Die Lüge vom russischen Imperialismus als Vorwand für neue Kriegsrüstungen

Die westlichen Medien bringen laufend Meldungen über einen angeblich bevorstehenden Krieg mit Russland, vor dessen Angriffsplänen auf Osteuropa man gerüstet sein müsse. Daher hält die NATO vom 31. Januar bis 31. Mai mit 90.000 Soldaten bis an die russische Grenze ein großes Manöver ab, in dem ein Krieg gegen Russland trainiert wird. Auch der deutsche Wehrminister Pistolius spricht davon, die Deutschen sollten „kriegstüchtig“ werden und auf einen Krieg vorbereitet sein. Die Kampagne wirkt, „Bild“ titelte: „Jeder zweite Deutsche fürchtet Putin-Angriff“. Und fast 40% würden bereits Notvorräte anlegen. – Der Informationskrieg zur Gehirnwäsche der Menschen gleicht dem vor jedem großen Kriege. Doch wo ist hier der Imperialismus?

weltwoche

Die Imperialismus-Hetze knüpft an den einseitigen Vorwurf gegen Putin an, durch seinen Einmarsch in die Ukraine vor zwei Jahren den Krieg schuldhaft vom Zaun gebrochen zu haben, wobei aber schon die ganze Vorgeschichte der NATO- und EU-Erweiterungen nach Osten, des vom Westen initiierten Maidan-Putsches 2014, der NATO-Flugplätze in der Ukraine und des NATO-unterstützten Bürgerkrieges gegen die Russisch sprechende Bevölkerung der Ost-Ukraine ausgeklammert wird.1  
Putin strebe ein großes Reich an und wolle die Ukraine wieder der Russischen Föderation einverleiben und schließlich – wie ehemals die Sowjetunion – auch Osteuropa unter seine Herrschaft bringen.
So lautet die westliche Propaganda. Doch wie verhält es sich mit dem Imperialismus wirklich?

Zur Beantwortung dieser Frage steht uns aktuell ein 2023 erschienenes, sehr empfehlenswertes Buch des Bürgerrechtlers Thomas Mayer mit dem Titel: „Wahrheitssuche im Ukraine-Krieg“ zur Verfügung.
Er hat Worte Karl Jaspers vorangestellt, die dieser in seiner Dankesrede zur Verleihung des Friedenspreises des deutschen Buchhandels im Jahr 1958 ausgesprochen hat:

„Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich.
Daher ist die Unwahrheit das eigentliche Böse,
jeden Frieden Vernichtende:
die Unwahrheit von der Verschleierung
bis zur blinden Lässigkeit,
von der Lüge
bis zur inneren Verlogenheit,
von der Gedankenlosigkeit
bis zum doktrinären Wahrheitsfanatismus,
von der Unwahrhaftigkeit des einzelnen
bis zur Unwahrhaftigkeit des öffentlichen Zustandes.“

Das Buch ist eine sorgfältig recherchierte und belegte umfassende Tatsachensammlung, ein Kompendium, in dem man sich zu einzelnen Aspekten in den entsprechenden Kapiteln kundig machen kann. 2  So befasst sich am Ende von Kapitel I „Die Ausgangslage“, das letzte Unterkapitel mit der Frage:

Ist Russland imperialistisch?

Thomas Mayer schildert zunächst, dass sich Russland nach der Auflösung der Sowjetunion 1991 politisch neu erfunden habe: mit einer repräsentativen Demokratie, Parteien und zwei Parlamentskammern. Der Präsident habe dabei sehr viele Kompetenzen bekommen. Eine zentrale und starke Führung werde von der russischen Bevölkerung erwartet. Doch gebe es dazu auch schon immer Selbstverwaltungen in den Regionen. Die Rolle, die Putin im Staat habe, entspreche der gesellschaftlichen Realität in Russland. T. Mayer beruft sich dazu auf den Russland-Kenner Kai Ehlers, der seit Jahrzehnten über Russland schreibt und dort oft arbeitet.

 „Zentralismus in Moskau und herrschaftsfreie Elemente im Land, das sind diese traditionellen Gegensätze. Verbunden sind sie nicht durch verfassungsmäßige Organe, sondern in einer personalen Struktur, ich betone das: in einer personalen Struktur! Man hört, wenn man in Russland unterwegs ist: Guter Natschalnik, also guter Chef, gute Verhältnisse; schlechter Natschalnik, schlechte Verhältnisse. Guter Präsident, gute Gesellschaft; schlechter Präsident, schlechte Zeiten. … Das ist etwas, was den Menschen in Russland tief im Blut liegt, dieses personale Verständnis ihrer Gesellschaft.“ (Kai Ehlers)

Putin habe, so Thomas Mayer, dieses Bedürfnis erfüllen können. Er sei in einer Zeit des gesellschaftlichen Verfalls, des wirtschaftlichen Chaos, das Boris Jelzin von 1991 bis 1999 herbeigeführt habe, Präsident geworden und habe das Land da herausgeführt. Kai Ehlers sehe Putin als „einen autoritären Modernisierer, der im Spagat zwischen Neoliberalismus und monarchischer Tradition steht und aus dieser Haltung das Land sanieren will.“ Er habe wieder verlässliche gesellschaftliche Strukturen, soziale Verhältnisse und Versicherungen aufgebaut. Ihm sei es darauf angekommen, dass wieder eigene Regeln, nicht fremde im Lande herrschen und ein starkes Russland aufzubauen, das  erneut in die Funktion eintritt, die seiner historischen Rolle entspreche, nämlich Integrationsknoten in Eurasien zu sein.

Putin habe die Altschulden der Sowjetunion bei der Weltbank beglichen und IWF-Kredite gekündigt. Zur Sicherung seiner Herrschaft sei es ihm gelungen, dass die Oligarchen einbezogen wurden, diese wieder Steuern zahlten, sich für soziale Strukturen verantwortlich fühlten und sich weitgehend aus der Politik heraushielten.
Außenpolitisch sei Putin mit offenen Armen auf den Westen zugegangen und habe vorgeschlagen, dass Russland in die NATO und in die EU eintritt. Doch er sei auf Ablehnung gestoßen. Nach diesen Erfahrungen habe Putin begonnen, den Militarismus und die Hegemonie der USA zu kritisieren, z.B. bei seinem Auftritt in der Münchner Sicherheitskonferenz 2007.

Russland habe immer noch die Folgen der Zeit des sowjetischen Totalitarismus zu tragen, der von Moskau ausging. In der Reaktion der unterdrückten Länder habe sich viel Verzweiflung und Wut gegen Moskau gerichtet. Inzwischen sei die Sowjetunion weg, aber die Wut gegen Moskau sei geblieben und habe sich nun gegen Russland, das von Moskau aus regiert werde, gewendet.
So werde verständlich, woher der Russlandhass z.B. in den baltischen Staaten, Polen oder Tschechien komme. Thomas Mayer:

„Seit 1991 ist die Politik Russlands gegenüber diesen Staaten freundlich. Russland hat diese Staaten sogar in die NATO gehen lassen, obwohl dies den erklärten Sicherheitsinteressen Russlands widersprach. Russland hat diese Länder mit billiger Energie versorgt. Ich konnte keine feindlichen politischen Handlungen Russlands gegenüber diesen Staaten seit 1991 finden. Hinter dem aktuellen Russlandhass stehen also keine konkreten gegenwärtigen Tatsachen, sondern alte kollektive emotionale Verletzungen und ungelöste Traumata aus der Sowjet- und Zarenzeit. Solange diese nicht überwunden werden, bleibt die nachbarschaftliche Stimmung verdorben.“

Woher kommt der Imperialismus-Vorwurf?

Die NATO-Staaten führen als Hauptargument für Ihre umfassende Unterstützung der Ukraine im Krieg gegen Russland an, dass Russland eine imperialistische Ausdehnung verfolge. Was verstehe man unter Imperialismus?Die Bundeszentrale für politische Bildung definiere:
„Es bezeichnet das Streben von Staaten, ihre Macht weit über die eigenen Landesgrenzen hinaus auszudehnen. Das kann dadurch erfolgen, dass schwächere Länder gezielt politisch, wirtschaftlich kulturell oder mit anderen Methoden vom stärkeren Land abhängig gemacht werden. Manchmal führt auch ein stärkeres Land direkt einen Krieg gegen ein schwächeres Land, um die Kontrolle über dieses Land zu erreichen.“

Es gebe mehrere Kriterien, so Thomas Mayer, an denen man einen Imperialismus eines Landes einschätzen könne:

  1. Erweiterung des Herrschaftsgebietes,
  2. ausländische Militäreinsätze,
  3. ausländische Militärbasen und
  4. die Art der außenpolitischen Doktrin.

Wie stelle sich die russische Politik auf dieser Basis dar?

1.  Eine Erweiterung der Herrschaftsgebiete habe sowohl im Zarenreich von 1547 bis 1917, als auch in der kommunistischen Sowjetunion stattgefunden. Beide seien imperialistisch gewesen. Im Verlaufe des 2. Weltkrieges habe die Rote Armee viele Territorien in Osteuropa besetzt und sich entweder einverleibt, wie Gebiete Ostpolens und das gesamte Baltikum, oder zu kommunistischen Satellitenstaaten gemacht.
Dagegen sei Russland nach 1991 völlig anti-imperialistisch. Anstatt den Machtbereich zu erweitern, habe es ihn radikal verkleinert. Mit der Auflösung der Sowjetunion seien die osteuropäischen Satellitenstaaten frei gelassen worden, die nun politisch ihre eigenen Wege hätten gehen können. Aber auch den fünfzehn Republiken der Sowjetunion sei freigestellt worden, sich zu trennen und eigene Wege zu gehen. Vierzehn hätten das getan. Russland sei Rechtsnachfolger der Sowjetunion geworden und habe sich für die Erfüllung bestehender internationaler Verträge verantwortlich erklärt.

