Cong, mais nous avons quand même perdu. Il arrive que des États puissants perdent la guerre contre des adversaires beaucoup moins puissants. Il est très difficile de comprendre pourquoi les responsables de la politique étrangère américaine ne comprennent pas cela.

Si nous sommes si profondément impliqués au Moyen-Orient, c’est parce que les États-Unis et Israël sont liés par la hanche. Les États-Unis n’ont pas d’engagement militaire formel à protéger Israël. Mais pour des raisons de politique intérieure, il est impossible que Washington ne soit pas profondément impliqué dans cette partie du monde. La deuxième raison est le pétrole, dont l’abondance a rendu le Moyen-Orient si important pendant la guerre froide, lorsque les Soviétiques et les Américains rivalisaient pour l’influence, et que les uns et les autres avaient des troupes sur place et se livraient même des guerres par procuration. Mais lorsque la guerre froide a pris fin, nous sommes restés, et si nous sommes restés, c’est à cause d’Israël.

Il est essentiel de comprendre que la Chine et la Russie sont désormais profondément impliquées au Moyen-Orient. La Russie, bien sûr, est déjà présente en Syrie, tandis que la Chine construit une marine de haute mer pour projeter sa puissance dans la région. Nous allons assister à une compétition en matière de sécurité au Moyen-Orient entre les Chinois et les Russes d’un côté, et les Américains de l’autre. Les États-Unis s’intéresseront de plus en plus au Moyen-Orient, non seulement en raison de leur engagement envers Israël, mais aussi parce que la politique des grandes puissances se jouera dans cette partie du monde. Les Russes, les Chinois et les Iraniens vont organiser un exercice naval majeur au Moyen-Orient en mars.

En ce qui concerne Israël et Gaza, le scénario cauchemardesque est celui d’une escalade vers une guerre avec l’Iran, où Téhéran est soutenu par Pékin et Moscou. Je pense que nous en sommes encore loin. Mais à mesure que les Chinois et les Russes s’impliquent davantage au Moyen-Orient et que des relations étroites se développent entre eux et l’Iran, on court le risque d’une escalade. Ce serait catastrophique.

GJ : Vous avez écrit l’0uvrage: “Le lobby israélien avec Stephen Walt en 2007”. Est-ce que quelque chose a changé votre évaluation de ce que vous avez soutenu dans cet ouvrage en ce qui concerne la relation entre le lobby israélien et la politique étrangère américaine ?

JM : Non, je pense que nous avons vu juste. Le lobby est plus puissant que jamais. La grande différence entre le moment où nous avons écrit le livre et aujourd’hui, c’est que les activités du lobby sont aujourd’hui révélées au grand jour, ce qui n’était pas le cas en 2007. Je pense que peu de gens connaissaient le lobby à l’époque. Et très peu de gens connaissaient l’influence du lobby sur la politique étrangère américaine, en particulier en ce qui concerne le Moyen-Orient. Je pense que nous avons contribué à mettre cela en lumière et que davantage de personnes comprennent désormais ce qui se passe. Le lobby est désormais contraint d’opérer beaucoup plus ouvertement. Du point de vue d’un lobby, il est préférable qu’il puisse opérer à huis clos et exercer une influence significative que le public ne voit pas. Mais le lobby israélien ne peut plus agir de la sorte. Depuis le 7 octobre, il y a eu une abondance de preuves que le lobby joue les durs avec les politiciens et les personnalités publiques qui critiquent Israël ; on le voit également sur les campus universitaires, où les lobbyistes se donnent beaucoup de mal pour discipliner et punir toute personne qui ose critiquer Israël.

GJ : L’Iran est-il dangereux ?

JM : Il n’est pas du tout dangereux en soi. Si vous regardez ce qui se passe aujourd’hui, ce sont les Américains qui affrontent les Houthis et d’autres milices soutenues par l’Iran en Irak et en Syrie. Les Israéliens affrontent le Hezbollah et le Hamas. Où est l’Iran dans cette histoire ? Il se tient à l’écart. Les États-Unis ont clairement fait savoir qu’ils n’avaient pas l’intention d’attaquer l’Iran, ce qui mécontente Israël. Mais la dernière chose que Joe Biden veut faire est d’attaquer l’Iran. L’Iran, et les Iraniens, ont clairement fait savoir qu’ils n’avaient aucun intérêt à entrer en conflit avec les États-Unis. Les Iraniens regardent donc les Américains s’enfoncer dans un nouveau bourbier. Téhéran doit être ravi. Le fait que les Etats-Unis ne semblent pas avoir de stratégie de sortie plausible, que ce soit sur le plan diplomatique ou militaire, alors que l’Iran n’a pas du tout souffert de ce conflit depuis le 7 octobre.

GJ : Que pensez-vous du rôle de la Grande-Bretagne aux côtés des Etats-Unis en mer Rouge ?

JM : Les Britanniques font presque tout ce que les Américains veulent qu’ils fassent. Les Américains constatent souvent que leurs alliés ne sont pas toujours d’accord avec leurs différents projets. Mais il y a une exception : la Grande-Bretagne. Ce n’était pas le cas auparavant. Les Américains voulaient désespérément que les Britanniques se joignent à la lutte au Viêt Nam, mais ces derniers ont refusé. Mais je pense que si nous devions avoir une guerre du Viêt Nam aujourd’hui et que le gouvernement américain demandait aux Britanniques de s’impliquer, ils s’engageraient avec enthousiasme dans le combat. Une telle loyauté n’a pas de sens stratégique. Surtout si l’on considère le déclin de l’armée britannique. Ce n’est pas comme si la puissance militaire britannique augmentait ; elle semble aller dans la direction opposée. Dans cette situation, on pourrait s’attendre à ce que les Britanniques réduisent leurs engagements dans les diverses escapades dans lesquelles les Américains les impliquent. Mais ce n’est pas le cas. Bien au contraire.

GJ : De quelle manière, le cas échéant, une présidence Trump modifierait-elle la politique étrangère américaine au Moyen-Orient ?

JM : J’ai du mal à croire que l’approche de Trump au Moyen-Orient serait différente de celle de Biden, en tout cas en ce qui concerne les relations entre les États-Unis et Israël. Trump est rhétoriquement plus dur que Biden sur l’Iran, mais pas tant que ça, et Trump n’est pas assez fou pour déclencher une guerre contre l’Iran. Trump n’est pas un va-t-en-guerre. Il se vante d’être le seul président de l’histoire récente à ne pas avoir déclenché de guerre sous son mandat, et c’est vrai. Je pense que le seul endroit où il pourrait y avoir un changement significatif dans la politique étrangère américaine est l’Europe. Je pense que Trump aimerait se retirer de l’Europe, il aimerait mettre fin à l’OTAN. Et il aimerait certainement travailler plus étroitement avec Poutine pour mettre fin à la guerre en Ukraine. Il voulait changer la politique américaine dans la région au cours de son premier mandat entre 2017 et 2021. Je pense que s’il l’avait voulu, il se serait retiré de l’Europe et l’aurait intégrée à l’OTAN. Mais l’establishment de la politique étrangère, ce qu’on appelle le « blob », l’a battu en brèche.