Damit habe sich das heutige Russland gegenüber dem monarchischen Zarenreich von 1914 sehr stark verkleinert. Das zeige eine Graphik nach einer Statista-Recherche, die auf Seite 136 des Buches abgedruckt ist.

2.  Zu den ausländischen Militäreinsätzen werde gern auf eine „Liste von Militäroperationen Russlands“ von  Wikipedia verwiesen, so auf:

a) Abchasien, Südossetien und Georgien:
Abchasien und Südossetien sind Gebiete zweier kleiner Völkerschaften mit eigener Sprache, die bis 1991 zur Sowjetrepublik Georgien gehörten. Nach der Unabhängigkeit Georgiens hätten sich diese ethnischen Minderheiten durch den erstarkten Nationalismus in Georgien – der auch vielfach in anderen frei gewordenen Republiken entstanden sei – bedroht gesehen. Es sei zu einem Bürgerkrieg mit schlimmen gegenseitigen Massakern gekommen, woraufhin sich diese beiden Regionen zu unabhängigen Republiken erklärt hätten. Russland habe auf deren Bitten militärisch dort eingegriffen, wodurch eine weitere  Eskalation vermieden worden sei: 1991-1992 im Georgisch-Südossetischen Krieg, und 1992-1993 im Georgisch-Abchasidischen Krieg. Danach seien in diesen Republiken russische Soldaten zur Friedenssicherung stationiert geblieben, die dazu mit einem Mandat der „Gemeinschaft Unabhängiger Staaten“ (GUS) ausgestattet worden seien, einer zwischenstaatlichen Organisation der meisten Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

Nachdem der NATO-Gipfel in Bukarest vom 2.-4- April 2008 Georgien eine NATO-Mitgliedschaft in Aussicht gestellt habe, sei die georgische Regierung, so Thomas Mayer, in der Hoffnung auf eine militärische Unterstützung durch die USA übermütig geworden und habe im Juli 2008 die beiden abtrünnigen Republiken militärisch angegriffen. Dabei habe man auch die russischen Friedenstruppen angegriffen. Aus der russischen Grenzregion seien daraufhin weitere russische Truppen eingerückt, die die georgische Armee bis ins Kernland Georgiens zurückgedrängt hätten.
Da die USA ihre Hilfe ablehnten, sei Georgien gezwungen gewesen, am 12. August 2008 ein Waffenstillstandsabkommen zu unterzeichnen. Daraufhin habe sich die russische Armee wieder zurückgezogen.

Russland wolle keine Kriege und Flüchtlingsdramen an seinen Grenzen und habe deshalb versucht, für Ruhe in diesen beiden Mini-Republiken zu sorgen. Ein imperialistisches Handeln Russlands sei hier nicht zu erkennen.

b) Transnistrien:
Transnistrien, eine weitere abgespaltene Republik, liegt im Osten der Republik Moldau an der Grenze zur Ukraine, wird von 375.000 Menschen bewohnt und wurde 1992 unabhängig. Die Einwohner hätten sich von dem Nationalismus der Republik Moldau, die Rumänisch orientiert ist, bedroht gefühlt, so dass es zu einem kurzen Krieg zwischen beiden gekommen sei, der im August 1992 von den in Transnistrien stationierten russischen Truppen beendet worden sei. Die Republik werde seither von Russland unterstützt, und es seien zur Friedenssicherung etwa 1.500 russische Soldaten stationiert geblieben.

c) Tadschikistan:
Einen weiteren russischen Militäreinsatz habe es in Tadschikistan, im Norden von Afghanistan, im dortigen Bürgerkrieg von 1992-1997 gegeben. Russland habe den regierenden tadschikischen Präsidenten militärisch unterstützt und im weiteren Verlauf des Bürgerkrieges den Großteil der Friedenstruppe der GUS gestellt. Der Bürgerkrieg sei am 27. Juni 1997 mit einem Friedensvertrag in Moskau beendet worden.

d) Syrien, Bergkarabach, Kasachstan:
Es gebe noch drei weitere militärische Einsätze, die auf ein Hilfsersuchen der jeweiligen Regierung des Landes erfolgten:
Seit 2015 ist die russische Armee in Syrien aktiv.
2020 seien russische Soldaten als Friedenstruppe nach Bergkarabach in Aserbeidschan gegangen. 2023 habe Präsident Putin einen Frieden zwischen Armenien und Aserbeidschan vermitteln können, wodurch dieser Konflikt erst einmal beendet worden sei.
2022 seien russische Truppen an der Niederschlagung der Unruhen in Kasachstan beteiligt gewesen.

Dies seien alle militärischen Einsätze der russischen Armee im Ausland von 1991 bis 2023 gewesen, außer dem Ukraine-Krieg. Es habe sich – bis auf Syrien – immer um Regionen ehemaliger Sowjetrepubliken gehandelt, in denen durch Nationalismus unlösbare Konflikte entstanden waren.
Für diese Regionen und die darin russisch sprechenden Menschen habe sich Russland wegen der Geschichte, Grenznähe und der menschlichen Verbindungen verantwortlich gefühlt. Man habe in bestehende Konflikte eingegriffen. Es hätten aber keine Angriffe oder Besitznahmen durch Russland stattgefunden. Der Ukraine-Krieg habe übrigens das gleich Muster.

Um einen Imperialismus Russlands zu belegen, werde oft auf die Tschetschenienkriege von 1994-1996 und 1999-2009 verwiesen. Diese Militäreinsätze haben aber nicht außerhalb Russlands stattgefunden. Tschetschenien ist kein eigener Staat, sondern ein Teil der russischen Föderation mit dem Status einer „autonomen Republik“, die von Menschen mit überwiegend islamischem Glauben bewohnt wird. Islamische Radikale hätten eine Loslösung von Russland angestrebt und 1991, nach einem Referendum, Tschetschenien für unabhängig erklärt. Die russische Regierung habe dies aber nicht anerkannt, da nach der Verfassung eine „Autonome Sozialistische Sowjetrepublik“ (ASSR) im Gegensatz zu einer „Sozialistischen Sowjetrepublik“ (SSR) kein Austrittsrecht habe.

Es sei den islamischen Radikalen um die Errichtung eines islamischen Staates gegangen, der sich mit dem Rechtsraum Russlands nicht vertragen habe. Die tschetschenische Regierung habe innenpolitisch eine anti-russische Politik verfolgt, die russische Sprache zu verdrängen versucht und das Clansystem neu belebt.

3.  Ausländische Militärbasen gebe es weltweit ca. 1.000. Davon seien 800 in 80 Ländern unter der Kontrolle der USA. Russland verfüge über 9 ausländische Militärbasen, davon 6 in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, zwei in Syrien sowie 1 in Vietnam. China verfüge bisher über 1 Basis in Dschibuti in Ostafrika. Das bedeute: Die USA haben ihre militärische Macht weltweit ausgedehnt und ihre beiden „Hauptkonkurrenten“ China und Russland mit Militärbasen regelrecht eingekreist. Damit seien offensichtlich die USA imperialistisch.

4.  In der „Außenpolitischen Doktrin“ Russlands, in der die Prinzipien und Ziele der Außenpolitik des Landes beschrieben werden, wolle Russland die „Bildung einer gerechten und nachhaltigen Weltordnung“ auf Basis der UNO, deren „Rolle wiederhergestellt“ werden solle. Russland fordere eine „multipolare“ internationale Ordnung mit zahlreichen gleichberechtigten Akteuren. Eine „unipolare“ Weltordnung, bei der ein Staat alle anderen dominiert, lehne Russland ab und positioniere sich damit klar gegen die Hegemonie der USA. Russland formuliere damit eine anti-imperialistische Außenpolitik.

Der russische Außenminister Lawrow fasste im August 2023 in einem Interview die außenpolitische Doktrin zusammen (auf Anti-Spiegel nachzulesen). In ihr sind keine imperialistischen Bestrebungen Russlands zu entdecken.

Thomas Mayer:
Entsprechend dieser Doktrin arbeitet Russland mit anderen Staaten zusammen. Besonders wichtig ist dabei die Vereinigung der BRICS-Staaten. Die Abkürzung BRICS steht für die Anfangsbuchstaben der fünf zugehörigen Staaten Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika. Dutzende weitere Staaten streben eine Aufnahme in die BRICS-Vereinigung an. Wenn man die BRICS-Treffen verfolgt, kann man keinen Imperialismus Russlands finden, da die Gespräche auf Augenhöhe stattfinden.“

Auch die Reden Putins selbst, die er während seiner Präsidentschaft über die geopolitischen Ziele Russlands gehalten hat, enthalten keinerlei imperialistische Ziele. Vor allem drei Reden Putins mit geopolitischen Themen sind besonders bedeutsam: die Rede Putins vor dem deutschen Bundestag am 25.9.2001, seine Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 und seine Ausführungen vor der UNO-Vollversammlung im Jahr 2015. Schon in seiner Bundestagsrede, so der in Russland lebende Thomas Röper, habe man im Kern alle Punkte seiner Politik aus erster Hand auf Deutsch hören können, Punkte, die alle praktisch unverändert bis heute seine Politik bestimmten. Putins Ausführungen sind dort mit „Standing Ovations“ begrüßt worden. (Näher siehe im Artikel: Geopolitische Ziele Putins)

Demgegenüber hat die „National Security Strategy“ der USA vom Oktober 2022, die als Leitfaden für die Außenpolitik der US-Regierung dient, eine ganz andere Intention. Darin werde, so Thomas Mayer, der angeblich unverzichtbare Charakter der USA und die Notwendigkeit ihrer Führungsrolle in der Welt bekräftigt. Die Krisen der Welt könnten nur durch eine entschlossene Führung der USA bewältigt werden. Da die freundschaftliche Ära nach dem Kalten Krieg vorbei sei, sei es notwendig, dem „russischen Imperialismus“ und den Ambitionen Chinas entschlossen entgegenzutreten.
Heute verlaufe die Konfrontation nicht mehr zwischen Kapitalismus und Kommunismus, sondern zwischen Demokratie und Autokratie.
(Dabei wird natürlich verschwiegen, dass diese Demokratie im Grunde eine „aristokratische Demokratur“, also eine Oligarchie ist.)