S’il gagne à nouveau, Trump sera déterminé à vaincre le « blob » cette fois-ci. Il pense qu’il dispose désormais d’une équipe de politique étrangère qu’il peut mettre en place et qui l’aidera à atteindre ses objectifs d’une manière qui était impossible la première fois.

En ce qui concerne l’Asie de l’Est, je ne pense pas que vous verrez un changement significatif de la part de Biden. Lorsqu’il est entré en fonction en 2021, Biden a suivi les traces de Trump en ce qui concerne l’Asie. Trump a fondamentalement changé la politique américaine en Asie de l’Est – il a abandonné l’engagement avec la Chine et a poursuivi une politique d’endiguement. M. Biden a durci cette politique et, à certains égards, s’est montré plus sévère à l’égard de la Chine que ne l’a été M. Trump au début de son mandat. Cela a changé car l’administration Biden tente de réduire les tensions entre Pékin et Washington afin de s’assurer que les Etats-Unis ne finissent pas par se battre en Asie de l’Est, alors qu’ils sont coincés en Ukraine et au Moyen-Orient.

GJ : La mémoire de Joe Biden vous inquiète-t-elle ?

JM : Il y a évidemment de bonnes raisons de se demander si Joe Biden a aujourd’hui les facultés mentales requises pour occuper le poste le plus exigeant et le plus important au monde. J’ai 76 ans et je pense constamment à cette question parce qu’il est impossible de ne pas perdre un peu de vitesse lorsque l’on atteint la fin des années 70. Ma mémoire, qui était fantastique, s’est érodée dans une certaine mesure et je ne suis tout simplement plus aussi vif qu’avant. Je pense en fait que Donald Trump, qui a un an de plus que moi, a perdu un peu de vitesse dans sa balle rapide, mais comparé à Biden, il fonctionne essentiellement à plein régime. Ce dont il est question ici, c’est de la santé de Joe Biden au cours des cinq prochaines années, car s’il remporte les élections en novembre – et je pense qu’elles seront serrées – son deuxième mandat commencera en janvier 2025 et se terminera en 2029, et il est très difficile d’imaginer qu’il puisse exercer ses fonctions aussi longtemps. Le problème est qu’il sera le candidat démocrate et je ne pense pas que quoi que ce soit puisse changer cela.

GJ : Êtes-vous d’accord avec le ministre britannique de la défense, Grant Shapps, pour dire que nous passons « d’un monde d’après-guerre à un monde d’avant-guerre » ? Quelle est la probabilité d’un conflit à grande échelle ?

JM : Je pense que ces commentaires sont faits dans le contexte d’une guerre possible entre la Russie et l’Occident, et la principale hypothèse qui sous-tend cet argument est que Poutine est en marche et qu’il est prêt à conquérir toute l’Ukraine, puis à attaquer les pays d’Europe de l’Est et finalement à menacer l’Europe de l’Ouest, ce qui nous conduirait à une troisième guerre mondiale. L’argument est qu’il vaut mieux soutenir l’Ukraine à fond maintenant et empêcher Poutine de gagner en Ukraine, car cela l’empêchera finalement de conquérir l’Europe.

Cet argument est ridicule. Poutine a clairement indiqué qu’il n’avait pas l’intention de conquérir toute l’Ukraine, et il n’a jamais indiqué qu’il était intéressé par la conquête d’un autre pays d’Europe de l’Est, et encore moins d’Europe de l’Ouest. Il n’a pas non plus la capacité militaire de conquérir l’Europe de l’Est – l’armée russe n’est pas le second avatar de la Wehrmacht. Même si, en Ukraine, l’équilibre des forces a évolué en faveur de la Russie depuis 2022, les Russes ont du mal à faire reculer les Ukrainiens. L’idée que la Russie va conquérir davantage de territoires n’a aucun sens.

La raison pour laquelle Shapps et d’autres avancent cet argument, projettent un scénario de troisième guerre mondiale, est qu’ils veulent maintenir leur soutien à l’Ukraine. Il s’agit d’une bonne vieille méthode d’inflation de la menace, à laquelle les États-Unis et la Grande-Bretagne ont toujours été très habiles. En gonflant la menace russe, vous pouvez encourager les différents corps politiques de l’Occident à soutenir les Ukrainiens à fond.

Oh Ursula! Not Another Five Years, Please!

Martin Jay

The EU usually goes for Commission president bosses which are obscure as they are incompetent.

Ursula von der Leyen wants to have a second term as European Commission president and she has the political support from the European parliament’s most powerful pan-European conservative bloc to get it. But can Europe, indeed the world, put up with this German’s narrow view of Europe’s role in a new multipolar world order when, in so many respects, she is like a twin of Joe Biden – stuck in the 1980s with their views about America running everything and naturally hating Russia and blaming Putin for almost everything which she can get away with.

Her second term bid is not unprecedented as José Manuel Barroso went for two terms, plagued by some rumours that he did it to avoid a paedophile investigation in Portugal soiling his political legacy. And so the EU will not be breaking new ground here. But the system of electing a European Commission president – member states each present their own candidate which is ultimately voted in by MEPs – might have other ideas for Ursula who also will look at the extended term as a way of avoiding awkward graft prosecutions which are inevitably going to arise when she leaves office. Her murky relationship with Pfizer, which sold the EU billions of dollars of vaccines under her watch, while the whole affair was shrouded in secrecy – only to reveal that her husband was working for a biotech company which, strangely, received millions of euros in grants and might be connected to Pfizer – might catch up with her. Presently, and it should come as no surprise, the EU’s own internal watchdogs and anti-fraud units have only carried out the symbolic proceedings to probe her relationship with Pfizer and have found no graft or conflict of interest. But it is the New York Times which is suing her for pretending to no longer have critical text messages to Pfizer bosses about the vaccine deal, which still hangs in the air like a bad smell.

It’s not only graft which might raise its head when MEPs cross-examine her in the parliament as part of one of their first important tasks in the late summer of this year. It’s also the fact that many MEPs simply don’t like her and don’t trust her and, given that we can assume more far right MEPs joining the parliament, this number might be considerable – leading to her being a runner but not succeeding in getting the second term. Many MEPs from the present term simply don’t like how she bungled most of the crises which hit her, almost from day one in the job and have left the EU with not only a constellation of new problems – immigration being a key one – but also spiralling debts. Of course, “Ursula” as Joe Biden calls her, has the answer for this last mess. Increase the EU budget, she simply states as her opening speech at the Munich Security Conference.

Many will argue, in the European parliament and on other corners of the EU, that she was simply out of her league in the job in the first place. A nobody from the obscurity of German politics which gave the gynaecologist the opportunity to fanny around in the EU and reap the benefits. The EU usually goes for Commission president bosses which are obscure as they are incompetent.

From the moment she took office, barely 100 days into the job, the pandemic was followed by a spike in irregular migration, Russia’s military operation in Ukraine, record-breaking inflation coupled with the disruption of energy supplies and a general demise which hit many EU countries very hard, with Germany, her own country, coming off the worst.  She will be remembered by some for being very slow off the mark to tackle the virus head on, waiting for a French vaccine to be available in preference of an American one, which cost many lives, before the humiliation of having to buy the Pfizer one in any case finally was inevitable – while she begged Putin in Moscow for the Russian one.

According to Politico, a pro-establishment U.S. website which is staunchly pro-EU as well, she “spearheaded a history-making €750-billion recovery fund to jolt the bloc’s economy after crippling months of paralysis. Months later, she oversaw an unprecedented common procurement of vaccines to ensure all member states had access to the life-saving treatment on equal conditions”. A cruder, less kind translation of this euro speak would be “she borrowed a fantastic amount of money which the next generation of voters will have to pay for in higher taxes and hesitated while several hundred thousand Europeans dropped dead particularly in Italy and Spain.

Von der Leyen is seen as a Biden clone in many ways. Indeed, some may argue that it has been Biden’s decision to extend her term as, in the end, he has chosen someone else to take over the NATO secretary general’s job when it comes up exactly at the same time as the EU has its five-year overture in June. Biden has been searching for someone as stupid as Jens Stoltenberg, an arduous task in itself, but it would seem by the decision to keep his German dachshund puppy in Brussels, it would appear that he has succeeded.

Netanyahu Has Lost Saudi Arabia, and Biden Will Lose Re-Election

Steven Sahiounie

The moral authority of the U.S. has been ripped from Washington, DC. by the power of the genocide and war crimes in Gaza, carried out by Israel while using weapons sent to Tel Aviv from the U.S. State Department.

Saudi rains fire down on Israel

Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu stated in late 2022 that his priority was to sign a normalization agreement with Saudi Arabia. He called it his number one objective for Israel’s national security. Now, he has lost his dream.

Saudi Arabia stood up alongside 51 countries, and testified at the International Court of Justice (ICJ) against Israel’s attack on Gaza which has been classified as genocide, and apartheid by human rights experts, South Africa and others. The evidence being presented to the ICJ rule is to prove that the occupation of Palestine is illegal, and must be ended.

Saudi Arabia condemned Israel’s actions in Gaza, and the Occupied West Bank as legally indefensible. Ziad Al-Atiyah, Saudi Arabia’s ambassador to the Netherlands, strongly condemned Israel for its actions in Palestine which defy international law.

Al-Atiyah stressed that Israel must be held accountable for ignoring international law in its treatment of civilians in Gaza and its continued impunity.

Saudi Arabia expressed deep sorrow over the killing of 29,000 civilians, who are mainly women and children, and rejected Israel’s argument of self-defense, stating that depriving Palestinians of basic means of survival is unjustifiable.

Al-Atiyah called on the international community to take action against Israel’s genocidal actions against Palestinians, and Israel’s constant dehumanizing rhetoric. He added that the court does indeed have jurisdiction in this case, and urged the court to issue an opinion.

Saudi Arabia condemned Israel’s disregard for ceasefire calls, while expanding illegal settlements in the Occupied West Bank, and the expulsion of Palestinians from their homes.

The Kingdom listed Israel’s violations of international obligations, while ignoring UN resolutions condemning its conduct and preventing Palestinians from their right to self-defense.

Israel was also criticized for its 2018 Basic Law declaring Jerusalem as its capital, which is in clear violation of UN resolutions, and the expansion of illegal settlements, and preventing the self-determination of the Palestinian people, which is a universal human right.

Who else is there?

The UN General Assembly requested the ICJ for an advisory opinion on the Israeli occupation of Palestine. 51 states will present arguments until Feb. 26.

South Africa, Algeria, Saudi Arabia, the Netherlands, Bangladesh, and Belgium also presented preliminary arguments.

This is the largest case ever presented at the ICJ and at least three international organizations are also slated to address the judges at the UN’s top court until next week. A nonbinding legal opinion will follow the judges’ deliberations.

Gaza changed everything: the world is against Israel, except the U.S.

Amar Bendjama, Algeria’s ambassador to the UN, introduced a ceasefire resolution at the UN on February 20. He said the Council “cannot afford passivity” in the face of what is unfolding in Gaza, and that silence is “not a viable option”.

“This resolution is a stance for truth and humanity, standing against the advocates for murder and hatred,” he said. “Voting against it implies an endorsement of the brutal violence and collective punishment inflicted upon them [the Palestinians].”

His words of bitter accusation were directed at one country: The United States of America. The only country to vote against the ceasefire was America. The UN Security Council’s 13 other member countries voted in favor of demanding a halt to the war, while the UK abstained.

Linda Thomas-Greenfield, the U.S. ambassador to the UN, has consistently held her hand up high while voting against every chance to relieve the suffering, injuries and deaths of the people in Gaza.

Thomas-Greenfield’s ancestors were African slaves in the U.S. Her ancestors were deprived of all human rights for hundreds of years until they were granted freedom, and that freedom came resulting from a bloody four-year war. Her ancestors fought for the freedom that she enjoys, and yet she is defending Israel. She fails to empathize with the Palestinians who should remind her of her ancestors.

The U.S. is isolated as a pariah state because of Gaza

The moral authority of the U.S. has been ripped from Washington, DC. by the power of the genocide and war crimes in Gaza, carried out by Israel while using weapons sent to Tel Aviv from the U.S. State Department. Biden’s fingerprints are all over the murder weapons.

How many countries called for ceasefire in Gaza?

The EU’s foreign policy chief, Josep Borrell, reports that 26 out of 27 EU countries call for “immediate humanitarian pause in Gaza, that would lead to a sustainable ceasefire.” The U.S. likes to think of Europe as their sheep, blindly following every dictate issued by the Oval Office. But, Gaza has changed that; now the EU is voicing ethical and moral authority over the U.S.

Netanyahu took office on December 29, 2022, and he is allied by the most extreme right-wing politicians in Israel’s history. Ben Gvir and Smotrich have both made racist and genocidal statements about Palestinians. Their views vacillate between the need to either kill all the Palestinians, or force them to move to Egypt and Jordan.

But, Netanyahu faces a prison term for corruption, and these radical allies are all that is keeping him safe, and in office. His hands are tied: he has to keep them happy, which means he must refuse any call for a ceasefire.