„Laut der National Security Strategy bestimmen die USA, was richtig ist – angeblich nur zum Wohle aller und für die Demokratie. In keiner Zeile steht, dass internationale Probleme auf Basis der UNO durch Gespräche auf gleicher Augenhöhe zwischen den Staaten gelöst werden sollen. Die UNO hat in den Augen der USA keine aktive leitende Rolle. Damit beschreiben die USA ihre Hegemonie und ihren Imperialismus selbst, natürlich ohne dieses Wort direkt zu verwenden.“

Zusammenfassung

Der Versuch, so Thomas Meyer, anhand der vier Kriterien einen Imperialismus Russlands zu finden, habe einen solchen jedoch nirgend ausfindig machen können. Auch beim Lesen von Artikeln und Kommentaren über russischen Imperialismus, die es in großer Zahl gebe, habe er bisher nichts entdecken können. Diese hätten immer aus Stimmungsmache und herbeigeschriebener Emotionalität bestanden. Fakten habe er nicht gefunden.

Deshalb muss ich den russischen Imperialismus als eine Propaganda-Erfindung einstufen. Da diese über Jahrzehnte aufgebaut und ständig wiederholt wurde, schlich sie sich als scheinbare Realität in das Bewusstsein der Menschen ein.
Die USA projizieren ihren eigenen Imperialismus auf Russland, um ihn zu verbergen.“

Auch das militärische Eingreifen Russlands in der Ukraine war kein imperialistischer Akt, wie die genaue Kenntnis der Vorgeschichte zeigt. Auch diese wird in dem verdienstvollen Buch von Thomas Mayer objektiv dargestellt.3

Fazit

Die ständig wiederholten Behauptungen der in Deutschland herrschenden Parteipolitiker und ihrer medialen Lautsprecher, der russische Präsident Putin strebe nach imperialistischer Ausdehnung Russlands und schmiede nach dem Einfall in die Ukraine auch Angriffspläne gegen die osteuropäischen NATO-Länder, sind gigantische Propaganda-Lügen. Sie dienen der teuflischen Bewusstseinsmanipulation der Bevölkerung, um sie für einen Krieg der USA-geführten NATO gegen Russland bereit und Angst- und Hass-erfüllt gefügig zu machen. Einen Grund „zurückschlagen“ zu müssen, lässt sich immer provozieren.

Wie vor jedem Krieg spielen auch jetzt wieder die Medien ihre Kriegs-vorbereitende und Kriegs-hetzende Rolle. Ohne ihre verruchte Macht über das Bewusstsein der meisten Menschen wären solche Kriegs-Inszenierungen nicht möglich. Denn die Völker wollen keinen Krieg, sondern ein friedliches  Zusammenleben. Das Agieren der Mainstream-Medien vor und während der Kriege ist mindestens ebenso verbrecherisch wie das Handeln der unmittelbar verantwortlichen Politiker und obersten Militärs.

„Die gefährlichsten Massenvernichtungswaffen sind die Massenmedien“, schrieb daher M.A. Verick. Sie müssen als solche entlarvt werden.

—————————

1   Siehe:
Die USA haben die russische Militäroperation bewusst provoziert …
Benjamin Abelow: Wie der Westen den Krieg in die Ukraine brachte
2   Siehe näher: https://www.thomasmayer.org/buecher/wahrheitssuche-im-ukraine-krieg/presse
3   Siehe auch: https://fassadenkratzer.wordpress.com/2022/10/14/kiew-beschloss-2019-minsk-ii-nicht-umzusetzen-und-bereitete-sich-auf-krieg-mit-russland-vor/

Nächste Panne: Biden verwechselt Angela Merkel mit Helmut Kohl

Joe Biden hüpft von einem Fettnäpfchen ins nächste: Bei einem Wahlkampfauftritt in New York hat der 81-jährige Präsident jetzt eine alte Geschichte vom G7-Gipfel 2021 ausgegraben – und dabei Angela Merkel mit dem verstorbenen Helmut Kohl verwechselt.

Peinlich! Biden verwechselt Frankreichs Macron – mit totem Präsidenten

Es ist der nächste Fauxpas von US-Präsident Joe Biden: In einer Wahlkampfrede verwechselte der mächtigste Mann der freien Welt Frankreichs Präsidenten Emmanuel Macron mit seinem Vorgänger François Mitterrand – der allerdings im Jahr 1996 starb.

Exxpress

Neuer Patzer des US-Präsidenten kurz vor dem Washington-Besuch des deutschen Bundeskanzlers Olaf ScholzGetty Images

Kurz vor dem Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Washington hat US-Präsident Joe Biden (81) für Kopfschütteln gesorgt. Bei einem Wahlkampfauftritt in New York verwechselte er nämlich die ehemalige Kanzlerin Angela Merkel (69) mit dem verstorbenen Helmut Kohl (†87).

Biden erzählte bei der Veranstaltung einmal mehr die Geschichte von seinem ersten G7-Gipfel nach dem Amtsantritt 2021. In der Runde habe er damals verkündet, dass Amerika zurück sei, sagte Biden. Der französische Präsident habe ihn angeschaut und entgegnet: “Für wie lange?” Als Nächstes habe sich Helmut Kohl aus Deutschland ihm zugewandt und gefragt, was er denken würde, wenn er plötzlich in der Zeitung läse, dass das britische Parlament gestürmt worden sei. Das Problem: Merkel saß damals mit am Tisch, nicht Kohl – der war bereits 2017 verstorben.

Ausländische Journalisten spotten: Weiß Biden überhaupt, wer der deutsche Regierungschef ist? Biden empfängt Scholz am morgigen Freitag zu einem bilateralen Gespräch im Weißen Haus.

Biden unter Druck: Wie fit ist der US-Präsident?

Joe Biden ist der älteste US-Präsident aller Zeiten – und bekannt für seine Versprecher und Fehltritte. Erst vor kurzem hat er den französischen Präsidenten Emmanuel Macron mit François Mitterrand verwechselt (eXXpress berichtete). Immerhin beide Namen mit M, dennoch ziemlich peinlich. Die ständigen Patzer bieten viel politische Angriffsfläche für seine Gegner: Ist Joe Biden noch fit genug ist für das mächtige Amt – und eine neuerliche Periode bis 2028?

https://exxpress.at/naechste-panne-biden-verwechselt-angela-merkel-mit-helmut-kohl

Blood Money: The Top Ten Politicians Taking the Most Israel Lobby Cash. “Is the Tail Wagging the Dog?”

By Alan MacLeod

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[This article was originally published in December 2023.]

As the Israeli attack on Gaza, Lebanon and Syria intensifies, the U.S. public watch on aghast. A new poll finds that Americans support a permanent ceasefire by a more than 2:1 ratio (including the vast majority of Democrats and a plurality of Republicans).

And yet, despite this, only 4% of elected members of the House support even a temporary ceasefire, and the United States continues to veto U.N. resolutions working towards ending the violence. Walter Hixson, a historian concentrating on U.S. foreign relations, told MintPress News:

Unfettered support for Israel and the lobby consistently puts the United States at odds with international human rights organizations and the vast majority of nations over Israel’s war crimes and blatant violations of international law. The current U.N. vote on a ceasefire in Gaza [which the U.S. vetoed] is just the latest example.”

Here, Hixson is referring to the pro-Israel lobby, a loose connection of influential groups that spend millions on pressure campaigns, outreach programs, and donations to American politicians, all with one goal in mind: making sure the United States supports the Israeli government’s policies full stop, including backing Israeli expansion, blocking Palestinian statehood and opposing a growing boycott divestment and sanctions movement (BDS) at home.

Internationally, Israel has lost virtually all its support. But it still has one major backer: the United States government. Part of this is undoubtedly down to the extraordinary lengths the lobby goes to secure backing, including showering U.S. politicians with millions of dollars in contributions. In this investigation, MintPress News breaks down the top ten currently serving politicians who have taken the most pro-Israel cash since 1990.

#1 Joe Biden, $4,346,264

The largest recipient of Israel lobby money is President Joe Biden. From the beginning of his political career, Biden, according to his biographer Branko Marcetic, “established himself as an implacable friend of Israel,” spending his Senate career “showering Israel with unquestioning support, even when its behavior elicited bipartisan outrage.” The future president was a key figure in securing record sums of U.S. aid to the Jewish state and helped block a 1998 peace proposal with Palestine.

The support for Israeli policies has continued into the present, with his administration insisting that there are “no red lines” that it could cross that would cause it to lose American support. In essence, Biden has given Prime Minister Benjamin Netanyahu a carte blanche to break any rules, norms or laws he wishes to.

This has included ethnic cleansing and war crimes such as the bombing of schools, hospitals and places of worship using banned weapons like white phosphorous munitions. The arms Israel is using come supplied directly by the U.S. In November, the Biden administration rubber-stamped another $14.5 billion military aid package to Israel, ensuring the carnage would continue.

For his staunch support, Biden has received more than $4.3 million from pro-Israel groups since 1990.