President Donald Trump had championed the Abraham Accords while in office, and was successful in getting several Arab countries to normalize their relationship with Israel. Trump had done more for Israel than any other U.S. President.

Israel wanted normal ties with Saudi Arabia to benefit the economy, and to discourage Iranian influence in the region.

How many countries are supporting Palestine?

In 2012, the State of Palestine was accepted as an observer state at the UN. 139 countries at the UN have recognized the State of Palestine, compared with the 165 countries recognizing Israel.

Biden will lose re-election because of Gaza

Andy Levin, a former Representative of Michigan, and a Democrat, was at a gathering on February 20 demonstrating against Biden. Levin explained that Michigan has a large Arab American population, and they are very angry at Biden’s support of the genocide in Gaza. Levin said a Trump victory is very possible if Biden loses support of Michigan voters.

Especially angry are young voters and progressives who believe in human rights and freedom for all peoples, not just Americans.

“Don’t blame us,” said Mr. Levin, who along with Representative Rashida Tlaib of Michigan has become one of the most prominent supporters of the Uncommitted movement. Levin said, “He needs votes from Arab Americans, from people of color, from progressive Jews and from young people. He only won Michigan by 150,000 votes in 2020, so politically we have a moment where we can raise our voices.”

People at the rally expressed their horror at the over 29,000 deaths in Gaza, and the refusal of the U.S. to demand a ceasefire and humanitarian deliveries. With scenes on social media of starving Palestinians being gunned down by Israeli soldiers as they try to reach the aid trucks, the Americans who are informed and caring are deciding to not vote for Biden, and in such a close race, he needs every vote to win.

A poll in October found that more people ages 18-29 sympathized with Palestinians than with Israelis in the Gaza war.

Young people are very well informed with what is happening in Gaza by their almost constant use of social media, where they get all their news. Older people might be still watching TV channels, which in the U.S. are very heavily biased towards Israel.

Biden’s November re-election depends on young voters, but he has lost their vote because of his steadfast support of the slaughter of over 29,000 people in Gaza.

Why did Saudi Arabia want normalization?

In September, the U.S. Secretary of State, Antony Blinken, declared that normalizing relations between Israel and Saudi Arabia was a U.S. “national security interest”.

On September 21, Saudi Crown Prince Mohammed bin Salman (MBS), told Fox News, “Every day we get closer” to a normalization deal with Israel. Gaza has killed that dream, because Saudi Arabia has stressed that normalization now will only be achieved by a two-state solution under UN resolutions. Netanyahu has totally rejected the two-state solution, the end of occupation, and a ceasefire.

Riyadh wanted a U.S. defense pact; including fewer restrictions on U.S. arms sales to it, and assistance in developing its own civilian nuclear program. Another perk from signing with Israel would be AIPAC, the political lobby group which political experts in Washington, DC. accredit with tremendous control over the Oval Office and Capitol Hill.

Saudi Arabia and Iran normalize relations

In March 2023, China brokered a deal between Saudi Arabia and Iran. Beijing proved their influential role in the Middle East in contrast to the diminishing role of the United States.

That Chinese deal was a major blow to Biden, who had wanted to keep Iran and Saudi Arabia enemies because Israel views Iran as their enemy.

Since then, Saudi Arabia and Iran have been expanding their cooperation in Yemen, Syria, Iraq and Lebanon.

Israel is accused of genocide at the ICJ

Israel stands accused of genocide at the ICJ. The ruling in January ordered Tel Aviv to stop genocidal acts and take measures to guarantee that humanitarian assistance is provided to civilians in Gaza.

“We have dozens and dozens of statements made by senior Israeli political and military leaders with respect to genocidal intent. So I think, at least the plausibility has been established, and there’s quite possibly genocide itself or a genocide in the making, according to the definition of the Genocide Convention,” said Michael Lynk, former UN special rapporteur.

Lynk also pointed to the role of the U.S. in supporting Israel in its onslaught that has left nearly 30,000 Palestinians dead, noting that Washington, besides replenishing Tel Aviv’s shrinking ammunition stocks with 3.8 billion in military aid, is also providing it diplomatic cover at the UN.

“So, it’s hard to see how this offensive and this coming catastrophe in Rafah is going to stop unless the U.S. pulls to a stop and tells Israel that ‘enough is enough,’” said Lynk, while adding “I don’t see that coming.”

Irak – zwischen Fels und hartem Ort

Vor dem Hintergrund des amerikanischen Sanktionsdrucks und des Kampfes gegen den Iran gewinnt China an Einfluss

Den modernen Irak als souverän und unabhängig zu bezeichnen, kann nur weit hergeholt sein, obwohl dort formal alle Symbole und Attribute der Staatlichkeit vorhanden sind. In der Praxis hat sich das Territorium des Landes in einen Schauplatz der Konfrontation zwischen externen Kräften verwandelt, die ihre eigenen Interessen verteidigen und die Meinungen der irakischen Behörden und vor allem der Bevölkerung des Landes nicht besonders berücksichtigen. 

Unter Dutzenden von Beispielen müssen einige hervorgehoben werden, die die wenig beneidenswerte Position der Herrscher von Bagdad am deutlichsten zeigen. Am 15. Januar starteten die Iranischen Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) einen Raketenangriff auf einen amerikanischen Militärstützpunkt in Erbil (dem Verwaltungszentrum der kurdischen Autonomie). Aus Protest rief der Irak seinen Botschafter aus Teheran zurück, forderte eine offizielle Entschuldigung und kündigte seine Absicht an, beim UN-Sicherheitsrat eine Beschwerde wegen „iranischer Aggression“ einzureichen. Und was ist dann passiert?

Iran entschuldigte sich nicht, aber Botschafter N. Abdel Mohsen Abdellah kehrte stillschweigend nach Teheran zurück – und es gab keine Appelle an die UN! S. Yousef, Mitglied des Sicherheits- und Verteidigungsausschusses des irakischen Parlaments, gab zu: „Wir wussten von Anfang an, dass die Beschwerde nicht eingereicht werden würde, da Iran Druck auf die arabisch-schiitischen Parteien in der Regierungskoalition ausübte.“ ”

Am 2. Februar starteten US-Streitkräfte Raketenangriffe auf mehr als 85 Ziele im Irak und in Syrien, wobei mindestens 13 Menschen in Syrien und 16 im Irak getötet wurden. Unter den Getöteten ist auch der Chef der Nachhut der „Volksmiliz“ Abbas al-Daraji. Das Pentagon sagte, dies sei eine Reaktion auf den Tod von drei US-Soldaten auf einem Stützpunkt in Jordanien bei einem Drohnenangriff am 28. Januar, der von einer vom Iran unterstützten irakischen Milizgruppe durchgeführt wurde. Am Abend des 7. Februar verübten die Amerikaner einen weiteren Angriff, diesmal auf ein Auto im Bagdader Stadtteil Rusafa, bei dem zwei hochrangige Anführer der schiitischen Gruppe Kataib Hisbollah getötet wurden, darunter Abu Bakr al-Saidi. der für „Auslandsoperationen des islamischen Widerstands“ verantwortlich war.

Der US-Geschäftsträger in Bagdad, David Berker, wurde ins irakische Außenministerium vorgeladen und erhielt eine Protestnote. „Der Irak hat seine Weigerung bekräftigt, sein Territorium zu einem Schauplatz für die Abrechnung von Streitigkeiten zwischen verfeindeten Staaten zu machen. Unser Land ist nicht der richtige Ort für eine Machtdemonstration zwischen Gegnern. „Die irakische Regierung wird alle Anstrengungen unternehmen, um das Territorium des Landes, unsere Städte und das Leben unserer Zivilisten und Sicherheitskräfte aller Art zu schützen“, stellte das Außenministerium fest. Der Sprecher des Premierministers, Generalmajor Yahya Rasool, verurteilte das Vorgehen der USA scharf, die Bundesregierung bezeichnete die Angriffe als „regelrechte Morde“ und der Premierminister erklärte eine dreitägige Trauer um die gefallenen IRGC-Offiziere und „Milizen“.

Gleichzeitig erkannte Außenminister Fuad Hussein den Einfluss Irans im Irak an, bezeichnete die Beziehungen zwischen den Ländern jedoch als „ständige Verhandlungen“. Der Außenminister betonte, dass anhaltende Provokationen durch mit dem Iran verbundene Milizen den Irak in einen größeren Konflikt hineinziehen könnten und dass die Iraker den Einfluss dieser Milizen zunehmend in Frage stellen, was einen neuen Moment in der irakischen Politik signalisiere. Diese „Polyvalenz“ hatte keine Auswirkungen auf Washington, und sie nutzten eine bewährte Technik: Zusätzlich zum politischen Druck erhöhten sie sicherheitshalber den wirtschaftlichen Druck.

Das irakische Vermögen in den Vereinigten Staaten übersteigt 100 Milliarden US-Dollar, Zahlungen für Öl erfolgen ebenfalls hauptsächlich in amerikanischer Währung, und Washington beschränkt sich nicht auf Methoden und Mittel der „Überzeugung“. So verhängte das US-Finanzministerium Sanktionen gegen die irakische Bank Al-Huda und warf ihr vor, die Finanzierung „ausländischer Terrororganisationen“, darunter des IRGC und mit dem Iran verbundener irakischer Milizgruppen, zu erleichtern. Darüber hinaus soll die Bank Unternehmen Zugang zum US-Finanzsystem gewährt haben, die dafür bekannt sind, falsche Dokumente, falsche Einzahlungen und Falschgeld zu verwenden. Dem Eigentümer und Vorstandsvorsitzenden der Bank, Hamad al-Musawi, wurden persönlich „Geldwäscheoperationen und Dokumentenfälschung zur Durchführung großer Geldtransfers aus dem Irak“ vorgeworfen.

Brian Nelson, Unterstaatssekretär des US-Finanzministeriums für Terrorismusbekämpfung und Finanzaufklärung, führte Gespräche in Bagdad, die dazu führten, dass die irakische Bundesregierung beschloss, acht lokalen Geschäftsbanken die Durchführung von Dollar-Transaktionen zu verbieten. Neben Al-Huda umfasst die von der irakischen Zentralbank veröffentlichte Liste auch die Ahsur International Investment Bank, die Investment Bank of Iraq, die Hammurabi Commercial Bank, die Al-Janub Islamic Bank for Investment and Finance und andere. Verbotene Banken sind nun von der Teilnahme an den täglichen Dollar-Auktionen der Zentralbank ausgeschlossen, was nach Angaben der USA eine „Maßnahme zum Schutz der Finanzsysteme vor kriminellen, korrupten und terroristischen Aktivitäten“ und zur Bekämpfung des Währungsschmuggels in den Iran ist.

Am 22. Januar verhängten die Vereinigten Staaten Sanktionen gegen 13 irakische Einzelpersonen und sechs Organisationen wegen Verbindungen zur radikalen palästinensischen Bewegung Hamas, der schiitischen Gruppe Kataib Hisbollah und dem IRGC. Die Fluggesellschaft Fly Baghdad wurde ebenfalls auf die schwarze Liste gesetzt, weil sie „die IRGC und ihre Stellvertreterkräfte im Irak, in Syrien und im Libanon unterstützt“. Der oben erwähnte B. Nelson beschränkte sich nicht nur auf amerikanische Sanktionen und brachte die Frage der irakischen Führung auf die Ergreifung örtlicher Gegenmaßnahmen zur Sprache, die unverzüglich umgesetzt wurde. „In Übereinstimmung mit der Entscheidung der Regierung und des Premierministers Mohammed al-Sudani wird Fly Baghdad den Flugbetrieb bis auf weiteres einstellen“, sagte die Fluggesellschaft in einer Pressemitteilung. Fly Baghdad wies außerdem darauf hin, dass die Fluggesellschaft, da die Einführung restriktiver Maßnahmen zum Einfrieren von Bankkonten geführt habe, „Passagieren für stornierte Flüge nicht erstatten oder sie zum Zwecke des Umtauschs von Tickets auf Konten anderer Fluggesellschaften überweisen kann“. In diesem Zusammenhang hat die Fluggesellschaft die irakische Regierung gebeten, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um ihre Kunden mit Flügen anderer irakischer und ausländischer Unternehmen zu ihren Zielen zu befördern.

Im Irak gibt es mehrere Fluggesellschaften: Iraqi Airways, Fly Baghdad und Ur Airlines sowie Fly Erbil (mit Sitz am Erbil International Airport, Irakisch-Kurdistan). Zur Zufriedenheit der amerikanischen Seite ging Bagdad noch einen Schritt weiter – ab dem 3. Februar wurde der Flugverkehr mit der Russischen Föderation „wegen betrieblicher Probleme“ eingestellt. Selbst während des schwierigen Iran-Irak-Krieges, als Aeroflot und Iraqi Airways mehrere wöchentliche Flüge zwischen Bagdad und Moskau durchführten, gab es keine Probleme. Die Flüge zwischen den beiden Hauptstädten wurden im Oktober 2017 nach einer 13-jährigen Unterbrechung aufgrund diplomatischer und politischer Probleme wieder aufgenommen. Anschließend wurde ein Luftverkehrsabkommen unterzeichnet, das es Iraqi Airways ermöglichte, vier wöchentliche Flüge nach Moskau durchzuführen. Nun wurden die Ergebnisse langwieriger Verhandlungen über Nacht auf Null reduziert.