#2 Robert Menéndez, $2,483,205

The New Jersey senator has received nearly $2.5 million in contributions and, in the wake of the Hamas attack on October 7, has been a key figure in drumming up support for Israel. Describing Operation Al-Aqsa Flood as “barbaric atrocities” that were an “affront to humankind itself,” Menéndez gave an impassioned speech on the Senate floor where he addressed Biden directly, stating:

Mr. President, in the face of unspeakable evil, we must not mince words. We must not waver in our resolve. Every single one of us in this chamber has a moral responsibility to speak out — unequivocally and unapologetically — as we stand shoulder-to-shoulder with Israel and her people. I’ve been staunchly devoted to this cause for 31 years in Congress.”

He went on to claim that Israel and the United States are intrinsically linked and were founded on the same principles.

Menéndez also courted controversy after he demanded that the U.S. help Israel “wipe Hamas from the face of the Earth,” even as Israel was leveling Gaza by carpet bombing it.

In October, he co-sponsored a Senate resolution “standing with Israel against terrorism” that passed unanimously, without dissent.

#3 Mitch Mcconnell, $1,953,160

The Senate Minority Leader is one of the most powerful politicians in America and has used his influence to attempt to force through legislation criminalizing BDS. He has described the peaceful tactic as “an economic form of anti-Semitism that targets Israel.”

McConnell is known to be very close to Prime Minister Netanyahu and supported a bill condemning the United Nations and calling on the U.S. to continue to veto any U.N. resolution critical of Israel. Last month, he strongly opposed steps taken towards applying basic U.S. and international law on weapons shipments to Israel.

Under current U.S. law, Washington is duty-bound to stop supplying arms to nations committing serious human rights violations. McConnell, however, said that applying these standards to Israel would be “ridiculous,” explaining that:

Our relationship with Israel is the closest national security relationship we have with any country in the world, and to condition, in effect, our assistance to Israel to their meeting our standards it seems to me is totally unnecessary… This is a democracy, a great ally of ours, and I do not think we need to condition the support that hopefully we will give to Israel very soon.”

McConnell has received nearly $2 million from pro-Israel groups.

#4 Chuck Schumer, $1,725,324

Next on the list is McConnell’s Democratic opponent, Senate Majority Leader Chuck Schumer, who had taken over $1.7 million from Israel lobbying groups. In recent weeks, Schumer has taken the lead in steering the public conversation away from Israel’s crimes and towards a supposed rise in anti-Semitism across America. “To us, the Jewish people, the rise in anti-semitism is a crisis. A five-alarm fire that must be extinguished,” the New York Senator said, adding that “Jewish-Americans are feeling singled out, targeted and isolated. In many ways, we feel alone.”

The idea that anti-Semitic hate is exploding across the United States comes largely from a report published by the Anti-Defamation League (ADL), which claims that anti-Semitic incidents have risen by 337% since October 7. Buried in the small print, however, is the fact that 45% of these “anti-Semitic” incidents the ADL has tallied are pro-Palestine, pro-peace marches calling for ceasefires, including ones led by Jewish groups like If Not Now or Jewish Voice for Peace. (MintPress recently published an investigation into the ADL’s fudged numbers and its history of working for Israel and spying on progressive American groups.)

Schumer, however, has deliberately tried to conflate opposition to Israel’s bombardment of its neighbors with anti-Jewish racism, writing:

Today, too many Americans are exploiting arguments against Israel and leaping toward a virulent antisemitism. The normalization and intensifying of this rise in hate is the danger many Jewish people fear most.”

He has even gone so far as to label Dave Zirin – a Jewish journalist who supports justice for Palestinians – as an anti-Semite.

As Senate Majority Leader, Schumer has used his influence to push through military aid packages to Israel, even as it carries out actions many have labeled war crimes, writing that:

Pro-Israeli Power Rolls over Washington

One of the most important tasks we must finish is taking up and passing a funding bill to ensure we, as well as our friends and partners in Ukraine, Israel, and the Indo-Pacific region, have the necessary military capabilities to confront and deter our adversaries and competitors.”

He added that “Senators should be prepared to stay in Washington until we finish our work” and that they should expect to work “long days and nights, and potentially weekends in December,” until the deal was done.

#5 Steny Hoyer, $1,620,294

The former House Majority Leader is one of Israel’s most vocal supporters in the House of Representatives. Hoyer has demanded that “Congress must immediately and unconditionally fund Israel,” thereby giving the Netanyahu administration the green light to do whatever it pleases.

An ardent Zionist, the Maryland native explained that he believes it is:

…[T]he world’s duty that set aside a land, a land that Israel has occupied for millennia, and said: this is your place of security, this is your place of sovereignty, this is your place of safety.”

Steven Hoyer

Hoyer speaks at the Jewish Community Relations Council’s Stand with Israel event on October 13, 2023. Photo | House.gov

Earlier this month, Hoyer also voted in favor of a bill stating that anti-Zionism is inherently anti-Semitic, thereby declaring all criticism of Israel to be invalid and racist.

Hoyer has received more than $1.6 million in donations from pro-Israel lobbying groups.

#6 Ted Cruz, $1,299,194

Over his career, the Texas Republican has received $1.3 million from the Israel lobby. After October 7, Cruz sprang into action, announcing that it was “critical” that every American supports Israel “100 percent.” “Israel is going to be demonized by Democrats in the current corrupt corporate media. We need to make clear that Hamas is using human shields and Israel has a right to defend itself,” Cruz said, hitting many of the classic pro-Israel talking points.

Cruz also went above and beyond in his defense of Israeli crimes in a bizarre interview with Breaking Points’ Ryan Grim. When asked if he opposes Israeli officials suggesting a nuclear attack on Gaza, Cruz replied:

I condemn nothing that the Israeli government is doing. The Israeli government does not target civilians; they target military targets… There is no military on the face of the planet, including the U.S. military, that goes to the lengths that the Israeli military goes to avoid civilian casualties.”

When confronted with statements from the IDF directly refuting his point, noting that their focus is on damage, not precision, Cruz flipped his answer around, replying, “Yes, damage to Hamas, to terrorists.” And when Grim gave him more statements from senior IDF officials explicitly contradicting his previous statement, Cruz retorted, “That’s simply not true. They are targeting the terrorists,” thereby defending the IDF even from itself.

#7 Ron Wyden, $1,279,376

Senator Ron Wyden (D—OR) has long been one of Israel’s staunchest advocates in Washington, supporting President Trump’s decision to move the U.S. Embassy to Jerusalem and opposing BDS in all its forms.

In 2017, he co-sponsored a bill that made it a federal crime, punishable by a maximum prison sentence of 20 years, for Americans to participate in or even encourage boycotts against Israel and illegal Israeli settlements.

On the settlements, he was one of the most vigorous opponents of UN Security Council Resolution 2334, which describes them as a “flagrant violation” of international law.

For his troubles, Wyden has received $1,279,376 from pro-Israel groups.

#8 Dick Durbin, $1,126,020

In some ways, Dick Durbin owes his political career to the Israel lobby. In 1982, the then-obscure college professor benefitted enormously from AIPAC money to defeat incumbent Paul Findley, a strong proponent of the Palestinian people.

The Illinois Democrat has called for immediate military aid to Israel and co-signed a Senate resolution reaffirming Washington’s support for Israel’s “right to self-defense” in the wake of October 7.

Despite this, he has angered some in the pro-Israel crowd by supporting President Obama’s initiatives to reduce tensions with Iran and has now come out in favor of a ceasefire in Gaza.

#9 Josh Gottheimer, $1,109,370

Despite only being in office since 2017, Gottheimer has already received more than $1.1 million from pro-Israel lobbying groups. The New Jersey Congressman has served as a pro-Israeli attack dog in Washington, co-sponsoring the bill equating opposition to Israeli government policy with anti-Semitism and introducing legislation to block and criminalize boycotting the state of Israel.

In the wake of October 7, Gottheimer has attempted to cancel a number of public figures. Earlier this month, for instance, he tried to pressure Rutgers University into calling off an event on Palestine featuring former CNN anchor Marc Lamont Hill and organizer and journalist Nick Estes, both of whom support Palestinian rights and statehood.

Gottheimer has even caused rifts within his own party, attacking the small, progressive wing of Democrats who have failed to toe the line on Israel and Hamas. “Last night, 15 of my Democratic colleagues voted AGAINST standing with our ally Israel and condemning Hamas terrorists who brutally murdered, raped, and kidnapped babies, children, men, women, and elderly, including Americans. They are despicable and do not speak for our party,” he wrote, making a number of highly incendiary and questionable assertions.

#10 Shontel Brown, $1,028,686

Perhaps no other political case reveals the power of the Israel lobby than Shontel Brown. In 2021, Nina Turner, a democratic socialist, national co-chair of Bernie Sanders’ 2020 election campaign, and an outspoken advocate for justice in Palestine, ran for election in Ohio’s 11th congressional district. Her opponent was the little-known but strongly pro-Israel Brown.

Brown received more pro-Israel money than any other politician nationwide during that two-year election cycle, helping her overcome a double-digit polling deficit to defeat Turner. Over $1 million was spent plastering Cleveland with attack ads against Turner. In her acceptance speech, Brown praised Israel and later thanked the Jewish community for “help[ing] me get over the finish line”

Since then, she has supported Israeli actions in Gaza and rejected the idea of Israel as an apartheid state, writing:

Let’s be clear: Israel is not an apartheid state. Any mischaracterizations otherwise attempt to delegitimize Israel, a robust democracy, and will only serve to fuel rising antisemitism. I will always advocate for a strong U.S.-Israel relationship founded on our shared values.”