Im Januar, nachdem US-Stützpunkte zu Zielen ständiger Angriffe irakischer schiitischer bewaffneter Gruppen wurden und die Amerikaner begannen, auf diese Angriffe mit Angriffen auf irakisches Territorium zu reagieren, sagte Premierminister M. al-Sudani, Bagdad meinte es ernst mit dem Abzug ausländischer Militärkontingente das Land. Am 11. Februar fand eine weitere Verhandlungsrunde statt, um einen Zeitplan für den schrittweisen Abzug der von den Vereinigten Staaten angeführten „Koalitionstruppen“ festzulegen. Dieser Schritt ist nach Ansicht vieler Experten ein Bildschirm und für naive Menschen gedacht. Der syrische Analyst Kamal al-Jufa sagt beispielsweise direkt, dass es nicht um den Abzug der US-Truppen geht, sondern nur um die Änderung des Formats ihrer Präsenz unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des amerikanischen Militärkontingents in Syrien. „Vor allem angesichts der Tatsache, dass der Irak ein logistisches Sprungbrett für amerikanische Truppen in Syrien ist“, betonte er und fügte hinzu, dass die Änderung des Formats der US-Militärpräsenz im Irak Teil des allgemeinen Prozesses der Änderung ihrer Rolle im Nahen Osten sei. Gleichzeitig seien „eine Reihe von Parteien“ nicht an einer Reduzierung der amerikanischen Militärpräsenz in der Region interessiert und fordern Washington auf, diese nicht nur aufrechtzuerhalten, sondern zu stärken.

Tatsächlich gibt es neben den USA und dem Iran viele „Interessierte“ an der Entwicklung der Lage im Irak. Dazu gehören Israel, die Golfstaaten und andere. Es reicht aus, die Türkei zu erwähnen, deren Präsident erklärte: „In den Sommermonaten werden wir die Stärkung unserer Positionen im Bereich der Operation Claw weitgehend abschließen.“ Auf diese Weise können wir wesentlich wirksamere Maßnahmen gegen Terroristen ergreifen.“ Mit Terroristen meint R. Erdogan die in der Türkei verbotene Arbeiterpartei Kurdistans und mit ihr verbundene Organisationen. Seine Entschlossenheit ist offensichtlich: „Die Türkei wird alles tun, um die Entstehung eines Terrorstaates an ihren Südgrenzen zu verhindern.“ Wir werden weiterhin Mitglieder terroristischer Organisationen vernichten, wo immer sie sind. Und wir werden ihre Infrastruktur zerstören.“ Gleichzeitig betonte der Präsident, dass „die Türkei die territoriale Integrität des Irak auf jeden Fall respektiert“.

Es gibt eine weitere einflussreiche Macht, die im Irak ohne Gewalt, Drohungen oder laute Äußerungen an Gewicht und Einfluss gewinnt und bei Investitionen bereits führend ist. Am 24. Januar wurde in Erbil ein chinesisches Visumzentrum eröffnet. An der Zeremonie nahmen der chinesische Botschafter im Irak, der chinesische Generalkonsul, der Gouverneur von Erbil und andere Regierungsbeamte teil. Als Referenz: Im Jahr 2019 eröffnete China an der Universität Erbil die erste chinesische Sprachabteilung in der Region. Heute sind Hunderte chinesischer Unternehmen im Irak tätig und Zehntausende chinesische Bürger arbeiten. Und im Gegensatz zu Vertretern anderer Länder haben sie praktisch keine Probleme.

https://www.fondsk.ru/news/2024/02/23/irak-mezhdu-molotom-i-nakovalney.html

Sir Grant Shepps und die unglücklichen Abenteuer der britischen Flotte und mehr

Es bewegt sich immer noch etwas, brüllt und schießt, aber es wird immer schlimmer

Der Zustand moderner britischer Waffen lässt sich am besten durch einen vulgären britischen Witz beschreiben.

Am Abend versammelten sich ältere englische Lords zum Kartenspielen, aber einer war nicht da. Sie schickten einen Diener, um herauszufinden, was mit ihrem Freund los war. Der Diener erwidert: „Der Herr sagte, dass eine bestimmte junge Dame zu ihm gekommen sei und wenn er könnte, würde er nicht kommen.“

Der neueste britische Flugzeugträger Queen Elizabeth, der Stolz Seiner Majestät der Royal Navy, trägt nicht den Titel Lord, aber er hat beschlossen, nicht an einer freundlichen angelsächsischen Junggesellenparty im Nahen Osten teilzunehmen. Gerade weil es ihm „nicht gelingen wird“. Die Propellerwelle ist gebrochen. Und das ist viel sicherer, als die eigene Seite Huthi-Raketen auszusetzen. Schließlich ist dieses Schiff auf eine Dieselanlage genietet und kann dementsprechend wie ein billiger chinesischer Kracher brennen. 

Aus welchem ​​Grund die stolzen Briten solchen Mist im Wert von 3,5 Milliarden Pfund Sterling geschaffen haben, weiß niemand in der Natur. Vielleicht, weil sie laut Statistik so viel Whisky trinken, dass es ihnen nicht gelang, Kontakt zu Außerirdischen aufzunehmen, die ihnen sagen würden, dass Flugzeugträger für den Transport von Atomantrieben mittlerweile in Mode seien. Aber wenn ein Flugzeugträger mit einer kranken Propellerwelle nicht zum Junggesellenabschied fährt, dann segelt ein anderer, der ebenfalls an dieser Krankheit litt und sie ein ganzes Jahr lang behandelt hat. Jetzt ist seine Propellerwelle in Ordnung und er ist bereit für das Abenteuer. 

Dies ist die Prince of Wales – ein Schiff ebenfalls mit Dieselmotor, das in Begleitung eines Tankers mit Treibstoff spazieren geht, worüber sich die Huthi-Führung aufrichtig freut. Diese Naturkinder lieben es, rituelle Tänze rund um Lagerfeuer und Feuer zu organisieren. 

Aber es wäre gut, wenn die Marine Seiner Majestät nur Probleme mit Propellerwellen hätte. Es passieren schlimmere Dinge. Kürzlich begab sich der tapfere britische Verteidigungsminister Grant Shepps in seinem Bestreben, wie ein heldenhafter Verteidiger von Albion auszusehen, persönlich an Bord des U-Boots Vanguard, um den Trainingsstart der ballistischen und strategischen Rakete Trident II D5 zu leiten. Das Boot stürzte zusammen mit dem Minister in die Tiefen des Meeres, der Minister gab den Befehl, der Midshipman drückte den Knopf, Trident sprang aus dem Wasser, furzte verlegen und stürzte neben dem Boot in die Meereswellen zurück. Was in diesem Moment mit dem tapferen Grant Shepps geschah, ist der Welt unbekannt, aber nach den Erfahrungen der Unterwassernavigation kann der Sturz eines solchen Kolosses unweit des Unterwasserschiffs Seiner Majestät Reaktionen in der Größenordnung einer unkontrollierbaren physiologischen Funktion hervorrufen.

Hier endet die Geschichte mit dem schwimmenden Eisen Großbritanniens vorläufig, aber die Geschichte mit dem kriechenden Eisen hat die Seiten der Presse noch nicht verlassen – der Challenger-2-Panzer, der sozusagen für einen Wendepunkt in die Ukraine geschickt wurde während der Schlacht mit den Russen, erschien aber nie im Feldgefecht. Wir wissen nicht, was an diesen Panzern „krank“ ist. Vielleicht zwang sie ihr übermäßiges Gewicht dazu, eine Beobachterposition im Gebüsch einzunehmen und sich nicht in die Tötungszone auf dem Schlachtfeld zu bewegen. Wie kann man sich nicht an einen beliebten britischen Witz erinnern: In England ist der Ausruf „Oh Gott“ am häufigsten zu hören, wenn man sich Pornofilme ansieht. Dieser vulgäre Humor wird auch über die Position der im Gebüsch versteckten Tanker gelegt, ebenso wie die Botschaft des Herrn über den jungen Gast. 

Wie man sagt, wie Herren, wie Gesichter, meine Herren.

https://www.fondsk.ru/news/2024/02/23/ser-grant-shepps-i-nezadachlivye-priklyucheniya-britanskogo-flota-i-ne-tolko.html

Der amerikanische militärisch-industrielle Komplex ist nicht Baron Münchhausen – er kann sich nicht aus dem Krisensumpf befreien

Die Krise in der militärisch-industriellen Basis Amerikas verschärft sich.

Bei einer kürzlichen Anhörung im US-Repräsentantenhaus erklärte ein Expertengremium, dass sich die amerikanische Militärindustriebasis in einer tiefen Krise befinde.

Arthur Herman, leitender Mitarbeiter des Hudson Institute, zitierte einen aktuellen Entwurf der National Defense Industrial Strategy , in dem es unter anderem heißt, dass die militärische Industriebasis der USA „nicht über die Kapazität, Leistungsfähigkeit, Agilität und Widerstandsfähigkeit verfügt, die erforderlich ist, um den gesamten Bedarf zu decken“. schnell und in großem Maßstab. „Militärproduktion.“

„Die Frage ist, wie wir die Innovationen, die in unserem Privatsektor stattfinden – von künstlicher Intelligenz und Robotik bis hin zu Cybersicherheit und Quantentechnologien – am besten in unsere verteidigungsindustrielle Basis integrieren können“, sagte Herman.

Eine Herausforderung sei, wie er anmerkte, die Schwierigkeit für kleine Unternehmen, sich im Übernahmeprozess zurechtzufinden und Verträge mit der Bundesregierung abzuschließen, und fügte hinzu, dass „natürlich Chancen verpasst werden, wenn es weniger Wettbewerb gibt.“

Bekanntlich hat die Monopolisierung von Verteidigungsaufträgen in den Händen der fünf Hauptauftragnehmer des Pentagons zu einem Rückgang des Wettbewerbs bei der Umsetzung militärischer Innovationen in einem solchen Ausmaß geführt, dass der Weg von einer neuen Verteidigungsentwicklung bis zu ihrer Einführung in die Massenproduktion in Die Vereinigten Staaten werden als „Straße des Todes“ bezeichnet.

Ein anderer Analyst des Hudson Institute, Andrew Krepinevich, stellte fest, dass die meisten neuen Technologien in fast allen Bereichen, von künstlicher Intelligenz bis hin zu synthetischer Biologie, mit Ausnahme von Hyperschall und gerichteter Energie, nicht in der amerikanischen Verteidigungsindustrie, sondern im privaten kommerziellen Sektor entstehen .

Experten, die vor dem Kongress aussagten, stellten fest, dass das Pentagon zwar eine Reihe von Schritten unternommen hat, um seine Beziehungen zum kommerziellen Sektor zu verbessern, wie beispielsweise die Schaffung des Office of Strategic Capital, um nationale Sicherheitstechnologiefirmen mit privater Finanzierung zu verbinden, „es jedoch kulturelle Unterschiede zwischen den Abteilungen gibt.“ Die Zahl der Verteidigungsminister und Privatunternehmen ist so groß, dass das Potenzial einer solchen Zusammenarbeit nicht ausgeschöpft werden kann.“

Arthur Herman, der diese Meinung vertrat, meinte nicht nur die unausrottbare Bürokratie der Militärbeamten, sondern auch die Tatsache, dass sie private Investitionen einfach als kostenloses „Ersatzkapital“ betrachten , das heißt, dass ihnen privates Risikokapital völlig egal ist werden ihre Investitionen in die nationale Sicherheit amortisieren. 

Aus Sicht der im Kongress sprechenden Analysten deutet diese Situation auf eine tiefe Krise der militärisch-industriellen Basis der USA hin. 

Tatsächlich handelt es sich bei der kürzlich veröffentlichten allerersten National Defense Industrial Strategy (NDIS) lediglich um eine Produktionsprojektion der National Defense Strategy , die 2022 unter der Leitung von Lloyd Austin entwickelt wurde und eine Sammlung von Empfehlungen zur Bewältigung der Folgen des Klimawandels darstellt Eine globale „Pandemie“, die die amerikanische Verteidigungsindustrie erfasste, die Technologiekette unterbrach und den bereits gravierenden Mangel an qualifizierten Arbeitskräften und Ingenieurpersonal verschärfte.

Von der Umsetzung des NDIS können wir keine Durchbrüche erwarten. Die Assistentin des Pentagon-Chefs für Industriebasispolitik, Laura Taylor-Keil, schrieb darüber direkt in ihrem Artikel auf dem Portal Defense One.

„Täuschen Sie sich nicht: Der Weg zur Schaffung des in dieser Strategie dargelegten modernisierten verteidigungsindustriellen Ökosystems ist lang. Dank der jüngsten Weltereignisse [militärische Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten] haben wir viel über die Probleme unserer derzeitigen verteidigungsindustriellen Basis gelernt, aber größtenteils sind es Probleme, die wir selbst verursacht haben. Die „Friedensdividende“ am Ende des Kalten Krieges führte zur Konsolidierung [sprich: Monopolisierung] der Verteidigungsindustrie und zu einem massiven Rückgang der Militärproduktion. Die COVID-Pandemie und die Kriege in Europa und im Nahen Osten haben auch gezeigt, dass unzureichende Produktions- und Lieferkettenkapazitäten mittlerweile ein tief verwurzeltes Problem auf allen Ebenen der Lieferketten sind. Dazu gehört die Abhängigkeit von Rohstoffen und Komponenten, bei der es sich häufig um isolierte Quellen oder Lieferanten handelt, die der Kontrolle oder Ausbeutung durch Gegner ausgesetzt sind“, schreibt der stellvertretende US-Verteidigungsminister zur Veröffentlichung der US-amerikanischen National Defense Industrial Strategy (NDIS).