Check out the bag dropping ahead of tomorrow’s #OH11 primary. DMFI has spent more opposing Nina Turner than nearly all other outside spending combined. pic.twitter.com/2QC8py0sWu

— Kirk A. Bado (@kirk_bado) August 2, 2021

A Dark Force in US Politics

The most well-known and likely most influential group in the loose coalition referred to as the Israel lobby is AIPAC. With a staff of around 400 people and annual revenues that frequently top over $100 million, the organization is a huge, conservative force in American politics, flooding the system with gigantic amounts of money. Worse still, the group does not disclose the sources of its funding.

AIPAC’s stated goal is:

To make America’s friendship with Israel so robust, so certain, so broadly based, and so dependable that even the deep divisions of American politics can never imperil that relationship and the ability of the Jewish state to defend itself.”

Yet Israel is widely recognized by international bodies such as the United Nations and human rights groups like Amnesty International and Human Rights Watch as an apartheid state. It has near total control over the Gaza Strip, which, even before the latest attack, was an “unlivable” “open-air prison.” It is this state and these injustices that AIPAC and others seek U.S. support for.

American intransigence on Israel has helped make it a pariah nation, one that constantly has to veto U.N. resolutions and has lost its voting rights at UNESCO.

Not only does it give more money to Republicans than Democrats, but AIPAC also floods conservative Democrats’ coffers with funds, especially when they are up against progressive, pro-Palestine challengers.

In 2022, it spent $2.3 million in a (failed) bid to stop leftist Summer Lee from being elected to Congress. However, it fared better in North Carolina, where $2 million was given to Valeria Foushee over Nida Allam, the director of Sanders’ 2016 campaign. Meanwhile, $1.2 million in donations to Henry Cuellar might have been the deciding factor in an extremely close win over progressive activist Jessica Cisneros in Texas’ 28th congressional district. And a number of prominent Michigan Democrats have come forward claiming that AIPAC offered them $20 million each to primary Rashida Tlaib, the only Palestinian-American in Congress.

“Certainly the lobby can influence elections, but it doesn’t win them all,” Hixson, the author of “Architects of Repression: How Israel and Its Lobby Put Racism, Violence and Injustice at the Center of US Middle East Policy,” said, adding:

It targets the aforementioned House progressives every two years but can’t always dictate the outcome of localized elections. They do better with broader canvasses; hence, no one in the Senate other than Bernie takes them on. When it comes to Israel, most American politicians are craven hypocrites.”

Yet Sanders’ recent refusal to endorse a permanent ceasefire (a position held by virtually the entire world) has earned him AIPAC’s praise.

Thank you @SenSanders for your strong opposition to a permanent ceasefire with Hamas.@FaceTheNation pic.twitter.com/78PdsAKm1D

— AIPAC | Text ISRAEL to 24722 | #StandWithIsrael (@AIPAC) December 10, 2023

Is the Tail Wagging the Dog?

As such, AIPAC acts as a bulwark against progressive political change. In such a divisive political environment, few political issues unite Democrats and Republicans, as well as Israel and shutting down anti-establishment figures. As Hixson told MintPress:

Other than a handful of progressives (Bernie Sanders, Rashida Tlaib, Ilhan Omar, etc.), the U.S. Congress invariably gives the lobby everything it wants, namely massive regular funding for Israeli militarism and an endless series of resolutions condemning Israel’s international foes and domestic critics.”

The question that arises from this is why? Why does Israel always seem to receive full support from Washington? Is the lobby really that effective? Why do so many U.S. politicians go along with it? Mazin Qumsiyeh, a professor at Bethlehem University, characterized Washington as full of amoral careerists, telling MintPress that:

They [Senators and Congresspersons] do not buy the Zionist argument. It is strictly personal interest: money and good media coverage and avoiding blackmail, as the Zionists have their dirty secrets which they could expose if they step out of line.”

Yet Israel also serves a vital purpose for the American empire. The region is not only geographically strategic but home to the world’s largest resources of hydrocarbons. Washington has always made it a top priority to control the flow of oil around the world, and Israel helps them do this. Militarily, Israel serves as a conduit the U.S. can work through, farming out its dirty work to Tel Aviv. It, therefore, represents an unofficial and beneficial “51st state.” As Joe Biden said in 1986 and has regularly repeated, Israel is the best investment the U.S. makes. “Were there not an Israel, the United States of America would have to invent an Israel to protect our interests in the region,” he added.

Many other nations or industries have lobbied in Washington, D.C. But few have proven to be as organized or effective as the pro-Israel one. Nevertheless, public opinion, particularly among young people, has begun to drift away from it. The Overton Window is shifting; Professor Qumsiyeh told MintPress. “When I first went to the U.S. in 1979, the average citizen did not know anything about Palestine or knew only a negative, distorted picture driven by Hollywood and biased media. Things [have] changed,” he said.

Things have indeed changed. The streets of America have been filled with demonstrations against Israeli aggression. Millions of Americans have participated in Palestine solidarity protests, including hundreds of thousands in Washington, D.C. alone. Celebrities have spoken out against injustice. And social media is filled with posts showing sympathy for Gazans. There, too, Israel and pro-Israel groups have attempted to use their financial clout to influence the conversation, but to limited effect.

Fortunately for Israel, for now, at least, they can still rely on the unwavering support of senior American politicians, their pockets filled with AIPAC money, turning the other way as Israel carries out another genocide against Palestine.

*

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Alan MacLeod is Senior Staff Writer for MintPress News. After completing his PhD in 2017, he published two books, Bad News From Venezuela: Twenty Years of Fake News and Misreporting and Propaganda in the Information Age: Still Manufacturing Consent, as well as a number of academic articles. He has also contributed to FAIR.orgThe GuardianSalonThe GrayzoneJacobin Magazine, and Common Dreams.

Featured image: President Joe Biden participates in a restricted bilateral meeting with Prime Minister Benjamin Netanyahu at the Hotel Kempinski in Tel Aviv, Israel, Wednesday, October 18, 2023. (Official White House Photo by Cameron Smith)

The original source of this article is MintPress News

Copyright © Alan MacLeodMintPress News, 2024

https://www.globalresearch.ca/blood-money-top-ten-politicians-taking-most-israel-lobby-cash/5844024?doing_wp_cron=1707461869.1358959674835205078125

El pretexto ecologista, los fondos buitre y el modelo Mercadona prenden la mecha de las protestas agrarias

El Boletín Oficial del Estado del viernes 12 de mayo de 2023 incorporaba, mediante decreto ley una inquietante modificación del Impuesto de Sociedades que se incardinaba en un extenso título, que justificaba el grueso de sus medidas en dos factores que últimamente están de moda: Ucrania y el cambio climático.

Se trataba de una bonificación del Impuesto de Sociedades a una vieja norma de la Política Agraria Común (PAC) de la Unión Europea, por la que quedaban bonificadas del pago de este impuesto las cantidades percibidas como consecuencia del abandono o arranque de cultivos y plantaciones de peras, melocotones, nectarinas, manzanas, plátanos, remolacha o sus viñedos. También a los ganaderos que abandonen sus explotaciones lecheras.

Si bien el precepto no es nuevo, y no son las únicas materias primas que se han visto afectadas por medidas similares, sin duda es el síntoma de una tendencia que no siempre se analiza en profundidad. La pregunta es, si se subvenciona el arranque, ¿de dónde sale lo que se vende como producto nacional?.

En España existe un histórico fraude en el origen de los alimentos que, ya sea de la manera burda de cambiar el etiquetado, o mediante la técnica legal de envasar en España, pero importar desde países terceros, es el caballo de batalla de los pequeños productores locales. Se trata de una práctica que han denunciado en numerosas ocasiones las organizaciones agrarias y donde señalan directamente a las principales cadenas de supermercados y a los fondos de inversión que han tomado fuerza en el negocio de la alimentación.

En España once empresas controlan el 75% del mercado total de la alimentación. Según la Red de Supermercados Cooperativos, se trata de nueve grandes grupos de supermercados y tres centrales de compra donde sólo una de ellas (Mercadona) controla el 20% del total. Estas son cifras aproximadas basadas en su facturación, que abarca diferentes canales de venta, principalmente las tiendas físicas, pero también la venta online.

A todo esto hay que sumar que al menos cuatro de estos grandes supermercados (Alcampo, Carrefour, Lidl y Aldi) disponen en España de empresas creadas para realizar grandes compras de productos, principalmente fruta y verdura, para sus supermercados españoles, europeos o del resto del mundo, concentración económica que aparte de permitir imponer precios, trabajan con la lógica de la maximización de beneficios y que, por su carácter multinacional, tienen a su disposición mercados en el mundo que les permite elegir cuándo comprar las naranjas en Arabia Saudí, México o Argentina, y traerlos a España camuflados como productos patrios.

Bajo este modelo, se impone a la agricultura local una serie de desincentivos a la producción cuando, paralelamente, se privilegia la importación, en función de los menores costes. La lógica de la PAC es que los productores locales son contaminantes, atrasados y no maximizan la producción debidamente, porque no son eficientes.

A ellos se oponen las cada vez mayores empresas hortofrutícolas, con capital suficiente para hacer los cambios en la producción que se sugieren desde Bruselas con el pretexto ecologista, pero que en realidad son medidas para eliminar a los pequeños competidores, que no disponen de capital para adaptarse. De hecho se pueden permitir vender a pérdidas, que aunque esté prohibido desde 2021, no existen fiscalizaciones serias que lo impidan.

Según el último Censo Agrario (2020) publicado por el Instituto Nacional de Estadística a (INE), el 58% de la superficie agrícola española está en manos de explotaciones de más de 100 hectáreas cuando, en 1999, fecha del último censo, era del 54%.

En 1999, el 54% de la tierra agrícola estaba en explotaciones de más de 100 hectáreas, esta proporción aumentó hasta el 55% diez años más tarde y, en 2020, los macro cultivos ya suponían el 58% de toda la superficie agrícola de España. El resto de explotaciones de otros tamaños han ido perdiendo terreno mientras las más grandes crecían cada vez más.

Otro dato es que el 6% de las explotaciones agrícolas en España están a nombre de empresas, que representan la cuarta parte de la superficie agrícola. En cambio, las personas físicas, titulares de más del 90% de las explotaciones, tienen solo tres cuartas partes de la tierra, y cuya dispersión permite la imposición de precios.

La tendencia a la concentración en la producción y distribución agroalimentaria es creciente, y la PAC apunta precisamente a eso. Esto implica liquidar a la clase media agraria, es decir, a los pequeños propietarios que están siendo el motor de las protestas de los últimos días.

Pero no son los únicos perjudicados, pues este modelo ha permitido a todas las cadenas de supermercados y a todos los grandes distribuidores incrementar precios sin pestañear. Según el informe de márgenes empresariales del Banco de España del último trimestre de 2023, estas empresas fueron junto a la banca y las energéticas, el otro gran sector que cada año se supera en beneficios, a costa de los demás.

No por casualidad Juan Roig, presidente de Mercadona y que da nombre a esta práctica, se jactaba hace pocos meses de que hemos subido una burrada los precios sin que tuviera mayor trascendencia. Aparte de cortar carreteras, que está muy bien y es muy sano, también habría que darse un paseo por los almacenes de estos especuladores.

FUENTE: mpr21.info

El pretexto ecologista, los fondos buitre y el modelo Mercadona prenden la mecha de las protestas agrarias

EEUU puede realizar prueba nuclear y recibir respuesta rusa

Hay indicios de que Washington puede reanudar las pruebas nucleares a gran escala, afirmó el director del Departamento de No Proliferación y Control de Armamentos de la Cancillería rusa, Vladímir Yermakov.

El diplomático agregó que en ese caso hay indicaciones del presidente Vladímir Putin para que Rusia responda de manera recíproca y evitar que Estados Unidos obtenga beneficios unilaterales de ello.

Yermakov señaló que, por el momento, no hay declaraciones oficiales de Washington sobre sus intenciones de realizar pruebas nucleares en un futuro próximo.

Funcionarios estadounidenses aseguran también que su país planea adherirse a la moratoria correspondiente. No obstante, Moscú está muy preocupada por las actividades estadounidenses «encaminadas a mantener en alerta máxima el polígono de pruebas de Nevada», enfatizó.

«La actividad en esa instalación, incluida la explosión de calibración de una sustancia química llevada a cabo allí el 18 de octubre de 2023, nos hace pensar una vez más en las verdaderas intenciones de EEUU», señaló el interlocutor.

«Estados Unidos no abandona su política destructiva hacia el principal mecanismo jurídico internacional en el ámbito de la prohibición de los ensayos nucleares: el Tratado de Prohibición Completa de los Ensayos Nucleares (TPCE).

En más de un cuarto de siglo de existencia del TPCE, Washington nunca se ha molestado en ratificarlo», concluyó Yermakov.

FUENTE: prensa-latina.cu

Nach Veröffentlichung von Tucker Carlsons Putin-Interview: Kriegspropaganda-Medien im Westen schäumen vor Wut

«Talking to the enemy»: Putin im Gespräch mit Tucker Carlson im Kreml (Foto:ScreenshotYoutube)

Vergangene Nacht war es soweit: Um Mitternacht deutscher Zeit veröffentlichte US-Starjournalist Tucker Carlson sein von westlichen Regierungen und Hofmedien mit Spannung und Nervorsität erwartetes, vorgestern in Moskau aufgezeichnetes . Mit dessen bloßer Ankündigung hatte Carlson für Aufsehen und teils geradezu hysterische Reaktionen gesorgt. Wenn hier auch keine ganz große Bombe platzte, waren Putins Aussagen dennoch aufschlussreich und erhellend zur Nachvollziehbarkeit, wenn auch nicht zwingend Legitimität der russischen Position. Auf die Frage, warum er sich zum Angriff auf die Ukraine entschieden habe, griff Putin tief in die Geschichte, bis zur Gründung des russischen Staates im 9. Jahrhundert, zurück. Er machte geltend, dass Teile der Ukraine schon sehr lange zu Russland gehört hätten. Anschließend sprach Putin ausführlich – mehr als eine halbe Stunde – über die Geschichte Osteuropas, beginnend mit der Gründung des russischen Staates im 9. Jahrhundert. Er argumentierte, dass Teile der Ukraine schon lange zu Russland gehörten. Er hat verschiedene Begründungen für den Einmarsch angeführt, die er während des Interviews wiederholte.

Interessant wurde es da, wo es um die in Europa inzwischen hauptsächlich “kriegsbegründenden” Unterstellungen des Westens ging, Russland verfolge eine langfristige gegen Ost- und Mitteleuropa gerichtete expansive Strategie. Diese Behauptungen waren zuletzt in seiner von verantwortungslosen Politikern wie auch Medien in Deutschland inzwischen völlig nonchalant und unreflektiert mutverbreiteten Dämonisierung und Panikmache gegen Russland gegipfelt, Länder wie das Baltikum, Polen, Skandinavien und sogar Deutschland könnten in wenigen Jahren von Russland “überfallen” werden. Putin stellte diesbezüglich klar, dass Russland kein Interesse an einer Invasion Polens, Lettlands oder anderer NATO-Länder habe, und nannte ein solches Szenario wörtlich „absolut ausgeschlossen”. Es widerspreche jedem gesunden Menschenverstand, sich auf „eine Art globalen Krieg“ einzulassen. Der NATO warf er vor, die Menschen mit einer imaginären russischen Bedrohung einzuschüchtern und beschuldigte zudem die CIA, russische Separatistengruppen zu unterstützen, die Außenpolitik der USA zu kontrollieren sowie die Nord-Stream-Pipeline zerstört zu haben.

Interessante Einblicke in Putins Wahrnehmung der Konfliktvorgeschichte

Was seine Beziehungen zu US-Präsidenten betrifft, sagte Putin, dass Bill Clinton vorgeschlagen habe, Russland könne der NATO beitreten, dies aber schnell wieder zurückgezogen habe. Zu George W. Bush habe er ein „sehr gutes Verhältnis“ gehabt. Er sei „nicht schlechter als jeder andere amerikanische, russische oder europäische Politiker gewesen” und habe „verstanden, was er tat“. Auch zu Donald Trump habe er ein solches persönliches Verhältnis gehabt. Er könne sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal mit Präsident Joe Biden gesprochen habe. Dies dürfte auch auf Biden zutreffen. Genau diese Diskursverweigerung  gegenüber Russland durch einen von allen guten Geistern verlassenen NATO-Westen, der neuerdings nicht mehr auf Dialog, sondern “Kriegstüchtigkeit” setzt, hatte Carlson als Hauptmotiv für sein Interview mit Putin genannt.

Natürlich versuchte die westliche Militärallianz sogleich, die Propagandafront zu stärken, und reagierten angefasst auf das Putin-Interrview. John Kirby, der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der USA, erklärte umgehend, dass nichts, was in dem Interview gesagt wurde, für bare Münze zu nehmen sei. „Erinnern Sie sich daran, Sie hören Wladimir Putin zu“, mahnte er – als sei dies alleine schon ein Verbrechen und der Befund, teuflischen Lügen aufzusitzen. Auf demselben Niveau wie diese ersten Reaktionen auf Carlsons Veröffentlichung  hatten praktisch alle Aussagen des westlichen politisch-medialen Kartells seit Ankündigung des Interviews präventiv gelegen. Der belgische Europaabgeordnete Guy Verhofstadt  hatte gar ein EU-Einreiseverbot für Carlson gefordert. In den linken Mainstreammedien – auch und gerade in Deutschland – wurde geradezu obsessiv Carlsons gutes Verhältnis zu Donald Trump betont, als sei dieses bereits Beweis für seine angebliche journalistische Unglaubwürdigkeit.

Den Job eines Journalisten gemacht

Außerdem durfte auch Carlsons unablässige Etikettierung als „umstritten“, „rechts“, „rechtsradikal“, „Verschwörungstheoretiker“ sowie als “Parteigänger Putins” und angeblicher Rechtfertiger des russischen Angriffs auf die Ukraine nicht fehlen – obwohl Carlson lediglich das offizielle Narrativ hinterfragt hatte, dem nahezu alle westlichen Politiker und Medien wie Lemminge folgen: Dass nämlich nicht etwa die 10-jährige Vorgeschichte bürgerkriegsartiger Zustände – mit selbst vom Westen damals stetig angeprangerter Diskriminierung der russischstämmigen Bevölkerungsmehrheit in der Ostukraine durch Kiew – für die Eskalation bis hin zur russischen Invasion am 24. Februar 2022 ursächlich gewesen sei, sondern plötzlich erwachte imperialistische Eroberungsgelüste und Weltkriegssehnsucht eines mit einem mal für verrückt erklärten, verteufelten Putin (mit dem gerade Deutschland zuvor 20 Jahre lang bestens auskam). Um diese verkürzte und undifferenzierte Darstellung in den Köpfen zu halten, deren erweisliche Falschheit selbst bei aller angebrachten Kritik an der inakzeptablen Methode eines Angriffskrieg evident ist, darf natürlich nicht mit Putin gesprochen und schon gar nicht dessen Beweggründe zur Debatte gestellt werden. Noch schlimmer als die “Putinversteher” sind daher die “Putinzuhörer”, zu denen neben Altkanzler Schröder jetzt auch Carlson zählt.