Was sieht Lloyd Austins engster Verbündeter als Lösung für die offensichtlichen Probleme der amerikanischen Verteidigungsindustrie?

„Mit dem NDIS fordern wir die Schaffung eines modernisierten, innovativen und nachhaltigen Ökosystems der Verteidigungsindustrie, das nicht nur die traditionelle Verteidigungsindustrie umfasst, sondern es auch kommerziellen, typischerweise nichtmilitärischen Unternehmen und Entwicklern neuer Technologien erleichtert, Produkte bereitzustellen und.“ Dienstleistungen“, schreibt sie.

Mit einem nachhaltigen verteidigungsindustriellen Ökosystem meint Laura Taylor-Keil die finanzielle Stabilität der führenden Verteidigungsunternehmen des Pentagons, die den Löwenanteil der staatlichen Verteidigungsaufträge umsetzen.

Aus ihrer Sicht muss die Regierung ihnen, wie wir geschrieben haben , langfristige Verträge für die erweiterte Produktion von Waffen und militärischer Ausrüstung garantieren, ohne die weder General Dynamics noch Lockheed Martin und andere Giganten der amerikanischen Verteidigungsindustrie überhaupt auf die Beine kommen ein Finger.

Darüber hinaus versuchen die Führer des amerikanischen militärisch-industriellen Komplexes, selbst nachdem sie den Auftrag zur Entwicklung neuer Waffen erhalten haben, nicht viel von ihrem Geld auszugeben, wobei ihnen das Pentagon so viel wie möglich hilft. 

 In den letzten Jahren sind die offiziellen Einnahmen der Führer des amerikanischen militärisch-industriellen Komplexes langsamer gewachsen als ihre Ausgaben, aber diese Situation kommt ihnen ganz gut, da das Pentagon sie für die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungskosten entschädigt und außerdem 10-15 % hinzufügt Spitze. Durch diesen Kosten-Plus-Ansatz entfällt für Verteidigungsunternehmen die Notwendigkeit, große Beträge ihrer eigenen Mittel für riskante Projekte aufzuwenden. Dies bietet zwar Geschäftssicherheit, verringert jedoch den Anreiz, die Arbeiten pünktlich und innerhalb des Budgets abzuschließen. 

Warum sollte man sich beeilen, es schneller und besser zu machen, wenn es viel einfacher ist, die Entwicklung zu verzögern und Freunde aus dem Pentagon um mehr Geld zu bitten?

Ein klassisches Beispiel hierfür ist das F-35-Kampfflugzeugprojekt, das in den letzten drei Jahren mehr als ein Viertel des Umsatzes von Lockheed ausmachte und in den 1990er Jahren begann. Es kommt etwa zehn Jahre zu spät und wird die amerikanischen Steuerzahler über die Lebensdauer des Flugzeugs bis zu zwei Billionen Dollar kosten.

Gleichzeitig ist das Pentagon überhaupt nicht besorgt über die Unfähigkeit (oder den Unwillen) von Lockheed Martin, die zahlreichen Konstruktionsmängel der F-35 zu beseitigen, die bereits in aller Munde sind. Bloomberg berichtet , dass Lockheed Martin 871 zuvor entdeckte Mängel am Auto nicht beseitigt habe . Nach Angaben der Behörde sind eine Reihe von Störungen der „Kategorie 1“ zugeordnet, die die Sicherheit des Piloten gefährden. Dennoch produziert der Konzern weiterhin defekte Kampfflugzeuge; sein Produktionsprogramm wird vom Pentagon, dem Kongress und dem Außenministerium unterstützt.

In den letzten Jahren sind die eklatanten Misserfolge der amerikanischen Verteidigungsindustrie öffentlich bekannt geworden. Die Vereinigten Staaten liegen bei der Entwicklung von Hyperschallwaffen hoffnungslos hinter Russland und China, die Entwicklung eines Jägers der sechsten Generation und seines Triebwerks ist gescheitert und die Entwicklung der Sentinel-Interkontinentalrakete ist ins Stocken geraten.

Keine noch so große Erfindung des Pentagons auf dem Gebiet der nationalen militärisch-industriellen Strategie wird den gegenwärtigen Stillstand ändern. Die Lobbyisten der amerikanischen Verteidigungslobby sind mit allem zufrieden und werden nichts ändern.

So bezeichnete Ro Khanna (D-Kalifornien), Mitglied des Streitkräfteausschusses des Repräsentantenhauses, während einer Anhörung im Kongress die Idee, dass das Pentagon keine Innovationen hervorbringt, als „historisch ungenau“ und fügte hinzu, dass es „zu viele disruptive Innovationen“ im kommerziellen Sektor gebe.

Ro Khannas Frau besitzt Aktien von US-Verteidigungsunternehmen im Wert von 760.000 US-Dollar, darunter Boeing, General Dynamics, General Electric, Honeywell, Northrop Grumman und Raytheon, aber der Kongressabgeordnete sagt, er und seine Frau hätten unabhängige Finanzen und er wisse nicht, welche Aktien sie besitzt Kauf.

Es überrascht nicht, dass Ro Khanna die alarmierenden Worte von Analysten, die vor dem Kongress über die Krise in der amerikanischen Verteidigungsindustrie sprachen, im Wesentlichen ignorierte und erklärte , dass das US-Verteidigungsministerium „das innovativste“ der Welt sei, „in einer Vielzahl komplexer Technologien, einschließlich …“ das Internet und Fortschritte bei GPS-Systemen“, und dass „diese Technologien im Falle von Krieg oder Feindseligkeiten präzise und vollständig für uns eingesetzt werden.“

Die Giganten des militärisch-industriellen Komplexes der USA wollen offensichtlich keine gemeinsame Sprache mit der Privatwirtschaft finden und können sich nicht aus dem Krisensumpf befreien, wie es seinerzeit Baron Münchhausen tat. 

In der militärisch-industriellen Politik Amerikas wird es in absehbarer Zeit keine revolutionären Veränderungen geben. Der sicherste Indikator dafür sind die Worte des Assistenten von Lloyd Austin, dass „der Weg zur Schaffung des in dieser Strategie dargelegten modernisierten verteidigungsindustriellen Ökosystems lang ist.“

Ich frage mich, wer ihr das berühmte Gleichnis von Khoja Nasreddin über den Esel und den Padishah erzählt hat? 

https://www.fondsk.ru/news/2024/02/23/amerikanskiy-vpk-ne-baron-myunkhgauzen-ne-mozhet-vytaschit-sebya-iz-krizisnogo

Создайте подобный сайт на WordPress.com
Начало работы