Dabei hat dieser lediglich die grundsätzlich skeptische Grundhaltung an den Tag gelegt, die für einen Journalisten selbstverständlich sein sollte. Mit dieser Rückbesinnung auf das elementare Berufsverständnis brüskierte er offenbar seine systemhörigen Kollegen in den USA maximal: Erin Brunett von CNN bezeichnete Carlson als „Putins Mundharmonika“, in Deutschland faselte “t-online” faselte von einem „Tabubruch“, überhaupt mit Putin zu sprechen. „Wenn ein Journalist seine Arbeit macht, geht das für viele westliche Medien zu weit“, kommentierte Stefan Milius von der „Weltwoche“ treffend. In der Tat: Welche Wellen das Interview in den nächsten Stunden und Tagen noch schlagen mag, eines steht bereits fest: Die westliche Medienblase hat sich mit ihren lächerlichen und völlig maßlosen Einlassungen zu dem Interview abermals als das entlarvt, was sie ist – nämlich als eine Bande von Ideologen, Wichtigtuern und Opportunisten, die zur Schande ihrer Zunft herabgesunken sind. (TPL)

Vergangene Nacht war es soweit: Um Mitternacht deutscher Zeit veröffentlichte US-Starjournalist Tucker Carlson sein von westlichen Regierungen und Hofmedien mit Spannung und Nervorsität erwartetes, vorgestern in Moskau aufgezeichnetes . Mit dessen bloßer Ankündigung hatte Carlson für Aufsehen und teils geradezu hysterische Reaktionen gesorgt. Wenn hier auch keine ganz große Bombe platzte, waren Putins Aussagen dennoch aufschlussreich und erhellend zur Nachvollziehbarkeit, wenn auch nicht zwingend Legitimität der russischen Position. Auf die Frage, warum er sich zum Angriff auf die Ukraine entschieden habe, griff Putin tief in die Geschichte, bis zur Gründung des russischen Staates im 9. Jahrhundert, zurück. Er machte geltend, dass Teile der Ukraine schon sehr lange zu Russland gehört hätten. Anschließend sprach Putin ausführlich – mehr als eine halbe Stunde – über die Geschichte Osteuropas, beginnend mit der Gründung des russischen Staates im 9. Jahrhundert. Er argumentierte, dass Teile der Ukraine schon lange zu Russland gehörten. Er hat verschiedene Begründungen für den Einmarsch angeführt, die er während des Interviews wiederholte.

Interessant wurde es da, wo es um die in Europa inzwischen hauptsächlich “kriegsbegründenden” Unterstellungen des Westens ging, Russland verfolge eine langfristige gegen Ost- und Mitteleuropa gerichtete expansive Strategie. Diese Behauptungen waren zuletzt in seiner von verantwortungslosen Politikern wie auch Medien in Deutschland inzwischen völlig nonchalant und unreflektiert mutverbreiteten Dämonisierung und Panikmache gegen Russland gegipfelt, Länder wie das Baltikum, Polen, Skandinavien und sogar Deutschland könnten in wenigen Jahren von Russland “überfallen” werden. Putin stellte diesbezüglich klar, dass Russland kein Interesse an einer Invasion Polens, Lettlands oder anderer NATO-Länder habe, und nannte ein solches Szenario wörtlich „absolut ausgeschlossen”. Es widerspreche jedem gesunden Menschenverstand, sich auf „eine Art globalen Krieg“ einzulassen. Der NATO warf er vor, die Menschen mit einer imaginären russischen Bedrohung einzuschüchtern und beschuldigte zudem die CIA, russische Separatistengruppen zu unterstützen, die Außenpolitik der USA zu kontrollieren sowie die Nord-Stream-Pipeline zerstört zu haben.

Interessante Einblicke in Putins Wahrnehmung der Konfliktvorgeschichte

Was seine Beziehungen zu US-Präsidenten betrifft, sagte Putin, dass Bill Clinton vorgeschlagen habe, Russland könne der NATO beitreten, dies aber schnell wieder zurückgezogen habe. Zu George W. Bush habe er ein „sehr gutes Verhältnis“ gehabt. Er sei „nicht schlechter als jeder andere amerikanische, russische oder europäische Politiker gewesen” und habe „verstanden, was er tat“. Auch zu Donald Trump habe er ein solches persönliches Verhältnis gehabt. Er könne sich nicht daran erinnern, wann er das letzte Mal mit Präsident Joe Biden gesprochen habe. Dies dürfte auch auf Biden zutreffen. Genau diese Diskursverweigerung  gegenüber Russland durch einen von allen guten Geistern verlassenen NATO-Westen, der neuerdings nicht mehr auf Dialog, sondern “Kriegstüchtigkeit” setzt, hatte Carlson als Hauptmotiv für sein Interview mit Putin genannt.

Natürlich versuchte die westliche Militärallianz sogleich, die Propagandafront zu stärken, und reagierten angefasst auf das Putin-Interrview. John Kirby, der Kommunikationsdirektor des Nationalen Sicherheitsrats der USA, erklärte umgehend, dass nichts, was in dem Interview gesagt wurde, für bare Münze zu nehmen sei. „Erinnern Sie sich daran, Sie hören Wladimir Putin zu“, mahnte er – als sei dies alleine schon ein Verbrechen und der Befund, teuflischen Lügen aufzusitzen. Auf demselben Niveau wie diese ersten Reaktionen auf Carlsons Veröffentlichung  hatten praktisch alle Aussagen des westlichen politisch-medialen Kartells seit Ankündigung des Interviews präventiv gelegen. Der belgische Europaabgeordnete Guy Verhofstadt  hatte gar ein EU-Einreiseverbot für Carlson gefordert. In den linken Mainstreammedien – auch und gerade in Deutschland – wurde geradezu obsessiv Carlsons gutes Verhältnis zu Donald Trump betont, als sei dieses bereits Beweis für seine angebliche journalistische Unglaubwürdigkeit.

Den Job eines Journalisten gemacht

Außerdem durfte auch Carlsons unablässige Etikettierung als „umstritten“, „rechts“, „rechtsradikal“, „Verschwörungstheoretiker“ sowie als “Parteigänger Putins” und angeblicher Rechtfertiger des russischen Angriffs auf die Ukraine nicht fehlen – obwohl Carlson lediglich das offizielle Narrativ hinterfragt hatte, dem nahezu alle westlichen Politiker und Medien wie Lemminge folgen: Dass nämlich nicht etwa die 10-jährige Vorgeschichte bürgerkriegsartiger Zustände – mit selbst vom Westen damals stetig angeprangerter Diskriminierung der russischstämmigen Bevölkerungsmehrheit in der Ostukraine durch Kiew – für die Eskalation bis hin zur russischen Invasion am 24. Februar 2022 ursächlich gewesen sei, sondern plötzlich erwachte imperialistische Eroberungsgelüste und Weltkriegssehnsucht eines mit einem mal für verrückt erklärten, verteufelten Putin (mit dem gerade Deutschland zuvor 20 Jahre lang bestens auskam). Um diese verkürzte und undifferenzierte Darstellung in den Köpfen zu halten, deren erweisliche Falschheit selbst bei aller angebrachten Kritik an der inakzeptablen Methode eines Angriffskrieg evident ist, darf natürlich nicht mit Putin gesprochen und schon gar nicht dessen Beweggründe zur Debatte gestellt werden. Noch schlimmer als die “Putinversteher” sind daher die “Putinzuhörer”, zu denen neben Altkanzler Schröder jetzt auch Carlson zählt.

Dabei hat dieser lediglich die grundsätzlich skeptische Grundhaltung an den Tag gelegt, die für einen Journalisten selbstverständlich sein sollte. Mit dieser Rückbesinnung auf das elementare Berufsverständnis brüskierte er offenbar seine systemhörigen Kollegen in den USA maximal: Erin Brunett von CNN bezeichnete Carlson als „Putins Mundharmonika“, in Deutschland faselte “t-online” faselte von einem „Tabubruch“, überhaupt mit Putin zu sprechen. „Wenn ein Journalist seine Arbeit macht, geht das für viele westliche Medien zu weit“, kommentierte Stefan Milius von der „Weltwoche“ treffend. In der Tat: Welche Wellen das Interview in den nächsten Stunden und Tagen noch schlagen mag, eines steht bereits fest: Die westliche Medienblase hat sich mit ihren lächerlichen und völlig maßlosen Einlassungen zu dem Interview abermals als das entlarvt, was sie ist – nämlich als eine Bande von Ideologen, Wichtigtuern und Opportunisten, die zur Schande ihrer Zunft herabgesunken sind. (TPL)

Musk tacha de “realmente inquietante” las posibles sanciones de la UE a Tucker Carlson por entrevistar a Putin

«Una acción así ofendería enormemente al público estadounidense», señaló el magnate.

El magnate Elon Musk se pronunció este miércoles acerca de la posibilidad de que la Unión Europea (UE) introduzca sanciones contra el periodista Tucker Carlson por entrevistar al presidente ruso Vladímir Putin.

“De ser cierto, esto sería realmente inquietante. Uno puede estar de acuerdo con Tucker o no, pero es un importante periodista estadounidense y una acción así ofendería enormemente al público estadounidense“, escribió el dueño de X, Tesla y SpaceX en sus redes sociales.

El ex primer ministro belga y actual diputado del Parlamento Europeo, Guy Verhofstadt, afirmó previamente a Newsweek que la UE debería evaluar una “prohibición de viajes” contra Carlson.

El martes, Tucker Carlson anunció que su entrevista al mandatario ruso se podrá ver de manera gratuita en su sitio web oficial, así como en Twitter (ahora X).

Asimismo, Musk también reaccionó contra los representantes del ‘establishment’ de EE.UU. que llaman al encarcelamiento del comunicador por su viaje a Moscú y la entrevista. “¡Arresten a quienes piden su arresto!”, aseveró el multimillonario.

Guterres se despierta: “Nuestro mundo está entrando en una era de caos”

«Durante la Guerra Fría, mecanismos bien establecidos ayudaron a gestionar las relaciones entre las superpotencias», pero actualmente esos medios faltan, ya que el Consejo de Seguridad de la ONU «está estancado por fisuras geopolíticas», ha denunciado el secretario general de la ONU.

El secretario general de las Naciones Unidas, António Guterres, en declaraciones ante la Asamblea General este miércoles ha lamentado que el mundo esté entrando en “una era de caos”, mientras que “el Consejo de Seguridad de la ONU, la principal plataforma para las cuestiones de paz global, está estancado por fisuras geopolíticas“.

⚡️🇺🇳 El mundo «entra en una era de caos», alerta el secretario general de la ONU, António Guterres pic.twitter.com/yNEvLAZi3d

— Sepa Más (@Sepa_mass) February 7, 2024

Guterres ha indicado que no es la primera vez que el Consejo se encuentra dividido, pero sí es la “peor”. “La disfunción actual es más profunda y peligrosa“, ha señalado.

“Durante la Guerra Fría, mecanismos bien establecidos ayudaron a gestionar las relaciones entre las superpotencias”, ha recordado Guterres, al opinar que “en el mundo multipolar de hoy, esos mecanismos faltan”.

“Y así nuestro mundo está entrando en una era de caos. Y están viendo el resultado: una peligrosa e impredecible ley de la selva con total impunidad”, ha resumido Guterres.

Además, durante el discurso —en el que formuló las prioridades de trabajo para este año— el secretario general de la ONU destacó varias amenazas, como una grave crisis climática, falta de regulación en el campo de inteligencia artificial y desigualdades en el mundo cada vez más agudas, entre otras.

Hungría: “Europa está prácticamente de rodillas por el enfoque de EE.UU. sobre la guerra entre Rusia y Ucrania”

Uno de los asesores del primer ministro húngaro sostuvo que la política de construcción de bloques no representa una solución para la situación.

Balazs Orbán, asesor del primer ministro húngaro, Viktor Orbán, declaró que “Europa está prácticamente de rodillas” por el enfoque de EE.UU. sobre el conflicto armado entre Rusia y Ucrania.

El funcionario destacó que el país tiene una buena situación geográfica, ya que es “la puerta de entrada a la Unión Europea y a los Balcanes” y debe buscar caminos para su desarrollo, recogen medios locales.

Sostuvo que la política de construcción de bloques no representa una solución para la situación actual, que tachó de “peligrosa” para Hungría. “Esto no es bueno para Hungría, es peligroso porque, entre otras cosas, bloquea el potencial de avances y es una amenaza geopolítica”, dijo.

“Vemos que Europa está prácticamente de rodillas por el enfoque estadounidense sobre la guerra entre Rusia y Ucrania”, indicó.

Balazs Orbán reiteró que Rusia no sufrió ningún fracaso como resultado de la política de Occidente, sino que logró diversificar su economía y estrechar sus lazos con China.

En diciembre del año pasado, el ministro de Asuntos Exteriores húngaro, Peter Szijjarto, afirmó que, en su opinión, Rusia no supone ninguna amenaza para los países europeos, la mayoría de los cuales son miembros de la OTAN. Szijjarto declaró que no cree que Moscú “vaya a atacar” a ningún Estado que forma parte de la Alianza Atlántica, incluidos los países europeos ubicados en la parte oriental de la Unión Europea.

Ataques a los Nord Stream son un plan de EEUU “de abrir una brecha entre Rusia y Europa Occidental”

La decisión de Suecia de abandonar abruptamente la investigación sobre el ataque de sabotaje contra el Nord Stream plantea nuevas cuestiones sobre quiénes son los verdaderos culpables de la explosión y centra la atención en la investigación alemana.

Hace casi un año, el periodista de investigación Seymour Hersh, ganador del Premio Pulitzer, publicó su historia sensacional sobre la participación de EEUU y Noruega en el ataque de sabotaje contra los gasoductos Nord Stream 1 y 2 del 26 de septiembre de 2022.

Hasta la fecha, ninguno de los países occidentales implicados en la investigación posterior —Suecia, Dinamarca y Alemania— ha presentado explicaciones sobre lo ocurrido ni ha nombrado a un culpable. Además, Suecia anunció que está suspendiendo su investigación sobre las explosiones.

Suecia y Dinamarca anunciaron que llevarían a cabo una investigación pocos días después del atentado, recordó Hersh en su artículo del 6 de febrero. Alemania les seguiría el 2 de octubre de 2022. Suecia señaló que no se uniría a ninguna investigación conjunta porque “implicaría la transferencia de información relacionada con la seguridad nacional del país”, apuntó el periodista ganador del Premio Pulitzer.

“Nada más sobre la causa de las explosiones submarinas se ha sabido desde entonces ni de Suecia ni de Dinamarca, aunque ambas naciones sabían que EEUU estaba practicando submarinismo en el Mar Báltico desde meses antes de las explosiones”, escribió Hersh.

“El fracaso de las dos naciones para completar su investigación puede haber derivado del hecho, como me informaron, de que algunos altos funcionarios de ambos países entendían precísamente lo que estaba pasando”, agregó.

Por su parte, el Kremlin anunció el 28 de septiembre de 2022 que Rusia estaba dispuesta a considerar las solicitudes de los países de la UE para realizar una investigación conjunta sobre el incidente del Nord Stream. No obstante, Occidente no solo rechazó la petición de Moscú, sino que además culpó a Rusia de destruir sus propios gasoductos. El 12 de octubre de 2022, el Presidente ruso Vladímir Putin calificó el incidente de “acto de terrorismo internacional”.

Sin embargo, no solo Suecia y Dinamarca mostraron poca o ninguna curiosidad por llegar al fondo del incidente. EEUU tampoco parecía interesado, afirma Hersh.

“Tras las explosiones, que se convirtieron en una sensación internacional, tuvieron que pasar cuatro días para que un corresponsal de la Casa Blanca tocara el tema del Nord Stream”, escribió el periodista.

Citó en particular la declaración de la Casa Blanca en aquel momento de que no tomaría una “determinación definitiva” hasta que sus aliados en la región concluyeran su trabajo.

“No hay pruebas de que el presidente Biden, en los 16 meses transcurridos desde la destrucción de los oleoductos, haya ‘encargado’ —palabra de arte en la comunidad de inteligencia estadounidense— a sus expertos que lleven a cabo una investigación a fondo de las explosiones”, señaló Hersh.

“Estados Unidos ha vetado desde entonces al menos un intento de Rusia de conseguir una investigación independiente de las Naciones Unidas sobre las explosiones”, añadió.

El periodista galardonado con el Premio Pulitzer destacó que, a pesar de que Alemania fue el país que más sufrió las consecuencias de la explosión (que privó a sus industrias de la fuente de un flujo energético relativamente barato y fiable procedente de Rusia), el canciller Olaf Scholz, o cualquier otro alto dirigente alemán, no hizo ningún esfuerzo significativo por determinar quién la cometió.

“Se llevó a cabo una investigación posterior solicitada por algunos miembros del Bundestag, el parlamento alemán, pero su conclusión permanece oculta al público por lo que se dice que son razones de seguridad”, señaló Hersh.

El periodista de investigación subrayó que, en su lugar, los principales medios de comunicación estadounidenses y alemanes difundían la historia de “un yate de 49 pies que sería la embarcación utilizada para el buceo técnico de alto riesgo”.

En sus artículos anteriores, Hersh desbarató el argumento del yate Andrómeda, sugiriendo que la CIA inventó la historia y se la dio a conocer a la prensa occidental para distraer la atención pública de su artículo revelador. Sorprendentemente, algunos medios de comunicación occidentales no tardaron en encontrar numerosas lagunas en la historia de Andrómeda y las denunciaron.

El periodista cree que “el sabotaje en el mar Báltico fue el resultado de una antigua política estadounidense de abrir una brecha entre Rusia y Europa Occidental”.

Citó a Emmanuel Todd, demógrafo y politólogo francés, quien afirmó en su reciente entrevista que “uno de los grandes objetivos de la política estadounidense, y, por tanto, de la OTAN, era detener la inevitable reconciliación de Rusia y Alemania”. Por eso, en opinión de Todd, Washington “destruyó el gasoducto Nord Stream”.

“En el momento en que Biden ordenó la destrucción de los gasoductos, el temor estadounidense era que el canciller [alemán] Scholz, que a petición de Washington había cerrado 750 millas de gas ruso en el nuevo gasoducto Nord Stream 2 que estaba listo en el otoño de 2021 para ser entregado a un puerto en Alemania, cambiara de opinión y dejara fluir el gas, aliviando las preocupaciones económicas alemanas y restableciendo una importante fuerza energética para la industria alemana. No dejaron que eso sucediera y desde entonces Alemania está sumida en la agitación económica y política”, concluyó Hersh.

Tras abandonar la investigación, se prevé que Suecia entregue a Alemania las pruebas descubiertas.

El portavoz del Kremlin, Dmitri Peskov, declaró que Rusia observaría de cerca cómo los encargados alemanes llevan a cabo la indagación.

“Por supuesto, ahora tenemos que ver cómo reacciona la propia Alemania ante esto, como país que ha perdido mucho como resultado de este ataque terrorista”, afirmó Peskov.

“Los contribuyentes en Alemania sufren, las empresas y compañías alemanas sufren, pierden su competitividad, pierden su rentabilidad sin este gas. Será interesante ver con qué escrupulosidad las autoridades alemanas realizarán esta investigación”, agregó el portavoz ruso.

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